Sehenswürdigkeiten
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Alte Synagoge Hagenow
📍 Hagenow
Seit 2001 gehören die Gemeindebauten der ehemaligen Hagenower jüdischen Gemeinde zum Museum. 1828 in der Hagenstraße erbaut, ist das Ensemble um die Synagoge in seiner Geschlossenheit einmalig in Mecklenburg. Im Vorderhaus befanden sich die Religionsschule mit Lehrer- und Hausmeisterwohnung sowie das rituelle Bad (Mikwe). Auf dem Hof stehen die imposante Synagoge und der Wagenschauer. Wenngleich die Inneneinrichtung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 zerstört wurde, blieben die Gebäude jedoch in ihrer Substanz erhalten und wurden zwischen 2004 und 2009 umfassend restauriert. Im Vorderhaus, dem jetzigen Hanna-Meinungen-Haus, ist seit 2010 die Dauerausstellung „Spuren jüdischen Lebens in Hagenow und Westmecklenburg“ zu sehen. In der Alten Synagoge finden neben drei Sonderausstellungen mit Kunst und Fotografie regelmäßig Konzerte, Vorträge und kulturelle Veranstaltungen statt.
Alte Synagoge Krakow am See
📍 Krakow am See
Die Alte Synagoge zählt zu den wenigen erhaltenen Synagogen im Nordosten Deutschlands. In Krakow am See finden Sie eine der wenigen noch in ursprünglicher Form erhaltenen Synagogen im Nordosten Deutschlands sowie einen jüdischen Friedhof. Am 12. Dezember 1866 wurde die Synagoge von 110 Gemeindemitgliedern feierlich eingeweiht. Im Jahre 1920 wurde sie an die Stadt veräußert, weil die jüdische Gemeinde sich stark verringert hatte. Anschließend wurde sie viele Jahre als Turnhalle genutzt, bis sie nach umfassenden Renovierungsarbeiten 1995 der Öffentlichkeit übergeben wurde. Heute ist sie Sitz des Bereiches Kultur der Stadt Krakow am See und des Kulturvereines "Alte Synagoge". Im ehemaligen Betsaal finden regelmäßig Ausstellungen, Konzerte und Lesungen statt.
Alte Synagoge Stavenhagen
📍 Stavenhagen
Die Synagoge wurde vermutlich im 18. Jahrhundert erbaut und bis 1938 von der jüdischen Gemeinde der Stadt Stavenhagen genutzt. Das Vorderhaus diente als Wohnhaus für den gemeindeeigenen Rabbi. Der Fachwerkbau beinhaltet einen groß en Betsaal und eine Eingangshalle, von der aus eine Treppe zur Frauenempore führt. Die Synagoge wurde im Hinterhof des Gemeindehauses, also versteckt errichtet, um sich vor den damals feindseligen Blicken der christliche Dorfgemeinde zu schützen. Erst mit ihrer vollständigen Emanzipation bauten die Juden eine repräsentative, im Straß enbild wahrnehmbare Synagoge. Besonders ist sie vor allem, weil sie eine der wenigen Synagogen ist, die die Reichsprogromnacht am 09.11.1938 überstanden hat. Danach musste sie zwangsverkauft werden und wurde bis in die 1980er Jahre als Tischlerei genutzt. 2011 wurde der Verein "Alte Synagoge Stavenhagen" gegründet, welcher die Sanierung des historischen, bereits Denkmalstatus erreichten Gebäudes als Ziel hat. Vorherige Bemühungen um eine Sanierung waren an finanziellen Gründen gescheitert. An einer Besichtigung der Synagoge Interessierte wenden sich bitte per Mail oder telefonisch an Klaus Salewski: Sali-45@web.de oder 0152 27779181
Autobahnkirche Kavelstorf
📍 Kavelstorf
Die Autobahnkirche Kavelsdorf ist die einzige Autobahnkirche im Norden Deutschlands. Die Autobahnkirche Kavelstorf ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet. Sie ist über die Autobahnabfahrt Kavelstorf an der A 19, sowie über die A 20 in fünf Minuten erreichbar. Der Bau der Kirche wird um 1225 oder früher gelegt. Das Gebäude wurde von westfälischen Siedlern unter Verwendung von Backstein, überwiegend in Feldstein, sowohl als Sakral- als auch als Schutzgebäude begonnen. Sie wirkt eindrucksvoll und ausgewogen proportioniert.
Barocke Fachwerkkirche zu Kirch-Jesar
📍 Kirch Jesar
Die markante Fachwerkkirche ist ein Bau aus dem 18. Jahrhundert. Inneneinrichtung, Turm, Orgel und Glocke stammen aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Dorf Kirch-Jesar ist bereits mehr als 700 Jahre alt, der Namensteil Jesar leitet sich vermutlich aus dem Slawischen ab und bedeutet "See". Schon im 14. Jahrhundert stand in Kirch-Jesar eine Kapelle, die vermutlich nach dem 30 Jährigen Krieg verfallen war. 1717 ließ der herzoglich-mecklenburgischen Hofmarschall Johann Christoph von Halberstadt die neue Kirche in einfacher Bauweise errichten. Der holzverkleidete Turm mit seinem Schieferdach entstand erst 1847, ebenso wie die Inneneinrichtung. Wenige Jahre später kam eine Glocke aus einer Werkstatt in Wismar hinzu. 1881 erhielt die Kirche eine Orgel von Orgelbaumeister Johann Heinrich Runge. Die Empore musste extra abgesenkt werden, damit das Instrument hineinpasste. Um 1913 gestaltete der aus Parchim stammende Maler Willi Schomann das Wandbild "Das Jüngste Gericht auf der Chorwand. Der Junge Maler war bekannt für seine Ausmalungen in Kirchen, zum Bespiel in der Marienkirche in Parchim. Ende der 90er Jahre wurde mit den Sanierungsarbeiten begonnen und zunächst die Außenfassade erneuert, auch das Turmdach und die Orgel konnten in Stand gesetzt werden. Weitere Sanierungsmaßnahmen am Baukörper sind notwendig und werden durch Spenden und einen Förderverein unterstützt. Die Kirche ist evangelisch und gehört zur Kirchgemeinde Kirch-Jesar.
Bibelzentrum Barth
📍 Barth
Erlebnisausstellung zur Bibel – mit der Barther Bibel von 1588 als prominentester Vertreterin, einem Bibelgarten und christlichen Rosengarten. Staatlich anerkannter Lernort mit verschiedenen Kultur- und Bildungsveranstaltungen für alle Interessierten. Informationen zur Barrierefreiheit Parkplatz für Menschen mit Behinderung ist vorhanden Gebäude ist stufenlos zugänglich Alle für Gäste nutzbaren Räume sind stufenlos oder über einen Aufzug erreichbar 81 cm Mindestbreite aller Durchgänge/Türen (Ausnahme: im Ausstellungsraum Scriptorium und im Ausstellungsraum Reformation) WC für Menschen mit Behinderung ist vorhanden Assistenzhunde sind willkommen Führungen für Menschen mit Behinderung werden angeboten
Christophorus Kirche Kröslin
📍 Kröslin
Der Ort Kröslin liegt direkt am Ostseeküsten Radweg und der Route der Norddeutschen Romantik mit Blick auf den Peenestrom und die Insel Usedom. Die Christophorus Kirche in Kröslin wurde Ende des 13. Jahrhunderts/Anfang des 14. Jahrhunderts als kreuzrippengewölbte Saalkirche errichtet. Der Turm weist spätbarocke Architekturmerkmale auf. Den Innenraum der Dorfkirche prägen ein geknüpfter Altarteppich, der 1948 im Fischerdorf Freest gearbeitet wurde und ein großer Taufstein aus dem 14. Jahrhundert. Zur Ev. Kirchengemeinde Kröslin (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gehören die Orte Kröslin (Christophorus Kirche), Freest, Groß Ernsthof, Hollendorf, Karrin, Rubenow, Rubenow-Siedlung und Voddow sowie die beiden Inseln Ruden und Greifswalder Oie. Von Mai bis Oktober ist die Kirche geöffnet (Mo-Fr 10-12 Uhr und 14.30-17 Uhr). Die Gemeinde feiert sonntags den Gottesdienst um 10 Uhr in der Kirche.
Christuskirche Torgelow
📍 Torgelow
Die Christuskirche wurde in der Zeit der Entwicklung Torgelows zum Eisengießerstandort erbaut. Der neogotische Backsteinbau wurde in den Jahren 1882 bis 1884 anstelle der im 30-jährigen Krieg niedergebrannten Holzkirche errichtet, an die noch ein aus Sandstein gefertigter Teil eines Taufstocks (1624) erinnert.
Dankeskirche in Sehlen
📍 Bergen OT Sehlen
Die Dankeskirche ist ein aus dem Jahr 1866 stammendes Kirchengebäude in der Gemeinde Sehlen auf der Insel Rügen. Die neugotische Backsteinkirche wurde 1866 erbaut und liegt auf einer Anhöhe, umgeben vom Friedhof. Sie ist 18,50 m lang, 11,80 m breit und mißt bis zum First eine Höhe von 12 m, die noch um 7 m vom schlanken, viergeschossigen Westturm mit einfachem Satteldach überragt wird. An das saalartige Schiff schließt sich eine polygonale Apsis an. An Chor und Schiff dominieren die kräftigen Strebepfeiler. Die hochgelegenen, großen Spitzbogenfenster enden in Höhe der Emporen, die sich an drei Seiten um das Schiff ziehen. Architektonisch originell ist der neue Gemeinderaum, der durch Glaswand und Tür 1993/94 vom Kirchenschiff abgetrennt wurde und sich unter der Empore befindet, auf der sich auch die Orgel findet. Die Orgel wurde 1887 von Friedrich. A. Mehmel aus Stralsund erbaut. 1999 erfolgte ihre gründliche Restaurierung durch den Orgelbauer Wolter aus Zudar/Rügen. Die Kanzel stammt wie der erste steinerne Altar aus dem Jahre 1866. Ein neuer, aus Pommerscher Eiche gefertigter Altar wurde 1999 aufgestellt. 2001 erfolgte die Renovierung der Rosette vom Eingangsportal. Jeden 2. Sonntag wird um 9.00 Uhr ein Gottesdienst gehalten und es finden Sommermusiken statt.
Das Kerzendenkmal
📍 Waren (Müritz)
Symbol der friedlichen Revolution in Waren (Müritz) Das Kerzendenkmal ist in der Nische am Eingang der St. Marienkirche zu finden. Das Werk erinnert an die ersten friedlichen Demonstrationen im Oktober 1989 in Waren (Müritz), bei denen die Menschen Kerzen als Symbol für die Friedlichkeit und den Wunsch nach Freiheit von der St. Georgen zur St. Marienkirche getragen hatten.
Das Lesecafé im Lila Haus
📍 Barth
Lesecafé in der Papenstraße 6 gegenüber der St.-Marien-Kirche - ein ruhiger, gemütlicher Ort für Barther und Gäste. Hier im Lesecafé: Auswahl an Fair gehandelten Produkten ("Eine-Welt-Laden") Lesen und Verweilen Informationen über St. Marien, den Kirchturm (Hier auch zur Turmbesteigung anmelden) Kinder Spiel- & Leseecke Kaffee und Tee trinken Bücher, Postkarten uvm. zum Kauf Telefon: 038231-2785 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 12 bis 17 Uhr Freitag 12 bis 14 Uhr Samstag 10 bis 17 Uhr Sonntag nach dem Gottesdienst bis 13 Uhr
Deutsches Bernsteinmuseum
📍 Ribnitz-Damgarten
Millionen Jahre alte Käfer, Spinnen und andere Insekten gefangen im „Gold der Ostsee“ -Bernstein. Schauwerkstatt, Museumsrallye, Bernsteinschleifen und das Kinderbernsteinland laden zum Mitmachen ein. Die Juwelen der Dinos Bei einem Spaziergang am Ostseestrand hat der eine oder andere schon das Glück gehabt, ein kleines Stück Bernstein aus dem Wasser zu fischen. Wer schon einmal wissen wollte, was das Besondere am Gold des Meeres ist, kann sich auf Entdeckungsreise durch das Deutsche Bernsteinmuseum begeben. Es erwarten Sie funkelnde Bernsteine, tierische und pflanzliche Bernsteineinschlüsse der besonderen Art, prachtvolle Bernsteinkunstobjekte sowie spannende Geschichten rund um das Suchen und Finden des fossilen Harzes. Zusätzliche Angebote wie das Bernsteinschleifen in der Museumswerkstatt und die Bernsteinsuche im KinderBernsteinLand lassen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Familie werden. Dein Entdeckerpass-Vorteil: 2 Jahre kostenfreier Eintritt
Die Barther Bibel
📍 Barth
Eine ganz besondere Bibel, die im Jahre 1588 in Barth gedruckt wurde. Damals war die Sprache in dieser Region Mittelniederdeutsch, und genau in dieser Sprache ist die Barther Bibel verfasst. Herzog Bogislaw XIII. war derjenige, der den Druck dieser Bibel in Auftrag gab. Es wurden ca. 500 Exemplare gedruckt, und die Bibel selbst ist ein echtes Kunstwerk mit wunderschönen Holzschnitten. Heute ist die Barther Bibel ein wichtiges Kulturgut und kann in verschiedenen Museen und Bibliotheken bewundert werden. In Barth selbst gibt es sogar ein Bibelzentrum, wo man alles über die Geschichte dieser besonderen Bibel erfahren kann.
Dom Güstrow
📍 Güstrow
Der Bau des Domes wurde 1226 begonnen und erst 1335 mit der Weihe des Altars abgeschlossen. Am Güstrower Dom lässt sich der Übergang von der Romanik zur Gotik gut erkennen. Der kreuzförmige Grundriss und der langgestreckte Chorraum weisen auf das romanische Konzept hin. Der massive Westturm ist 44 Meter hoch. Bedeutsam ist die Innenausstattung des Doms. Kunstwerke aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie »Der Schwebende« von Ernst Barlach sind hier zu bewundern. Der den Dom umgebende Platz, die Domfreiheit, wurde 1995 saniert. Mit den ihn begrenzenden Bürgerbauten vermittelt der Platz auf besondere Art das Flair eines mittelalterlichen Ensembles. Der mittelalterliche Güstrower Dom befindet sich südwestlich vom Stadtzentrum in der Altstadt von Güstrow in der Nähe der Güstrow-Information. Der Dom ist nach Reisen für Alle als "Teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung" zertifiziert. Detaillierte Informationen sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Das Gebäude ist stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Treppenplattformlift zugänglich. Die Plattform des Treppenlifts in der Kirche ist 80 cm x 157 cm groß. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. Der Kassentresen ist 112 cm hoch. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar. Die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist direkt neben dem Dom neben dem Domgemeindehaus am Domplatz (im Erdgeschoss) wenige Meter entfernt vorhanden. Es ist kein betriebseigener Parkplatz vorhanden. (bei der Güstrow-Information sind barrierefreie Parkplätze vorhanden, diese ist ca. 300 Meter entfernt.)
Dom St. Nikolai Greifswald
📍 Greifswald
Der Greifswalder Dom gehört zu den schönsten Sakralbauten Norddeutschlands. Er überragt mit seinem 100 m hohen Turm die Hansestadt Greifswald. Von seiner Turmgalerie aus hat man einen eindrucksvollen Ausblick bis hin zur Insel Rügen. Die schlanke barocke Zwiebelhaube mit zwei Laternen ersetzte 1652 den gotischen Turmhelm. 1456 wurde in St. Nikolai die Universität Greifswald eröffnet. Heute ist sie u.a. Austragungsort der Greifswalder Bachwoche. Evangelischer Dom, 1280 erstmals urkundlich erwähnt, neuneinhalb Joch lange Basilika aus Backstein mit dreiseitig geschlossenem Chor, Kapellenanbau und Sakristei an der Nordseite, 1. Hälfte 15. Jahrhundert unter Einbeziehung des Vorgängerbaues einer fünfjochigen, dreischiffigen Backsteinhallenkirche, um 1400 Erweiterung um einen viereinhalbjochigen Chor und umgebenen Kapellenkranz. Der Maler Caspar David Friedrich machte die Kirche seiner Heimatstadt weltberühmt. Erst mit der Verlegung des Bischofssitzes der Pommerschen Evangelischen Kirche von Stettin nach Greifswald im Jahr 1947 wurde die Pfarrkirche zum Dom. Besonders markant ist der sich nach oben verjüngende Turm mit der Zwiebelhaube und den vier Ecktürmen. In der lichtdurchfluteten Basilika finden jährlich die Greifswalder Bachwochen statt.
Dorfkirche Alt Damerow
📍 Alt Damerow
Die kleine rechteckige Fachwerkkirche in der Dorfmitte befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Agrarfreilichtmuseum Pingelhof. Sie wurde wahrscheinlich nach dem Dreißigjährigen Krieg und noch vor 1700 erbaut. Auf dem Friedhof der Dorfkirche Alt Damerow liegen die Mitglieder der Familie Pingel begraben, die den Pingelhof, heute ein Museum, einst als echten Bauernhof betrieben. Dorfmittelpunkt und Zeugin der Vergangenheit - Nachdem es Mitte der 90er Jahre Pläne gab, das baufällige Gebäude abzutragen und im Freilichtmuseum Mueß/Schwerin neu aufzubauen, wuchs großer Widerstand, so dass die Kirche dank zahlreicher Initiativen vor Ort grundlegend saniert und 1998 feierlich wieder eröffnet wurde. Auch die kleine Glocke im Dachreitertürmchen, die lange Zeit ihrer Inschrift „Auf und nieder und wieder auf ist mein ganzer Lebenslauf“ nicht gerecht werden konnte und nur per Klöppel betrieben wurde, bewegt sich seit der Renovierung wieder von selbst. Auf dem Friedhof, der die Kirche umgibt, liegen die Mitglieder der Familie Pingel begraben, die einst das heutige Museum Pingelhof als echten Bauernhof betrieben.
Dorfkirche Ankershagen
📍 Ankershagen
Direkt am Fernradweg Berlin–Kopenhagen lädt euch die Kirche Ankershagen zu einer kleinen Reise durch Zeit und Raum ein. Eine der ältesten Dorfkirchen Mecklenburgs, voller faszinierender Malereien, mittelalterlicher Kunst und ruhiger Atmosphäre. Ideal für eine Pause – zum Entdecken, Innehalten und Weiterziehen. Willkommen in der Kirche Ankershagen Mitten im idyllischen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erwartet euch die Kirche von Ankershagen – eine der ältesten Dorfkirchen Mecklenburgs. Schon im Jahr 1266 wurde sie geweiht – und bis heute strahlt sie eine besondere Ruhe und Geschichte aus, die ihr spüren könnt, sobald ihr eintretet. Die Kirche, erbaut aus Feldsteinen und mit einem später hinzugefügten Fachwerkturm, ist eine zweischiffige Hallenkirche mit eindrucksvoller neogotischer Ausstattung. Der älteste Teil, der Chor, stammt sogar noch aus dem frühen 13. Jahrhundert. Lasst euch von den ungewöhnlichen Deckenmalereien faszinieren – ihre Darstellungen sind einzigartig, und eine begleitende Ausstellung lädt euch ein, die möglichen Bedeutungen zu entdecken. An der Ostwand findet ihr beeindruckende Fresken aus dem 15. Jahrhundert – darunter das Georgsfresko mit dem Heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen. Auch im Inneren gibt es viel zu entdecken: ein hölzernes Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert, ein ausdrucksstarker Kruzifix-Korpus aus dem 15. Jahrhundert und ein Altarbild mit der biblischen Szene der Auferweckung des Lazarus. Musikliebhaber kommen bei der Lütkemüller-Orgel auf ihre Kosten – ein wertvolles Instrument von 1874, das regelmäßig bei Gottesdiensten und Konzerten erklingt. Die Kirche Ankershagen ist nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein Ort der Ruhe – sie ist zertifizierte Radwegekirche und liegt direkt am Fernradweg Berlin-Kopenhagen. Ob ihr eine kurze Pause sucht, in Stille einkehren möchtet oder euch einfach inspirieren lassen wollt – hier seid ihr willkommen. Eine kleine Lesestube, ein Rastplatz und viele Infos rund um die Region stehen euch zur Verfügung.
Dorfkirche Banzkow
📍 Banzkow
Die Banzkower Kirche ist eine neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundertt und Heimat der Banzkower Sitzmadonna. Die neogotische Banzkower Backsteinkirche wurde 1875 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Sie entstand nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger, der sie in Gestalt und Aussehen an die Paulskirche anlehnte. Drei Jahre zuvor war die vorherige baufällige Dorfkirche abgerissen worden. Der Fund einer hölzernen Sitzmadonna aus dem Jahr 1230 lässt vermuten, dass Banzkow, selbst erst 1300 urkundlich erwähnt, schon seit dem frühen dreizehnten Jahrhundert ein kirchliches Gebäude auf dem Dorfplatz besaß. Heute ist das Original der „Mutter Gottes auf dem Pfostenthron“ aus Pappelholz in der Mittelaltersammlung des Güstrower Museums zu bewundern. Seit Ende 2017 befindet sich wieder eine Madonna in der Kirche: Im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ gestaltete der Holzbildhauer Karsten Simoneit eine Nachbildung aus hochwertigem Lindenholz. Parallel fertigten Banzkower Schüler im Kunstunterricht zahlreiche kleine Madonnen aus Ton, die ihren Platz in einem kreuzförmigen Holzregal neben ihrem historischen Vorbild gefunden haben. Denkmalgeschützt ist die Orgel des Schweriner Orgelbauers Friedrich Friese, die seit 1884 erklingt. In der Adventszeit wird die Banzkower Kirche allabendlich angestrahlt.
Dorfkirche Behrenhoff
Die Kirche in Behrenhoff, erbaut zwischen dem späten 13. Jahrhundert und 1415, ist ein beeindruckendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik. Besonders bemerkenswert sind die einzigartigen mittelalterlichen Wandmalereien im Chor, die 1897 freigelegt wurden. Die im Mittelalter erbaute Kirche in Behrenhoff war ursprünglich eine dreischiffige, dreijochige Backsteinbasilika mit Strebepfeilern. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde der Chor hinzugefügt. Die Kirche erfuhr in den folgenden Jahrhunderten noch mehrfach bauliche Veränderungen. Sehenswert im Innenraum sind das achtteilige Rippengewölbe mit Malereien (15. Jahrhundert), Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert u. a. mit Darstellungen von Heiligen und Sündenfall, Jüngstes Gericht mit Höllendrachen, Marien-Krönung, Johannes der Täufer und der zwölf Apostel.
Dorfkirche Bentwisch
📍 Bentwisch
Die Dorfkirche Bentwisch ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Bentwisch im Landkreis Rostock. Die Dorfkirche Bentwisch ist aus Backstein und steht auf einem etwa 1,6 Meter hohen Feldsteinsockel. Sie wurde im 14. Jahrhundert erbaut.
Dorfkirche Boek
📍 Boek
Christliche Kirche "Die St.-Johannis-Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Boek, einem Ortsteil der Gemeinde Rechlin im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte in Mecklenburg-Vorpommern. Sie gehört zur Kirchengemeinde Rechlin in der Propstei Neustrelitz, Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland." "Schon im 13. Jahrhundert wurde in Boek eine Kirche erwähnt. Nach dem Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt, soll 1758 ein neuer Sakralbau westlich vom Gutshaus errichtet worden sein. Parton war Kammerherr Christoph von Raven. Die Reste der zweiten Holzkirche sind nach dem Dorfbrand von 1837 abgetragen worden.[4] Der neue Kirchenstandort wurde 1841 und der neue Friedhofsplatz 1845 geweiht. Den früheren, eingeebneten Kirchenplatz nutzte das Gut teilweise als Weg und als Gemüseland.[5] Mit dem Erwerb der Gutsanlage 1842 hatte der sehr rührige Dobbertiner Klosterhauptmann Carl Johann von Le Fort auch das Patronat der Boeker Kirche übernommen. Den Entwurf für den Kirchenneubau lieferte 1844 der Schinkelschüler und Schweriner Landbaumeister und Architekt Carl Anton Hermes. Die Ausführung des Kirchenbaus oblag dem Baucondukteur Hennemann und die Oberaufsicht hatte der Kirchenpatron inne.[6] Die großherzogliche Genehmigung erfolgte mit der Bemerkung, daß der von euch beabsichtigte massive Aufbau der Kirche zu Boek, nach der Uns vorgelegten, hierbei wieder zurückfolgenden Zeichnung Uns zum Wohlgefallen gereicht.[7] Die Grundsteinlegung der heutigen dritten Kirche fand am 20. August 1844 statt. Als Patron bezahlte Le Fort von den vorgelegten Baurechnungen allein fast 5.ooo Mark und spendete noch diverse Kleinkunstwerke."
Dorfkirche Brohm
Die Dorfkirche Brohm ist eine frühgotische Feldsteinkirche mit barocker Ausstattung Die Kirche in Brohm ist ein Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor in sorgfältig ausgeführtem Feldsteinmauerwerk aus dem späten 13. Jahrhundert. Am Ostgiebel des Chores ist ein blendengegliederter Giebel in Backsteinmauerwerk zu finden. Am Norden des Chores ist eine tonnengewölbte Sakristei angebaut. Das Bauwerk wird durch je ein spitzbogiges Stufenportal im Westen und im Süden erschlossen. Am Chor ist noch eine kleinere Priesterpforte auf der Südseite angeordnet. Die Portale im Süden sind mit profilierten Kämpfern und Ritzzeichnungen versehen. Die Chorostwand ist mit einer Gruppe aus drei Fenstern in einer Blende versehen. Die übrigen Fenster wurden wohl im 15. Jahrhundert vergrößert. Obwohl die Spitzbögen an den Portalen und Fenstern und die Entstehungszeit die stilistische Zuordnung des Bauwerks zur Gotik nahelegen, ist dies bei derart ländlich-archaischen Bauwerken nur als eine grobe Kategorisierung anzusehen. Priesterpforte am Chor Im Jahr 1716 wurde die Kirche mit einem Fachwerk-Dachturm mit Zeltdach versehen, der 1949 bis auf die Glockenstube reduziert wurde. Im Innern wurde das Bauwerk gleichfalls um 1716 im Barockstil umgestaltet. Im Chor wurde ein stuckiertes Spiegelgewölbe mit Bandelwerkdekor und allegorischen Figuren sowie ein Deckenbild mit Engeln und dem Auge Gottes über einer illusionistisch gemalten Balustrade eingebaut, während das Schiff mit einem hölzernen Tonnengewölbe mit einer Darstellung der Himmelfahrt Christi versehen wurde.
Dorfkirche Buchholz
📍 Buchholz
Die Dorfkirche birgt viele Schätze - unter anderem die letzte, von Orgelbaumeister Marcus Runge erbaute pneumatische Orgel sowie eine Wandbemalung im Stile des „Art-Deko“ – um nur zwei zu nennen. Die Buchholzer Dorfkirche liegt im schönen Mecklenburg, 10 km südlich von Rostock. Sie ist Dreh- und Angelpunkt des Kirchengemeindelebens. Sie bereichert natürlich auch das nicht-kirchliche Gemeindeleben, steht sie doch mitten im Dorf und wird in der Adventszeit täglich in der Dunkelheit für mehrere Stunden angestrahlt. Die Kirchturmuhr kündet regelmäßig, was die Stunde geschlagen hat. Neben den Gottesdiensten bietet die Dorfkirche Buchholz Raum für Konzerte, Ausstellungen, Kirchenführungen oder auch Buchlesungen. Und sie birgt Schätze: Die letzte, von Orgelbaumeister Marcus Runge unter anderen erbaute pneumatische Orgel sowie eine Wandbemalung im Stile des „Art-Deko“ – um nur zwei zu nennen.
Dorfkirche Consrade
📍 Consrade
Die Dorfkirche Consrade liegt am Urstromtal der Stör. Jahrhunderte alte Eichen, teilweise umrahmt von Holzbänken, laden im Kirchenhof zum Verweilen ein. Die Dorfkirche Consrade liegt am Urstromtal der Stör und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Wenn nicht im Westen des Baus ein kleiner Glockenturm zu sehen wäre, würde die kleine Kapelle mit ihren roten Backsteinen und dem rot gedeckten Walmdach eher an ein Fachwerkhaus erinnern. Jahrhunderte alte Eichen, die teilweise von Holzbänken umrahmt sind, laden im Kirchenhof zum Verweilen ein. Dass die Ende des 18. Jahrhunderts baufällig gewordene Kirche nicht abgerissen wurde, verdankt sie ersten Sanierungen im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, vor allem aber grundlegenden Renovierungsarbeiten an Fenstern, Türen, Fußboden und Dach, die 1968 der damalige Pastor Jürgen Hebert aus Schwerin initiierte. Im selben Jahr entwarf der auf die Gestaltung von Kirchenräumen spezialisierte Dresdner Bildhauer und Maler Friedrich Press den Altar, den Altarleuchter und das Kruzifix aus Metall. Weißverputzte Fachwerkwände und ein flaches Gebälk an der Decke prägen den Innenraum der Kirche.