Kummer
2 Sehenswürdigkeiten · 3 Events
Aktuelle Events
17. Mai 2026, 12:00–15:00 Uhr
Picknick im Bürgerpark Kummer
📍 Bürgerpark Kummer
Packen Sie Ihren Picknickkorb, nehmen Stuhl oder Decke mit und verweilen am Sonntag in musikalischer Begleitung zwischen Rhododendren und Blauglockenbaum im Bürgerpark in Kummer.
23. Mai 2026, 09:00–16:00 Uhr
Galerie im Kunst Werk Kummer, Bildhauer Thomas Lehnigk
📍 Bildhauer Thomas Lehnigk
Werkschau mit dem Bildhauer u. Grafiker Klaus Freytag
13. Juni 2026, 08:00–14:00 Uhr
Offene Gärten in Mecklenburg-Vorpommern
📍 Bürgergarten Kummer
Das landesweite Aktions-Wochenende
Sehenswürdigkeiten
Atelier Lehnigk - Ziegelei an der B5
📍 Kummer
Bildhauer Thomas Lehnigk fertigt Skulpturen aus Stein - zum Beispiel aus dem mecklenburger Raseneisenstein - und Stahl, sowie Objekte für Haus und Garten. Thomas Lehnigks Werke stehen unter anderem in Dargun, Schwerin, Ludwigslust und Güstrow. Sein Atelier liegt in einer ehemaligen Ziegelei im Dorf Kummer zwischen Ludwigslust und Redefin. Bildhauer Thomas Lehnigk Kunst Werk Kummer Offenes Atelier und Galerie Skulpturen, Plastiken, Lichtobjekte, Malerei, Grafik Bildhauer Thomas Lehnigk Kunst Werk Kummer (KWK) Ganzjährige Öffnungszeiten : tägl 11.00 - 18.00 Uhr
Windmühle Kummer
📍 Kummer
Obwohl die Mühle von Kummer das höchste Gebäude im Ort ist, muss man schon etwas genauer hinsehen, um diese zu entdecken. Sie liegt etwas abseits der Hauptstraßen, gut versteckt hinter riesigen Bäumen und wird deshalb von Durchreisenden oft gar nicht wahrgenommen. Die Windmühle von Kummer wurde etwa um 1880 erbaut. Drei Jahre später kaufte sie der wandernde Müllergeselle Fritz Höppner, dessen Familie noch heute im Besitz des Bauwerkes ist. Das Besondere an ihr ist, dass der gemauerte runde Turm auf einem achteckigen Sockel steht. Damit hebt sich die Turmholländerwindmühle deutlich von anderen Mühlen im Norden Deutschlands ab. Da das Mühlengeschäft zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr einträglich genug war, ließ der damalige Müller unmittelbar neben der Mühle ein Dampfsägewerk errichten, das mit dem Mühlenbetrieb verbunden war. Immer mehr entwickelte sich das Sägewerk vom Nebenerwerb zum Hauptbetrieb, mit der Folge, dass die Windkraft nicht mehr genutzt und der Betrieb vollständig auf Elektroantrieb umgestellt wurde. 1988 wurde der Betrieb der Mühle gänzlich eingestellt und das Gebäude nur noch als Lager genutzt. Nach umfangreicher äußerlicher Restaurierung in 2005 ist die Mühle, zumindest äußerlich, wieder vollständig. Das inzwischen flügellose Bauwerk erhielt seine Windrose und auch die schmückenden Flügel zurück, allerdings ohne Funktion.