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Dorfkirche Ankershagen

Dorfkirche Ankershagen
📍

Lindenallee 2

17219 Ankershagen

Direkt am Fernradweg Berlin–Kopenhagen lädt euch die Kirche Ankershagen zu einer kleinen Reise durch Zeit und Raum ein. Eine der ältesten Dorfkirchen Mecklenburgs, voller faszinierender Malereien, mittelalterlicher Kunst und ruhiger Atmosphäre. Ideal für eine Pause – zum Entdecken, Innehalten und Weiterziehen. Willkommen in der Kirche Ankershagen Mitten im idyllischen Landkreis Mecklenburgische Seenplatte erwartet euch die Kirche von Ankershagen – eine der ältesten Dorfkirchen Mecklenburgs. Schon im Jahr 1266 wurde sie geweiht – und bis heute strahlt sie eine besondere Ruhe und Geschichte aus, die ihr spüren könnt, sobald ihr eintretet. Die Kirche, erbaut aus Feldsteinen und mit einem später hinzugefügten Fachwerkturm, ist eine zweischiffige Hallenkirche mit eindrucksvoller neogotischer Ausstattung. Der älteste Teil, der Chor, stammt sogar noch aus dem frühen 13. Jahrhundert. Lasst euch von den ungewöhnlichen Deckenmalereien faszinieren – ihre Darstellungen sind einzigartig, und eine begleitende Ausstellung lädt euch ein, die möglichen Bedeutungen zu entdecken. An der Ostwand findet ihr beeindruckende Fresken aus dem 15. Jahrhundert – darunter das Georgsfresko mit dem Heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen. Auch im Inneren gibt es viel zu entdecken: ein hölzernes Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert, ein ausdrucksstarker Kruzifix-Korpus aus dem 15. Jahrhundert und ein Altarbild mit der biblischen Szene der Auferweckung des Lazarus. Musikliebhaber kommen bei der Lütkemüller-Orgel auf ihre Kosten – ein wertvolles Instrument von 1874, das regelmäßig bei Gottesdiensten und Konzerten erklingt. Die Kirche Ankershagen ist nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch ein Ort der Ruhe – sie ist zertifizierte Radwegekirche und liegt direkt am Fernradweg Berlin-Kopenhagen. Ob ihr eine kurze Pause sucht, in Stille einkehren möchtet oder euch einfach inspirieren lassen wollt – hier seid ihr willkommen. Eine kleine Lesestube, ein Rastplatz und viele Infos rund um die Region stehen euch zur Verfügung.

Dorfkirche Ankershagen – eine der ältesten Kirchen Mecklenburgs

Mitten im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, fernab der bekannten Küstenorte wie Rostock, Stralsund oder Greifswald, verbirgt sich in Ankershagen ein stilles Juwel: die Dorfkirche Ankershagen. Bereits 1266 geweiht, gehört sie zu den ältesten Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern. Der aus Feldsteinen errichtete Bau mit seinem Fachwerkturm und dem romanischen Chor aus dem frühen 13. Jahrhundert empfängt Besucherinnen und Besucher mit einer besonderen, zeitlosen Atmosphäre.

Mittelalterliche Fresken und kunstvolle Ausstattung

Im Inneren der Hallenkirche lohnt sich ein genauer Blick: Die ungewöhnlichen Deckenmalereien sind einzigartig in der Region und werden durch eine eigene Ausstellung erklärt. An der Ostwand beeindruckt ein Georgsfresko aus dem 15. Jahrhundert, das den Heiligen Georg im Kampf mit dem Drachen zeigt. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein hölzernes Taufbecken aus dem 17. Jahrhundert, einen Kruzifix-Korpus aus dem 15. Jahrhundert sowie ein Altarbild zur Auferweckung des Lazarus. Die Lütkemüller-Orgel von 1874 erklingt noch heute bei Gottesdiensten und Konzerten.

Radwegekirche direkt am Fernradweg Berlin–Kopenhagen

Die Dorfkirche Ankershagen ist zertifizierte Radwegekirche und liegt unmittelbar am Fernradweg Berlin–Kopenhagen. Wer auf dem Rad durch Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist, findet hier einen idealen Rastplatz mit einer kleinen Lesestube und Informationen zur Region – ein ruhiger Gegenpol zu den belebten Stränden von Usedom, Rügen oder dem Fischland-Darß-Zingst.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ankershagen

Heinrich-Schliemann-Museum

Heinrich-Schliemann-Museum

📍 Ankershagen

„Schliemanns Welt entdecken“ – unter diesem Credo führt das Schliemann-Museum im mecklenburgischen Ankershagen seit Juni 2019 mit einer neuen Ausstellung durch das facettenreiche Leben Heinrich Schliemanns. Heinrich Schliemann (1822-1890), der acht Jahre seiner Kindheit in Ankershagen verbrachte, wird hier ein Denkmal gesetzt. Schon von Weitem grüßt ein hölzernes begehbares Trojanisches Pferd die Gäste.  Das Heinrich-Schliemann-Museum in Ankershagen wurde im Jahre 1980 im ehemaligen Elternhaus des bekannten Archäologen eingerichtet, einem Pfarrhaus aus dem 18.Jahrhundert. Im mecklenburgischen Dorf Ankershagen im Müritzkreis verlebte der weltberühmte Altertumsforscher Heinrich Schliemann von 1823-1831 acht Jahre seiner Kindheit. Als kaum Achtjähriger will er hier den Entschluss gefasst haben, später einmal Troja auszugraben. Viele von Schliemann in seiner Autobiographie beschriebenen "Wunder" des Ortes sind heute noch erhalten, zum Beispiel die Dorfkirche aus dem 13.Jahrhundert, das bronzezeitliche Hügelgrab am Glockenberg und das Raubritterschloss des Henning Bradenkierl. Die Dauerausstellung im Erdgeschoß des alten Pfarrhauses aus dem 18. Jahrhundert verfolgt die Entwicklung Schliemanns von seiner Kindheit in Mecklenburg über die Jahre als Handelskaufmann in aller Welt bis zu den Ausgrabungen in der Türkei und in Griechenland inklusive der Originalfunde aus Troja und Nachbildungen aus dem „Schatz des Priamos“. Das Heinrich-Schliemann-Museum ist ein Zentrum der internationalen Schliemannforschung und einer von 20 bedeutenden kulturellen Gedächtnisorten Deutschlands mit internationaler Ausstrahlung. Seit kurzem können sich die Besucher auf einen Schliemann-Wanderweg machen. Öffnungszeiten, Preise, Veranstaltungen Das gesamte Veranstaltungsprogramm, Öffnungszeiten und Eintrittspreise finden Sie auf www.schliemann-museum.de.

Havelquelle

Havelquelle

📍 Ankershagen

Die Havelquelle wurde 2007 südlich des Mühlensees errichtet und symbolisiert den Beginn der Havel als 334 km langen Fluss durch Nordostdeutschland. Mit Wappen sind die wichtigsten Städte und Gemeinden entlang des Havellaufs dargestellt. Die Havelquelle ist schwer zu finden, denn bis die Havel „entspringt“, muss sich in deren großflächigem Quellgebiet ausreichend Wasser ansammeln. Da das Havelquellgebiet mit durchschnittlich 580 mm pro Jahr sehr niederschlagsarm ist, wird Wasser aus dem großräumigen Gebiet von Freidorf bis Kratzeburg benötigt, bis ein ständiger Abfluss entsteht. Durch menschliche Eingriffe in diesem Gebiet seit dem Mittelalter wurde der Ursprung der Havel - und somit auch die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee - mehrfach verändert. Bedeutendste Maßnahme war der Durchstich am 3 km nördlich gelegenen Mühlensee, der vermutlich im 16. Jahrhundert vorgenommen wurde.    Seitdem floss das Wasser vom Born-, Trinnen- und Mühlensee in Richtung Ankershagen ab, um dort eine Wassermühle zu betreiben. Dadurch versiegte der Abfluss Richtung Süden, so dass der Dambecker See für lange Zeit als Havelquelle galt. Durch Meliorationsarbeiten im 19. und 20 Jhr. wurde der Quellbereich wieder nordwärts in Richtung Diekenbruch verlegt. Seit 2004 ist dieses Moor wieder renaturiert worden.  Der Damm zwischen Mühlensee und Diekenbruch, auf welchem der Weg von Ankershagen nach Ulrichshof verläuft, ist die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee. Die hier gelegene 2007 errichtete Havelquelle ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.

Havelquelle Ankershagen Wanderung

Havelquelle Ankershagen Wanderung

📍 Ankershagen

Havelquelle Ankershagen Wanderung Nach einem interessanten Besuch des Heinrich-Schliemann-Museums (Entdecker von Troja) in Ankershagen und einem ausgiebigen Kaffeepäuschen im Garten des Pfarrhofes ist es Zeit sich die Beine ein wenig zu vertreten. Ein 2 km Spaziergang zur Havelquelle ist das Ziel. Vor Ort befindet sich die symbolische Havelquelle, Informationstafel zur Quelle, den Gewässern und Radwegenetz, sowie Rastplätzen und die Möglichkeit im kristallklarem Wasser baden zu gehen.