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DOK Barth

DOK Barth
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Papenstraße 8

18356 Barth

Hier finden Sie die ständige Ausstellung „12 von 750 Jahren. Barth im Nationalsozialismus 1933 – 1945. Sie wurde am 1. Mai 2006 u. a. mit der Teilnahme ehemaliger Häftlinge und Kriegsgefangener, deren Kindern und Enkeln aus vielen europäischen Ländern, den USA, Kanada, Russland, Israel, der Ukraine eröffnet. Seitdem besuchten Gäste der Stadt, Schüler, Studenten, Reisegruppen und Interessierte aus fast allen Kontinenten vor allem aber die Barther selbst die Präsentation. „12 von 750 Jahren. Barth im Nationalsozialismus 1933 - 1945" Der Titel dieser Ausstellung löste vielschichtige Reaktionen und Kommentare aus. - "Ist das nötig? - "Lasst doch die Geschichte endlich ruhen!“ "Muss man die Feiern zum 750. Jubiläum der Stadt mit dieser unrühmlichen Zeit belasten?"  - "Es waren doch nur 12 Jahre von 750 Jahren!" Ja es ist nötig ? ja man muss ? ja auch diese 12 Jahre gehören zur Geschichte dieser Stadt, der Boddenstadt, der Vinetastadt! Auch in diesen 12 Jahren lebten in der Stadt Bäcker, Schuhmacher, Schmiede, Beamte, Lehrer, Krankenschwestern, Kohlenhändler, Fotografen, Ärzte, Hausfrauen, Pastoren, Arbeiter, Gärtner und, und, und .... . Es wird behauptet, dass sich die Einwohnerzahl in dieser Zeit fast verdoppelte. In dieser Zeit gab es: das Kriegsgefangenenlager Barth/Vogelsang Stalag Luft I die Luftwaffen-Lehrdivision die Feld-Flakartillerie-Schule (Mitte) 11 das Munitionswerk „Pommersche Industrie-Werke GmbH (PIW)", die Flugzeugwerke Ernst Heinkels, ("Müller-Werk") auf dem Fliegerhorst Barth In dieser Zeit (Juni 1938) wurde den europäischen Militärs „deutsche Überlegenheit“ demonstriert ? Ort war die „Taktische Erprobungsstelle Barth“. Und es gab in dieser Zeit das KZ-Außenlager Barth-Ravensbrück.   Fragen, Vergleiche, Diskussionen, Ergänzungen, Nachdenklichkeit ? kaum einer verlässt die Ausstellungsräume, wie er sie betreten hat. Vielen wird bewusst, dass auch dieser belastende Teil der Vergangenheit hinter dem Zaun des eigenen Schrebergartens beginnen kann, dass man Geschichte hier vor Ort erleben und sich mit ihr auseinandersetzen kann ? ja auseinandersetzen muss.   Die DOK wird betrieben vom Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth e.V.   Die Ausstellung "12 von 750 Jahren - Barth im Nationalsozialismus 1933 - 1945" ist in der Saison ( ab Mai ) an folgenden Tagen für Besucher geöffnet: Mittwoch und Donnerstag 10:00 - 14:00 Nach einer Absprache per E-Mail können auch weitere Besuche der Ausstelung besprochen werden dok-barth@web.de.   Sie befindet sich im Vineta Bürgerhaus, Papenstraße 8. Sollten Sie Interesse an einer Führung haben, melden Sie sich vorher bitte an unter dok-barth@web.de.

DOK Barth: Zeitgeschichte mitten in der Boddenstadt

Die DOK Barth ist eine Dokumentations- und Begegnungsstätte im Herzen der Boddenstadt Barth, unweit der Küste des Fischland-Darß-Zingst und des Stralsunder Boddens. Im Vineta Bürgerhaus zeigt sie die ständige Ausstellung „12 von 750 Jahren. Barth im Nationalsozialismus 1933–1945", die seit ihrer Eröffnung am 1. Mai 2006 Gäste aus fast allen Kontinenten angezogen hat – darunter ehemalige Häftlinge, Kriegsgefangene sowie deren Kinder und Enkel aus Europa, den USA, Kanada, Russland, Israel und der Ukraine.

Stalag Luft I, KZ-Außenlager und Heinkel-Werke – Barths NS-Vergangenheit

Die Ausstellung beleuchtet zwölf prägende Jahre einer 750-jährigen Stadtgeschichte. Sie dokumentiert unter anderem das Kriegsgefangenenlager Stalag Luft I in Barth-Vogelsang, das KZ-Außenlager Barth-Ravensbrück, die Flugzeugwerke Ernst Heinkels sowie die Feld-Flakartillerie-Schule. Kaum jemand verlässt die Ausstellungsräume so, wie er sie betreten hat – das Gezeigte regt zur Auseinandersetzung mit lokaler Geschichte an und macht deutlich, dass Vergangenheit auch vor Ort greifbar und erfahrbar ist.

Führungen und Gruppenbesuche in der DOK Barth

Die DOK Barth wird vom Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth e.V. betrieben. Neben Einzelbesuchern kommen regelmäßig Schulklassen, Studenten und Reisegruppen. Für Gruppen und Interessierte an Führungen wird eine vorherige Anmeldung empfohlen. Die Ausstellung ist in der Saison ab Mai geöffnet; individuelle Termine können ebenfalls vereinbart werden.