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Kirche Dammwolde

Kirche Dammwolde
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Neue Straße 1

17209 Dammwolde

Sie ist die kleinste aber schönste: Die Kirche im abgelegenen Dammwolde. Von außen eher unscheinbar, gibt sie demjenigen, der sie erst entdeckt hat, ihr ganzes prachtvolles Inneres preis: Die seltene, naive Barockbauernmalerei an der hölzernen Decke, die prachtvoll geschnitzte Empore, die grau-orangeroten Bänke, das restaurierte Altarbild und noch viele hübsche Details. Der sakrale Fachwerkbau aus dem 13. Jahrhundert hat sogar den wild tobenden Dreißigjährigen Krieg überstanden. Die Kirche stand bereits bedenklich schief und sollte gesperrt werden.

Die Kirche Dammwolde – ein verborgenes Kleinod in Mecklenburg-Vorpommern

Die Kirche Dammwolde gilt als eine der kleinsten, aber zugleich bemerkenswertesten Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern. Von außen schlicht und unscheinbar, offenbart der mittelalterliche Fachwerkbau aus dem 13. Jahrhundert im Inneren ein erstaunliches Ensemble historischer Kunst und Handwerkskunst. Wer Dammwolde besucht, erlebt eine der stillen Entdeckungen abseits der bekannten Küstenorte wie Stralsund, Greifswald oder dem Fischland-Darß-Zingst.

Seltene Barockbauernmalerei und prachtvolle Ausstattung

Das Herzstück der Kirche ist die seltene naive Barockbauernmalerei an der hölzernen Decke – ein kunsthistorisches Zeugnis, das in dieser Form kaum noch zu finden ist. Hinzu kommen eine aufwendig geschnitzte Empore, charakteristische grau-orangerote Bänke sowie ein sorgfältig restauriertes Altarbild. Zahlreiche weitere Details machen jeden Besuch zu einer echten Entdeckung.

Geschichte: Überleben des Dreißigjährigen Krieges und Restaurierung

Der Fachwerkbau hat sogar den verheerenden Dreißigjährigen Krieg überstanden und zählt damit zu den geschichtsträchtigen Sakralbauten der Region. In jüngerer Zeit stand das Gebäude bedenklich schief und drohte gesperrt zu werden – doch eine Restaurierung rettete dieses außergewöhnliche Baudenkmal für künftige Generationen.