Dorfkirche Goldenstädt
Dorfkirche Goldenstädt – das älteste Gotteshaus der Umgebung
Im Herzen von Goldenstädt, unweit der mecklenburgischen Ostseeküste, steht die Dorfkirche Goldenstädt – das älteste Gotteshaus der näheren Umgebung. Die mittelalterliche Wehrkirche beeindruckt durch ihre markante Bauweise: Hochliegende Fenster und Mauern von bis zu 1,30 Metern Dicke zeugen von ihrer einstigen Wehrfunktion. Das Mauerwerk besteht aus einem charakteristischen Gemisch aus Feldsteinen und Ziegeln, wie es für viele historische Dorfkirchen in Mecklenburg-Vorpommern typisch ist.
Architektur und Ausstattung der Wehrkirche in Goldenstädt
Auch der Giebel der Kirche zeigt Fachwerk, das mit Ziegeln ausgefüllt wurde. An der Westseite steht ein hölzerner Glockenstuhl, der dem Ensemble seinen unverwechselbaren Charakter verleiht. Der schlichte Innenraum birgt dennoch sehenswerte Ausstattungsstücke: Altar und Kanzel entstanden nach dem Dreißigjährigen Krieg und sind kunsthistorisch bemerkenswert. Wer die Backsteinkirchen der Hansestadt Wismar oder die Gotteshäuser auf Rügen und dem Fischland-Darß-Zingst kennt, findet hier eine stille, ländliche Entsprechung.
Anreise zur Dorfkirche Goldenstädt mit Bahn und Auto
Mit dem Auto erreicht man Goldenstädt bequem über die Autobahn – die Auffahrt Wöbbelin liegt nur rund 4 Kilometer entfernt, das Autobahnkreuz Schwerin etwa 4,5 Kilometer. Der nächste Bahnhof befindet sich in Rastow, rund 5 Kilometer entfernt. Von dort aus ist Goldenstädt gut zu erreichen.