Dorfkirche Kloster Wulfshagen
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Dorfkirche Kloster Wulfshagen

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An der Kirche

18337 Kloster Wulfshagen

Die Kirche zu Kloster Wulfshagen, die in schöner Lage auf einem Hügel am Rande des Dorfes liegt, ist ein rechteckiger Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert. Die in Fachwerk errichtete Kirche entstand um 1750. Das einschiffige Langhaus besitzt einen verbretterten, nach Westen ausgerichteten Glockenturm aus Eichenholz mit vierseitigem Pyramidendach und ist zum Teil aus dem Material einer Vorgängerkirche erbaut. Der Innenraum weist eine flache hölzerne Tonnendecke auf. Der Altar, der Elemente der Gotik und des Barock aufweist, zeigt Darstellungen aus dem Leben Jesu Christi. Der Schnitzaltar mit zwölf Reliefs zur Mariengeschichte und Passion Christi wurde 1500 gefertigt, die Kanzel mit Schalldeckel, die ehemalige Patronatsloge, der Pastorenstuhl, das Gemeindegestühl und die Westempore um 1800. Das Geläut der Kirche besteht aus einer Glocke aus dem 15. Jahrhundert, ohne Schmuck und Inschrift. Am Balken daneben steht die Inschrift "Anno 1696 den 8. Octobris". Führungen mit Frau Kurp können unter Telefon 0172 3604528 vereinbart werden.

Dorfkirche Kloster Wulfshagen – Fachwerkbau auf dem Hügel

Die Dorfkirche Kloster Wulfshagen gehört zu den stillen Kostbarkeiten der Ostseeregion in Mecklenburg-Vorpommern. Der rechteckige Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert steht in markanter Lage auf einem Hügel am Rande des kleinen Ortes Kloster Wulfshagen, unweit der Küstenlandschaft des Fischland-Darß-Zingst. Die Kirche entstand um 1750, zum Teil aus dem Material einer älteren Vorgängerkirche, und besitzt einen charakteristischen Glockenturm aus Eichenholz mit vierseitigem Pyramidendach.

Historisches Inneres mit gotischem Schnitzaltar und Barockkanzel

Im Inneren fällt zunächst die flache hölzerne Tonnendecke ins Auge. Das bedeutendste Ausstattungsstück ist der Schnitzaltar von 1500 mit zwölf Reliefs zur Mariengeschichte und Passion Christi, der Elemente der Gotik und des Barock vereint. Ergänzt wird das Ensemble durch eine Kanzel mit Schalldeckel, die ehemalige Patronatsloge, den Pastorenstuhl sowie die Westempore, die alle um 1800 entstanden. Die Kirchenglocke stammt aus dem 15. Jahrhundert und trägt keinerlei Schmuck oder Inschrift – ein benachbarter Balken verweist auf das Jahr 1696. Geführte Besichtigungen können individuell vereinbart werden.

Anreise nach Kloster Wulfshagen mit Bahn und Auto

Mit der Bahn ist Kloster Wulfshagen am bequemsten über den Bahnhof Ribnitz-Damgarten West erreichbar, der rund 8 Kilometer entfernt liegt. Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Autobahn-Auffahrt Sanitz, ebenfalls etwa 16 Kilometer vom Ort entfernt. Für Ausflügler, die die Boddengewässer der Region erkunden, bietet zudem die Fähre MS „Boddenkieker" eine nautische Anreisemöglichkeit in der näheren Umgebung.