Immobilienmarkt Rügen

Median Kaufpreis 3.234 €/m² · 8.355 Angebote

Biosphärenreservat Südost-RügenDenkmäler und SehenswürdigkeitenInsel RügenKultur und GenussLancken-GranitzPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsPflegezoneProduktlinienQuellsumpf Ziegensteine bei Groß StresowRügenRügen/HiddenseeTMVauf-nach-mv.devorpommern.de

Ziegensteine - Großsteingrab bei Gobbin

Ziegensteine - Großsteingrab bei Gobbin
Die Ziegensteine sind Teil einer Gruppe von mehreren Megalith-Grabanlagen am Küstenweg zwischen Lanchen-Granitz und Groß Stresow Unter den Ziegensteinen oder auch „Siegessteinen“ versteht man einen ca. 35 m langen Großdolmen mit einem teils gut erhaltenen trapezförmigen Hünenbett und zwei großen Wächtersteinen. Als dieses beeindruckende Großsteingrab im Jahr 1969 archäologisch untersucht wurde, kamen neben den typischen Funden aus der Trichterbecherkultur auch sieben slawische Urnen zum Vorschein. Bei Megalithgräbern ist eine erneute Nutzung über längere Zeiträume - hier über ca. 4000 Jahre - in Form von Nachbestattungen nicht unüblich. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Ziegensteine – Großsteingrab bei Gobbin nahe Lancken-Granitz

Die Ziegensteine, auch „Siegessteine" genannt, zählen zu den eindrucksvollsten Megalithanlagen auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Der rund 35 Meter lange Großdolmen liegt am Küstenweg zwischen Lancken-Granitz und Groß Stresow und ist Teil einer Gruppe mehrerer Megalith-Grabanlagen in dieser Region. Das Hünenbett ist trapezförmig angelegt und teils gut erhalten; zwei markante Wächtersteine flankieren die Anlage.

Archäologische Funde aus der Trichterbecherkultur und slawischer Zeit

Bei einer archäologischen Untersuchung im Jahr 1969 kamen neben typischen Funden aus der Trichterbecherkultur auch sieben slawische Urnen zutage. Diese Entdeckung belegt eine Nutzung des Großsteingrabs über rund 4.000 Jahre hinweg – Nachbestattungen über solch lange Zeiträume sind bei Megalithgräbern keine Seltenheit. Die Ziegensteine sind damit ein lebendiges Zeugnis der vielschichtigen Besiedlungsgeschichte Rügens.

Anreise zu den Ziegensteinen bei Lancken-Granitz

Mit der Bahn erreicht man die Ziegensteine am besten über den Bahnhof Ostseebad Binz Jagdschloss (ca. 2,5 km) oder den Bahnhof Serams (ca. 2,7 km). Wer mit dem Auto anreist, nutzt die Autobahnauffahrt Samtens (ca. 19 km). Per Fähre ist das Ostseebad Binz ebenfalls in rund 5,4 km Entfernung erreichbar.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Lancken-Granitz

St. Andreaskirche

St. Andreaskirche

📍 Lancken-Granitz

Back- und Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert. Die auf einem Hügel stehende, gotische Backsteinkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ihr ältestes Ausstattungsstück ist ein, an einem Triumphbogenpfeiler befindliches, hölzernes Kruzifix. Die achtseitige Kanzel mit dem sternförmigen Schalldeckel wurde 1598 errichtet. Der aus dem Barock stammende Taufengel wurde vor kurzem restauriert. Der Altaraufsatz (Anfang 19. Jahrhundert) enthält eine Kopie des Madonnengemäldes nach Cerregio. 2001 wurde die 1909 in Stettin angefertigte Orgel restauriert.

Großsteingräber von Lancken-Granitz

Großsteingräber von Lancken-Granitz

📍 Lancken-Granitz

Die einmalige Grabanlage aus sieben gut erhaltenen ca. 5000 Jahre alten Großsteingräbern aus der Trichterbecherkultur befindet sich im Dreieck zwischen den Dörfern Lancken-Granitz, Dummertevitz und Burtevitz Die einmalige Grabanlage aus sieben gut erhaltenen ca. 5000 Jahre alten Großsteingräbern aus der Trichterbecherkultur befindet sich im Dreieck zwischen den Dörfern Lancken-Granitz, Dummertevitz und Burtevitz. Diese im Großkreis Vorpommern-Rügen größte und am besten erhaltene Megalithgrabkonzentration mit ehemals mindestens 19 Hünengräbern wurde fast komplett archäologisch untersucht. Aus den Großdolmen mit Windfang konnten u. a. Keramikscherben, Bernsteinperlen, Äxte, Beile, Pfeilspitzen und Klingen, aus einigen Gräbern auch menschliche Knochen und Funde aus der Bronzezeit geborgen werden. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de