Kirche Leplow
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Kirche Leplow

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Zur Kirche 8

18334 Leplow

Die St.-Katharinenaltar-Kirche Leplow ist ein aus dem 13. Jahrhundert stammendes Kirchengebäude im Ortsteil Leplow der vorpommerschen Gemeinde Eixen. Leplow ist eines der Dörfer in unserer Region, die schon in wendischer Zeit bestanden haben. Die Feldsteinkirche mit dem Namen St. Catharina wird in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Tochterkirche von Tribsees erbaut worden sein. Ab 1293 gehörte sie zum Kloster Neuenkamp, heute Franzburg. Weil der Pfarrer in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts am Verhungern war, wird die Pfarrstelle aufgelöst. 1687 wird die Kirche verwüstet und die gesamte Innenausstattung geht verloren. Die karge Inneneinrichtung stammt aus dem 19. Jahrhundert. Im zweiten Drittel des 20. Jahrhunderts wurde die Kirche von der Landeskirche aufgegeben. Die Orgel wurde abgebrochen. Ebenso die Sakristei und der Fachwerkkirchturm. Die Kirchengemeinde und die Leplower Bevölkerung aber gaben ihre Kirche nicht auf. Und so steht bis heute am Dorfende eine schöne durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen sanierte Kirche mit einer erstaunlichen Akustik. Das Gestühl wurde neu gebaut, alles andere renoviert, Dach und Mauerwerk wieder hergestellt und der Kirchhof mit der für unsere Gegend typischen Feldsteinmauer in Ordnung gebracht.

Feldsteinkirche Leplow – ein mittelalterliches Zeugnis in Vorpommern

Die Kirche Leplow, bekannt als St. Catharina, gehört zu den ältesten Bauwerken in der vorpommerschen Gemeinde Eixen. Leplow ist eines jener Dörfer in der Region zwischen Stralsund und Rostock, das bereits in wendischer Zeit bestand. Die Feldsteinkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als Tochterkirche von Tribsees errichtet und gehörte ab 1293 zum Kloster Neuenkamp, dem heutigen Franzburg.

Bewegte Geschichte der Kirche in Leplow

Die Geschichte der Kirche ist von Rückschlägen geprägt: Im 16. Jahrhundert wurde die Pfarrstelle aufgelöst, 1687 wurde das Gebäude verwüstet und die gesamte Innenausstattung zerstört. Im 20. Jahrhundert gab die Landeskirche die Kirche auf – Orgel, Sakristei und Fachwerkkirchturm wurden abgebrochen. Doch die Leplower Bevölkerung und die Kirchengemeinde ließen das Gebäude nicht verfallen. Durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen wurde die Kirche umfassend saniert: Das Gestühl wurde neu gefertigt, Dach und Mauerwerk instand gesetzt und der Kirchhof mit der typischen Feldsteinmauer der Region wieder hergerichtet. Heute beeindruckt das Innere mit einer erstaunlichen Akustik.

Anreise zur Kirche Leplow in Vorpommern

Mit der Bahn ist der Bahnhof Buchenhorst (ca. 10,6 km) der nächstgelegene Halt. Wer mit dem Auto anreist, nutzt am besten die Autobahnauffahrt Tribsees (ca. 11 km entfernt) und erreicht Leplow von dort in wenigen Minuten.