Immobilienmarkt Schwerin & Umgebung

Median Kaufpreis 2.098 €/m² · 8.685 Angebote

Denkmäler und SehenswürdigkeitenHistorische BauwerkeKultur und GenussLudwigslustLudwigslustMeckl. SchwerinPOI-Basiseintrag: KategorienPOIsParks und GärtenProduktlinienSchloßpark Ludwigslust mit anschließendem Bruch- und Mischwald sowie oberer RögnitzniederungTMVWestmecklenburgauf-nach-mv.de

Grotte im Schlosspark Ludwigslust

Grotte im Schlosspark Ludwigslust
📍

Schlosspark Ludwigslust

19288 Ludwigslust

Im Stil einer mittelalterlichen Burgruine wurde 1788 im Schlosspark von Ludwigslust eine künstliche Grotte errichtet. Diese dient auch heute noch zu verschiedenen Anlässen als romantische Kulisse. Die künstliche Grotte im Schlosspark Ludwigslust wurde 1788 nach Plänen des Hofbaumeisters Johann Joachim Busch errichtet. Als Baumaterial wurde der für die Griese Gegend typische Raseneisenstein verwendet, der durch seine poröse Struktur den zerfallenden Charakter des Gemäuers unterstreicht. Für die Hofgesellschaft war die Grotte ein Ort der inneren Einkehr und verlieh diesem Teil des Parkes eine sentimentale Note, denn sie verdeutlichte die Vergänglichkeit allen irdischen Seins. Die Grotte diente aber nicht nur als Ort der Besinnung. Sie hatte als Eiskeller und später bei der Aufzucht von Champignons auch einen ganz praktischen Nutzen. Heute ist die künstliche Ruine ein beliebtes Bildmotiv und Hintergrund vieler Hochzeitsfotos und stimmungsvolle Kulisse für Open-Air-Veranstaltungen.

Grotte im Schlosspark Ludwigslust – Romantische Ruine von 1788

Die Grotte im Schlosspark Ludwigslust gehört zu den bemerkenswertesten Gartenarchitekturen Mecklenburg-Vorpommerns. Im Jahr 1788 nach Plänen des herzoglichen Hofbaumeisters Johann Joachim Busch errichtet, sollte sie im Stil einer mittelalterlichen Burgruine die Vergänglichkeit allen irdischen Seins versinnbildlichen. Für die Hofgesellschaft war sie ein Ort der inneren Einkehr und verlieh dem Schlosspark eine nachdenklich-sentimentale Note.

Raseneisenstein aus der Griesen Gegend – Baumaterial mit Geschichte

Als Baumaterial wurde der für die Griese Gegend typische Raseneisenstein verwendet. Seine poröse, raue Struktur verleiht dem Bauwerk einen täuschend echten Verfallscharakter. Neben der symbolischen Funktion hatte die Grotte auch einen praktischen Nutzen: Sie diente zeitweise als Eiskeller und später sogar zur Aufzucht von Champignons. Diese Verbindung von Ästhetik und Alltagsnutzen macht das Bauwerk zu einem ungewöhnlichen Zeugnis höfischer Gartenkultur, wie sie in ähnlicher Form auch aus anderen Residenzstädten Norddeutschlands bekannt ist.

Beliebte Kulisse für Hochzeiten und Open-Air-Veranstaltungen in Ludwigslust

Heute ist die künstliche Ruine ein gefragtes Fotomotiv und Hintergrund vieler Hochzeitsfotos. Auch als Bühne für Open-Air-Veranstaltungen kommt die stimmungsvolle Atmosphäre des Ortes besonders zur Geltung. Wer die Kulturlandschaft Mecklenburg-Vorpommerns abseits der Küstenregionen wie Rügen, Usedom oder dem Fischland-Darß-Zingst erkunden möchte, findet in Ludwigslust und seinem Schlosspark ein lohnenswertes Ausflugsziel im Binnenland.

Anreise zur Grotte im Schlosspark Ludwigslust

Der Bahnhof Ludwigslust liegt nur etwa 0,6 km vom Schlosspark entfernt und ist damit die ideale Anreiseoption mit der Bahn. Mit dem Auto erreicht man Ludwigslust bequem über die gleichnamige Autobahnauffahrt, die rund 2,6 km entfernt liegt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Ehemaliges Residenzschloss und Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage. Säle mit Kunst des 18. Jh. als Museum. Großzügiger Schlosspark mit barocken Wasserspielen und Picknickplätzen. Open-Air-Event im August: Kleines Fest im großen Park. Schloss Ludwigslust heißt seine Gäste mit dem Rauschen der Kaskaden willkommen. Inmitten eines weitläufigen Parks erhebt sich das spätbarocke Schloss mit seiner hochwertigen Sandsteinfassade, das zwischen 1772 und 1776 unter der Regie des Herzogs Friedrich von Mecklenburg-Schwerin erbaut wurde. Wo zuvor das kleine Jagdschloss seines Vaters Christian Ludwig stand, ließ er seinen eigenen herrschaftlichen Traum verwirklichen. Ein Highlight ist der Goldene Saal. Hier lassen fünf große Kristalllüster die vergoldeten Dekorationen aus Papiermaché an Wänden, Decken, Spiegeln und monumentalen Säulen eindrucksvoll erstrahlen. Der kunstvoll gearbeitete Parkettfußboden bildete einst die Bühne für ausschweifende Bälle und Konzerte. Der Goldene Saal wird seit September 2020 restauriert. Filigrane Zierelemente schmücken auch die herzoglichen Appartements des Ostflügels. In den restaurierten Räumen mit ihren hochwertigen Marketeriefußböden, Wandbespannungen aus Damast, kostbaren Tapeten und historischen Möbeln wird das höfische Leben des ausgehenden 18. Jahrhunderts wieder erfahrbar. Sehenswert sind die künstlerisch wertvollen, bedruckten Papiertapeten in den ehemaligen Gästeappartements, die in ihrem originalen Zustand konserviert und neben der Rekonstruktion zur Anschauung belassen wurden. Die Gemäldegalerie als Abschluss des Paradeappartements ist seit ihrer Restaurierung wieder in ihren ursprünglichen Dimensionen erlebbar. Hier können eine Fülle von Werken der Ludwigsluster Hofkünstler sowie außergewöhnliche Architekturmodelle aus Kork bewundert werden. Durch die Fenster bieten sich hinreißende Aussichten in den großen Schlosspark sowie auf die Hofkirche. Der Barockgarten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil umgestaltet. Bei einem Spaziergang entlang der barocken Alleen, vorbei an Wasserkünsten und Kanälen, ergeben sich immer neue Blickachsen zwischen Architektur und Natur, die darauf warten, entdeckt zu werden. *Der Park ist vorübergehend komplett gesperrt aufgrund eines Baumsturzes. Ab Ende November wird die Hauptachse des Parks wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Bis dahin werden die Baumpflegearbeiten entlang der Hofdamenallee und des Rasenparterres soweit abgeschlossen sein, dass dieser Bereich wieder verkehrssicher ist. Das Schlossmuseum, Café und das Rasenparterre sind zugänglich.

Ludwigsluster Schlosscafé

Ludwigsluster Schlosscafé

📍 Ludwigslust

Unser Cafe befindet sich im Erdgeschoss des wunderschönen Schlosses. Die große Terrasse bietet einen tollen Blick in den Schlosspark. Hausgemachte Torten und Kuchen sowie kleine Speisen dazu köstliche Kaffeespezialitäten servieren wir Ihnen im historischen Jagdsaal im herzoglichen Schloss zu Ludwigslust.

Biosphären-Regal im Gartenmarkt Ludwigslust

Biosphären-Regal im Gartenmarkt Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Sie möchten hochwertige, handwerklich hergestellte Produkte aus der Region beziehen? Dann besuchen Sie doch eines der Biosphären-Regale im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe MV e.V.! Über die Regale werden Produkte der Partner des Biosphärenreservates vertrieben. Machen Sie mit – genießen Sie ein Stück Region! In den Regalen finden Sie eine breite Auswahl an Produkten der Partner des Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe M-V – von Apfelsaft über Sanddornsenf bis hin zu Ziegenmolkeseife ist für jeden etwas dabei. Bei den Produkten handelt es sich zum Beispiel um regionale Spezialitäten wie die Produkte aus der größten biozertifizierten Sanddornplantage Deutschlands, Fruchtaufstriche aus heimischen Beeren und Honig vom regionalen Imker. Aber auch handwerklich hergestelltes Gebäck, Schokolade und frisch geröstete Kaffeebohnen finden Sie in den Biosphären-Regalen. Außerdem gibt es auch Partner, die sich regionalen Handwerkstraditionen verschrieben haben und Kunsthandwerk anbieten. Die Produkte sind zum Teil bio-zertifiziert, einige tragen auch das Fairtrade-Siegel. Allen Produkten ist eines gemeinsam: sie bieten eine hohe Qualität, werden in der Region verarbeitet und auch größtenteils hier vermarket – aus der Region, für die Region! Mit dem Kauf der Produkte unterstützen Sie das Netzwerk der Partner und die nachhaltige Entwicklung des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe.