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Kirche Basse

Kirche Basse
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Basse 5

17179 Lühburg

In der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Basse (Landkreis Rostock) liegen die Orte: Basse (Kirche), Duckwitz, Gottesgabe, Lühburg, Nustrow, Repnitz, Samow, Strietfeld und Woltow. Die Kirchengemeinde Basse (Pfarrsitz) ist verbunden mit der Kirchengemeinde Walkendorf und der Kirchengemeinde Behren-Lübchin. In älteren Schriften wurde der Ort Basseuitze genannt und 1364 erstmals erwähnt. Die Moltkes werden in dieser Zeit angegeben und sie waren sicher auch die Erbauer der im gotischen Stil errichteten Kirche. Aber auch die von Bassewitzes hatten schon in früher Zeit hier Besitztum. Vermutlich kann diese Tatsache die Ortsbezeichnung mitbestimmt haben. 1427 werden die Familien von Bassewitz und von Barnefuer (Bernefuer) als Besitzer aufgeführt. Von 1783 bis 1858 wechselten die Eigentümer häufig. Am Ende des 13. Jahrhunderts wurde der Kirchenbau begonnen. Der dreischiffige Backsteinbau ohne Turm schließt im Osten mit einem Feldsteinchor ab. Zum Inventar der Kirche gehört unter anderem auch das Herrschaftsgestühl der Familie Bassewitz und Behr. Der hölzerne Altar mit drei Gemälden stammt von 1729. Weitere Ausstattungsstücke sind eine hölzerne Kanzel (1709), eine schlichte Empore von 1772 und eine üppige Patronatsempore von 1711, ein Epitaph des Victor von Bassewitz und fünf alte Grabplatten. Die Grabplatte des Gherd Bassewitz (1391), der als Stammvater der mecklenburgischen Linien von Bassewitz gilt, liegt vor dem Altar. Baustil/Bauweise: Backstein, Feldstein Herrschaftsgestühl: Eine Besonderheit dieser Kirche sind die Herrschaftsgestühle, die mit Schriften und Wappen der Familien von Bassewitz, von Behr, von Hahn und weiteren Herrschaften verziert sind. Pfarrhaus: Das einstöckige Pfarrhaus liegt hinter der Kirche und ist im neugotischen Stil errichtet.

Kirche Basse in Lühburg – Gotik aus dem späten 13. Jahrhundert

Die Kirche Basse bei Lühburg im Landkreis Rostock gehört zu den bemerkenswerten mittelalterlichen Sakralbauten im Hinterland der mecklenburgischen Ostseeküste. Der dreischiffige Backsteinbau ohne Turm wurde Ende des 13. Jahrhunderts errichtet und schließt im Osten mit einem Feldsteinchor ab. Die Geschichte des Ortes Basse, der in älteren Schriften als „Basseuitze" bezeichnet und 1364 erstmals urkundlich erwähnt wurde, ist eng mit den Adelsfamilien von Moltke und von Bassewitz verbunden.

Historisches Inventar: Herrschaftsgestühle, Altar und Grabplatten

Das Innere der Kirche bewahrt eine beeindruckende historische Ausstattung. Besonders hervorzuheben sind die Herrschaftsgestühle, die mit Schriften und Wappen der Familien von Bassewitz, von Behr, von Hahn und weiterer Herrschaften verziert sind. Der hölzerne Altar mit drei Gemälden stammt aus dem Jahr 1729, die Kanzel von 1709 und eine üppige Patronatsempore von 1711 ergänzen das Ensemble. Vor dem Altar liegt die Grabplatte des Gherd Bassewitz (1391), der als Stammvater der mecklenburgischen Linien von Bassewitz gilt. Fünf weitere alte Grabplatten sowie ein Epitaph des Victor von Bassewitz sind ebenfalls erhalten.

Kirchengemeinde Basse und das neugotische Pfarrhaus

Die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Basse umfasst mehrere Orte der Region, darunter Duckwitz, Nustrow, Samow und Woltow, und ist mit den Kirchengemeinden Walkendorf und Behren-Lübchin verbunden. Unmittelbar hinter der Kirche steht das einstöckige Pfarrhaus im neugotischen Stil – ein stilles Zeugnis der Kirchengeschichte dieser ländlichen Gegend zwischen Rostock und der Mecklenburgischen Seenplatte.