Slawischer Burgwall - Menkendorf
Leussower Str.
19294 Menkendorf
Slawischer Burgwall Menkendorf – 1200 Jahre Geschichte im Herzen Mecklenburgs
Der Burgwall bei Menkendorf gilt als eines der besterhaltenen Bodendenkmäler Mecklenburgs aus slawischer Zeit. Im Jahr 809 wurde die vermutlich letzte Burganlage der Smeldinger – ein westslawischer Stamm, der im 9. Jahrhundert im südwestlichen Mecklenburg siedelte – während eines feindlichen Übergriffs eingenommen und zerstört. Jahrhundertelang lagen die Überreste im Verborgenen, bis sie Anfang des 19. Jahrhunderts bei der Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Flächen wieder sichtbar wurden.
Originalgetreues 1:1-Modell am historischen Burgwall
Heute können Besucherinnen und Besucher in unmittelbarer Nähe des historischen Burgwalls ein Modell im Maßstab 1:1 besichtigen. Es erhebt keinen Anspruch auf einen authentischen Nachbau, gibt aber wesentliche Konstruktionsmerkmale der einstigen Anlage anschaulich wieder. Hinweisschilder leiten Interessierte sicher zum Burgwall und zum Modell. Das Bodendenkmal Menkendorf ergänzt hervorragend einen Ausflug entlang der Kulturlandschaften Mecklenburg-Vorpommerns – etwa in Kombination mit einem Besuch der historischen Altstädte von Wismar, Schwerin oder Rostock.
Anreise zum Slawischen Burgwall Menkendorf
Der nächstgelegene Bahnhof ist Dannenberg Ost in rund 7,7 km Entfernung, alternativ ist Hitzacker (ca. 10 km) gut erreichbar. Mit dem Bus ist der ZOB Dömitz in etwa 4,8 km Entfernung die nächste Haltestelle. Wer mit der Fähre anreist, nutzt den Fährhafen in ca. 9,2 km Entfernung oder die Fähre Hitzacker (Elbe)–Bitter in rund 9,3 km Entfernung.