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Neugotische Kirche zu Picher

Neugotische Kirche zu Picher
📍

Lindenstraße

19230 Picher

Der neugotische stattliche Ziegelbau, einer der größten in der Region, wurde 1875-1880 auf kreuzförmigem Grundriss vom Architekten und Denkmalpfleger Georg Daniel errichtet. Sowohl innen wie auch außen ist die Kirche ein imposantes, stilreines, neugotisches Ensemble. Die Kirche wurde von Architekt Georg Daniel entworfen, der auch einige der Bauten des Residenzensembles von Schwerin ausgeführt hat. Zu Innenausstattung des 19. Jahrhunderts gehören das Altarbild "Christus der Auferstandene" gemalt von Carl Suhrlandt, detailreiche Bemalung, gusseiserne Öfen und eine Orgel des Orgelbaumeisters Johann Heinrich Runges. Besonders harmonisch und schön ist die Wirkung der hölzernen Decke der Kirche mit ihren filigranen Details. Die Marienfigur wurde von einem ortsansässigen Bildhauer gestiftet.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Picher

Eichenhof - Kat und Alexander von Stenglin

Eichenhof - Kat und Alexander von Stenglin

📍 Picher

KAT VON STENGLIN webt pflanzengefärbte Stoffe und Gobelins. Ihre Bilder entstehen zuerst im Kopf, dann auf Papier und dann am Hochwebstuhl. ALEXANDER VON STENGLIN gestaltet individuelle keramische Objekte und Gebrauchskeramik in verschiedenen Techniken. Ein altes Bauern-Gehöft in Alleinlage, rundherum die weite Landschaft Mecklenburgs, mit Wiesen, Feldern und Wäldern: Als Kat und Alexander von Stenglin sich nach ihren Meisterprüfungen in Keramik und Handweberei nach einem geeigneten Standort für ihre Werkstatt umsahen, fiel ihre Wahl 1986 auf den Eichenhof bei Picher. Zwischen der alten Residenzstadt Ludwigslust und dem Landgestüt Redefin hat sich der Eichenhof mit Galerie und Werkstätten zum Geheimtipp für Gäste entwickelt, die das Besondere suchen. „Uns gefallen die Landschaft, die Umgebung und der Menschenschlag. Wir wohnen etwas außerhalb der Ortschaft, können viele Arbeiten draußen verrichten, und in der warmen Jahreszeit spielt sich unser Leben im großen Garten ab. Wir haben uns ganz bewusst eine Gegend für uns ausgesucht, die nicht touristisch überlaufen ist.“ Alexander stellt die Glasuren für seine Keramik zum größten Teil aus einheimischen Lehmen, Steinmehlen, Kreiden und Aschen selbst her. Durch verschiedene Brenntechniken entstehen Unikate, deren Oberflächen geheimnisvoll schimmern: Vasen aus japanischer Raku-Keramik mit feinen Haarrissen und wolkigen Lichteffekten, bunte Fayence- Kannen und Schalen, deren klare, leuchtende Farben die Landschaft Mecklenburgs zu spiegeln scheinen – oder Terrakotta-Objekte, die wie weiß bepudert von uralten Zeiten erzählen. Gebrauchswert und Fantasie gehen eine traumwandlerische Liaison ein. In der Werkstatt nebenan steht Kat an ihrem Hochwebstuhl und fertigt Gobelins. Auch dies eine uralte Technik, die seit dem Mittelalter als „Bildwirkerei“ bekannt ist: gewebte Wandbilder. Kats abstrakte Muster mit räumlich vor- und zurückspringenden Effekten sprechen jedoch eine ganz heutige Bildsprache: „Meine Bilder entstehen zuerst im Kopf, dann auf Papier und dann am Hochwebstuhl als Gobelins. Mir gefällt es, ein Bild aus Stoff zu schaffen.“ Am Flachwebstuhl fertigt Kat von Stenglin Decken, Kissen und Stoffe aller Art. Sie verwendet Leinen und Baumwolle für die Ketten (senkrechte Fäden) und reine Schafwolle für den Schuss (waagerechte Fäden). Die Schafwolle wird handgesponnen und mit Pflanzen gefärbt: „Die Pflanzenfärberei ist ebenfalls ein uraltes Gewerk, es ist spannend, alte Rezepte dafür zu nehmen, aber auch immer wieder neue Dinge auszuprobieren.“