Die magischen Eiben in Swantow
Die magischen Eiben in Swantow – ein geheimnisvoller Ort auf Südrügen
Im kleinen Ort Swantow, einem Ortsteil von Poseritz im Herzen der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, verbirgt sich ein stiller, fast unwirklicher Ort: der sogenannte Pfarrgarten. Vier Eiben, vor rund 200 Jahren gepflanzt, haben ihre Kronen so dicht miteinander verwachsen, dass sie ein regendichtes, laubenartiges Dach bilden. Einst tranken hier die Pfarrer des Ortes ihren Tee im Schatten der alten Bäume.
Slawische Legenden und Baumkonzerte unter den Eiben
Um den Pfarrgarten ranken sich bis heute geheimnisvolle Geschichten. Bei Vollmond sollen unter den Eiben unerklärliche Stimmen zu hören sein – der Überlieferung nach die Geister der Slawen, die einst die christliche Besiedlung der Region verfluchten. Dieser mystische Ort ist kein Museum, sondern lebendiger Treffpunkt: Regelmäßig finden hier sogenannte Baumkonzerte statt, bei denen Musik und Natur auf besondere Weise zusammenkommen.
Swantow im Verborgenen – abseits der Rügen-Touristenströme
Swantow liegt fernab der belebten Küstenorte wie Binz oder Sellin und ist genau deshalb ein Geheimtipp für alle, die das stille, ursprüngliche Rügen suchen. Die Gegend im Süden der Insel lädt zu ruhigen Spaziergängen und zur Entdeckung einer Landschaft ein, die noch wenig vom Massentourismus berührt ist.
Anreise zu den Eiben in Swantow auf Rügen
Der nächste Bahnhof ist Samtens, rund 7,6 km entfernt. Mit dem Auto erreicht man Swantow über die Autobahnanschlussstelle Garz, etwa 7 km entfernt. Wer mit der Fähre anreist, nutzt am besten die Fährverbindung Glewitz, die nur rund 5,4 km entfernt liegt und eine bequeme Überfahrt auf die Südseite der Insel ermöglicht.