Krampas - Großsteingrab bei Sassnitz
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Krampas - Großsteingrab bei Sassnitz

Das Großsteingrab "Krampas" ist ein Megalithgrab in der Umgebung von Sassnitz. Das jungsteinzeitliche Megalithgrab „Krampas“ liegt in einem Hügel, der noch einen Durchmesser von ca. 16 m aufweist. Erhalten ist die ca. 4,5 x 1,9 m große Grabkammer mit jeweils 4 Seitensteinen und einem Tragstein an der Stirnseite. Bis auf einen gesprengten Deckstein an der Nordwestseite des Grabes fehlen die übrigen Decksteine. Ab dem 18. Jahrhundert fielen zahlreiche Hünengräber auf Rügen der Raubgräberei zum Opfer. Besonders seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zogen Steinschlägerkolonnen über Rügen hinweg, die die Steine der Großsteingräber in transportable Quader teilten. Verwendet wurden die Findlinge so vor allem im Straßen- und Hausbau. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Das Megalithgrab Krampas bei Sassnitz – Jungsteinzeit auf Rügen

Das Großsteingrab Krampas bei Sassnitz gehört zu den ältesten erhaltenen Zeugnissen menschlicher Besiedlung auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Das jungsteinzeitliche Megalithgrab liegt in einem Hügel mit einem noch heute messbaren Durchmesser von rund 16 Metern. Die erhaltene Grabkammer ist etwa 4,5 mal 1,9 Meter groß und wird von je vier Seitensteinen sowie einem Tragstein an der Stirnseite gebildet.

Geschichte der Hünengräber auf Rügen – Raubgräberei und Steinschläger

Bis auf einen gesprengten Deckstein an der Nordwestseite fehlen beim Krampas die übrigen Decksteine – ein Schicksal, das viele Hünengräber auf Rügen teilen. Ab dem 18. Jahrhundert fielen zahlreiche solcher Grabanlagen der Raubgräberei zum Opfer. Besonders in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zogen Steinschlägerkolonnen über die Insel und zerlegten die Findlinge in transportable Quader für den Straßen- und Hausbau.

Anreise zum Großsteingrab Krampas bei Sassnitz

Das Großsteingrab Krampas ist gut mit der Bahn erreichbar: Der nächste Bahnhof Lancken liegt nur rund 0,9 Kilometer entfernt, der Bahnhof Sassnitz etwa 1,4 Kilometer. Wer mit der Fähre anreist, findet den Fährhafen Sassnitz in knapp zwei Kilometern Entfernung.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Sassnitz

Seesteg Sassnitz

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📍 Sassnitz

Die Sassnitzer Seebrücke ist ein beliebter Aussichtspunkt, um die Ostseefähren von und nach Schweden zu bestaunen. Die Sassnitzer Seebrücke ist 105,5 Meter lang und wurde in den Neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Seitdem fahren die Fahrgastschiffe an dem Bauwerk vorbei, weil an dessen Ende das Wasser zu flach ist. Genutzt wird der Steg heute hauptsächlich als Aussichtsplattform für Touristen, für Angler aber auch als Badebrücke für Jedermann.

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

Stadtbibliothek & Stadtarchiv Sassnitz

📍 Sassnitz

Die Stadtbibliothek und das Stadtarchiv Sassnitz bieten Gästen und Einheimischen umfangreice aktuelle aber auch historische Nachschlagewerke über die Insel Rügen. Die Stadtbibliothek Sassnitz führt ca 24.000 Medieneinheiten - das schliesst unter anderem Romane, Sach- und Fachliteratur, Kinder- und Jugendbücher sowie CDs und DVDs ein. Darüber hinaus werden den Besuchern Internetzugänge angeboten. Für die kleinen Gäste gibt es eine Kinderbibliothek, die in Altersgruppen aufgeteilt ist. In unregelmäßigen Abständen bietet die Stadtbibliothek Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen an. Das Angebot reicht von Kinderveranstaltungen wie Märchenlesestunde bis hin zu Kursen, um das Lesen der Deutschen Schrift zu erlernen. Öffnungszeiten: Montag: 09 - 12 Uhr & 13 - 16 Uhr Dienstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Mittwoch geschlossen Donnerstag: 09 - 12 Uhr & 13 - 18 Uhr Freitag: 09 - 13 Uhr

Schlossruine Dwasieden

Schlossruine Dwasieden

📍 Sassnitz

"Das weiße Schloss am Meer" - Erinnerungen an ein Schloss, das es heute so nicht mehr gibt. Das Herrenhaus Schloss Dwasieden befand sich nahe Sassnitz auf Rügen in unmittelbarer Nähe der Ostsee. Dieses ehemalige prachtvolle Gebäude wurde in den Jahren 1873 bis 1877 im Auftrag von Adolph von Hansemann, Inhaber der Disconto-Gesellschaft in Berlin und einer der reichsten Männer der Bismarckzeit, erbaut. Der Architekt des Herrenhauses war Friedrich Hitzig, ein Schüler vom berühmten Friedrich Schinkel. Die Architektur war angelehnt an die Bäderarchitektur, die für die Ostseeküste Vorpommerns prägend ist. Von dem Prachtbau existieren aufgrund der Sprengung 1948 nur noch Ruinenreste sowie der 1997 ausgebrannte Marstall. Die Reste des Ensembles befinden sich auf einer Anhöhe oberhalb der Ostsee, die unmittelbar südwestlich an den Stadthafen von Sassnitz anschließt. Die Schlossallee zum Schloss Dwasieden zweigt von der Straße nach Mukran ab (von Sassnitz kommend). "Das weiße Schloss am Meer" ein Buch von Ralf Lindemann, erzählt die Geschichte des Schlosses sehr ausführlich. Regelmäßig werden Führungen zu den Schlossruinen durchgeführt.