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Kulturkirche St. Jakobi

Kulturkirche St. Jakobi
📍

Jacobiturmstraße 28 a

18439 Stralsund

Die Stralsunder St. Jakobikirche wurde 1303 erstmals urkundlich erwähnt. Die zu dieser Zeit im Bau befindliche Kirche ist somit die jüngste der drei Pfarrkirchen in der Hansestadt Stralsund. Durch die verschieden glasierten Formsteine und den ornamentalen Reichtum an Blenden und Friesen hebt sich die Basilika deutlich von den anderen sundischen Kirchen ab. Die Jakobikirche wurde auf der ehemaligen Trennlinie zwischen der Stralsunder Alt- und Neustadt errichtet. Mitte des 14. Jahrhunderts wurde in der ursprünglichen Hallenkirche das Mittelschiff erhöht, die Seitenschiffe durch Kapellen erweitert und der neue Westturm errichtet. Mit dem 68 Meter hohen Turm erhielt die chorlose Kirche ihren schönsten Architekturteil. Im Laufe der Geschichte hat die Jakobikirche viele Wunden davongetragen. Von den drei Stralsunder Pfarrkirrchen wurde sie am meisten in Mitleidenschaft gezogen: 1628 wurde sie bei der Wallensteinschen Belagerung von dreißig Geschossen getroffen. 1662 brannte die gotische Turmpyramide durch Blitzschlag nieder. Die barocke Turmhaube entstand im Jahre 1678. Artilleriebeschuss verursachte 1678 und 1715 im Innern der Kirche beträchtliche Schäden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts benutzten die Franzosen sie als Pferdestall. Auch bei einem Luftangriff am 6. Oktober 1944 wurde St. Jakobi nicht verschont. Durch Auslagerung konnten immerhin die prachtvolle Kanzel des Stralsunder Bildhauers Hans Lucht sowie das Ölgemälde von Johann Heinrich Tischbein mit den Motiven "Kreuzabnahme" und "Himmelfahrt", gerettet werden. 1955 wurde im Emporenbereich des Turmes der Gustav-Adolf-Saal eingebaut. Mit Hilfe von Fördermitteln des Bundes und des Landes sowie der Deutschen Stiftung Denkmalschutz wurde die Jakobikirche restauriert. Heute finden in der Kirche St. Jakobi keine Gottesdienste mehr statt - als Stadt- und Kulturkirche ist sie inzwischen eine besondere Location für Veranstaltungen wie Theateraufführungen, Ausstellungen und Konzerte. Seit 2020 ist auch die neue alte Jakobi-Orgel im Einsatz. Das Instrument war seit der Ausplünderung gegen Ende des 2. Weltkriegs unspielbar. Drei Jahre lang wurde es in traditioneller handwerklicher Weise des 18. Jahrhunderts neu gefertigt: In das historische barocke Orgelgehäuse von 1741 wurde eine neue Wegscheider-Orgel eingebaut – sozusagen ein neues historisches Instrument im alten historischen Kleid. Für die neue Orgel wurde der Klangstil des 18. Jahrhundert gewählt. Dieser Stil verkörpert kraftvolle Fülle und Farbigkeit. Angelehnt an den Stil Gottfried Silbermanns und Joachim Wagners wird die Orgel als erste große „Bachorgel“ in MV gefeiert. Sie ist gleichzeitig der bisher größte Orgelneubau in Mecklenburg-Vorpommern und garantiert vielseitige konzertante Nutzungsmöglichkeiten, beispielsweise in Kombination mit Solisten, Chören und Orchestern.   Barrierefreiheit Zugang mit kleinen Einschränkungen Zugang zum Gustav-Adolf-Saal über einen Fahrstuhl barrierefreie Sanitäranlagen

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Bürgergarten Stralsund

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Öffentliches WC - Rathauskeller

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📍 Stralsund

Diese öffentliche Toilette befindet sich auf der linken Seite im Rathauskeller am Alten Markt. Sie ist nicht behindertengerecht, da sie nur über eine Treppe zu erreichen ist. Diese öffentliche Toilette wird durch anwesendes Personal betrieben. Wenn Sie sich auf dem Alten Markt aufhalten, ist die Toilette auf der linken Seite des Rathauses zu finden. Um diese zu erreichen, gehen Sie eine Treppe hinunter. Ein behindertengerechter Eingang finden Sie Montag bis Freitag (nicht an Feiertagen) im Foyer des Rathauses. Zugang ist über den Nord-Ost Durchgang - Eingang vor der Büste Gustav Adolf. Samstags im Quartier 17- mit EUROschlüssel Sonntags am Neuen Markt

Insel Dänholm

Insel Dänholm

📍 Stralsund

Die Insel Dänholm ist eine kleine Insel mit viel Geschichte. Bereits unter den Schweden militärisch genutzt, wurde der Dänholm zur Wiege der preußischen Marine ausgebaut. Die der Stadt Stralsund unmittelbar vorgelagerte kleine Insel Strale oder Strela schuf einen natürlichen Hafen, den seefahrende Völker von jeher schätzten. Erwähnt wird sie bereits 1288 im 1.Stadtbuch. Auf Grund des regen Schiffverkehrs der Dänen im 12. und 13. Jahrhundert in den Gewässern um Rügen und vor Stralsund, insbesondere aber in Verbindung mit der Niederlage einer dänischen Flotte im Jahre 1326 in der Nähe der Insel wurde sie vermutlich in Dänholm umbenannt. Die uns bekannte, wechselvolle Geschichte der Insel ist überwiegend militärisch geprägt. Erste gesicherte Dokumente und Pläne über Befestigungsanlagen auf der Insel sind aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges überliefert. 1628 erteilte Wallenstein als damaliger Kaiserlicher Feldherr im Auftrag des deutschen Kaisers auf Grund des Fehlens einer eigenen Flotte den Befehl zur Sicherung und Befestigung sämtlicher Häfen der Ostsee, wodurch ein Gegengewicht zum erstarkenden Schwedischen Reich geschaffen werden sollte. Auch das schwedische Militär war sich der günstigen Lage der Insel durchaus bewusst. Es begann nach dem 1628 ratifizierten Allianzvertrag zwischen der Stadt und dem Königreich Schweden mit der sofortigen Verbesserung und dem Ausbau der bereits vorhandenen Befestigungsanlagen und versuchte mittels neuer Befestigungsanlagen mit Geschützstellungen die Kontrolle des Strelasunds und der Ansteuerung der Stadt zu ermöglichen. Am 7. Juni 1815 endete für Stralsund die Schwedenzeit.