St. Katharinenkloster
Mönchstraße 25–27
18439 Stralsund
St. Katharinenkloster Stralsund – gotisches Erbe in Norddeutschland
Das St. Katharinenkloster in Stralsund gehört zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerken der Ostseeregion. 1251 von Dominikanern gegründet und gestiftet von Fürst Jaromar II. von Rügen, ist seine gotische Backsteinsubstanz bis heute nahezu vollständig erhalten – ein seltenes Zeugnis niederdeutscher Backsteingotik in Mecklenburg-Vorpommern.
Kapitelsaal und Kreuzrippengewölbe – ein Meisterwerk der Backsteingotik
Besonders beeindruckend ist der Kapitelsaal mit seinem Kreuzrippengewölbe, das von acht schlanken Pfeilern getragen wird. Gewölbemalereien aus dem 15. Jahrhundert schmücken den Raum, der als einer der schönsten Innenräume der norddeutschen Backsteingotik gilt. Der Ursprungsbau war eine 73 Meter lange, dreischiffige Hallenkirche.
Stralsund Museum und Deutsches Meeresmuseum im Katharinenkloster
Nach der Reformation ging das Kloster in städtischen Besitz über und diente Schule, Gymnasium und Waisenhaus als Domizil. Seit 1924 beherbergt es das Stralsund Museum (ehemals Kulturhistorisches Museum) und seit 1951 das Deutsche Meeresmuseum mit Aquarium. Von 2020 bis 2025/26 wurden beide Museumsbereiche umfassend saniert.
Anreise zum St. Katharinenkloster in Stralsund
Mit der Bahn ist das Kloster vom Stralsunder Hauptbahnhof in rund zehn Fußminuten erreichbar (ca. 0,8 km). Mit dem Auto erreicht man die Stralsunder Altstadt über die Autobahn-Abfahrt Stralsund-Altstadt, die etwa 1,5 km entfernt liegt. Wer aus Richtung Rügen anreist, kann die Fähre Stralsund–Altefähr nutzen, deren Anlegestelle nur rund 0,7 km vom Kloster entfernt ist.
Weitere Sehenswürdigkeiten in Stralsund
Restaurant GASTHOUSE
📍 Stralsund
Ein lässiges Gasthouse mit vielen Lieblingsgerichten und regionalen Klassikern Im RESTAURANT GASTHOUSE lässt sich trefflich über Fischgerichte philosophieren, die All-Time-Favourits genießen und bei einem frischgezapften Bier oder einem Viertel Wein gemütlich plaudern. Das Gasthouse ist ein Schmelztiegel für Jung und Alt, hier liebt man vom Wind verwehte Haare und rosige Wangen und lässt den Tag mit guten Erinnerungen an der Ostsee ausklingen. Auf eine gute Zeit!
SPEICHER 8
📍 Stralsund
Regionale Feinschmeckerküche. Mediterrane und fernöstliche Genusswelten. Saisonal, einfach und doch raffiniert. Direkt im historischen Türmchenspeicher auf der Stralsunder Hafeninsel. Das ist der Speicher 8. Ruhe und Entschleunigung. Nette Menschen. Sich Wohlfühlen. Richtig gut essen. Lust am Genuss. Begleitende Weine. Leidenschaft für das Wesentliche. Das ist der Speicher 8. Einen Kaffee im Freien genießen. Bei frischer Seeluft. Auch wenn diese mal etwas kühler daherkommt. Ganz gemütlich im beheizbaren Strandkorb. In der ersten Reihe mit Blick über den Strelasund bis zur Insel Rügen. Speicher 8. Das ist Gastlichkeit aus Leidenschaft.
Spielkartenfabrik Museumswerkstatt
📍 Stralsund
Die Spielkartenfabrik ist heute mehr eine Werkstatt als ein Museum. An allen historischen Maschinen wird auch gearbeitet, so dass ein lebendiger Eindruck von den Arbeitsbedingungen in einer alten Druckerei vermittelt werden kann. Als Besucher können Sie den Mitarbeitern über die Schulter schauen oder sich in einer Ausstellung informieren. Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Geschäft war, woraufhin sich neben den bestehenden noch weitere Unternehmungen gründeten. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten - Fabriken Aktien - Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkräftig, konnte die Produktion vergrößern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen. Der für die Zukunft bedeutendste Ankauf war der der Spielkartenfabrik Lennhoff & Heuser, Frankfurt am Main, mit dem eine Vielzahl populärer Kartenbilder nach Stralsund gelangten. Dem Engagement des ehemaligen Mitbesitzers Karl Heuser, der kurz nach seiner Übersiedlung nach Stralsund, 1883 Direktor der VSS A.G. wurde, ist es zu verdanken, dass diese weiter expandierte und nach Übernahme weiterer Hersteller auch in den Abteilungen Halle und Altenburg produzierte. In Stralsund wurde unterdessen modernisiert und die gesamte Produktion ab 1891/92 auf den billigeren Buchdruck umgestellt. Trotz weiterer Investitionen sah man sich gezwungen, in der Hauptversammlung vom 14. Februar 1931 zu beschließen, die beiden Betriebsstätten in Stralsund und Altenburg zusammenzulegen. Als Sitz wurde das zentral gelegene Altenburg bestimmt, weil in Stralsund keine bauliche Vergrößerung der Fabrik mehr möglich war. Trotz zahlreicher Bestrebungen, den Standort in Stralsund zu halten, begannen im September 1931 die Verhand­lungen zur völligen Stillegung der Stralsunder Fabrik, in deren Folge der Standort aufgegeben wurde. Heute ist die Spielkartenfabrik mehr Werkstatt als Museum.
Events in Stralsund
Morgen, 18. März 2026, 15:00–19:00 Uhr
# Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Stralsund - KulturDIELE M8
📍 KulturDIELE M8
POLTISCHE KOSCHER – DARF MAN DAS NOCH SAGEN? Stand-Up-Comedy mit BUBALES – Jüdisches Puppentheater aus Berlin
Morgen, 18. März 2026, 15:00–19:00 Uhr
POLITISCH KOSCHER
📍 KulturDIELE M8
Das Puppentheater BUBALES des jüdischen Museums Berlin präsentiert eine Aufführung für (auch jung gebliebene) Erwachsene zum Thema Antisemitismus im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus
Morgen, 18. März 2026, 15:00–19:00 Uhr
Alles kosher oder was?
📍 KulturDIELE M8
2 Vorstellungen des Puppentheaters vom Jüdischen Museum Berlin "BUBALES" mit einem stück für "junge und junggebliebene Erwachsene" zum Thema Antisemitismus. Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus.