Der Dreilindengrund
Der Dreilindengrund in Wolgast – ein Ort mit historischer Bedeutung
Am Peenestrom im Wolgaster Stadtteil Tannenkamp liegt der Dreilindengrund – ein geschichtsträchtiger Ort an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Seinen Namen verdankt er einer Begebenheit aus dem Dreißigjährigen Krieg: An dieser Stelle fand 1633 die Überführung des gefallenen schwedischen Königs Gustav II. Adolf statt. Zum Gedenken an ihn wurden drei Linden gepflanzt. Das nahe gelegene Waldstück trägt seitdem den Namen Gustav-Adolf-Schlucht.
Radfahren und Baden entlang der Gustav-Adolf-Schlucht
Wer aus Richtung Greifswald auf dem Ostseeküstenradweg unterwegs ist, passiert den Tierpark Wolgast Tannenkamp und erreicht schließlich den Dreilindengrund. An der Gustav-Adolf-Schlucht lädt eine Badestelle zum Verweilen ein. Entlang des Peenestroms öffnet sich ein schöner Blick auf das „Blaue Wunder", die markante Brücke zur Insel Usedom. Eine Infotafel informiert hier über die Route der Norddeutschen Romantik.
Wolgast auf der Route der Norddeutschen Romantik
Der Dreilindengrund liegt auf der Route der Norddeutschen Romantik, die Wolgast als Heimatstadt des Malers Philipp Otto Runge würdigt. Runge wurde 1777 hier geboren und gilt als bedeutender Vertreter der Romantik. Er war Porträtmaler, Scherenschnittkünstler und Schöpfer einer dreidimensionalen Farbenlehre – ein vielseitiges Talent, das trotz seines kurzen Lebens von nur 33 Jahren ein bleibendes Werk hinterließ.