Die Saaler Apostelsteine
Die Saaler Apostelsteine an der Ostsee – ein steinzeitliches Rätsel im Wald
Tief im Saaler Wald, südöstlich von Kückenshagen an der mecklenburgischen Ostseeküste, verbirgt sich einer der geheimnisvollsten Orte der Region: die Saaler Apostelsteine. Ein Rund aus 13 ungleich großen Steinen, teilweise schon umgefallen und leicht unregelmäßig angeordnet, bildet hier einen Steinkreis, der bis in die Mittlere und Jüngere Steinzeit zurückreicht. Nicht weit entfernt liegt der Ort Tempel – ob es einen Zusammenhang gibt, bleibt Teil des Rätsels.
Magische Atmosphäre zwischen Buchenlaub und Vogelgezwitscher
Schlüsselblumen, Hahnenfüße und Öschen weisen im Frühjahr den Weg zu diesem besonderen Ort. Im Herbst leuchtet das bunte Buchenlaub der Fischland-Darß-Zingst-nahen Wälder in sattem Rot und Gold. Gaben der Besucher auf dem Baumtisch, ein gelegentlicher Windhauch, das Zwitschern der Vögel – die Apostelsteine strahlen eine Stille aus, die Einheimische wie Urlauber immer wieder anzieht.
Geführte Touren und eigene Erkundung der Apostelsteine bei Saal
Von Mai bis September bietet die Tourismuszentrale Südliche Boddenküste regelmäßig geführte Touren zu den Apostelsteinen an. Wer lieber auf eigene Faust aufbricht: Die Saaler Straße „Kolonie" führt bis zum Waldrand. Von dort geht es links in den Wald, nach rund 420 Metern weist ein Holzschild „Apostelsteine" den weiteren Weg über eine kleine Brücke und einen kurzen Steg bis zum Steinkreis.
Anreise zu den Saaler Apostelsteinen in Mecklenburg-Vorpommern
Der Steinkreis liegt im Waldgebiet südöstlich von Kückenshagen, nahe der Gemeinde Saal in Mecklenburg-Vorpommern. Mit dem Auto ist der Ausgangspunkt über die Straße „Kolonie" erreichbar – ein Navigationsgerät ist empfehlenswert. Der nächste größere Bahnhof befindet sich in Ribnitz-Damgarten, von wo aus die Weiterfahrt mit dem Auto oder Fahrrad möglich ist. Über die Bundesautobahn A19 oder A20 gelangt man bequem in die Region zwischen Rostock und Stralsund.