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Dorfkirche Rechlin Nord

Dorfkirche Rechlin Nord
"Die Rechliner Kirche wurde in den Jahren 1816-1832 im Stil des Klasszismus erbaut, der Altar steht in Richtung Westen. Die Orgelempore in der Osttseite existiert nicht mehr. 1935 wurde sie als Garnisionskirche geweiht."

Dorfkirche Rechlin Nord – Klassizismus nahe der Ostsee

Die Dorfkirche Rechlin Nord zählt zu den architektonisch bemerkenswerten Sakralbauten in der Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommerns. Erbaut zwischen 1816 und 1832, ist sie ein anschauliches Beispiel des Klassizismus – ein Baustil, der in jener Epoche auch in anderen Teilen Norddeutschlands, etwa in Stralsund, Greifswald oder Rostock, deutliche Spuren hinterlassen hat.

Besondere Merkmale der Rechliner Kirche

Ungewöhnlich für eine evangelische Dorfkirche ist die Ausrichtung des Altars nach Westen – eine Abweichung von der traditionellen Ost-West-Orientierung. Die ursprünglich auf der Ostseite befindliche Orgelempore existiert heute nicht mehr. Ein weiteres historisches Kapitel schlug die Kirche im Jahr 1935 auf, als sie als Garnisionskirche geweiht wurde und damit eng mit der Militärgeschichte des Ortes Rechlin verbunden ist.

Rechlin Nord als Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern

Rechlin liegt in der Mecklenburgischen Seenplatte, nicht weit von der Ostseeküste mit ihren bekannten Reisezielen wie Fischland-Darß-Zingst, Rügen und Usedom entfernt. Wer die Region erkundet, kann die Kirche gut in einen Ausflug abseits der großen Touristenströme einbinden und dabei ländliche Kirchenbaukunst Mecklenburgs hautnah erleben.