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Feuersteinfelder im Naturschutzgebiet Schmale Heide

Feuersteinfelder im Naturschutzgebiet Schmale Heide
Nördlich des Ostseebades Binz, zwischen Prora und Mukran, befinden sich im Naturschutzgebiet der Schmalen Heide die Feuersteinfelder. Ihre Einmaligkeit macht die Schmale Heide mit den Steinfeldern zu einem Naturereignis von internationalem Rang. Das Naturschutzgebiet der Schmalen Heide ist 40 Hektar groß. Hauptbestandteil sind 14 hintereinander liegende und etwa zwei Kilometer lange, parallel zur Ostseeküste verlaufende Geröllwälle. Sie setzen sich aus 90 Prozent Feuersteinen zusammen, der Rest sind kristalline Geschiebe nordischer Herkunft. Das grau-weiß schimmernde Feuersteingeröll liegt etwa einen Meter hoch. Dazwischen findet man eine aufgelockerte Vegetation mit Bäumen, Sträuchern, Flechten und Heidekraut. Die Steinwälle wurden vor 3.500 bis 4.000 Jahren durch eine Zahl starker Sturmhochwasser aufgeworfen. Zu dieser Zeit lag der Meeresspiegel einen bis eineinhalb Meter höher als heute. Der kleine Jasmunder Bodden war damals eine offene Meeresbucht. Die Feuersteinfelder sind ein beliebtes Ausflugsziel. Von Mukran (Parkplatz "Feuersteinfelder") aus ist ein Wanderweg ausgeschildert.

Feuersteinfelder im Naturschutzgebiet Schmale Heide bei Sassnitz OT Mukran

Nördlich des Ostseebades Binz, zwischen Prora und Mukran auf der Insel Rügen, liegen die Feuersteinfelder im Naturschutzgebiet Schmale Heide. Das 40 Hektar große Schutzgebiet gehört zu den einzigartigen Naturphänomenen an der deutschen Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern und hat internationalen Rang.

14 Geröllwälle aus Feuerstein – Entstehung vor rund 4.000 Jahren

Das Herzstück der Schmalen Heide bilden 14 hintereinander liegende Geröllwälle, die sich auf etwa zwei Kilometern parallel zur Ostseeküste erstrecken. Die Wälle bestehen zu rund 90 Prozent aus Feuersteinen sowie kristallinen Geschieben nordischer Herkunft und liegen etwa einen Meter hoch. Aufgeworfen wurden sie vor 3.500 bis 4.000 Jahren durch starke Sturmhochwasser, als der Meeresspiegel noch einen bis eineinhalb Meter höher stand als heute. Der kleine Jasmunder Bodden war zu jener Zeit noch eine offene Meeresbucht. Zwischen dem grau-weiß schimmernden Geröll wächst eine lockere Vegetation aus Bäumen, Sträuchern, Flechten und Heidekraut.

Wandern zu den Feuersteinfeldern – Ausgeschilderter Weg ab Mukran

Von Mukran aus führt ein ausgeschilderter Wanderweg direkt zu den Feuersteinfeldern. Der Startpunkt befindet sich am Parkplatz „Feuersteinfelder" in Mukran. Das Gebiet ist ein beliebtes Ausflugsziel für Naturfreunde und Wanderer, die die ursprüngliche Küstenlandschaft Rügens abseits der großen Touristenpfade erleben möchten.