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Findlingsgarten Carwitz

Findlingsgarten Carwitz
Dass die Feldberger Seenlandschaft eiszeitlich geprägt ist, bemerkt man recht schnell. Kurz vor Carwitz, nahe der Grenze Mecklenburgs zu Brandenburg, sieht man jedoch etwas ganz besonders: Ein steinernes Mammut. Hier haben engagierte Bürger einen Kiestagebau verhindert, an dessen statt nun ein Findlingsgarten entstanden ist. Südwestlich von Carwitz sollte einst ob der Sandmengen, die die letzte Eiszeit hierhergebracht hat, ein Kiestagebau entstehen. Die Sandergebiete am Ende der glazialen Serie sind dafür prädestiniert, es wäre nicht das erste in der Umgebung gewesen. Doch Bürgerinitiativen aus beiden Bundesländern konnten sich erfolgreich des Tagebaus erwehren und haben an der dafür vorgesehenen Stelle einen Findlingsgarten errichtet. Das größte Exemplar ist ein 20 Tonnen schwerer Findling, der von nun an als „Hüter“ über das Wohl und Wehe der hiesigen Landschaft wacht. Weitere Geschiebesteine zeichnen die Umrisse eines Mammuts nach. Erklärt wird die Herkunft der Findlingsbrocken auf verschiedenen Informationstafeln. Der Findlingsgarten ist ein Projekt unter vielen, interessierten Besuchern die Auswirkungen der Eiszeit auf die Landschaft näherzubringen. Die Gestaltung des Findlingsgartens haben sich die Mitglieder des Vereins Aufbruch Carwitz-Thomsdorf e. V. zur Aufgabe gemacht.

Findlingsgarten Carwitz – Eiszeitzeugen in der Feldberger Seenlandschaft

Der Findlingsgarten Carwitz liegt südwestlich des gleichnamigen Ortes in der Feldberger Seenlandschaft, nahe der Grenze zwischen Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Wer die eiszeitlich geformte Landschaft dieser Region kennt – ähnlich wie die Küstenabschnitte rund um Rügen oder den Fischland-Darß-Zingst –, dem erschließt sich schnell, warum hier mächtige Findlinge aus der Erde ragen. Das größte Exemplar bringt stolze 20 Tonnen auf die Waage und wird seitdem als „Hüter" der Landschaft bezeichnet.

Mammut aus Stein – Bürgerinitiative verhindert Kiestagebau

Ursprünglich war das Gelände für einen Kiestagebau vorgesehen, denn die Sandergebiete am Ende der glazialen Serie sind reich an eiszeitlichem Material. Doch Bürgerinitiativen aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg konnten das erfolgreich verhindern. An der Stelle des geplanten Tagebaus entstand stattdessen ein Findlingsgarten, dessen Geschiebesteine gemeinsam die Umrisse eines Mammuts nachzeichnen – ein eindrucksvolles Bild, das Besuchern die Kraft der letzten Eiszeit vor Augen führt.

Informationstafeln und Vereinsarbeit im Findlingsgarten Carwitz

Mehrere Informationstafeln erläutern die geologische Herkunft der Findlinge und betten das Gelände in den größeren Kontext der Eiszeit ein. Gestaltet und betreut wird der Findlingsgarten vom Verein Aufbruch Carwitz-Thomsdorf e. V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Interessierten die landschaftsprägenden Auswirkungen der Eiszeit auf die Region näherzubringen. Der Findlingsgarten ist damit ein lehrreicher wie stiller Ort, der die Naturgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns auf ungewöhnliche Weise erlebbar macht.