Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal
Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal – englische Gartenkunst an der Ostsee
Der Greenhouse Garden in Schwerin gehört zu den reizvollsten Gartenanlagen Mecklenburg-Vorpommerns. Der südliche Schlossgarten wurde um 1840 nach Plänen des renommierten Gartenbaumeisters Peter Joseph Lenné im Stil englischer Landschaftsgärten angelegt – ein Lieblingsprojekt der Großherzoginmutter Alexandrine, Gemahlin von Großherzog Paul Friedrich und preußische Prinzessin. Das Alexandrinendenkmal im Zentrum der baumumstandenen Wiese erinnert noch heute an sie, ihr Blick gerichtet auf den sogenannten Jugendtempel.
Hippodrom, Irrgarten und historische Bauwerke im Schlossgarten Schwerin
Neben dem parkähnlichen Gartenensemble mit Hippodrom und Irrgarten sind das Grünhaus – einstiger Sommersitz des herzoglichen Paares und heute eine Kindertagesstätte – sowie das Kavaliershaus sehenswert, in dem früher die Dienstboten untergebracht waren. Beide Gebäude verleihen dem Areal historische Tiefe. In unmittelbarer Nähe befindet sich außerdem die historische Schleifmühle. Zur Bundesgartenschau 2009 wurde dieser Teil des Schlossgartens denkmalgerecht wiederhergestellt und ist seitdem wieder in seiner ursprünglichen Gestalt erlebbar.
Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin – Geschichte im Grünen
Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin verband eine besondere Zuneigung mit diesem Ort. Auch nach dem Tod ihres Mannes verbrachte sie hier Zeit und hinterließ dem Schlossgarten ihren Namen. Das Denkmal auf der zentralen Rasenfläche macht den Greenhouse Garden zu einem Ort mit persönlicher Geschichte – eingebettet in die eindrucksvolle Kulturlandschaft zwischen Schweriner See und der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns.