Großherzoglicher Küchengarten
Der Großherzogliche Küchengarten in Schwerin – Geschichte und Gartenkultur
Hinter einer Backsteinmauer am Franzosenweg verbirgt sich der Großherzogliche Küchengarten in Schwerin – ein stilles Zeugnis höfischer Versorgungskultur im Herzen der mecklenburgischen Residenzstadt. Bis zum Ersten Weltkrieg wurden hier Obst, Gemüse und Zitrusfrüchte für die Schlossküche des großherzoglichen Hofs angebaut. Erhalten sind bis heute das Orangenhaus sowie die historischen Weintreibereien, die das Ensemble besonders sehenswert machen.
Wiederherstellung zur Bundesgartenschau 2009 in Schwerin
Zur Bundesgartenschau 2009 wurde der Küchengarten aufwendig wiederhergestellt und bot Besucherinnen und Besuchern eine Ausstellung historischer Nutzpflanzen. Heute beherbergen das Treib- und das Orangenhaus Wohnungen, während ein gemeinnütziger Verein einen Teil des Areals mit Zierpflanzenbeeten und Rosen pflegt. Der Garten und seine Gebäude sind Bestandteil des Residenzensembles Schwerin, das zur UNESCO-Welterbeliste angemeldet ist.
Küchengarten Schwerin – ein Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern
Schwerin liegt im Westen Mecklenburg-Vorpommerns und ist ein beliebter Ausgangspunkt für Reisen an die Ostseeküste – ob nach Wismar, Rostock oder weiter zu den Inseln Rügen und Usedom. Wer die Schlösser, Gärten und die reiche Kulturgeschichte der Region erkunden möchte, findet im Großherzoglichen Küchengarten einen authentischen und wenig überlaufenen Ort abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten.