Hühnerleiter - Eldeschleuse Plau am See
Hühnerleiter an der Eldeschleuse Plau am See
Die Hühnerleiter an der Eldeschleuse Plau am See ist eine der charmantesten Kuriositäten im Binnenland Mecklenburg-Vorpommerns. Der ungewöhnliche Name geht auf den Volksmund zurück: Als die ursprüngliche Drehbrücke über die Elde-Schleuse 1945 gesprengt wurde, entstand beim Neubau eine Hochbrücke, bei der anstelle von Treppenstufen schlichte Holzleisten aufgenagelt wurden – die Einheimischen nannten sie kurzerhand „Häuhnerledder", also Hühnerleiter. Auch der Neubau aus dem Jahr 2003 trägt diesen liebevoll-volkstümlichen Namen weiter.
Schleusenanlage an der Elde – Technik zum Zuschauen
Die Eldeschleuse befindet sich bei Stromkilometer 120,05 und überwindet einen Hub von 1,33 Metern. Von der Brücke aus lässt sich das Schleusen der Boote direkt beobachten – ein ruhiges, faszinierendes Schauspiel, das Groß und Klein gleichermaßen anzieht. Plau am See liegt im Herzen der Mecklenburgischen Seenplatte und ist damit ein beliebtes Ziel für Wassersportenthusiasten und Naturliebhaber, die auch die nahegelegene Ostseeküste mit Highlights wie dem Fischland-Darß-Zingst oder der Region um Rostock und Wismar erkunden möchten.
Plau am See – Ausflugsziel in Mecklenburg-Vorpommern
Plau am See verbindet Binnenland und Küstenregion auf ideale Weise. Wer die Hühnerleiter besucht, kann den Aufenthalt gut mit einem Bummel durch die historische Altstadt von Plau am See verbinden. Die Region Mecklenburg-Vorpommern bietet mit ihrer abwechslungsreichen Landschaft aus Seen, Wäldern und der nahen Ostseeküste ein vielseitiges Ausflugsprogramm für jeden Geschmack.