Kloster Dobbertin mit Klosterkirche und Park
Öffnungszeiten
Kloster Dobbertin – eine der schönsten Klosteranlagen Norddeutschlands
Das Kloster Dobbertin mit Klosterkirche und Park liegt malerisch am östlichen Ufer des Dobbertiner Sees im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns – und damit nicht weit von den beliebten Ostseezielen wie Rostock, Wismar und dem Fischland-Darß-Zingst entfernt. Gegründet im Jahr 1220 durch Mönche des Benediktinerordens, zählt die Anlage zu den besterhaltenen Klosterkomplexen Norddeutschlands. Heute wird sie vom Diakoniewerk als Wohn- und Arbeitsort für Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung betrieben.
Klosterkirche mit Schinkel-Türmen – einzigartig in Mecklenburg
Das architektonische Herzstück der Anlage ist die einschiffige Klosterkirche aus dem 14. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert erhielt sie ihre markanten Zwillingstürme nach Entwürfen des bedeutenden preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel. Sie ist bis heute die einzige doppeltürmige Kirche ganz Mecklenburgs – ein seltenes Baudenkmal, das Besucherinnen und Besucher aus der gesamten Ostseeregion anzieht.
Klosterladen, Café und Park mit jahrhundertealten Bäumen
Rund um die Klostergebäude erstreckt sich ein weitläufiger Park mit beeindruckendem altem Baumbestand: Stieleichen mit einem Alter von rund 450 Jahren sowie 300-jährige Eschen und Rotbuchen prägen das Bild. Im Klosterladen werden handgefertigte Produkte wie Kerzen und Holzwaren angeboten, ein kleiner Second-Hand-Laden lädt zum Stöbern ein. Im Klostercafé und im Brauhaus arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam – ein gelebtes Miteinander, das die Anlage zu mehr als nur einem historischen Ausflugsziel macht.
Besuch in der Klosteranlage Dobbertin – öffentliche Bereiche
Teile der Anlage wie der Klosterladen, die Außenbereiche, der Park, die Kerzenfertigung sowie das Brauhaus sind tagsüber frei zugänglich. Weitere Bereiche wie Kirche, Kreuzgang, Refektorium und Konventsaal öffnen in der Saison von Mai bis September von Dienstag bis Sonntag. Da das Kloster gleichzeitig Wohnort für seine Bewohnerinnen und Bewohner ist, sind private Bereiche für die Öffentlichkeit nicht zugänglich – ein respektvoller Umgang mit dieser Besonderheit gehört zum Besuch dazu.