Leuchtturm Gollwitz
Leuchtturm Gollwitz – Betonturm mit Geschichte
Der Leuchtturm Gollwitz ist ein ungewöhnlicher, aber durchaus reizvoller Anblick an der mecklenburgischen Ostseeküste. Rund einen Kilometer außerhalb des Ortes Gollwitz gelegen, besticht er weniger durch klassische Leuchturmromantik als durch seine nüchterne, funktionale Bauweise aus Beton und Stahl. Errichtet wurde er 1953 als Nachfolger eines Gittermasts aus dem Jahr 1929, der bis dahin als Leuchtfeuer diente.
Richtfeuerlinie für die Schifffahrt auf der Ostsee
Das Leuchtfeuer des Turms strahlt auf einer Höhe von 13 Metern und wurde im Laufe der Zeit auf elektrischen Betrieb umgestellt. Gemeinsam mit einem weiteren Feuer bildet es eine sogenannte Richtfeuerlinie, an der sich auch größere Schiffe sicher orientieren können. Gesteuert wird der Turm heute ferngesteuert vom Verkehrszentrum Travemünde aus. Ein Betreten des Leuchtturms ist für Besucher nicht möglich.
Gollwitz und seine Lage in Mecklenburg-Vorpommern
Gollwitz liegt im Westen von Mecklenburg-Vorpommern, unweit der Hansestadt Wismar, die zum UNESCO-Welterbe zählt. Die Region gehört zu den ruhigeren, weniger touristisch erschlossenen Ecken der Ostseeküste und bietet eine naturnahe Alternative zu den bekannteren Zielen wie Rügen, Usedom oder dem Fischland-Darß-Zingst.
Anreise zum Leuchtturm Gollwitz
Mit dem Auto gelangt man über die Autobahn-Auffahrt Kritzow (ca. 15 km) bequem in die Nähe von Gollwitz. Der nächste Bahnhof befindet sich in Teschow, etwa 11 Kilometer entfernt. Alternativ bietet sich die Anreise per Bus über Rerik oder den Wismar ZOB an. Von Rerik aus ist auch eine Anreise per Fähre möglich.