Müritz-Nationalpark
Müritz-Nationalpark: Größtes Schutzgebiet an der Ostseeregion
Der Müritz-Nationalpark ist das größte zusammenhängende Schutzgebiet in Mecklenburg-Vorpommern und ein beeindruckendes Naturerlebnis – nicht weit von der Ostseeküste entfernt. Das Schutzgebiet gliedert sich in zwei Teile: einen rund um die Müritz, dem größten See innerhalb Deutschlands, und einen östlichen Teil bei Serrahn mit UNESCO-prämiierten Buchenwäldern. Weite Wälder, stille Moore, Wiesen und zahlreiche Seen prägen das Bild dieser einzigartigen Landschaft der Mecklenburgischen Seenplatte.
Wandern, Radfahren und Vogelbeobachtung im Müritz-Nationalpark
Über 600 Kilometer markierte Wander- und Radwege erschließen das Schutzgebiet. Besonders beliebt ist die Vogelbeobachtung: Am Rederangsee und Specker Horst lassen sich Fischadler und Seeadler beobachten, im Herbst ziehen außerdem Tausende Kraniche durch die Region. Auf vielen Seen sind Boots- und Kanutouren erlaubt. Ranger-Führungen und interaktive Ausstellungen in den Nationalparkinformationen Federow, Schwarzenhof und Boek bieten zusätzliche Einblicke in Flora und Fauna. Auch für Naturfotografen bietet die Landschaft eindrucksvolle Motive zu jeder Jahreszeit.
UNESCO-Weltnaturerbe Serrahner Buchenwälder
Der östliche Teil des Nationalparks bei Serrahn beherbergt die Serrahner Buchenwälder – urwaldähnliche Laubwälder, die als UNESCO-Weltnaturerbe ausgezeichnet sind. Zusammen mit ähnlichen Schutzwäldern etwa auf Rügen zählen sie zu den bedeutendsten Buchenwaldgebieten Europas. Ein Besuch lohnt sich das ganze Jahr über.
Mit Hund in den Müritz-Nationalpark
Hunde sind im Müritz-Nationalpark herzlich willkommen. Zum Schutz der empfindlichen Tier- und Pflanzenwelt gilt jedoch auf allen Wegen Leinenpflicht. So lässt sich die Natur gemeinsam mit dem Vierbeiner verantwortungsvoll erleben.