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Natureum Ludwigslust

Natureum Ludwigslust
Im ältesten Gebäude der Stadt Ludwigslust, erbaut um 1750 als Fontänenhaus, befindet sich das "Natureum am Schloss Ludwigslust". Erbaut wurde es, um die hinter dem ehemaligen Jagdschloss liegenden Springbrunnen mit Wasser zu versorgen. Heute hat die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. hier ihren Sitz. Im Erdgeschoss des Natureums werden in sechs Räumen die Natur und die Naturgeschichte West-Mecklenburgs vorgestellt. Bei einem Rundgang erfahren die Besucher zunächst allgemeine ökologische Zusammenhänge in der Natur, bevor sie einen Blick in die Vergangenheit werfen können. Diese wird anhand von einzigartigen Exponaten dargestellt. Neben Gesteinen, die während der Eiszeit hierher gelangten, sind sehr schöne sogenannte "Sternberger Kuchen" und Mammutreste aus Mecklenburg zu sehen. Auch Fossilien aus der Tongrube Malliß werden gezeigt. Welche Pflanzen sich nach der Eiszeit als erste hier ansiedelten und welche Landschaftszonen von der Insel Poel bis zum Elbtal typisch sind, wie neu eingewanderte Pflanzen den Lebensraum verändern und welche Pilze vom Morchel bis zum Baumpilz zu den heute heimischen Arten gehören, erfährt der Museumsgast in weiteren Räumen. Zahlreiche Exponate präparierter Vögel und Säugetiere sowie Schaukästen mit Insekten, Schnecken und Muscheln geben einen Einblick in die heimische Tierwelt. Im Obergeschoss des Natureums wird die Geschichte des Fontänenhauses dargestellt. Darüber hinaus gibt es regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen, Exkursionen durch den Schlosspark und Projekte für Schulen.   Das Natureum ist in der Regel am Wochenende von 10 - 15 Uhr, sowie nach Vereinbarung geöffnet.  Es besteht Maskenpflicht.

Natureum Ludwigslust – Naturgeschichte West-Mecklenburgs im ältesten Stadtgebäude

Das Natureum Ludwigslust befindet sich im ältesten Gebäude der Stadt – dem um 1750 erbauten Fontänenhaus, das einst die Springbrunnen hinter dem Jagdschloss mit Wasser versorgte. Heute hat hier die Naturforschende Gesellschaft Mecklenburg e.V. ihren Sitz und präsentiert in sechs Räumen des Erdgeschosses die Natur und Naturgeschichte West-Mecklenburgs – von ökologischen Zusammenhängen bis hin zu einzigartigen Zeugnissen der Erdgeschichte.

Eiszeitzeugen, Mammutreste und Fossilien aus Mecklenburg

Besonders sehenswert sind die geologischen Exponate: Gesteine aus der Eiszeit, die sogenannten „Sternberger Kuchen" sowie Mammutreste aus Mecklenburg geben einen faszinierenden Einblick in die Vergangenheit der Region. Fossilien aus der Tongrube Malliß ergänzen die Sammlung. Weitere Räume widmen sich der Pflanzenwelt – von den ersten Besiedlern nach der Eiszeit bis zu typischen Landschaftszonen, die von der Insel Poel bis ins Elbtal reichen. Auch heimische Pilze, Vögel, Säugetiere sowie Insekten, Schnecken und Muscheln sind ausgestellt.

Geschichte des Fontänenhauses und wechselnde Sonderausstellungen

Im Obergeschoss wird die Geschichte des Fontänenhauses selbst dokumentiert. Darüber hinaus bietet das Natureum regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen sowie Exkursionen durch den Schlosspark und Schulprojekte an. Wer die Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommern bereist – etwa Wismar, Rostock oder den Fischland-Darß-Zingst – findet in Ludwigslust einen lohnenden kulturellen Zwischenstopp im Binnenland.

Anreise zum Natureum Ludwigslust mit Bahn und Auto

Das Natureum Ludwigslust ist bequem mit der Bahn erreichbar: Der Bahnhof Ludwigslust liegt nur rund 1,1 km entfernt. Mit dem Auto gelangt man über die Autobahn-Auffahrt Ludwigslust, die in etwa 2,9 km Entfernung liegt.