Pädagogium zu Putbus
Das Pädagogium zu Putbus – Bildungsgeschichte am Putbusser Circus
Das Pädagogium zu Putbus zählt zu den markantesten historischen Gebäuden der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Fürst Wilhelm Malte I. zu Putbus ließ das klassizistische Bauwerk zwischen 1833 und 1836 nach Plänen des Architekten Johann Gottfried Steinmeyer errichten. Es liegt direkt am berühmten Putbusser Circus und prägt das Ortsbild der als „Weiße Stadt" bekannten Residenzstadt bis heute entscheidend mit.
Vom königlichen Gymnasium zur wechselvollen Bildungseinrichtung
Gegründet 1836 als königliches Pädagogium mit angeschlossenem Alumnat, genoss die Lehranstalt schnell einen ausgezeichneten Ruf als höhere Bildungseinrichtung. Die Schüler, von der Bevölkerung liebevoll „Pädschler" genannt, besuchten das sogenannte „Pädschen". Ab 1919 wurde es als staatliches Pädagogium weitergeführt, bevor im Jahr 1941 eine Umwandlung in eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt erfolgte. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Haus von 1946 bis 1975 der Lehrerausbildung, anschließend als Sonderbildungseinrichtung für Hörgeschädigte und später als IT-College Putbus.
Anreise zum Pädagogium in Putbus auf Rügen
Das Pädagogium zu Putbus ist bequem mit der Bahn erreichbar – der Bahnhof Putbus liegt nur rund 600 Meter entfernt. Mit dem Auto bietet sich die Autobahnauffahrt Samtens an, etwa 10,5 Kilometer entfernt. Wer mit der Fähre anreist, nutzt den nahegelegenen Fährhafen, der in ca. 2 Kilometern Entfernung liegt.