Stadtmauer Pasewalk
Stadtmauer Pasewalk – ein mittelalterliches Erbe an der Ostsee
Die Stadtmauer Pasewalk gehört zu den beeindruckendsten historischen Zeugnissen der Ostseeregion in Mecklenburg-Vorpommern. Wer die mittelalterlichen Befestigungsanlagen der Hansestadt Stralsund, die Altstadtmauern von Greifswald oder die UNESCO-Welterbestätten Wismars kennt, wird auch in Pasewalk eine lebendige Stadtgeschichte aus dem Mittelalter vorfinden. Die einstige Stadtbefestigung ist noch heute in großen Teilen erhalten geblieben und lädt zu einem Spaziergang durch Jahrhunderte zurückliegender Geschichte ein.
Türme, Tore und Wiekhäuser der mittelalterlichen Stadtbefestigung
Die Stadtmauer Pasewalk begeistert mit ihren gut erhaltenen Türmen, Toren und sogenannten Wiekhäusern – kleinen, in die Mauer integrierten Gebäuden, die einst Wach- und Verteidigungsfunktionen übernahmen. Das markanteste Bauwerk der gesamten Anlage ist der „Kiek in de Mark", ein mehr als 20 Meter hoher Turm, der als eigentliches Wahrzeichen der Stadt gilt. Sein Name verweist auf den weiten Blick, den er einst über die umliegende Landschaft bot.
Pasewalk als Ausflugsziel im Norden Mecklenburg-Vorpommerns
Pasewalk liegt im Inland, unweit der vorpommerschen Ostseeküste, und eignet sich hervorragend als Tagesausflug von Urlaubsorten wie Usedom oder dem Fischland-Darß-Zingst. Die Stadtmauer lässt sich gut zu Fuß erkunden und ist ein lohnendes Ziel für Geschichtsinteressierte sowie Familien, die Mecklenburg-Vorpommern abseits der bekannten Küstenstrände erkunden möchten.