Tor zum Mönchgut
Das Tor zum Mönchgut in Baabe – Grenze zur Halbinsel Rügen
Wer die Halbinsel Mönchgut auf Rügen betreten möchte, kommt am Tor zum Mönchgut in Baabe nicht vorbei. Das markante Bauwerk überspannt die Bundesstraße 196 genau auf Höhe des Mönchgrabens, jener historischen Grenze, die Mönchgut seit jeher vom übrigen Teil der Insel Rügen trennt. Das Tor wurde im Jahr 2002 errichtet und empfängt jeden Besucher mit vier charakteristischen Figuren: Bäuerin, Fischer, Mönch und Ritter.
Geschichte und Symbolik der vier Figuren am Mönchgut-Tor
Die vier Figuren am Tor sind kein bloßer Schmuck – sie stehen für die Geschichte und Tradition Mönchguts. Bauern, Fischer, Mönche und Ritter prägten über Jahrhunderte das Leben und die Kultur dieser Landschaft an der Ostsee. Wer das Tor passiert, reist in gewisser Weise auch in die Vergangenheit dieses besonderen Landstrichs in Mecklenburg-Vorpommern. Der Ort Baabe liegt dabei eingebettet zwischen dem Selliner See, der Baaber Heide und dem Having – eine landschaftlich reizvolle Lage im Südosten Rügens.
Anreise zum Tor zum Mönchgut in Baabe
Das Tor zum Mönchgut ist bequem mit dem Zug erreichbar: Der Bahnhof Baabe liegt nur rund 200 Meter entfernt und wird von der Schmalspurbahn Rasender Roland angefahren, die durch Baabe direkt an der B 196 entlangführt. Auch vom Bahnhof Sellin (Rügen) Ost (ca. 0,9 km) ist das Tor gut zu Fuß erreichbar. Wer mit der Fähre anreist, nutzt am besten den Fähranleger in Sellin (ca. 2,4 km).