Viktoria - Denkmal auf dem Warener Mühlenberg
Viktoria-Denkmal auf dem Warener Mühlenberg – Geschichte an der Mecklenburgischen Ostseeküste
Das Viktoria-Denkmal auf dem Warener Mühlenberg ist ein eindrucksvolles historisches Zeugnis in der Ostseeregion Mecklenburg-Vorpommerns. Das aus Spendengeldern finanzierte Denkmal wurde den gefallenen Soldaten des Warener Aushebungsbezirkes gewidmet, die im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 ihr Leben verloren. Am 15. Juli 1877 wurde es feierlich eingeweiht, die Festrede hielt der Gymnasialdirektor Carl Holle, der das Denkmal als „ein Zeugnis unserer Dankbarkeit, einen Mahnruf an die Enkel" bezeichnete.
Feldsteinsockel und Rauch'sche Viktoria – Aufbau des Kriegerdenkmals in Waren
Der schlanke, hoch aufragende Sockel ist aus Feldsteinen gemauert und trägt mehrere Schrifttafeln mit den Namen der Gefallenen sowie der Widmung „Den im Kriege gegen Frankreich 1870-71 gebliebenen Kriegern aus dem Landwehrbezirk Waren". Gekrönt wird die sogenannte Siegessäule von der Rauch'schen Viktoria aus der March'schen Werkstatt in Charlottenburg – einer Kunststeinfigur, die zu dieser Zeit in Serie produziert wurde und auch bei anderen Denkmälern in Deutschland Verwendung fand.
Das Denkmal im Parkgelände des Warener Mühlenbergs
Das Denkmal steht inmitten der parkartigen Bepflanzung des Mühlenbergs. Sichtschneisen im Grün sorgen dafür, dass das Monument von mehreren Straßen aus wahrgenommen werden kann. Waren (Müritz) liegt im Herzen Mecklenburg-Vorpommerns und ist von bekannten Ostseezielen wie Rostock, Güstrow oder der Mecklenburgischen Seenplatte gut erreichbar – ein lohnender Stopp auf einer Rundreise durch den Norden Deutschlands.