Weiße Brücken
Weiße Brücken in Stralsund – zwischen Altstadt und Knieperteich
Die Weißen Brücken in Stralsund sind eine der stillen Sehenswürdigkeiten der Hansestadt an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns. Die zwei weißen Brücken auf dem künstlich angelegten Küterdamm verbinden die Tribseer Vorstadt mit der historischen Altstadt und überspannen dabei den Knieperteich – ein weitläufiges Gewässer, das eher an einen See erinnert. Wer dem touristischen Trubel entfliehen möchte, findet hier ein kleines, ruhiges Naherholungsgebiet.
Tretboote, Geschichte und das Kniepertor
Auf dem Knieperteich lassen sich entspannte Touren mit Tretbooten oder Ruderbooten unternehmen. Der Weg über die Brücken führt noch heute durch das historische Kniepertor in die Altstadt hinein – früher war er einer von mehreren Handelswegen der Stadt. Als Teil der ehemaligen städtischen Befestigungsanlage Stralsunds verbinden die Weißen Brücken Geschichte und Alltag auf besondere Weise.
Fotomotiv am Knieperteich: Marienkirche im Spiegelbild
Besonders beliebt ist der Blick vom Knieperteich auf die Stralsunder Marienkirche. Bei Sonnenuntergang spiegelt sich die Silhouette der Altstadt im stillen Wasser – ein Fotomotiv, das kaum ein Besucher ungenutzt lässt. Wer die Ostseeregion bereist und Stralsund als Ausgangspunkt für Ausflüge nach Rügen oder auf den Fischland-Darß-Zingst nutzt, sollte sich diesen Moment nicht entgehen lassen.