Bodstedt

7 Sehenswürdigkeiten · 0 Events

Sehenswürdigkeiten

Andrea Oelke | Taxi Oelke

Andrea Oelke | Taxi Oelke

📍 Bodstedt

Ihr Taxi für Zingst, Barth und Umgebung. Sie kennen das Ziel. Wir den Weg. Ein Familienunternehmen auf Erfolgskurs Horst Oelke, geboren 1943, wagte am 1. Mai 1990 den Schritt in die Selbstständigkeit und gründete zusammen mit mehreren anderen Neu-Taxi-Unternehmern in Zingst sein eigenes Taxiunternehmen. Seine Anfänge waren bescheiden: Ein schwarz-brauner Lada 1500 und ein tragbares Telefon, so groß wie ein kleiner Reisekoffer, bildeten die Grundlage. Obwohl er ursprünglich Schmied war, erwies sich Horst als naturgegebener Fahrer. Mit seiner Erfahrung beim Kraftverkehr Ribnitz-Damgarten und seiner Tätigkeit als Bus- und PKW-Fahrer im ehemaligen VEG Zingst war er mit den Straßen und Wegen in der Region bestens vertraut. Tatkräftige Unterstützung erhielt er von seiner Frau Ulla, die sich mit viel Geschick und selbstverständlich um die Buchhaltung kümmerte – die bürokratischen Aufgaben hätten den frisch gebackenen Unternehmer schlicht überfordert. Auch die Kinder Andrea und Jan legten den Personenbeförderungsschein ab und traten nach und nach in das Familienunternehmen ein. Im Laufe der Jahre wechselte der Fuhrpark, doch Horst Oelke baute mit seiner ruhigen, verlässlichen Art ein stabiles Netzwerk zu Hotels, Pensionen, Ärzten und Einheimischen auf und schuf so das Fundament für ein solides, familiäres Unternehmen. Wir sind ihr Taxi für Zingst, Barth und Umgebung. Hoch hinaus oder ins tiefe Tal - für sie ist uns kein Weg zu weit.  Krankenfahrten Rollstuhltransporte Flughafentransfer  Familien- & Weihnachtsfeiern Ferntouren  Ausflugsfahrten

Bodstedter Wacholderheide

Bodstedter Wacholderheide

📍 Bodstedt

Im einstigen Hudewald auf Binnendünen entland des Landweges duftet des nach Boddenküstenwald. Der Boden ist sandigwarm. Blaubeeren so weit das Auge reicht. Herzlich willkommen in einem seltenen Kleinod unserer Landschaft links und rechts das Fahrweges „Drei Katen“! Wer Bodstedt auf der Landstraße nach Barth verlässt, biegt nach gut einem Kilometer rechts in den ausgeschilderten Weg „Drei Katen“ ein und befindet sich auf einem unversiegelten Fahrweg mitten auf einer meist bewaldeten Binnendüne mit einer reich strukturierte Zwergstrauch-Wacholderheide. Steigen Sie jetzt doch mal vom Rad und schauen sich in aller Ruhe um auf dem kurzen Weg zu den Gehöften „Drei Katen“: Das Gelände ist auffällig dünig. Am Fahrweg ist ein Hexenbesen (ca. 2 m Durchmesser) in einer älteren Kiefer. Hexenbesen oder auch Donnerbüsche werden dichte kugelige oder buschige Verzweigungen beispielsweise in den Kronen von Kiefern genannt. Der hier vorkommende Hexenbesen wird von einem Rostpilz mit Zwischenwirten aus der Familie der Nelkengewächse verursacht (Tannenkrebs). Im einstigen Hudewald auf Binnendünen Der Wacholder (Juniperus communis), auch Knirk oder Machandelbaum genannt, prägt diese sandige Fläche. Bis vor etwa 50 Jahren weideten hier noch Kühe und Schafe im sogenannten Hude– oder Hütewald. Seitdem hat sich diese arten– und formenreiche Wacholderheide entwickelt. Auffällig ist die hier anzutreffende Formenvielfalt des Wacholders, die von der straff aufrechten Säule über ausladende Formen bis hin zur kriechende flachen Erscheinung reicht. Auch die Nadeln haben unterschiedliche Formen und Farben. Die jeweilige Wuchsform ist erblich festgelegt. Da die Fläche seit langem nicht mehr beweidet wird, konnten sich hier alle Formen entwickeln, während bei starker Beweidung vor allem die hohen Formen überdauern. Die Pflanzen sind zweihäusig, das heißt, männliche und weibliche Blüten befinden sich auf verschiedenen Pflanzen. Deshalb sehen Sie die bläulichen Wacholderbeeren (botanisch Beerenzapfen) nur an den weiblichen Pflanzen. Es dauert übrigens fast 2 Jahre von der Blüte bis zur reifen Frucht. Die Beeren werden als charakteristisches Gewürz für Wildgerichte und Sauerkraut verwendet und dienen auch als Grundlage für die Gin– und Geneverherstellung. Der Wacholder kann sehr alt werden. Er verträgt allerdings Beschattung nur schlecht und geht dann nach einiger Zeit ein. Deshalb muss immer wieder der Baumbewuchs ausgelichtet werden, um den typischen Anblick zu erhalten. Beachten Sie bitte auch die urwüchsigen alten Kiefern, die sich hier im Freistand sehr schön entwickeln können. Begleitpflanzen des Wacholders sind hier neben dem bekannten Heidekraut (Calluna vulgaris) unter anderem Drahtschmiele (Deschampsia flexuosa), Tüpfelfarn (Polypodium vulgare), Kleines Habichtskraut (Hieracium pilosella) und verschiedene Flechtenarten. Da die gesamte Bodenvegetation sehr trittempfindlich ist, halten Sie sich bitte unbedingt an den markierten Rundweg!  Hinter den Gehöften „Drei Katen“ nach Osten schließt sich ein dichtes Blaubeeren-Drahtschmielen-Wacholdergebüsch an. Die Blaubeeren blühen unscheinbar hellgrün im Frühjahr, setzen im Mai/Juni Beerenfrüchte an, die im Juli reif und aromatisch sind.

Fischimbiß Bauer

Fischimbiß Bauer

📍 Bodstedt

Fisch geräuchert und frisch, Fischbrötchen Die Fischerei Bauer ist eine beliebte Adresse in Bodstedt, bekannt für frischen Fisch und Fischbrötchen.  Der Fischereihof ist gegenüber dem Hafen Botstedt gar nicht zu übersehen. Fischer Bauer fährt selbst sicht mehr raus, so sind die gespannten Netze heute Zeugnis vergangener Arbeitsgeräte auf dem Fischereihof. Dennoch imposant, wie groß und wie fein die Reusen sind. Immer freitags gibt es Fisch ganz frisch aus dem Rauch. Gäste decken sich dann ein und nehmen gern Aal, Stremellachs, Heilbutt oder Makrelenfilets als schmackhafte Urlaubserinnerung mit nach Hause. Knackig frische und leckere Fischbrötchen werden hier gern mit Matjes, Bismarckhering oder Backfisch gegessen. Gleich auf die Hand lässt man es sich gern schmecken mit Blick auf das Treiben im Hafen und auf dem Bodden. Ahoi bei Fisch-Bauer am Bodstedter Hafen.

Gaststätte Am Alten Hafen Bodstedt

Gaststätte Am Alten Hafen Bodstedt

📍 Bodstedt

Barsch, Zander, Hecht, Scholle, Aal und Heringe vom Barther Fischer André kommen auf die Teller und in die Fischbrötchen. Der kochende Gaststätteninhaber räuchert selbst. Auf der Speisekarte finden sich zudem bodenständige Fleischgerichte und auch Vegetarier können eine Auswahl treffen. Die urige Gaststätte ist direkt am Hafen Bodstedt gelegen, lädt zum Verweilen und Genießen regionaler Küche ein mit frischen Fisch- und Fleischgerichten. Im Sommer auch Terassenbetrieb (Selbstbedienung, Bestellung am Tresen der Gaststätte Reservierungen nur für Innenbereich. frische Fischbrötchen außer Haus Softeis außer Haus Hier können Sie beim Abendessen tolle Sonnenuntergänge hinter der schaukelnden Schiffen im Bodstedter Hafen beobachten. Immer donnerstags takelt Gaststättenchef Jens Müller mit seiner Crew sein Zeesboot "Adele" im Hafen auf und trainiert im Bodden mit anderen Traditionsseglern für die Zeesbootregatten von Juni-September. Der erste Beruf von Jens Müller ist Bootsbauer. Im Saal der Gaststätte veranstaltet der Fuhlendorfer Kulturverein K3 e.V. monatlich das KNEIPENKINO mit Filmen für Kinder und Erwachsene Gäste. Die Gaststätte ist ganzjährig geöffnet, außer zu den Betriebsferien.

Gaststätte Boddenstübchen Bodstedt

Gaststätte Boddenstübchen Bodstedt

📍 Bodstedt

Gemütliche kleine Gaststätte mit sehr leckeren Fisch- und Fleischgerichten, serviert auf der Terrasse oder im urigen Gastraum. Das Restaurant Boddenstübchen in Bodstedt, dem charmanten Fischerdorf am Bodstedter Bodden, ist ein beliebtes Ziel für Besucher und Einheimische, die frische, regionale Küche in gemütlichem Ambiente genießen. Hier kommen Schnitzel- und Fischesser mit einer Vorliebe für Bratkartoffeln & Co. auf ihre Kosten. Mit seiner idyllischen Lage nahe dem Boddenradrundweg, ist das Boddenstübchen ein wahrer Geheimtipp für Feinschmecker und Naturfreunde gleichermaßen. Die frisch zubereiteten Gerichte der deutschen Küche, wie Schnitzelvariationen, Zanderfilet und Matjes mit Bratkartoffeln oder Burger mit Pommes, begeistern durch tollen Geschmack zu fairen Preisen. Abendkarte Für den kleinen Hunger (Soljanka, Kartoffenkuchen, Ragout fin), Fleischgerichte (Schnittzelvariationen, hausgemachtes Saufleisch), Fischgerichte (Saurer Brathering, Matjes, Zanderfilet), Spiegelei mit Bratkartoffeln Eisbecher Kaffee & Kuchen frisch gezapftes Bier Juni-September geöffnet!

Karola Kruse | Töpferei Bodstedt

Karola Kruse | Töpferei Bodstedt

📍 Bodstedt

In malerischer Umgebung gegenüber der Kirche, direkt am Bodstedter Bodden, befindet sich meine Töpferwerkstatt. Die Liebe zur Töpferei entdeckt Durch verschiedene Kurse deutschlandweit seid1998 habe ich meine Leidenschaft für das Material Ton entdeckt.  Kurse finden im Sommer im schön gestalteten Garten unterm Pavillon und im Winter in der warmen Werkstatt statt. Sie können in meiner Werkstatt unter Anleitung kreativ sein, besondere Erinnerungen schaffen und entspannen. Hier können Sie (Einsteiger und Fortgeschrittene) selber töpfern in 2 Kursen oder in 1 Kurs Geschirr aus meinem Bestand farblich, mit Schablonen oder frei Hand gestalten. Die Kurse sind einmalig, regelmäßig oder individuell nach Absprache möglich. Gerne werden auch Auftragsarbeiten durchgeführt und bei Bedarf (bei Kostenübernahme) zu Ihnen nach Hause nachgesendet.

Wallfahrtskirche St. Ewald Bodstedt

Wallfahrtskirche St. Ewald Bodstedt

📍 Bodstedt

Die Kirche ist eine aus dem 15. Jahrhundert stammende ehemalige Wallfahrtskapelle im Ortsteil Bodstedt der vorpommerschen Gemeinde Fuhlendorf. Die ehemalige Wallfahrtskirche St. Ewald in Bodstedt ist ein einfacher, im gotischen Stil gehaltener Backsteinbau mit einem polygonalen Abschluss im Osten und einem zusätzlichen westlichen Joch, das 1786 ergänzt wurde. Auf der Nordseite befindet sich ein kleiner Kapellenanbau, der im 15. Jahrhundert als Ziel von Wallfahrten zum heiligen Ewald diente. Von der ursprünglichen, mittelalterlichen Ausstattung sind die neuneckige Tauffünte aus Granit und filigrane Wandmalereien auf der Nordseite erhalten geblieben. Aus der Mitte des 16. Jahrhunderts stammt ein Gemälde, das die Taufe Christi zeigt. Erstmals wurde eine Kirche in Bodstedt im Jahr 1388 erwähnt, der heutige Bau entstand jedoch vermutlich um 1460 als Wallfahrtskapelle zu Ehren des Heiligen Ewald, der in der niederdeutschen Form für den Heiligen Theobald von Thann steht. Das westliche Joch mit dem charakteristischen Rundbogenfenster kam 1785 hinzu. Einer Legende zufolge erlebte der Barther Fischer Claus Schrieber mit seiner Mannschaft am 26. Januar 1457 eine wundersame Rettung aus Seenot, als sie während eines heftigen Sturms zu Gott und St. Theobald um Hilfe riefen, woraufhin der Sturm nachließ. Dies führte zwischen 1474 und 1508 zu zahlreichen Wallfahrten nach Bodstedt. Die barocke Ausstattung der Kirche umfasst eine mit Akanthusmalereien verzierte Balkendecke sowie eine reich dekorierte Kanzel aus dem späten 17. Jahrhundert, auf der biblische Szenen und Darstellungen der Evangelisten zu sehen sind. Sie wird z.Z. restauriert. Auch der Altaraufsatz aus dem Jahr 1741 gehört dazu und zeigt ein Abendmahlsbild sowie eine Darstellung der Verklärung Jesu, flankiert von Mose und Elias. 1887 fügte der Stralsunder Orgelbauer F. A. Mehmel eine zweimanualige Orgel hinzu. Die Wandmalereien mit figürlichen Darstellungen schuf der Architekt Bernhard Hopp im Jahr 1934 bei der letzten Restaurierung des Innenraums. Schiffsmodelle, die unterhalb der Kanzel aufgehängt waren, stammen größtenteils aus den 1990er Jahren. Für sie wird noch ein würdiger Platz gesucht. 2024 und 2025 wurden umfangreiche Sanierungs- und Rekonstruktionsarbeiten abgeschlossen. Eine Sitzheizung konnte ergänzt werden und auf die letzten Reihen Kirchenbänke durfte denkmalpflegisch verzichtet werden, um Platz für kleine Ausstellungen zu gewinnen. Die Kirche ist in den Sommermonaten von 10-17 Uhr geöffnet.