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Der Park um die Schlossinsel Lühburg

Der Park um die Schlossinsel Lühburg
📍

Dorfstr. 38

17179 Lühburg

Gehen Sie durch den Park und genießen Sie die Aus- und Einblicke. Fotografieren ist ausdrücklich erwünscht. Der Park um die Schlossinsel Lühburg einschließlich des Wassergrabens gehört der Gemeinde Lühburg, kann aber aufgrund des angespannten Gemeindehaushalts nicht ausreichend gepflegt werden. Seit 2010 hat sich eine Lühburger Initiative gegründet, die dem Park rund um das Lühburger Schloss wieder ein Gesicht geben will. Die neuen Schlossbesitzer haben im Dorf Parkfreunde gefunden,die sich mit Arbeitskraft, Gerät und guter Laune einbringen. Die alten Sichtachsen (Süd-West Achse) und die Uferböschungen des Grabens wurden wieder freigeschnitten und ermöglichen einen freien Blick in die Landschaft, es gibt Licht für den Burggraben und die Gesamtanlage. Der Rundweg wird dauerhaft gepflegt und ist ganzjährig, bis auf kleine Abschnitte gut begehbar. Durch das Eschensterben mussten in den letzten Jahren viele dieser großen Bäume gefällt werden, Freiflächen entstanden und werden entstehen – gewollt oder ungewollt. Der alte noch mit wenigen alten Obstbäumen existierende Obstgarten wurde von anderen Bäumen befreit und wird gepflegt. Die Fläche vor dem Turmhügel im Osten wird seit 2012 gepflegt, alte Konturen werden sichtbar. Ahörner und Weiden stören momentan noch den Blick über die alte Freifläche. Ein Rundweg entsteht langsam um die Freifläche. Zur Wasserverbesserung wurden Karpfen in den Graben gesetzt, Schilf wurde zurückgeschnitten,den Algenwuchs versuchte man zu minimieren. Die Lindenalleen auf beiden Seiten des Schlosses bekamen eine aufwendige Kronenpflege. Dieses Projekt wurde durch unseren Landschaftspflegeverband und die Landesforst MV unterstützt. In den nächsten Jahren folgt der Freischnitt der Süd-Ost Achse, weitere Parkbänke sollen Verweilzonen kennzeichnen. Auch die Aufpflanzung der Obstwiesen, die Nachpflanzung der Hainbuchenhecke, sowie die Pflanzung besonderer Gehölze soll erfolgen. Für unsere Gäste möchten wir den Rundweg sanieren und der alte Tennisplatz könnte als Spielwiese in optischer Form wieder angelegt werden. Die alten Lühburger Gräber werden wieder kenntlich gemacht und die Wiese mit dem schönen Ausblick in den Bruch soll neugestaltet werden. Gehen Sie durch den Park und genießen Sie die Aus- und Einblicke. Fotografieren ist ausdrücklich erwünscht.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Lühburg

Kirche Basse

Kirche Basse

📍 Lühburg

In der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Basse (Landkreis Rostock) liegen die Orte: Basse (Kirche), Duckwitz, Gottesgabe, Lühburg, Nustrow, Repnitz, Samow, Strietfeld und Woltow. Die Kirchengemeinde Basse (Pfarrsitz) ist verbunden mit der Kirchengemeinde Walkendorf und der Kirchengemeinde Behren-Lübchin. In älteren Schriften wurde der Ort Basseuitze genannt und 1364 erstmals erwähnt. Die Moltkes werden in dieser Zeit angegeben und sie waren sicher auch die Erbauer der im gotischen Stil errichteten Kirche. Aber auch die von Bassewitzes hatten schon in früher Zeit hier Besitztum. Vermutlich kann diese Tatsache die Ortsbezeichnung mitbestimmt haben. 1427 werden die Familien von Bassewitz und von Barnefuer (Bernefuer) als Besitzer aufgeführt. Von 1783 bis 1858 wechselten die Eigentümer häufig. Am Ende des 13. Jahrhunderts wurde der Kirchenbau begonnen. Der dreischiffige Backsteinbau ohne Turm schließt im Osten mit einem Feldsteinchor ab. Zum Inventar der Kirche gehört unter anderem auch das Herrschaftsgestühl der Familie Bassewitz und Behr. Der hölzerne Altar mit drei Gemälden stammt von 1729. Weitere Ausstattungsstücke sind eine hölzerne Kanzel (1709), eine schlichte Empore von 1772 und eine üppige Patronatsempore von 1711, ein Epitaph des Victor von Bassewitz und fünf alte Grabplatten. Die Grabplatte des Gherd Bassewitz (1391), der als Stammvater der mecklenburgischen Linien von Bassewitz gilt, liegt vor dem Altar. Baustil/Bauweise: Backstein, Feldstein Herrschaftsgestühl: Eine Besonderheit dieser Kirche sind die Herrschaftsgestühle, die mit Schriften und Wappen der Familien von Bassewitz, von Behr, von Hahn und weiteren Herrschaften verziert sind. Pfarrhaus: Das einstöckige Pfarrhaus liegt hinter der Kirche und ist im neugotischen Stil errichtet.