Immobilienmarkt Rügen

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Surfspot Nordstrand Kap Arkona

Surfspot Nordstrand Kap Arkona
Kap Arkona am nördlichsten Punkt der Insel Rügen ist nur etwas für Hartgesottene. Bei Windstärken ab 4 Beaufort aus Nordwest bis Ost rollen mächtige Ostseewellen an die Steilküste. Überall im Wasser lauern Felsen und bei Nordwind entsteht extremer Luvstau. Die Nordküste Rügens zählt sicherlich zu den schönsten aber auch gefährlichsten Spots in Mecklenburg Vorpommern. Bei Windstärken ab 4 Bft, die hier nicht selten sind, wird es mitunter recht ungemütlich. Gerade Anfänger sollten an diesem Spot nicht aufs Wasser gehen und eher die Boddengewässer in der näheren Umgebung anfahren. Um vom Parkplatz aus an den Strand zu gelangen müsst ihr zuvor über eine schmale und recht steile Treppe ca. 130 Stufen hinuntersteigen. Viel Gepäck könnt ihr dabei nicht transportieren und gegebenenfalls werdet ihr den Weg einmal öfter zurücklegen müssen. Aber ist diese Hürde erst einmal überstanden, könnt Ihr euch auf ein Erlebnis in freier Natur vor außergewöhnlicher Kulisse freuen. Vorsicht ist aber stetig vor Felsen unter der Wasseroberfläche geboten und bei Nordwind kommt es aufgrund der Steilküste zum Luvstau. Der Spot ist für Windrichtungen aus NW bis O geeignet. Ausstattung: Entsorgung Parkmöglichkeiten

Weitere Sehenswürdigkeiten in Putgarten

Burgwall am Kap Arkona

Burgwall am Kap Arkona

📍 Putgarten

Die "Jaromarsburg" befindet sich am Kap Arkona, dem nördlichsten Punkt der Insel Rügen und erinnert an die Slawenzeit. Die seit langem bekannte „Jaromarsburg“ an der Nordspitze der Insel Rügen war die heilige Kultstätte der Ranen, einem westslawischen Volk. Sie wurde zu Ehren des rügenschen Hauptgottes der Slawen Svantevit als Tempelheiligtum errichtet. Vom 9. Jahrhundert bis zum Fall der Burg im Jahr 1168 ist diese letzte heidnische Bastion als das politische und religiöse Machtzentrum der Insel anzusehen. Der heute noch 12 m hohe Burgwall mit seiner Grabenanlage und dem Burginneren ist seit Jahrzehnten dem ständig fortschreitenden Küstenabbruch ausgesetzt, weshalb seit 1868 bis heute zahlreiche Sondagen, Prospektionen und Ausgrabungen stattfanden und -finden. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Arkona Bunker und Marineführungsbunker

Arkona Bunker und Marineführungsbunker

📍 Putgarten

Dutzende von Lüftungsrohren ragen in direkter Nachbarschaft der Leuchttürme aus der Erde. Die Geschichte der Bunker auf Kap Arkona ist lang. Sie beginnt 1915 mit dem Bau des ersten Bunkers, der aber unrenoviert und aus Gründen der Sicherheit nicht öffentlich zugänglich ist. Der kleinere Bunker stammt von der Wehrmacht und wurde zu DDR-Zeiten als Dienststelle der 6. Grenzbrigade Küste umfunktioniert. Er wird als „Arkona-Bunker“ bezeichnet. Heute beherbergt er eine Dokumentation zur Geschichte des Kap Arkonas, von der Slawenzeit bis in die Gegenwart. Der Eintritt ist kostenfrei. Der größere Bunker wurde von 1979 bis 1986 gebaut. Von einem Hauptmittelgang mit zwei Zugängen ausgehend befinden sich mehrere unabhängige Einzelbunker mit einer Gesamtfläche von 2.000 Quadratmetern. Er diente der auf dem Bug stationierten 6. Flottille der Volksmarine und der Vereinigten Ostseeflotte (VOF) als Gefechtsstand. Die Bunker dienten als so genannter „geschützter Gefechtsstand“ und sollten im Kriegsfall vor giftigen Gasen und radioaktiver Strahlung schützen. Die zweite große Röhre beherbergt heute eine Modellschiffsaustellung sowie alte Navigationsgeräte. Am Tag der Deutschen Wiedervereinigung, dem 3. Oktober 1990, wurde die Anlage stillgelegt.