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Kommandantenhaus

Kommandantenhaus
📍

Arsenalstraße 1-3

19053 Schwerin

Das Kommandantenhaus am Südufer des Pfaffenteichs in Schwerin ist ein elegantes Beispiel klassizistischer Architektur und diente als Dienst- und Wohnsitz des Kommandanten des Grenadiergarde-Bataillons. Erbaut zwischen 1836 und 1837, steht es im Zeichen der Reform und Modernisierung des Mecklenburger Militärs unter Großherzog Paul Friedrich. Am Südufer des Pfaffenteichs liegt das höchst repräsentative Kommandantenhaus. Der ehemalige Dienst- und Wohnsitz des Kommandanten des Grenadier-Garde-Bataillons besticht mit seiner eleganten ausgewiesenen Schlichtheit. Noch im Vorfeld des Umzugs der Residenz von Ludwigslust nach Schwerin, hatte für Großherzog Paul Friedrich die Verlegung und Modernisierung des Mecklenburger Militärs oberste Priorität. Als Zehnjähriger ist er bereits dem Ludwigsluster Grenadier-Garde-Bataillon beigetreten und wurde mit gerade einmal 22 Jahren zum Mecklenburg-Schweriner Generalmajor berufen: Erbherzog Paul Friedrich. Seit 1830 war er der Kommandant. Als er 1837 die Regentschaft als Großherzog übernahm, widmete er sich weiter vordringlich einer umfassenden Reform des Mecklenburger Militärs. Durch Investitionen in die Ausbildung, Ausstattung und Ausrüstung modernisierten sich die Mecklenburgischen Einheiten.  Zur Erweiterung der Stadt, boten ihre Außenbezirke mit dem Ostorfer Berg, der Werderstraße und der Reifferbahn die besten Voraussetzungen: Als erstes Bauprojekt dieser Reform und Modernisierung entstand das von 1836 bis 1837 durch Georg Adolph Demmler erbaute Kommandantenhaus. Heute findet sich im Erdgeschoss ein Ladenlokal und die oberen Geschosse werden als Wohn- und Geschäftsräume genutzt. Zum Stil Das Kommandantenhaus wurde als Dienst- und Wohnhaus für den Kommandanten der mecklenburgischen Brigade, Generalmajor Hartwig von Elderhorst, als verputzte Fachwerkkonstruktion errichtet. Beauftragt wurde Georg Adolph Demmler mit dem Bau durch den Großherzog Paul Friedrich.  Die in Richtung Norden orientierte Hauptfassade zeigt sich mit neun Achsen. Das Erdgeschoss war bereits zur Bauzeit als Ladengeschäft geplant, auch heute noch wird dort ein solches betrieben. Die Rundbogenöffnungen wurden bei der Instandsetzung des Hauses wieder angelegt.  Die Eingänge und Fenster der Sockelzone weisen in den Fassaden des Fachwerkbaus Rundbögen auf. Demmler gestaltete die Bauweise entsprechend dem Kanon der klassizistischen Gliederung. Die Fensterhöhen von Beletage und Dachzone sind je Stockwerk nach oben hin relational verkürzt. Die bis heute erhaltenen Ziergiebel mit stuckierten Helmen in der Beletage verweisen auf die historische Funktion des Amtssitzes als Kommandantenhaus. 1883 gelang der Komplex durch Tausch in private Hände. Die Fenster des Obergeschosses sind als Rechteckfenster mit einer geraden Fensterverdachung angelegt. Sie stehen mit ihren profilierten Sohlbankgesimsen auf einem umlaufenden Gurtsims. Darüber verweisen zwei Helme auf den Hausherrn Generalmajor Elderhorst. Die Fenster im 2. Obergeschoss sind niedriger und ohne Fensterverdachung ausgeführt. Ein Konsolgesims schließt die Fassade ab. Der Dachüberstand des Flachdaches war bereits Ende des 19. Jahrhunderts entfernt und durch eine Balustrade ersetzt worden.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Schwerin

Pfaffenteich

Pfaffenteich

📍 Schwerin

Der Pfaffenteich im Herzen Schwerins, umgeben von einer breiten Promenade, erstreckt sich über 12 Hektar und wird von beeindruckenden historischen Ensembles gesäumt. Als einstige Mühlenquelle und heutiges Wahrzeichen der Stadt bietet er ein harmonisches Zusammenspiel aus Geschichte und Erholung. Hinter dem Namen von Schwerins "kleiner Binnenalster" steckt eine wahre Geschichte. Am Ostufer des künstlich angelegten Sees bestellten einst Pfarrer und Bischöfe der nahe gelegenen Domgemeinde ihre Gärten. Wahrscheinlich schon im 12. Jahrhundert wurde ein Damm aufgeschüttet, um Wasser für den Betrieb einer Mühle zu stauen. Der frühere "Mühlenteich" erstreckte sich früher sogar bis zur heutigen Schlossstraße; das Wasser speiste auch den damaligen Stadtgraben. Der Pfaffenteich in seiner jetzigen Form weist eine Fläche von etwa 12 Hektar auf und wurde zum Ende des 19. Jahrhunderts umgestaltet. Das Gewässer ist von einer breiten Promenade umgrenzt, die regelrecht zum Flanieren einlädt. Zahlreiche schöne historische Stadthäuser umgeben den Pfaffenteich. Zwei Sonnenterassen bieten schöne Verweilplätze, um den Ausblick zu genießen. Tradition hat auch die kleine Pfaffenteichfähre "Petermännchen", die - ohne Fahrplan - zwischen den Ufern pendelt.

Co-Working Café tisch

Co-Working Café tisch

📍 Schwerin

W-Lan, Kaffee, Snacks, Events, Workshops, Business Punk, Treffen, Tischtennis, Spaß - Schwerins erstes Co-Working Café bietet für jeden etwas. Das Co-Working Café tisch in Schwerin ist nicht nur zum Arbeiten gedacht. Es kann auch ganz leicht Ihr Lieblingsplatz in der Stadt werden. Events und Aktionen wie Flohmärkte, Workshops, Pub Quiz und Stammtisch Treffen oder Business Punk: Hier ist jeder willkommen. Die Mädels vom tisch servieren leckeren Kaffee, Drinks, Snacks und Macarons. Nachhaltige und regionale Leckereien gibt es genauso wie Highspeed W-Lan, Möglichkeiten zum Drucken und Tischtennis spielen. Das Lokal kann auch für Ihre ganz private Feier exklusiv gebucht werden. Auf Ihrer Sightseeing-Tour lädt das Café mitten in der Schweriner Innenstadt zu einer kleinen entspannten Kaffeepause ein. Öffnungszeiten: Montag & Dienstag 07 - 16 Uhr Mittwoch, Donnerstag, Freitag 10 - 16 Uhr

Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal

Greenhouse Garden und Alexandrinendenkmal

📍 Schwerin

Im Stil englischer Landschaftsgärten stehen Grünhausgarten und der südliche Schlossgarten mit Hippodrom, Irrgarten und Jugendtempel. Dieser Teil des Schlossgartens wurde zur Bundesgartenschau 2009 denkmalgerecht wiederhergestellt. Im Zentrum einer baumumstandenen Wiese blickt die Großherzoginmutter "Alexandrine" in Richtung des Jugendtempels. Das Greenhouse war Sommersitz des Großherzogs Paul Friedrich und seiner Gemahlin (der preußischen Prinzessin) Alexandrine von Mecklenburg-Schwerin. Der zum Greenhouse gehörende Teil des Schlossgartens war einer der Lieblingsorte der Großherzogin und wurde um 1840 nach Plänen von Gartenbaumeister Peter Joseph Lenné im englischen Stil angelegt. Nach dem Tod ihres Mannes lebte Alexandrine weiterhin hier. Ein Denkmal im Greenhouse Garden erinnert an sie. Zu sehen sind neben dem Garten auch das Grünhaus (heute eine Kindertagesstätte) und das Kavaliershaus in dem die Dienstboten einquartiert waren (heute in Privatbesitz). In der Nähe befindet sich zudem die Schleifmühle.