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Speicher am Katharinenberg

Speicher am Katharinenberg

Stralsund

Der SPEICHER ist ein öko-soziokulturelles Zentrum in der Stralsunder Altstadt. Der SPEICHER am Katharinenberg in Stralsund ist Ort für ALLE. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Aussehen, soziale Herkunft, Sprache, Behinderungen, Alter und Geschlecht spielen keine Rolle. In der Spielkartenfabrik zum Beispiel wird deutlich, wie Auszubildende, Einstiegszuqualifizierende, Sozialstundenleistende und Werkstattmitarbeiter gemeinsam arbeiten und lernen. Das Haus ist auch Einsatzstelle für zwei Bundesfreiwilligendienstleistende. Diese Diversität ist für die Besucher*innen von Museumswerkstatt und Haus nicht erkennbar. Das ist Inklusion. Durch Vernetzung mit den anderen Nutzern im Haus, der Altstadt und den Randstadtteilen Grünhufe und Knieper West ist der SPEICHER ein wichtiger, offener und niedrigschwelliger Kulturort in der Stadt. In dem Backsteingebäude einer alten Dampfmühle befindet sich im Erdgeschoß mit den tonnenschweren Maschinen der Spielkartenfabrik eine Museumswerkstatt, in der das Kulturerbe des Buchdrucks, aktiv gelebt wird. An den Setzschränken mit den Bleilettern, an der Setzmaschine Linotype und der Heidelberger Zylinder Druckmaschine wird täglich gearbeitet. Die Spielkartenfabrik fungiert so als Berufsorientierung für Einstiegszuqualifizierende und als Begleitung der Lehre unserer zwei zukünftigen Mediengestalter*innen, die im Verbund mit zwei Stralsunder Firmen ausgebildet werden. Und sie ist Arbeitsstätte für die Jugendwerkstatt unserer Jugendsozialarbeit. So ist das von der Stadt geförderte Haus an dem Profil Drucken und Soziokultur erkennbar.

Spielkartenfabrik Museumswerkstatt

Spielkartenfabrik Museumswerkstatt

Stralsund

Die Spielkartenfabrik ist heute mehr eine Werkstatt als ein Museum. An allen historischen Maschinen wird auch gearbeitet, so dass ein lebendiger Eindruck von den Arbeitsbedingungen in einer alten Druckerei vermittelt werden kann. Als Besucher können Sie den Mitarbeitern über die Schulter schauen oder sich in einer Ausstellung informieren. Im 19. Jahrhundert zeigte sich, dass die Produktion von Spielkarten in Stralsund ein rentables Geschäft war, woraufhin sich neben den bestehenden noch weitere Unternehmungen gründeten. 1872 schlossen sich die drei Stralsunder Spielkartenproduzenten Ludwig v. d. Osten, Ludwig Heidborn und Theodor Wegener zu einer Aktiengesellschaft zusammen. Die neue Bezeichnung war Vereinigte Stralsunder Spielkarten - Fabriken Aktien - Gesellschaft Stralsund (VSS A.G.). Der neue Betrieb war nun kapitalkräftig, konnte die Produktion vergrößern, andere Spielkartenfabriken zum Konkurs zwingen und diese dann aufkaufen. Der für die Zukunft bedeutendste Ankauf war der der Spielkartenfabrik Lennhoff & Heuser, Frankfurt am Main, mit dem eine Vielzahl populärer Kartenbilder nach Stralsund gelangten. Dem Engagement des ehemaligen Mitbesitzers Karl Heuser, der kurz nach seiner Übersiedlung nach Stralsund, 1883 Direktor der VSS A.G. wurde, ist es zu verdanken, dass diese weiter expandierte und nach Übernahme weiterer Hersteller auch in den Abteilungen Halle und Altenburg produzierte. In Stralsund wurde unterdessen modernisiert und die gesamte Produktion ab 1891/92 auf den billigeren Buchdruck umgestellt. Trotz weiterer Investitionen sah man sich gezwungen, in der Hauptversammlung vom 14. Februar 1931 zu beschließen, die beiden Betriebsstätten in Stralsund und Altenburg zusammenzulegen. Als Sitz wurde das zentral gelegene Altenburg bestimmt, weil in Stralsund keine bauliche Vergrößerung der Fabrik mehr möglich war. Trotz zahlreicher Bestrebungen, den Standort in Stralsund zu halten, begannen im September 1931 die Verhand­lungen zur völligen Stillegung der Stralsunder Fabrik, in deren Folge der Standort aufgegeben wurde. Heute ist die Spielkartenfabrik mehr Werkstatt als Museum.

Spielplatz in Vitte

Spielplatz in Vitte

Vitte

Kinderspielplatz "Vom Wind" am Edeka-Markt

Spirit of Rügen - Manufaktur für bio-zertifizierte Naturkosmetik

Spirit of Rügen - Manufaktur für bio-zertifizierte Naturkosmetik

Sassnitz

Die Manufaktur für bio-zertifizierte Naturkosmetik bietet großes Sortiment der Naturkosmetik-Produkten, die in der Manufaktur entwickelt, hergestellt, verpackt und im eigenen Ladengeschäft verkauft werden.Beauty, Kosmetik und Körperpflege sowie Bio-zertifiziert und natürlich, vegan und Tierversuchsfrei sowie reine Schönheitspflege Die Essenzen der vielfältigen Natur Rügens fließen in jedes Produkt ein und verwöhnen die Haut, Haare und Seele. In den Kollektionen - OSTSEEBRISE -, - DÜNENBRISE-, - SANDDORNBRISE-, - ROSENBRISE -, - LAVENDELBRISE-, - RÜGENER HEILKREIDE & HEILKRÄUTER- findet man feste Seifen und Shampoos, Cremes, Deo, Gesichtsmasken, Badezusätze und Raumdüfte. Der Name jeder Kollektion ist auch der Hinweis auf die entsprechenden natürlichen Wirkstoffe in den Produkten. Die Rügener Heilkreide wird zur Zahnpasta mitverarbeitet und ist ein Bestandteil in den Gesichtsmasken der Manufaktur. Regional, in Bio-Qualität, sehr gut verträglich, plastikfrei - auch in Verpackung, sind die Kosmetika der Manufaktur einzigartig und sehr hochwertig. Auch die bio-zertifizierte dekorative Kosmetik, feste Parfüme und...Hundeshampoo produziert die Manufaktur. Behindertenzugang und Fahrradständer sind vorhanden und auch für Autofahrer gibt es gute Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe.

Sportschwimmbad Hannes Präkel Bergen

Sportschwimmbad Hannes Präkel Bergen

Bergen auf Rügen

Willkommen im Sportschwimmbad Bergen auf Rügen – dem Treffpunkt für Wellness, Spaß und sportliche Herausforderungen. Tauchen Sie ein in moderne Schwimmbahnen, genießen Sie den Nervenkitzel am Sprungturm und entspannen Sie sich in unserer einladenden Saunalandschaft. Das Sportschwimmbad Hannes Präkel bietet erstklassige Infrastruktur für Schwimmbegeisterte und eine Atmosphäre, die Erholung und sportliche Betätigung perfekt miteinander verbindet. Entdecken Sie hier eine Oase der Entspannung und Aktivität, wo Wasserfreunde jeden Alters auf ihre Kosten kommen. Entdecken Sie unser Sportschwimmbecken: Das moderne Sportschwimmbecken mit fünf 25-Meter-Bahnen lädt Sportbegeisterte aller Leistungsstufen ein. Egal, ob Sie Ihre Schwimmtechnik verbessern, Bahnen ziehen oder sich auf Wettkämpfe vorbereiten möchten – hier finden Sie die perfekte Umgebung. Lehrschwimmbecken für sicheres Lernen: Das Lehrschwimmbecken ist der ideale Ort für Schwimmunterricht und Anfängerkurse. Mit angenehmer Wassertemperatur und flacher Einstiegstreppe ist eine sichere Umgebung geschaffen, um Vertrauen im Wasser aufzubauen. Die qualifizierten Schwimmlehrer stehen stets zur Seite, um individuelle Fortschritte zu fördern. Wohlfühlen in unserer Saunalandschaft: Entspannung gitbs nach dem Training oder Schwimmkurs in der vielfältigen Saunalandschaft. Drei verschiedene Saunen, eine Dampfsauna und ein Ruheraum laden zum Abschalten und Regenerieren ein. Gönnen Sie sich Wellness für Körper und Geist und lassen Sie den Alltagsstress hinter sich. Die zentrale Lage des Sportschwimmbads macht es zu einem leicht erreichbaren Treffpunkt für Einwohner und Gäste gleichermaßen. Diese günstige Lage ermöglicht es Besuchern, das Schwimmbad in ihre Tagesausflüge einzubinden und sich nach sportlichen Aktivitäten im erfrischenden Nass zu entspannen.

Sportshop JUMP IN

Sportshop JUMP IN

Stralsund

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St. Andreas Kirche Rappin

St. Andreas Kirche Rappin

Rappin

Die St. Andreas Kirche zu Rappin ist die evangelische Pfarrkirche der Kirchgemeinde Neuenkirchen im Norden des Muttlandes der Insel Rügen. Die St. Andreas Kirche zu Rappin wurde erstmals im Jahr 1305 urkundlich erwähnt. Ihr Bau wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Damit gehört sie zu den ältesten Kirchen der Insel Rügen. Ihre heutige Form erhielt die Kirche um 1400. Der ursprünglich hölzerne Glockenturm stürzte 1626 ein. Als Ersatz wurde im Jahr 1635 südwestlich der Kirche ein hölzerner Glockenstuhl errichtet. Der Chor und das Kirchenschiff wurden in den ursprünglichen Farbtönen in den Jahren 1996 bis 1999 restauriert. Die größere der beiden Glocken wurde im Ersten Weltkrieg eingeschmolzen, eine neue zweite Glocke im April 2010 eingeweiht. Der Altaraufsatz stammt aus dem Jahr 1669, die Kanzel aus dem Jahr 1702. Sie wurde aus Kiefernholz gefertigt. Ältestes Stück in der St. Andreas Kirche ist das mittelalterliche Taufbecken aus gotländischem Kalkstein. Es stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Wände und die Decke sind mit mittelalterlichen Weihekreuzen und schlichten Ranken bemalt. Diese schönen Malereien wurden in den letzten Jahren renoviert. Die Orgel wurde 1859 durch den Gothaer Orgelbauer Guido Knauf gebaut.

St. Andreaskirche

St. Andreaskirche

Lancken-Granitz

Back- und Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert. Die auf einem Hügel stehende, gotische Backsteinkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Ihr ältestes Ausstattungsstück ist ein, an einem Triumphbogenpfeiler befindliches, hölzernes Kruzifix. Die achtseitige Kanzel mit dem sternförmigen Schalldeckel wurde 1598 errichtet. Der aus dem Barock stammende Taufengel wurde vor kurzem restauriert. Der Altaraufsatz (Anfang 19. Jahrhundert) enthält eine Kopie des Madonnengemäldes nach Cerregio. 2001 wurde die 1909 in Stettin angefertigte Orgel restauriert.

St. Birgitta Kapelle Glowe (ev.)

St. Birgitta Kapelle Glowe (ev.)

Glowe

Der Bau im Stil einer Finnhütte und eine der wenigen Kirchbauten zu DDR Zeiten. Die Kapelle in Glowe wird auch St. Birgitta Kirche genannt. Bis in die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts leistete die geistliche Betreuung des ehemaligen Fischerdorfes der Pastor von Bobbin. Als sich der kleine Ort aufgrund der schönen Strände der Schaabe zu einem beliebten Badeort entwickelte, wurde der Ruf nach einer eigenen Kirche laut. 1981/82 wurde im Stil von Finnhütten mit Naturdach ein Gemeindezentrum mit frei stehendem Glockenturm errichtet. So wurde ein Bauwerk geschaffen, dass sich wunderbar in die Landschaft einfügt. In der Kapelle befindet sich seit 1988 eine kleine Jehmlich-Orgel. Das Besondere: der Kirchsaal mit verglaster Westwand.

St. Bonifatiuskirche Bergen

St. Bonifatiuskirche Bergen

Bergen auf Rügen

Die St. Bonifaziuskirche Rügen ist Sitz der katholischen Kirchengemeinde auf Rügen. Die Kirche St. Bonifatius in Bergen auf Rügen ist Sitz der einzigen katholischen Gemeinde auf der Insel Rügen. Bereits zu Anfang des 19. Jahrhunderts unternahm der Stralsunder Pfarrer Wendelin Zink seelsorgliche Reisen auf die Insel Rügen und hielt in Privathäusern ansässiger Katholiken Gottesdienste. 1863 wurde am Rand der Stadt Bergen ein Missionshaus mit einer am 8. September geweihten Kapelle errichtet. Nach Genehmigung der Einrichtung einer Missionspfarrei durch den preußischen Staat 1864 wurde Gustav Machai der erste katholische Pfarrer auf Rügen, der bis 1869 wirkte. Neben einem Pfarrhaus bestand von 1867 bis 1878 auch eine katholische Schule. 1871 gab es auf Rügen etwa 700 Katholiken. Am 1. Juli 1910, als die Gemeinde bereits zu groß für die Kapelle geworden war, wurde sie zur selbständigen Pfarrei erhoben. Der damalige Pfarrer Maximilian Kaller - er wirkte von 1905 bis 1917 - sammelte Gelder für den Neoromanischen Neubau, der 1912 vollendet wurde. Später errichtete Kaller eine Tochterkirche in Garz. Nach seinem Scheiden ging er an die Berliner Sankt-Michaels-Kirche.

St. Georg Kirche Wiek (ev.)

St. Georg Kirche Wiek (ev.)

Wiek

Die evangelische Pfarrkirche St. Georg zu Wiek ist eine dreischiffige gotische Backsteinkirche. Die Sankt Georg Kirche Wiek, deren Bau um 1400 mit dem Chor begonnen wurde, ist eine der größten Hallenkirchen der Insel. Neben der spätmittelalterlichen und barocken Wandmalerei, mehreren Epitaphien und Pastorenbildnissen findet sich der mächtige Altar (Michael Möller 1747/48) mit den fast lebensgroßen Figuren des Evangelisten Johannes und Moses auf der einen und Aaron und Paulus auf der anderen Seite. Wichtigstes Ausstattungsstück ist das Reiterstandbild St. Georg aus der ersten Hälfte des 15.Jahrhunderts, das von der pommerschen Herzogin zur Kirchweihe gestiftete worden ist. Der Glockenturm wurde um 1600 errichtet. Die historische Grüneberg-Mehmel (1826/1876) ist 2011 restauriert worden und seit dem wieder spielbar.

St. Jacobs-Kirche Kasnevitz

St. Jacobs-Kirche Kasnevitz

Kasnevitz

Weithin grüßt der schlanke mit einer massiven Spitze aufgeführte Turm der Kasnevitzer St. Jacobs-Kirche. Dieser Turm soll zwei Vorgänger gehabt haben. Nachdem in der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts Chor und Sakristei der Kirche gebaut und wenig später das Langhaus angefügt worden war, muss es noch zur mittelalterlichen Zeit zum Bau eines Kirchturms gekommen sein. Der Chronist erwähnt einen Turm, der angeblich in Ziegeln errichtet und mit Kupfer eingedeckt war. Er soll am 1. Adventssonntag des Jahres 1641 eingestürzt sein. "Die unbeschädigt gebliebenen Glocken wurden darauf in einer unweit der Kirche stehenden Eiche aufgehängt ... " Ein neuer Glockenturm wurde im Jahre 1768 erbaut. Sehr auffällig am Langhaus der Kirche sind die hohen Spitzbogenfenster. Im Inneren ist die Kirche verputzt und wurde in den Jahren 1990/91 neu ausgemalt. Die Kanzel befand sich ursprünglich direkt auf dem Altar. 1958 wurde sie herabgenommen und an ihrem jetzigen Platz am Triumphbogen angebracht. Neben ihr befindet sich eine Sanduhr, mit der dem Prediger die Länge seiner Predigt angezeigt werden soll. Die Namen der Prediger seit der Reformation sind auf einer Tafel neben der Kanzel notiert.

St. Johanniskirche Sassnitz (ev.)

St. Johanniskirche Sassnitz (ev.)

Sassnitz

Sassnitz erhielt seine Kirche in der Zeit der Blütezeit der Entwicklung des Ortes zum bedeutendsten Seebad Rügens in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auch in Sassnitz setzte zu Beginn des 19. Jahrhunderts der Fremdenverkehr ein. Von 1824 an entwickelte sich die Stadt zu einem der bekanntesten Modebäder der Ostseeküste. Nun war es auch hier an der Zeit, endlich eine Kirche zu errichten. So entstand in der Zeit von 1880 bis 1883 ein Gotteshaus in neugotischem Stil. Sein schlanker, asymetrischer, 33 m hoher Turm ist weit bis auf das Meer hinaus zu sehen. Das Altarfenster stiftete Kaiserin Auguste-Victoria. Das Kruzifix ist von Prinz Friedrich Carl von Preussen und 1899 wurde eine Orgel von den Gebrüdern Dinse aus Berlin gestiftet. In dem freundlichen Gotteshaus finden bis zu 400 Besucher Platz, denn dies fordert der hohe Anteil an den Touristen. Die gesamte Ausstattung stammt aus der Erbauungszeit der Kirche.

St. Katharinenkirche

St. Katharinenkirche

Middelhagen

Eine Back- und Feldsteinkirche in Middelhagen, welche im Jahr 1455 erbaut wurde. Der Backsteinbau, dessen Fundament aus Findlingsblöcken besteht, wurde um 1455 errichtet. Erst später entstand der hölzerne Turm, denn nach den strengen Regeln der Zisterziensermönche wurden viele Kirchen turmlos erbaut. Aus der mittelalterlichen Zeit blieb der um 1480 geschaffene Katharinenaltar erhalten, der vermutlich erst nach dem Dreißigjährigen Krieg von Stralsund nach Middelhagen kam. Ein weiteres, sehr wertvolles Stück, stellt ein aus Silber getriebener und vergoldeter Kelch aus dem Jahre 1597 dar.

St. Katharinenkloster

St. Katharinenkloster

Stralsund

St. Katharinen gehört zu den wenigen Klöstern Norddeutschlands, deren gotische Substanz fast vollständig erhalten geblieben ist. Es wurde im Jahre 1251 von Dominikanern gegründet. Stifter des Klosters war Fürst Jaromar II. von Rügen. Im Ursprung war dieser Backsteinbau eine 73 Meter lange, dreischiffige Hallenkirche. Eine architektonische Besonderheit ist der Kapitelsaal mit seinem wunderschönen Kreuzrippengewölbe, getragen von acht schlanken Pfeilern mit Gewölbemalereien aus dem 15. Jahrhundert. Er zählt zu den schönsten Innenräumen der niederdeutschen Backsteingotik. Mit der Reformation gelangte das Katharinenkloster in den Besitz der Stadt. 1560 zogen Schüler und Lehrer des damals gegründeten Gymnasiums in den westlichen Teil. Die humanistische Bildungsstätte hatte hier bis 1945 ihr Domizil. Der östliche Klosterteil war bis 1919 städtisches Waisenhaus. Im Laufe der Jahrhunderte wurden zahlreiche Umbauten vorgenommen, geblieben ist jedoch der architektonische Reiz der verschiedenen Räumlichkeiten. Nach umfangreichen Restaurationsarbeiten in den Jahren 1921 bis 1924 wurde es Heimstatt des Provinzialmuseums für Neuvorpommern und Rügen. Mit seinen mehr als 50 Räumen beherbergt das Katharinenkloster seit 1924 das Kulturhistorische Museum (Umbenennung in Stralsund Museum) und seit 1951 das Deutsche Meeresmuseum und Aquarium.1973 wurde eine freitragende Konstruktion in die Hallenkirche eingebaut, die dem Deutschen Meeresmuseum eine intensive Nutzung des Klosters als Ausstellungsfläche gestattet. Von 2020 bis 2025/26 erfolgte eine Sanierung beider Museumsbereiche, mit einer umfangreichen Bauforschung und restauratorischen Freilegungen.

St. Laurentius Kirche (ev.)

St. Laurentius Kirche (ev.)

Zudar

Die St.-Laurentius-Kirche ist eine Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Vor 1370 war sie Wallfahrtskirche, da sie ein „wundertätiges“ Marienbild besaß. Die, auf der Halbinsel Zudar gelegene, südlichste Kirche Rügens ist eine in Langhaus und Chor einheitlich durchgebaute, schlichte gotische Kirche mit einem runden Triumphbogen und niedriger Einwölbung. Diese erfolgte baulich etwas später als die Errichtung der Außenmauern Mitte des 14. Jahrhunderts, denn sie entspricht nicht ganz dem Fenstersitz. Bereits 1318 wurde die Kirche urkundlich erwähnt. Vor dem Jahre 1370 war die Kirche das Ziel vieler Wallfahrten. Ein wundertätiges Marienbild machte die Kirche zu einem weithin bekannten Pilgerort. Eine Reise nach Zudar hatte in Norddeutschland so viel Wert, wie eine Pilgerfahrt nach Rom. Nachdem ein Pilgerschiff 1372 auf der Reise nach Zudar im Sund kenterte, es kam "ein wedder und groth storm", und alle Pilger ertranken, hörten die Wallfahrten auf. Seither glaubten die Leute nicht mehr daran, dass von Zudar Wunderkraft ausginge. Jeden 2. Sonntag wird um 14.00 Uhr ein Gottesdienst gehalten. Regelmäßig finden hier Sommermusiken statt.

St. Marien Kirche Poseritz

St. Marien Kirche Poseritz

Poseritz

Die St. Marien Kirche in Poseritz ist die Pfarrkirche der evangelischen Kirchengemeinde Poseritz Der Baubeginn der St. Marienkirche lag nach 1300. Zunächst wurde das Langhaus errichtet, später, etwa um 1450, wurden der Chor im Osten und der Turm im Westen angefügt. Im 18. Jahrhundert erhielt die Kirche eine jener Zeit entsprechende Ausstattung. Der Altar stammt aus dem Jahr 1703 aus der Werkstatt von Jacob Freese, die Kanzel wurde 1753 erbaut. Wie in vielen Rügener Kirchen gibt es auch hier einen Beichtstuhl. Bei einer Innenrestaurierung in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden die Emporen weitgehend entfernt. Von 1986 bis 1993 konnte die Kirche nicht genutzt werden. 1988 begann eine Grundsanierung, die bis zum Jahr 1993 etwa 1,2 Mio DM gekostet hat. Die Dachstühle und Dächer über dem Hauptschiff und Chor mussten erneuert werden, die Statik der Kirche wurde gesichert, das Mauerwerk saniert. Der Turm wurde durch stählerne Anker in seiner Standfestigkeit gesichert und die Haube mit Eiche neu beschindelt. Die Kirche wartet nun auf eine Innenraumsanierung, die angesichts der Finanzlage der Kirchengemeinde schwer zu bewerkstelligen ist. Im Wechsel von Poseritz und Swantow finden Gottesdienste sonntags 14-tägig um 10.00 Uhr statt.

St. Marienkirche Bergen

St. Marienkirche Bergen

Bergen auf Rügen

Die St. Marienkirche ist das älteste erhaltene Gebäude der Insel Rügen und wurde zusammen mit dem neben ihr angesiedelten Kloster 1193 als romanische Pfalz- und Klosterkirche geweiht. Besonderheiten sind das Taufbecken aus dem 14. Jahrhundert, der Altar aus der Zeit um 1730, die Barockkanzel von 1776 unddie Kirchenglocke von 1445. Der Bau der Marienkirche wurde um 1180 unter Jaromar I. als romanische Basilika mit Querschiff begonnen. 1193 als Klosterkirche des Nonnenklosters Bergen geweiht, zählt die Kirche zu einem der frühesten Ziegelgebäude unseres Raumes, darüber hinaus ist es das älteste erhaltene Gebäude Rügens.Der wertvolle Wandmalerei-Zyklus mit biblischen Motiven, im Chor und östlichen Querbau, entstammt der Romanik. In der Zeit von 1896 bis 1903 erfolgte die letzte große Restaurierung der Kirche. Dabei wurden auch die Wandmalereien restauriert und ergänzt, welche nach der Reformation übermalt worden. Einmalig ist das Ziffernblatt der Kirchturmuhr an der Nordseite des Turmes, es hat eine 61-Minuten-Teilung. Im Jahr 2004 wurde die Marienkirche in die "Europäische Route der Backsteingotik" und 2005 in das Denkmalpflegeprogramm "National wertvolle Kulturdenkmäler" aufgenommen.In der Zeit von Juni bis September bietet der "Konzertsommer St. Marien" ein vielfältiges Programm (jeweils mittwochs). Auf dem Klosterhof hinter der Kirche laden die "Schauwerkstatt" und das kleine "Stadtmuseum" mit Einblicken in die Stadt- und Inselgeschichte zu einem Besuch ein!Foto: Dieter Lindemann

St. Marienkirche Waase / Ummanz

St. Marienkirche Waase / Ummanz

Waase

Die 1291 durch Zisterzienser Mönche geschaffene Kapelle erhielt 1440 ihre heutige Gestalt einer Backsteinkirche. Im Jahre 1322 wurde auf der Rügeninsel Ummanz eine Kirche errichtet, von der aber nur kleine Reste an Bausubstanz erhalten blieben. Schriftliche Zeugnisse über den Bau der heutigen St. Marienkirche sind nicht vorhanden. Der Chor und die Schiffsostwand entstanden aber wahrscheinlich bald nach der Mitte des 15. Jahrhunderts. Ein besonders kostbares Stück ist der Antwerpener Schnitzaltar, der um 1520/25 entstanden ist. Der Flügelaltar besteht aus drei Teilen: dem Schrein, den bemalten Flügeln und der mit Spruchbändern bemalten Predella. Die Darstellungen aus dem Leben des Heiligen dürften ein Auftragswerk sein. Die Kanzel aus dem Jahre 1572, ein Kruzifix an der Chornordwand (um 1500), ein Bronzeleuchter aus dem 15. Jahrhundert, zwei Kronleuchter aus dem 17. Jahrhundert, ein Taufstein, der auf das 8. Jahrhundert n. Chr. datiert wird, und die Orgel aus dem Jahre 1924 sind nur einige der weiteren Sehenswürdigkeiten in der kleinen Dorfkirche. Im Sommer finden hier zahlreiche Konzerte statt. Die Waaser Kirche ist in den warmen Monaten zur Besichtigung und stillen Andacht geöffnet: Mitte Mai – Ende September: Di – Fr 11 – 16.00 Uhr, Oktober: Di – Fr 11 – 14.30 Uhr Im Winter geschlossen

St. Nikolai Kirche Altefähr

St. Nikolai Kirche Altefähr

Altefähr

Die Dorfkirche St. Nikolai in Altefähr auf Rügen ist wegen ihrer Lage am ehemaligen Fähranleger auch als St. Nikolaus zur Fähre bekannt. Sie liegt am Strelasund direkt gegenüber der Stadt Stralsund und gilt als alte Seefahrerkirche. Das Kirchdorf Altefähr war nachweisbar seit dem 13. Jahrhundert der traditionelle Ankunftsort der Fähren zwischen dem Festland und der Insel Rügen. Erst mit dem Bau des Rügendammes 1936 verlor das Dorf mit der weitgehenden Aufgabe des Fährhafens seine namensgebende, ursprüngliche Bedeutung. Als "Kapelle gegenüber der Stadt Stralsund" (capella opposite civitati Stralsund) findet 1325 erstmals eine Kirche in Altefähr urkundliche Erwähnung. Von diesem Bau sind allerdings keine Reste mehr erhalten. Die heutige Kirche stammt in ihren ältesten Teilen aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. An den Chor wurde bald das Schiff angebaut und unmittelbar danach kam der Turm hinzu. Dieser wurde 1692 verändert. 1803 stürzte das obere Drittel ein und 1913 erhielt der Turm seine heutige Gestalt.

St. Paulus Kapelle Dranske

St. Paulus Kapelle Dranske

Dranske

Das nordwestlichste Kirchengebäude der Kirchengemeinde Nord Rügen ist wahrscheinlich die kleinste Kapelle der Insel Rügen. Am Ortseingang von Dranske befindet sich die unscheinbare Paulus Kapelle, welche unter schwierigen Bedingungen zu DDR-Zeiten gebaut und im Advent 1960 geweiht wurde. In den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das alte Fischerdorf dem Erdboden gleichgemacht, um eine Militärsiedlung für die Angehörigen der Militärseeflieger zu schaffen. Bevor Dranske ab 1960 zu einem der bedeutendsten NVA-Marinestützpunkte ausgebaut wurde, ist die Paulus Kapelle Dranske errichtet worden. Diese Kapelle war für die immer kleiner werdende Kirchengemeinde Dranske zu DDR-Zeiten ein wichtiges Symbol von Kirchlichkeit und ideologisch unabhängigem Gemeinsinn.

St. Petri Kirche Garz

St. Petri Kirche Garz

Garz/ Rügen

Die über 600 Jahre alte Kirche St. Petri gilt als ältestes bauliches Zeugnis der Stadt Garz. Im Jahre 1168 erfolgte die Unterwerfung der wendischen Slawen durch Bischof Absalon von Roeskilde (Dänemark). Damit begann die Christianisierung Rügens. 1319 wurde die Stadt Garz erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahre 1396 wurde die Kirche im Garzer Stadtbuch als "deme godeshuze tu sunte Petare tu Gartze" erstmals erwähnt, wobei der Baubeginn aber schon um 1350 datiert ist. Um 1450 wurde die Kirche um drei Langhausjoche vergrößert, ein hoher Spitzturmwurde gebaut und es erfolgte eine Erweiterung um zwei östliche Chorjoche. Um 1648 wurde der ursprüngliche Turm bei einem Sturm heruntergerissen und noch vor 1650 durch den heutigen stumpfen Helm ersetzt. 1741 dann erfolgten größere bauliche Veränderungen und Instandsetzungsarbeiten. Bei einem der letzten großen Stadtbrände 1765 blieb die Kirche zwar verschont, jedoch fiel die Kirchen-Chronik den Bränden zum Opfer. 1914 fanden die 1906 begonnenen Instandsetzungsarbeiten ihr Ende. Der Dachstuhl wurde erneuert und die Orgel wurde vom Turmraum in den Innenraum umgebaut. 1992-1993 erfolgten weitere umfangreiche Instandsetzungsarbeiten am Außenmauerwerk sowie die Erneuerung des Daches, der Turmspitze und der Fenster.

St.-Johannes-Kirche Rambin

St.-Johannes-Kirche Rambin

Rambin

Die St.-Johannes-Kirche zu Rambin ist die evangelische Pfarrkirche der Kirchgemeinde Rambin im Süden der Insel Rügen. Die St.-Johannes-Kirche zu Rambin wurde erstmals im Jahr 1300 urkundlich erwähnt. Sie gehört damit zu den ältesten Kirchen der Insel Rügen. Die gotische Backsteinkirche wurde um 1700 barock umgestaltet und eine weit und tief geschwungene Holzdecke eingezogen. Nach 1990 wurden der Kirchturm und der Dachstuhl saniert, zudem erfolgten Teilrestaurierungen. Decke und Gestühl wurden unter restauratorischer Begleitung von Einheimischen ausgemalt und instand gesetzt. Ältestes Ausstattungsstück der Kirche ist der Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Das Triumphkreuz und die Schnitzfigur Maria mit dem Kind stammen aus dem Spätmittelalter. Die reich verzierte Empore aus der Renaissance. Auch die lebensgroßen Figurenmalereien an der Nord- und Südwand der Kirche (Christus als Pantokrator und die vier Evangelisten) stammen aus dieser Zeit. Bei den Malereien handelt es sich um umgestaltete Figuren einer früheren Fassung der 12 Apostel. Der Altar stammt aus dem Jahr 1738. Die Orgel wurde 1972 von dem Orgelbauer VEB Frankfurter Orgelbau Sauer erbaut.

St.-Pauli-Kirche Bobbin

St.-Pauli-Kirche Bobbin

Bobbin

Die Bobbiner Kirche ist die einzige erhaltene Feldsteinkirche Rügens, die schon von weitem sichtbar auf einem Hügel liegt. Die Kirche gehört seit 2006 zur Evangelischen Kirchengemeinde Altenkirchen & Wiek. Das Schiff mit Chor und Sakristei wurde um 1400 fertiggestellt. 100 Jahre später wurde der Turm hinzugefügt. In der Folgezeit hat der Bau unterschiedliche Veränderungen erfahren. Die letzte Renovierung im Inneren der Kirche erfolgte 1954/55, die Sanierung des ursprünglich mit Schiefer gedeckten Daches fand 1971 statt. Im 15. und 16. Jahrhundert war St. Pauli eine von mehreren Wallfahrtskirchen auf Rügen. Papst Bonifatius IX - so die historischen Quellen - verlieh den Besuchern und Wohltätern der "ecclesia parochialis S. Pauli in Bobbin" (zur Diözese Roskildegehörig), Ablass. 1472 wird ein Vorsteher der "Bruderschaft der hl. Maria" genannt, nach der Reformation lag das Patronat vermutlich beim jeweiligen Landesherrn, seit der 2. Hälfte des17. Jahrhunderts bei der Herrschaft Spyker. Das älteste Stück in der Kirche ist die Fünte (Taufstein), vermutlich aus dem Jahr 1300. Gottesdienste finden von Ostern bis Erntedank an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat um 10 Uhr statt.

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