Wittenburg
8 Sehenswürdigkeiten · 5 Events
Aktuelle Events
13. Februar 2026, 17:00–20:00 Uhr
Mit dem Nachtwächter durch Wittenburg
📍 Glücksfänger-Statue
Streifen Sie mit "Nachtwächter" Volker Siering durchs historische Wittenburg und lassen Sie sich in die Geschichte der Stadt entführen.
23. Mai 2026, 10:00–15:00 Uhr
Grafiken und ältere Ölmalerein von Wittenburg "Jung und Alt"
📍 Grafiken und ältere Ölmalerein von Wittenburg "Jung und Alt"
Grafiken und ältere Ölmalerein von Wittenburg, moderne Ölmalerei
23. Mai 2026, 10:00–15:00 Uhr
"THE STORMY SKIES SERIES" by M. Hiebl
📍 Grafiken und ältere Ölmalerein von Wittenburg "Jung und Alt"
Colors spill out of their boundaries, refusing to stay quiet
25. Mai 2026, 08:00–15:00 Uhr
Mühlentag: 150. Jubiläum der Wittenburger Mühle
📍 Holländerwindmühle Wittenburg
Am Pfingstmontag, 25. Mai, findet das traditionelle Mühlenfest auf dem Mühlengelände statt.
06. September 2026, 14:00–16:00 Uhr
Festspiele Mecklenburg-Vorpommern: Französisches Finale
📍 St. Bartholomäus-Kirche Wittenburg
Das Armida Quartett & Kit Armstrong
Sehenswürdigkeiten
Amtsbergturm Wittenburg
📍 Wittenburg
Schon der Name Wittenburg deutet darauf hin, dass es hier früher einmal eine Burg gegeben haben muss. Diese wurde 1150 von Heinrich dem Löwen zerstört und durch eine neue Burganlage ersetzt, auf dessen Fundament 1848 der Amtsturm errichtet wurde. Der spätmittelalterliche Torturm der ehemals massiven Burganlage ist, abgesehen von einigen noch heute sichtbaren Resten, der einzige Teil der historischen Anlage, der erhalten geblieben ist. Dieser ist Teil des 1848 errichteten, neoklassizistischen Amtsgebäudes, der dem Berg seinen heutigen Namen gab. Die Turmruine wurde 1998 saniert. Hier und in der Heimatstube unmittelbar neben dem Turm können sich Besucher über die Stadtgeschichte informieren. Auf der verglasten Aussichtsebene finden außerdem regelmäßig wechselnde Ausstellungen statt. Auch der umgebende Park ist einen Besuch wert.
Hungerturm Wittenburg
📍 Wittenburg
Wer durch die Wittenburger Innenstadt bummelt und sich vom Rathaus aus in Richtung Wall bewegt, kommt durch die engen Gassen der Altstadt auch am Hungerturm vorbei. Dieser war Teil der alten Stadtmauer und diente im Mittelalter als Gefängnisturm. 1282 war Wittenburg Hauptstadt einer eigenständigen Grafschaft, die sich von der Elbe bei Boizenburg bis hinter Crivitz erstreckte. Etwa 70 Jahre dauerte die Wittenburger Grafenzeit, in der die Wehrhaftigkeit eine bedeutende Rolle spielte. In dieser Zeit erhielt Wittenburg eine imposante Stadtmauer mit Befestigungstürmen und Stadttoren, die der Verteidigung dienten. Noch heute zeugen Reste der alten Befestigungsanlagen von der Stärke dieser Bauten. Während das Wittenburger Mühlentor 1850 und das Steintor 1869 abgerissen wurden, blieb der Hungerturm jedoch erhalten. Verurteilte Verbrecher wurden etwa ab dem späten Mittelalter in diesen Turm gesperrt und nur mit Wasser und Brot versorgt. Viele Gefangene starben nach mehreren Monaten an Entkräftung und Abwehrschwäche, hervorgerufen durch Nährstoff- und Lichtmangel.
MehlWelten Museum Wittenburg
📍 Wittenburg
Die größte Mehlsacksammlung der Welt ist hier zuhause: Die Sackothek, das Herzstück des Museums, beherbergt fast 4.000 Exponate aus über 140 Ländern - darunter auch historische Mehlsäcke aus Zeiten der Berliner Luftbrücke. Begeben Sie sich auf eine Sinnesreise, lernen Sie einiges über die internationale Symbolsprache der Mehlsäcke oder über Mehlmythen und finden Sie heraus, was Ötzi mit Mehl zu tun hat. Ein neuer Ausstellungsraum zeigt die industrielle Herstellung von Mehl durch drei Exponate und eine künstlerische Video-Installation mit atemberaubendem Sound Eine Antwort auf diese zunächst merkwürdig erscheinende Frage gibt das MehlWelten Museum in Wittenburg an der A24 Hamburg-Berlin. Alles, was hier in dem schönen und sorgfältig restaurierten, historischen Amtsgerichtsgebäude gezeigt wird, ist faszinierend und aufschlussreich zugleich. Die weltgrößte und einzigartige Mehlsack-Sammlung gibt kunstvoll Auskunft über die Kraft, die verschiedene Kulturen dem Mehl zusprechen. Wie, wann und wo hat sich das Getreide vom Einkorn, dem Urgetreide, weiterentwickelt und zu den ersten Hochkulturen geführt? Wie hat Mozart nur seine Perücke so weiß und glänzend bekommen und was verbirgt sich hinter der berühmten Moulin Rouge? Und warum passt eine der größten Hilfs- und Rettungsaktionen der deutschen Geschichte, die Berliner Luftbrücke, in diese Ausstellung? Die Antworten auf diese Fragen gibt das Zauberwort Mehl, eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschheit. Beschützt wird das MehlWelten Museum von Demeter, der Göttin des Getreides. Sie wurde aus mehr als 10.000 Fadenknoten gefertigt. Sie heißt alle Besucher willkommen und verspricht einen anregenden und spannenden Ausflug. Öffnungszeiten Ganzjährig jeden Sonntag von 12:00 bis 17:00 Uhr zusätzlich März bis Oktober jeden 1. und 3. Samstag von 12:00 bis 17:00 Uhr Der Eintritt ist frei!
Rathaus Wittenburg
📍 Wittenburg
Gäbe es einen Schönheitswettbewerb für Rathäuser, wäre das Wittenburger wohl einer der Favoriten für den Siegertitel. Mit seiner doppelläufigen Treppe, dem Bogengang und seinen vier gewaltigen rechteckigen Türmen erinnert das restaurierte Gebäude eher an ein Schloss als an einen Verwaltungssitz. Eine schönere Kullise als das Wittenburger Rathaus könnte man sich für ein Märchen wohl kaum vorstellen. Dessen ungewöhnliche Baustil in Anlehnung an die englische Tudorgotik lässt das Wittenburger Rathaus einzigartig unter den Rathäusern Mecklenburgs erscheinen. 1852 wurde es nach Plänen des Schweriner Hofbaurates Georg Adolf Demmler errichtet und konnte am 8. Januar 1853 feierlich eingeweiht werden. Heute zählt das Wittenburger Rathaus zu den bedeutendsten Bauwerken aus der Zeit des Historismus. Nach umfassender Sanierung 1996 erstrahlt es nun in neuem Glanz und ist ein sehr beliebtes Fotomotiv.
Schaalsee-Safari
📍 Wittenburg
Mit dem zertifizierten Landschaftsführer Andreas Ermisch geht es auf Entdeckungstour durch das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee. Zwischen klaren Seen, Moorlandschaften und weiten Wiesen lassen sich Kraniche, Seeadler und sogar Wasserbüffel beobachten. Begleitet von spanenden Fakten, Sagen und Mythen wird die Tour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Treffpunkt: Pahlhuus in Zarrentin. Hier startet die Schaalsee-Safari. Eine Reise in das UNESCO-Biosphärenreservat, das für seine Artenvielfalt und unberührte Schönheit bekannt ist. An den Wochenenden führt Andreas Ermisch, zertifizierter Naturlandschaftsführer und echter Kenner der Region, seine Gäste durch diese beeindruckende Landschaft – in einem Safariwagen, der auf den ersten Blick recht ungewöhnlichen wirkt. Der Transporter leuchtet im knalligen Orange. Eine „Buchanka“ – russisch für Kastenbrot. „Perfekte Tarnung,“ erklärt Andreas, „Die Farbe kommt in der Natur als Futter nicht vor. Für die Tiere sind wir unsichtbar“ Dann geht es los. Das Kopfsteinpflaster weicht holprigen Wegen entlang des Schaalsees. Erster Halt: das Ufer bei Schalliß. Vom Steg aus eröffnet sich ein fantastischer Blick auf Zarrentin. Andreas zeigt auf das glasklare Wasser – der Schaalsee ist mit 72 Metern einer der tiefsten KlarwasserseenDeutschlands. Er erzählt von der sagenumwobenen Geschichte um die Maräne. Ein roter Krebs schimmert im Wasser. Der See wirkt wie ein lebendiges und zugleich stilles Schauspiel aus Licht und Wasser. Weiter geht’s, und der Wald weicht weitläufigen Wiesen. Plötzlich heißt es anhalten: Am Feldrand stolzieren zwei majestätische Kraniche. Die Ferngläser gehen reihum, um die anmutigen Tiere aus der Ferne zu beobachten. Die Fahrt führt zudem vorbei an grasenden Wasserbüffeln, der historischen Stintenburg und der Schaalmühle mit ihren Fischtreppen, zu den mystischen Moorlandschaften bei der Staustufe der Schilde bis hin zur fast schon hügeligen Landschaft bei der Schaale. Abgeknickte Bäume und auf die Flut wartende Wasserläufer betonen die Unberührtheit dieses Ortes. Ein Seeadler fliegt davon, und das Röhren der Hirsche in der Brunftzeit hallt durch die Luft.
St. Bartholomäus-Kirche Wittenburg
📍 Wittenburg
Die dreischiffige und dreijochige Hallenkirche aus Backstein erhebt sich auf der Nordseite des Wittenburger Marktplatzes in den Himmel. Sie ist ein Werk der norddeutschen Backsteingotik und trägt an ihren Fassaden aber auch romanische Elemente. Die Kirche ist evangelisch. Die Kirche wurde 1240 begonnen und in der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts dem Heiligen und Apostel St. Bartholomäus geweiht, der unter anderem als Schutzpatron der Bauern, Hirten, Bäcker, Schneider und Sattler gilt. Das Langhaus ist gotisch. Am Äußeren der Kirche sind aber auch spätromanische Schmuckformen zu erkennen (z.B. Ecklisenen, Rundbogenfriese). Am Anbau zur Marktseite prangt eine imposente Maßwerkrosette aus dem 15. Jahrhundert. Im Chor sind die geriefelten und glasierten Backsteine bemerkenswert. Der mächtige Turm ist ein Werk des frühen 20. Jahrhunderts Besonders sehenswerte Teile der Innenausstattung: ein zierlich geschnitzter neugotischer Altar von 1470/1480 der ursprünglich in der Kirche von Hagenow stand eine Kanzel aus dem Jahr 1666 ein eindrucksvolles bronzenes Taufbecken von 1342 eine Gedenktafel für die Gefallenen der "Befreiungskriege" von 1808 - 1815 und die Gefallenen des ersten Weltkrieges eine Orgel des Orgelbaumeisters Friedrich Wilhelm Winzer (1848) ein Lichteraltar mit den 10 Geboten Gewölbe aus dem 14. - 15. Jahrhundert
Undine-Quelle Wittenburg
📍 Wittenburg
Seit Juni 2008 gehört die Stadt Wittenburg dem Verein "Sagen- und Märchenstraße" an. Wie alle anderen Mitgliedsstädte hat auch Wittenburg seine eigene, originelle Märchengestalt: die sagenumwobene Undine an ihrer verwunschenen Quelle. Am Wall in Wittenburg, in Nähe des Bürgerparks, plätschert ein kleines Bächlein ruhig vor sich hin: die Undine-Quelle. Der Sage nach trug es sich zu, dass eine Fee namens Undine einst einem Mann ewiges Liebesglück versprach, wenn er ihr die Treue schwöre. Der Mann ließ sich auf das Versprechen ein und gelobte seine Treue. Später jedoch heiratete er eine andere Frau und Undine bestrafte ihm mit dem Tode. Doch sein Tod verschaffte Undine keine Genugtuung, im Gegenteil. Selbst totunglücklich über das Geschehene verwandelte sie sich nach dem Begräbnis in eine Quelle auf dem Grab des Mannes. In dieser Gestalt umfasst sie noch immer mit freundlichen Armen ihren Liebling. Im Rahmen der Mitgliedschaft im Verein "Sagen- und Märchenstraße" wurde im Jahr 2010 eine lebensgroße hölzerne Statue der Undine an der Quelle platziert, die zuvor in nur zwei Tagen vor dem historischen Rathaus der Stadt gefertigt wurde.
alpincenter Hamburg-Wittenburg
📍 Wittenburg
Mit einer Kombination aus Konferenzhotel, Erlebnisgastronomie, Freizeit- und Sportpark befindet sich im alpincenter Hamburg-Wittenburg die optimale Begegnungsstätte für Ihre Tagung oder Festlichkeit. Mitten im nördlichen Metropolendreieck Hamburg-Berlin-Rostock begrüßt Sie unser Van der Valk Hotel Hamburg-Wittenburg. Unsere 5 modern ausgestatteten Tagungsräume bieten Ihnen erstklassige Voraussetzungen für eine Tagung mit Kapazitäten für bis zu 350 Personen. Die zahlreichen Incentive-Möglichkeiten vom Schneesport über Kart und Klettergarten steigern das Gemeinschaftsgefühl und Ihren Tagungserfolg. Darüber hinaus lässt es sich in den stilvoll oder rustikal gestalteten Veranstaltungsräumen und Restaurants ganz entspannt feiern.