27 Orte, 17 Kategorien.
Karte ↗Anmut.Bar
● Güstrow
Anmut.Bar – ein genussvoller Platz zum Innehalten nahe dem Dom in einem historischen Gebäude des Jugendstils. Wie schon das Bauwerk Teil eines anmutigen Gesellschaftsentwurfs war, folgt die Anmut.Bar dem Anspruch, ein Ort für tiefgründige, künstlerische und kreative Ausdrucksform zu sein. Anmut.Bar und ein Happen Glück. Wer bei dem Namen Anmut.Bar an Cocktails und Espresso denkt, der liegt nicht falsch, hat aber die ganze Pracht noch nicht erfasst. Die Anmut.Bar ist mehr. Es ist ein fantastischer Ort, um zu frühstücken oder ein Aperitivo mit Freunden zu trinken und dabei einen Flammkuchen oder eine leckere Pizza nach Art des Hauses zu genießen. Zweimal wöchentlich gibt es das Wohnzimmerkino, in dem besondere Filme in anmutiger Atmosphäre gespielt werden. Ob monatliches Wohnzimmertheater oder ein Wohnzimmerkonzert, Privatunterricht im Tango Argentino oder ein Buch aus dem Bücherregal, jeder Gast findet das passende für sich. Doch vor allem ist die Anmut.Bar eine wunderschöne Jugendstilvilla, in der es sich z.B. bei einer Tasse Cappuccino und einem hausgebackenen Stück Kuchen entspannen lässt. Mehr braucht es eigentlich nicht zum Glücklichsein.
Café Küpper
● Güstrow
Seit 1852 bietet das kleine Cafè hausgebackene Kuchen, Torten und kleine Speisen. Das Café hat 36 Innenplätze und 36 Plätze im idyllischen Hofgarten. Das Café Küpper - bei den Einheimischen auch als Scheidungscafé bekannt - ist klein aber sehr gemütlich und liegt idealerweise an der "Touristenroute" zwischen dem historischen Marktplatz und dem Dom. Lassen Sie sich auch von dem schönen, gepflegten und idyllisch gelegenen Hofgarten faszinieren. Es gibt eine sehr gute Auswahl an leckeren Kuchen und Torten, aber auch kleine abwechslungsreiche Speisen wie z.B. Kaiserschmarrn mit Pflaumen, Toast Hawaii, Rührei oder Tomatensuppe.
Ernst Barlach Museen Güstrow - Atelierhaus
● Güstrow
Die Ernst Barlach Stiftung zeigt in ihren drei Museen: Atelierhaus und Ausstellungsforum-Graphikkabinett am Inselsee sowie der Gertrudenkapelle in Güstrow, das umfangreiche Werk Ernst Barlachs. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen und europäischen Künstler der Moderne. Ernst Barlach lebte von 1910 bis 1938 in Güstrow. Im Jahr 1910 ließ sich der Künstler nach längerem Aufenthalt in Berlin in der mecklenburgischen Kleinstadt Güstrow nieder. Hier lebte und arbeitete Ernst Barlach bis zu seinem Tod 1938. Seine Werke gehören zu den bedeutendsten der klassischen Moderne. In Dauer- und Sonderausstellungen präsentieren drei Museen in Güstrow die weltweit bekannten und einzigartigen Werke Ernst Barlachs (1870-1938). Am Inselsee unterhalb des Heidberges, hatte Barlach sich 1930/31 ein Atelierhaus errichten lassen, das seit 1979 der Öffentlichkeit als Museum zugänglich ist. In seiner an den Bauhausstil angelehnten Architektur vermittelt die Künstlerwerkstatt authentische Zeitbezogenheit und bietet zugleich einen kongenialen Rahmen für Barlachs Plastiken, die darin präsentiert werden. In seine Holzskulptur „Der Träumer“, schrieb Barlach, seien ihm die Wellen der mecklenburgischen Landschaft hineingekommen. Rund 320 Plastiken aus Holz, Bronze und zahlreiche Werkmodelle aus Gips sowie 1400 Handzeichnungen, 300 Druckgraphiken, 110 literarische Manuskripte und 130 Skizzen- und Taschenbücher mit etwa 11.000 Skizzen, befinden sich in den Museen der Ernst Barlach Stiftung in Güstrow. In wechselnder Auswahl und in thematischen Sonderausstellungen können die Besucher diese Werke in den Güstrower Barlach-Museen erleben. In den barrierefreien Museen werden auf vorherige Anmeldung individuelle Museumsführungen für alle interessierten Besucher angeboten. Ebenso gibt es Tastführungen für Blinde und sehbehinderte Menschen, die somit die Möglichkeit haben, die Plastiken Ernst Barlachs "zu ertasten".
Ernst Barlach Museen Güstrow - Gertrudenkapelle
● Güstrow
Unweit des Güstrower Stadtzentrums gelegen, wurde die gotische Gertrudenkapelle 1953 als erstes Barlach-Museum in Güstrow eröffnet. Die Kapelle beherbergt etwa 30 Plastiken und Reliefs von Ernst Barlach, die ausnahmslos in der Güstrower Zeit entstanden sind. Die Kapelle ist ein einschiffiger spätgotischer Backsteinbau aus dem 15.Jahrhundert mit dreiseitigem Ostschluss. Bis Mitte des 16.Jahrhunderts wurde sie als Siechen-, später als Friedhofskapelle genutzt, ab 1936 als Ahnenhalle durch die Nationalsozialisten. Im Jahr 1953 erfolgte nach umfassender Restaurierung die Errichtung einer Gedenkstätte für Ernst Barlach - Bildhauer, Grafiker und Dramatiker - der von 1910 bis zu seinem Tod 1938 in Güstrow lebte. Im Ausstellungsraum sind neben Skulpturen und Plastiken wie z.B "Lesende Klosterschüler" und "Gefesselte Hexe" auch die Figuren der "Gemeinschaft der Heiligen" oder "Der Zweifler" zu sehen. Die Einrichtung der Ausstellung in der Gertrudenkapelle entspricht einem mehrfach geäußerten Wunsch des Künstlers, der sich seine Werke in dem sakralen Raum gut vorstellen konnte. In den Sommermonaten wird die Gertrudenkapelle auch als Spielstätte für Konzerte genutzt. Die Ernst Barlach Gertrudenkapelle ist nach Reisen für Alle als "Information zur Barrierefreiheit" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt einen gekennzeichneten Parkplatz für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 385 cm x 550 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 20 m lang. In 60 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Lindenstrasse. Das Gelände, das Tickethaus und die Kapelle (über mobile Rampe) sind stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über eine Rampe zugänglich. Die mobile Rampe am Eingang zur Gertrudenkapelle hat eine maximale Neigung von 20 % und eine Gesamtlänge von 100 cm. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 88 cm breit. Der Kassentresen im Tickethaus am Eingang zum Gelände ist 86 cm hoch. Es ist eine andere, gleichwertige Kommunikationsmöglichkeit im Sitzen vorhanden. Außenwege sind mindestens 200 cm breit, leicht begeh- und befahrbar und haben maximale Längsneigungen von bis zu 3 %. Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar und Informationen im Sitzen lesbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im ebenerdig zugänglichen Tickethaus vorhanden (Erdgeschoss).
Ernst-Barlach-Theater
● Güstrow
Das Ernst-Barlach-Theater in Güstrow ist ein Gastspieltheater mit 365 Sitzplätzen. Der Spielplan bietet ein abwechslungsreiches Programm mit Sprech-, Musik- und Tanztheater, Kinder- und Jugendtheater, Kabarett, Kleinkunst, Rock- und Jazzkonzerten sowie Sinfoniekonzerten. Das Ernst-Barlach-Theater in Güstrow ist das älteste Bürgertheater in Mecklenburg-Vorpommern. Der klassizistische Bau wurde im Jahre 1828 nach Plänen des Schweriner Architekten Georg Adolph Demmler mit Spendengeldern der Güstrower Bürger errichtet. Eine grundlegende Sanierung des in die Jahre gekommenen Theatergebäudes erfolgte 1955-57. Lediglich die denkmalgeschützte Fassade blieb stehen. Im Inneren des Theaters hingegen waren umfangreiche Neuerungen notwendig geworden, weil Feuchtigkeit und Schwamm das Mauerwerk zerstört hatten. Die Bühne, einschließlich der Hinterbühne, wurde vergrößert und die Bühnenausstattung modernisiert. Seit der Wiedereröffnung trägt das Güstrower Stadttheater den Namen "Ernst-Barlach-Theater". Das Theater befindet sich seit 1976 in der Trägerschaft des Landkreises.
Galerie ''Kunst am alten Hafen''
● Güstrow
Die Textilreinigung Güstrow, ein Traditionsunternehmen aus der Barlachstadt Güstrow, gibt unter dem Thema '' Kunst am alten Hafen '' verschiedenen Künstlern und Schaffenden die Möglichkeit, ihre Bilder und Objekte in den entsprechenden Räumen in der Speicherstraße 11a auszustellen. Inzwischen hat sich die Galerie '' Kunst am alten Hafen '' mit seinem '' KunstCafé im Waschhaus '' in der Kunstszene etabliert. Die Ausstellungen werden immer Anfang April und am 02. Oktober jeden Jahres gewechselt. Zu sehen waren schon regional bekannte Maler oder Fotografen, aber auch Hobbymaler oder Ausstellungen der Medienkunst und Grafikdesign.
Galerie 21
● Güstrow
Die Galerie 21 in der Hageböcker Straße 103 präsentiert vorrangig Werke von Künstlern und Kunsthandwerkern aus der Region. Die Wechselausstellungen von Malerei und Plastik im vorderen Teil werden ergänzt durch ein ständiges Angebot von Kunstdrucken, Radierungen, Holzschnitten, Keramiken sowie Schmuck- und Modedesign im hinteren Teil der Galerie. An Wochenenden finden auch Vernissagen und Künstlergespräche statt sowie Sonderöffnungszeiten. Besichtigungstermine können außerdem telefonisch vereinbart werden.
Galerie Güstrow
● Güstrow
Existenziell fragen - sinnlich antworten. Ein offenes Haus für die schöpferische Kraft des Menschen in den unterschiedlichsten, künstlerischen Disziplinen. Ob von freischaffenden Künstler*innen oder Kunstschaffenden im Nebenberuf, die Ausstellungen richten sich an alle, denen Kunst am Herzen liegt. Ein Schwerpunkt der Ausstellungen liegt im Bereich regionaler Künstler*innen der Gegenwart. Die Galerie wird vom '' Verein zur Förderung religiös motivierter Kunst e.V. '' getragen. Alles ist ehrenamtlich organisiert. Der Eintritt ist kostenlos. Führungen müssen telefonisch angemeldet werden.
Galerie Martina Fregin
● Güstrow
Die Galerie Martina Fregin präsentiert seit Ende Mai 2022 zeitgenössische Künstler*innen in wechselnden Ausstellungen. Die Termine können der Website der Galerie entnommen werden. Ebenso die Termine für weitere Veranstaltungen, wie Künstlergespräche, Lesungen und Konzerte. Die Galerie Martina Fregin in Güstrow ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und ein inspirierender Bestandteil der Güstrower Galeriemeile. Seit ihrer Eröffnung im Mai 2022 präsentiert sie in der Hageböcker Straße 10 ein vielfältiges Programm mit wechselnden Ausstellungen, die Malerei, Grafik, Skulptur und Collage umfassen.
Galerie Rambow
● Güstrow
Gezeigt werden Plakate von Gunter Rambow aus seinem Gesamtwerk von 1960 bis heute. Die Themen der Ausstellungen wechseln jährlich. Es gibt keine festen Öffnungszeiten, daher wird empfohlen anzurufen, um kurzfristig einen Besuchstermin zu vereinbaren.
Georg-Friedrich-Kersting-Haus
● Güstrow
Der Maler Georg Friedrich Kersting (1785-1847) wurde in Güstrow geborenen und gehört neben Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge zu den bedeutendsten Malern der deutschen Romantik. Genau wie diese erhielt er seine Ausbildung an der Königlichen Kunstakademie in Kopenhagen, die zu den fortschrittlichsten ihrer Art in Europa zählte. Sein Geburtshaus befindet sich heute in Privatbesitz, seine Werke sind im Stadtmuseum zu besichtigen. Georg Friedrich Kersting wuchs in Güstrow als Sohn eines Glasermeisters in bescheidenen Verhältnissen auf. Davon zeugt auch sein Geburtshaus in der Hollstraße 6, ein schlichtes Wohndielenhaus in Fachwerkbauweise, dessen älteste Bauphase bis in die Mitte des 16. Jahrhunderts zurück reicht. Im Zeitraum von 1982 bis 1985 wurde das bauhistorisch wertvolle Gebäude durch den VEB Denkmalpflege Schwerin, Restaurierungswerkstatt Güstrow, umfassend saniert. Zum 200. Geburtstag des Künstlers im Jahr 1985 erfolgte die Eröffnung des Hauses als museale Erinnerungsstätte an diesen bedeutenden Maler der deutschen Romantik. 1994 wurde das Museum geschlossen. Das Geburtshaus Georg Friedrich Kerstings befindet sich heute in Privatbesitz. Eine ständige qualitätvolle Sammlung Kerstingscher Gemälde und Zeichnungen befindet sich im Stadtmuseum Güstrow.
Historisches Wasserkraftwerk
● Güstrow
-vorübergehend geschlossen- Das Historische Wasserkraftwerk der Stadtwerke Güstrow erzeugt bis heute Ökostrom aus Wasserkraft, welcher in das Güstrower Stromnetz eingespeist wird. Für Interessenten bieten die Stadtwerke Güstrow, nach vorheriger Anmeldung eine Führung an. Durch die im 19. Jahrhundert wachsende Einwohnerzahl Güstrows stieg die Nachfrage nach qualitätsgerechtem Trinkwasser. Als Standort für ein Wasserwerk bot sich der Wasserlauf der Nebel an der Mühlentor-Mühle an. Auch der Bedarf nach einer sicheren Stromversorgung entwickelte sich in Güstrow. Bei der Versorgung aus dem Kohlekraftwerkes Rostock-Bramow entstanden oft Engpässe. Somit sollte die Kraft des Wassers an der Mühlentor-Mühle genutzt werden, um die Stadt zu versorgen. Ab 1923 diente die Francis-Turbine nur noch der Stromerzeugung. Die Turbine wurde mit einem Gleichstromgenerator gekoppelt, der zunächst nur den Strom für die Pumpen des Wasserwerkes „Am Berge“ lieferte. In den Jahren 1926/27 entstand das neue Wasserkraftwerk „Am Berge“ im Bereich der Mühlentor-Mühle. Zusätzlich wurde die Kaplan-Turbine eingebaut. Die im rechten Kanal liegende Kaplan-Turbine trieb einen Generator zur Stromerzeugung an, die im linken Kanal arbeitende Francis-Turbine die Pumpen für den Hochbehälter in der Baustraße. 1999 bis 2000 wurde das Wasserkraftwerk „Am Berge“ durch die Stadtwerke Güstrow restauriert. Im Rahmen der EXPO 2000, bei der Güstrow ein Außenstandort war, wurde dann der erste Probelauf der Turbinen gestartet. Der hier erzeugte Strom wird in das Güstrower Stromnetz eingespeist . Quelle: „Wasser für Güstrow“ von Friedrich Lorenz, erschienen 2000
Kinder-Jugend-Kunsthaus Güstrow
● Güstrow
Wir zeigen Gesehenes und Erfundenes aus allen Werkstätten: Malerei, Grafik, Textiles und Objekte. Figuren in der Vielfalt ihrer Gestalt zeugen von der Fantasie der Kinder und Jugendlichen. Die Ausstellung regt zum Mitmachen an - Material steht bereit. Das Kinder-Jugend-Kunsthaus ist ein Ort für die Entfaltung der Fantasie. Aus dem Naturstudium - dem Erfassen der Gestalt der Wirklichkeit - erwächst eine individuelle Vorstellung von den Dingen und den Wesen. Mit den verschiedensten Materialien - Papier, Pappe, Holz, Ton, Stoff etc. haben Kinder und Jugendliche Figuren geschaffen, die farbenfroh und lebendig daherkommen und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Die Besucher:innen werden durch Materialien angeregt, selbst tätig zu werden. Öffnungszeiten: Jan.-Dez.: Mo-Do 10-17 Uhr
Kunst im Garten
● Güstrow
Fünf Künstler*innen präsentieren ihre Kunst-Objekte im Garten: Granitskulpturen, Papierkunst, Makramee, Steinbilder und mehr. Öffnungszeiten Pfingsten: Sa-Mo 10-18 Uhr
Kunstschmiede Schmuck & Art
● Güstrow
Einblicke in Malerei, Kunstobjekt und Goldschmiedekunst. Neben Malerei und Objektkunst findet sich Unikatschmuck in meiner offenen Schauwerkstatt mit Ladengalerie. Öffnungszeiten Pfingsten: Sa 11-13.30 Uhr, So+Mo 11-16 Uhr Jan.-Dez.: Di+Do 10-17 Uhr, Mi+Fr 10-16 Uhr, Sa 11-13.30 Uhr
Malmström-Museum
● Güstrow
Das Güstrower Malmström-Museum bietet einen interessanten Einblick in die fast dreihundertjährige Artisten- und Zirkusgeschichte der Kolter-Malmströms, die seit 1917 in Güstrow ansässig sind. Wenn Sie das Malmström Museum betreten, stoßen Sie schon im Flur auf die ersten Spuren der berühmten Artistenfamilie. Sie werden staunen über die Vielzahl von Dokumenten, Fotos, Plakaten und Requisiten...Viel zu klein sind die beiden Ausstellungsräume, um all das zeigen zu können, was von mehreren Generationen der Malmströms zusammengetragen und aufbewahrt worden ist. Mit dem über hundertjährigen Circuswagen und dessen Ausgestaltung verfügt das Museum über ein einmalig zirzensisches Ausstellungsobjekt. Museumsbesuche sind jederzeit nach Absprache möglich. In diesem Fall bitte anmelden.
Naturkost Himmel und Erde
● Güstrow
Inmitten der Güstrower Innenstadt heißt Sie der Naturkostladen Himmel und Erde herzlich willkommen. Stöbern Sie durch das Vollsortiment des Ladens. Das Café des Hauses lädt zudem zum Plauschen ein. Herzlich willkommen im Naturkostladen Himmel und Erde. Sie finden hier ein reichhaltiges Angebot an ökologisch erzeugten Lebensmitteln vor. Es werden regionale Bio-Produkte verkauft, wie z.B. täglich frisch zubereitetes Brot und andere Backwaren, Gemüse, Eier und Milchprodukte. Außerdem erhalten Sie diverse Kaltgetränke, Weine, Kaffee, Tee, Milch-Alternativen und Soja-Produkte. Ebenso werden spezielle Lebensmittel für Unverträglichkeiten, wie glutenfreie Brotbackmischungen angeboten. Natürlich alles in Bio-Qualität. Das kleine Café des Hauses lädt zum Verweilen und Plaudern ein. Ein Besuch lohnt sich! Öffnungszeiten: Mo. – Fr.: 10 – 18 Uhr Sa.: 9 – 12 Uhr
Norddeutsches Krippenmuseum
● Güstrow
In einer Dauerausstellung sind Weihnachtskrippen aus aller Welt zu sehen. Interessant sind die Vielzahl der verwendeten Materialien sowie die unterschiedlichen Verarbeitungsweisen. Außergewöhnliche Materialen sind Nüsse, Brotteig, Baumrinde oder Bananenblätter. Die Krippen wurden z. B. mundgeblasen, gestanzt oder geflochten. Die Kapelle ist eines der ältesten erhaltenen gotischen Gebäude der Stadt. Ihre erste Erwähnung fand sie 1308. 1524 war sie der Ort, an dem die erste lutherische Predigt in Güstrow gehalten wurde.Von 1824 bis 1945 wurde sie als Kirche für das Landarbeitshaus im Güstrower Schloss genutzt. Bis 1973 war die Kapelle Gotteshaus für die Güstrower Gemeinde, danach wurde sie wegen Baufälligkeit als Baudepot genutzt.Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen in den Jahren 2005 - 2007 öffnete im Dezember 2007 das Norddeutsche Krippenmuseum seine Pforten in der Heilig-Geist-Kirche. Die Hamburgerin Mechthild Ringguth hat den Großteil über 40 Jahre in ca. 60 Ländern gesammelt. Weitere Krippen wurden durch Zustiftungen zugeführt. Der gesamte Bestand umfasst rund 500 Krippen. Die Krippen sind zum Großteil Auftragswerke, gefertigt von einheimischen Künstlern. Die Vielfalt der Formen, des Materials, der Größe und Gestaltung ist ethnologisch sehr interessant und unterstreicht die Einmaligkeit und den Wert dieser Sammlung.
ROESNEREI - Geschichten aus Papier
● Güstrow
Die ROESNEREI präsentiert in ihrem Ladenatelier Geschichten aus Papier! In meinem Ladenatelier in Güstrow, der ROESNEREI, entstehen Geschichten aus Papier - genauer gesagt aus den unterschiedlichsten Papieren, die man sich vorstellen kann: Alten und neuen, gebrauchten und ungebrauchten, edlen und banalen, merkwürdigen und alltäglichen. In der Technik des Papiermaché verwandeln sich diese Werkstoffe in Figuren und Episoden, die mir im Leben begegnen oder mich beschäftigen. Manchmal führt dies zu bizarren Geschichten, in deren Verlauf spezielle Persönlichkeiten, wie z. B. Hirschdamen und - herren geboren werden - aber auch Frühlingsdamen, Tischgesellschaften, Bootsfahrten oder auch Glücksschaukeln sind in der ROESNEREI zu finden. Daneben eine Auswahl aus der Collagenreihe "Zeichen aus dem Paradies" - kleine Kunstwerke, die Geschichten aus dem Paradies erzählen ... Und nicht zu vergessen wunderbare Halsketten mit Medaillons (natürlich auch aus Papier) aus der Reihe "GLÜCKSSTÜCKE" - jede Perle ist einzeln handgeformt ... Papier ist meine Leidenschaft, und ich liebe die Arbeit mit diesem wunderbaren Material über alles. Öffnungszeiten: Jan.-Dez.: Mi-Fr 13-17 Uhr, Sa 11-14 Uhr
Rathaus Güstrow
● Güstrow
Keines der mecklenburgischen Rathäuser des Klassizismus wirkt so festlich und einladend wie dieses in Güstrow. Wie alle anderen Bauten auf dem Platz ist das Güstrower Rathaus erst nach den großen Stadtbränden zu Beginn des 16.Jahrhunderts entstanden. Noch um 1700 bestand das Rathaus aus fünf verschiedenen, nebeneinander angeordneten Giebelhäusern, von denen eines mit einem Turm versehen war. In der zweiten Hälfte des 18.Jahrhunderts wurde das Rathaus mehrfach umgebaut. In jener Zeit entstand der Audienzsaal, heute Stadtvertretersaal, mit einer figürlichen Stuckdecke von Johann Metz und dem Motiv "Gerechtigkeit und Frieden" (1754). Nach Entwürfen des Güstrower Baumeisters David Anton Kufahl fand 1798 die Neugestaltung der Fassade statt, welche die fünf Giebelhäuser zu einem Baukörper verband. Dass Rathaus und Kirche mitten auf dem Marktplatz ihren Platz erhielten, ist im mecklenburgischen Raum ungewöhnlich und so nur noch in Güstrow anzutreffen. Von 2001-2002 wurde das Rathaus umfassend restauriert. Die Gestaltung der Fassade erfolgte dabei nach dem historischen Vorbild. Das Rathaus wurde nach Reisen für Alle als "Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung" zertifiziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Für blinde und sehbehinderte Personen wird ein Audio-Rundgang durch Güstrow angeboten. Sie finden ihn hier oder erhalten ihn direkt in der Güstrow-Information. Informationen zur Barrierefreiheit: Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung neben der Pfarrkirche St. Marien, die sich direkt neben dem Rathaus befindet (60 Meter entfernt). Es gibt eine Bushaltestelle "Markt" des Nahverkehrs in 60 m. Der Eingang ins Gebäude ist stufenlos über den Nebeneingang möglich. Die Rampe Eingang ist 150 cm breit und hat eine Längsneigung von 3 Prozent. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Aufzug zugänglich. Die Aufzugskabine ist 116 cm x 143 cm groß. Türen und Durchgänge sind mindestens 82 cm breit. Die Exponate sind überwiegend im Sitzen sichtbar, wahrnehmbar oder erkennbar. Die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen lesbar. Der Tresen ist an der niedrigsten Stelle 118 cm hoch. Es gibt ein öffentliches barrierefreies WC im EG. Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenführhunde etc.) dürfen mitgebracht werden.
Renaissance Raum Mühlenstraße 17
● Güstrow
Der ca. 40 m² große Raum im ältesten Wohnhaus der Wohnungsgesellschaft Güstrow trägt seinen Namen aufgrund einer bemalten Holzbalkendecke, welche bei Modernisierungsarbeiten im Jahr 2004 gefunden wurden. Der besondere Wert der bemalten Holzbalkendecke für die norddeutsche Renaissance-Kunst begründet sich aus dem erhaltenen Umfang von 19 Bildnismedaillons in zeitgenössischer Kleidung und auffallender Detailtreue. Sie findet in der gleichzeitigen Profanarchitektur Norddeutschlands kaum Vergleichbares. Mit der Eröffnung des Renaissance Raumes in der Mühlenstraße 17 wird das kulturelle Leben seit 2006 in Güstrow bereichert. Fünf bis sechs Mal im Jahr finden hier Konzerte, Lesungen oder Comedy-Aufführungen statt. Der Raum bietet Platz für 40 Personen – und genau das macht die besondere Atmosphäre aus. Künstler und Gäste sind hier ganz nah beieinander. Besichtigungen sind im Rahmen der Öffnungszeiten der Verbraucherzentrale Güstrow eingeschränkt möglich.
Schlossgarten Güstrow
● Güstrow
Der Gartes des Güstrower Schlosses wurde 1570 erstmals erwähnt und danach mehrfach umgestaltet. Anlässlich der 750-Jahrfeier von Güstrow konnte der Garten 1978 wieder eingeweiht werden. Alte Pläne bildeten die Grundlage für die Gestaltung. Herzog Ulrich zu Mecklenburg ließ zeitgleich mit dem Bau des Renaissanceschlosses einen aufwendig gestalteten Lustgarten errichten. Die nachfolgenden mecklenburgischen Herzöge gestalteten den Garten um und passten ihn dem jeweiligen Zeitgeschmack an, er wurde u.a. durch frühbarocke Bauten erweitert. Schloss und Garten wurden nach dem Aussterben der Güstrower Herzogslinie im Jahr 1695 nur noch wenige Jahre genutzt. Durch den Leerstand beschleunigte sich der Verfall im Laufe der folgenden Jahre. Erst durch Restaurierungsarbeiten in den 1960er und 1970er Jahren entstand der Lustgarten wieder neu. In seiner heutigen Form lehnt er sich an die Darstellungen aus dem 17. und frühen 18. Jahrhundert an.
Stadtmuseum Güstrow
● Güstrow
Seit 2003 hat das Stadtmuseum Güstrow einen neuen Standort: Es befindet sich über dem Stadtarchiv im 1826 errichteten Spital eines Landarbeitshauses. Die neue Dauerausstellung macht die historische Bedeutung der Stadt als Zentrum geistiger, politischer und künstlerischer Auseinandersetzungen sowie die bevorzugte Stellung der Stadt innerhalb des Landes Mecklenburg sichtbar. Zu den Besonderheiten gehören die 12.000 Blatt umfassende Theaterzettelsammlung sowie ein großer Teil des künstlerischen Nachlasses des in Güstrow geborenen Malers, Kopisten und Restaurators Otto Vermehren (1861-1917), der ab 1900 in Florenz als Direktor die Restaurierungswerkstätten der Uffizien leitete. Zudem zeigt das Museum das mittelalterliche Güstrow sowie die Darstellung der Residenzgeschichte im 16. und 17. Jahrhundert, die Zeit der Befreiungskriege 1813/14 und eine Sammlung deutscher Expressionisten. Einzelausstellungen zeigen Leben und Werk des in Güstrow geborenen Malers der deutschen Romantik Georg Friedrich Kersting (1785-1847) und des Dichters John Brinckman (1814-1870), Mitbegründer der neuen niederdeutschen Literatur. Das Stadtmuseum wurde nach Reisen für Alle als "Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderungen und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderung" zertifziert. Weitere Details sind zu finden unter Reisen für Alle. Informationen zur Barrierefreiheit: Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 300 cm x 495 cm). In 10 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Franz-Parr-Platz . Der Weg zum Eingang ist leicht begeh- und befahrbar. (Der Eingang befindet sich in der Güstrow-Information) Das Gebäude ist stufenlos zugänglich. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Aufzug zugänglich. Die Aufzugskabine ist 109 cm x 147 cm groß. Fast alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. Die Exponate und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar. Es werden Führungen für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer angeboten. Es ist eine Voranmeldung notwendig. Es stehen für Menschen mit Gehbehinderung mobile oder feste Sitzgelegenheiten zur Verfügung, die während der Führung benutzt werden können. Die gesamte Route der Führung ist für Rollstuhlfahrer stufenlos befahrbar. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im EG vorhanden.
Städtische Galerie Wollhalle
● Güstrow
Ursprünglich erbaut als herzoglicher Pferdestall, erwarben im Jahre 1817 die Güstrower Stadtväter das Gebäude, um hier die im Land produzierten Wolle einzulagern. Heute befinden sich in der Wollhalle moderne Galerieräume im historischen Ambiente Die Wollhalle war nicht nur Lagerplatz, sondern aufgrund ihrer zentralen Lage zum Fluß Nebel auch Handelsort. Am 2.Juli 1818 fand in der Wollhalle der 1.Wollmarkt statt, der in der Folgezeit alljährlich abgehalten wurde. Schon 1820 erwies sich die Wollhalle für die aus 156 Schäfereien angelieferte Wolle als zu klein und so beschloss 1823 die Stadtkämmerei, dass Gebäude nicht nur zu sanieren, sondern auch um 2 Etagen aufzustocken. In einem Anbau wurde die Waage, eine Aufzugswinde, eine Treppe sowie ein Büro untergebracht. Das Gebäude erhielt damit sein heutiges Aussehen. 1993 unternahm die Stadt erste Versuche, in der Wollhalle Ausstellungen zu organisieren. Im Jahr 1999 wurde das Gebäude vollständig saniert, wobei die historische Raumaufteilung erhalten blieb. Mit ein wenig Phantasie kann man sogar noch den ehemaligen Pferdestall erahnen und durch den Erhalt der originalen Aufzugswinde ist auch noch die Nutzung als Wollhalle erkennbar. Die Städtische Galerie Wollhalle ist nach Reisen für Alle als "Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderungen" zertifiziert. Detaillierte Informationen sind zu finden unter Reisen für Alle. Infos zur Barrierefreiheit: Es gibt zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Stellplatzgröße: 300 cm x 493 cm). Der Weg vom Parkplatz zum Eingang ist 25 m lang. Er ist leicht begeh- und befahrbar und hat eine maximale Längsneigung von 2 % über eine Strecke von 3 m. In 50 m Entfernung befindet sich die Bushaltestelle Franz-Parr-Platz. Der Weg zum Eingang ist leicht begeh- und befahrbar. Das Gebäude ist stufenlos zugänglich. Die Eingangstür ist 78 cm breit, es ist eine Doppeltür, sodass der 2. Flügel auch geöffnet werden kann. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder über einen Treppenlift zugänglich. Der Treppenlift ist 98 cm x 80 cm groß. Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Türen/Durchgänge sind mindestens 90 cm breit. Ausnahme: Ein Durchgang im Shop ist nur 67 cm breit. Der Kassenschalter ist 98 cm hoch. Die Exponate und die Informationen zu den Exponaten sind überwiegend im Sitzen sichtbar. Es werden keine Führungen für Menschen mit Behinderung angeboten. Ein öffentliches WC für Menschen mit Behinderung ist im Gebäude vorhanden.