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Das "Verräterhaus" bei Groß Stresow

Das "Verräterhaus" bei Groß Stresow

Groß Stresow

Das „Verräterhaus“ erinnert an die Schlacht zwischen Preußen, Dänemark und Schweden (Nordischer Krieg) bei Groß Stresow. Bei der Seeanlandung der vereinigten Streitkräfte der Preußen und Dänen soll der Überlieferung nach Johan Meußling - ein Groß Stresower - mit einem Bettlaken auf seinem Hausdach der Flotte unter Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. den Weg durch den Rügischen Bodden und an Land gewiesen haben. Die Schweden wurden damals nur vorübergehend von Rügen vertrieben, das Haus des Stresowers aber bekam den Beinamen „Verräterhaus“. Das Original-Verräterhaus wurde vor ca. 30 Jahren abgerissen. In dem neuen, rügentypischen Gebäude, das nach dem Fachwerk, ein Rohrdach und ausgemauerte Wände mit alten, von Dorfbewohnern selbst geworbenen Ziegelsteinen bekommen hat, zeigen die Stresower ihre Geschichte in einer Ausstellung. Vor dem heutigen Museum steht die Statue des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I.. Zum Gedenken an den großen Sieg gegenüber den Schweden ließ Friedrich Wilhelm IV. im Jahre 1855 eine der "Preußensäulen" mit der überlebensgroßen Statue des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. (1688-1740) auf einer Anhöhe in Stresow errichten. 1991 wurde die 15 Meter hohe "Stresower Preußensäule" wegen drohender Einsturzgefahr demontiert. Erst nach 23 Jahren wurde die letzte der beiden Preußensäulen 2014 aufgestellt.

Das Granitzhaus

Das Granitzhaus

Binz

Das ehemalige Forst- und Gasthaus der Fürsten zu Putbus beherbergt seit 2004 ein Informationszentrum über das UNESCO-Biosphärenreservat Südost-Rügen. Das Granitzhaus auf der Insel Rügen ist ein ehemaliges Forst- und Gasthaus von 1901, welches heute das Informationszentrum für das Biosphärenreservat Südost-Rügen beherbergt. Es steht direkt gegenüber dem Jagdschloss Granitz nahe Binz. 1726 ließ der damalige Fürst zu Putbus Moritz Ulrich I. ein Jagdhaus auf dem freien Platz vor dem heutigen Granitzhaus errichten. Dieses bestand aus einem Haupthaus und zwei seitlichen Pavillons. Vier geweihte Hirschköpfe an der Vorderfront des Haupthauses wiesen auf den Zweck des Gebäudes hin: die Jagd. Im Haupthaus nahm die fürstliche Jagdgesellschaft während der Jagdzeit jeweils Quartier. Die aktuelle Ausstellung im Granitzhaus ist interaktiv gestaltet, sie macht neugierig und regt zum Nachdenken an. Die Besucherinnen und Besucher erwartet u. a. eine „Schatzkammer“ mit ganz besonderen Schätzen aus der Region. Daneben gibt es eine Animation zur nacheiszeitlichen Entwicklung der Region auf einem 3-d-Modell, die auch die Siedlungsgeschichte Südost-Rügens sowie die Entwicklung der Ostsee anschaulich darstellt. Der Eintritt in die Ausstellung ist Kostenfrei.

DeafVentures

DeafVentures

Ummanz

DeafVentures bietet Dir Kitesurfkurse, die an deine Bedürfnisse angepasst sind. Zum Team gehören zwei gehörlose Kitelehrer, eine Gebärdensprachdolmetscherin und eine hörende Kitelehrerin, die ebenfalls fleißig DGS lernt! DeafVentures ist Deutschlands erste Kitesurfschule, die Kurse in Gebärdensprache anbietet. Seit 2018 führen die beiden Gründerinnen Marie Kohlen (Gebärdensprachdolmetscherin) und Pia Boni (VDWS-Kitesurflehrerin) ihre Kurse für Gehörlose auf der Insel Ummanz im Westen von Rügen durch. 2019 haben die beiden zusammen mit dem VDWS zwei DGS-Muttersprachler zu Kitelehrern ausgebildet, die nun auch auf Ummanz die Kunst des Kitesurfens in Gebärdensprache vermitteln. Zu den fünf-tägigen Kursen gehört neben den Theorie- und Praxiseinheiten rund ums Kiten auch immer SUP-Polo, ein Pizzaabend in der Tiki Bar des UMMAII Surfhostels und seit neuestem auch das Ausprobieren mit dem Wing dazu.

Delikater

Delikater

Stralsund

Das Bistro Delikater befindet sich an der Festwiese im Stralsunder Tierpark und bietet von Kaffee und Kuchen bis zum warmen Mittagstisch alles was das Herz begehrt. Unter der Leitung von Fachpersonal, sind in dem Bistro auch Leute mit Handicap beschäftigt. Schon seit vielen Jahren arbeitet der Stralsunder Tierpark mit den Stralsunder Werkstätten GmbH zusammen. Nachdem die Unterhaltungsreinigung durch Mitarbeiter der Stralsunder Werkstätten in mehreren Bereichen des Tierparks erfolgreich war, beschlossen beide Geschäftspartner ihre Zusammenarbeit durch ein neues Projekt im Jahr 2013 zu erweitern. Das Bistro an der Festwiese im Stralsunder Zoo wurde saniert und umgebaut und wird heute von den Stralsunder Werkstätten betrieben. Menschen mit Handicap haben hier die Chance in den Bereichen Küche, Service und Reinigung zu arbeiten. Das Bistro "Delikater" lädt die Zoobesucher dazu ein auf der schönen Sonnenterrasse einen Kaffee und ein Stück Torte oder Kuchen zu genießen. Außerdem bietet es einen täglich wechselnden Mittagstisch und hausgemachte Gerichte für Groß und Klein. In den Wintertagen verleiht der Kamin im Innenbereich eine gemütliche Wohlfühlatmosphäre. Außerdem kann es für Familien und Firmenfeiern bis 45 Personen gemietet werden und bietet einen Cateringservice für bis zu 150 Personen.

Der "Schlossberg": Wallanlage bei Sassnitz

Der "Schlossberg": Wallanlage bei Sassnitz

Sassnitz

Der sogenannte Schlossberg nahe des ehemaligen Forsthauses Werder ist eine rechteckige Wallanlage nahe Sassnitz. Auf einer bewaldeten Moränenkuppe am Steinbach nahe des ehemaligen Forsthauses Werder liegt der sogenannte „Schlossberg“, eine annähernd rechteckige noch ca. 2 - 8 m hohe Wallanlage, die im Südwesten durch Kiesentnahme und eine Kreidegrube gestört ist. Im Norden und Osten des ca. 100 x 180 m großen Walles sind noch ca. 1,5 m tiefe Außengräben, im Süden ähnlich tiefe Innengräben erhalten. Im Norden des Walles sind heute noch drei torähnliche Zugänge erkennbar. Auf der Ostseite des Walles befindet sich zusätzlich noch ein Durchlass. Keramikscherben und Feuersteinartefakte konnten vom „Schlossberg“ geborgen werden. Trotz der Funde, die größtenteils uncharakteristisch sind, bleibt die Datierung des Walles schwierig. Vermutlich ist er der Slawenzeit zuzuordnen. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de

Die "Alte Chirurgie" Bergen

Die "Alte Chirurgie" Bergen

Bergen auf Rügen

Das Backsteingebäude der "Alten Chirurgie" befindet sich in Bergen auf Rügen. Gegenüber der „Bismarck-Eiche“ befindet sich in der Calandstraße das gut sichtbare Backsteingebäude der „Alten Chirurgie“. Die erste beachtenswerte medizinische Versorgung der Bevölkerung Bergens begann nicht an diesem Ort, sondern bereits Ende des 14. Jahrhunderts mit der Einrichtung des St.-Jürgens-Hospital und des Aussatzhauses für Leprakranke im Bereich der heutigen Ringstraße. 1780 wurde das erste Krankenhaus, ein Spital mit drei Zimmern und zehn Betten, eröffnet. Das Gebäude der „Alten Chirurgie“ wurde von 1860 bis 1862 im neogotischen Baustil als Bergener Krankenhaus mit einer Kapazität von 60 Betten erbaut. Der Bau erfolgte durch Vermittlung des Geheimen Regierungsrates Esse in Berlin und nach Plänen des Königlichen Baurates Waesemann mit einem Kostenaufwand von 34.000 Talern. Bei der Restaurierung des historischen Mauerwerkes im Juli 1999 fand ein Bauarbeiter in einem der Türm chen eine Flasche. In dieser befand sich ein Schreiben mit folgendem Inhalt: „…Das Krankenhaus zu Bergen auf Rügen ist erbaut unter der Leitung des Maurermeisters Herrn Deysing in Bergen im Jahre 1862…“. Die „Alte Chirurgie“ wird heute als Ärztehaus genutzt.

Die Mühlenstraße

Die Mühlenstraße

Stralsund

Die Mühlenstraße ist eine Stadtstraße in der Stralsunder Altstadt. Sie verbindet den Alten Markt mit der Heilgeiststraße. Die Mühlenstraße erhielt ihren endgültigen Namen erst im Jahr 1869. Dieser kommt von einer Wassermühle, welche sich in der Nähe der heutigen Nummern 20 und 21 befand. Davor hieß der Abschnitt, der die Mönchstraße mit dem Alten Markt verbindet, Breitschmiedstraße. Die Straße verbindet nicht nur den Alten Markt mit der Heilgeistraße, sondern auch mit dem Bielkenhagen, der sich in der Nähe des Kniepertores befindet. Die Nummerierung der Häuser stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Die magischen Eiben in Swantow

Die magischen Eiben in Swantow

Poseritz OT Swantow

Im „Pfarrgarten“ genannten Park Swantow mit jahrhundertealten, laubenartig miteinander verwachsenen Eiben. Swantow ist ein verträumter Ort im Irgendwo von Südrügen. Die Eiben des Pfarrgartens, gepflanzt vor rund 200 Jahren, bilden mit ihren Kronen ein regendichtes Dach. Darunter tranken die Pfarrer einst ihren Tee. Noch heute, heißt es, seien unter den Eiben bei Vollmond unerklärliche Stimmen zu hören. Es sollen die Slawen sein, die die Christen verfluchen. Im Schatten der vier Eiben finden regelmäßig sogenannte Baumkonzerte statt.

Dinosaurierland Rügen

Dinosaurierland Rügen

Glowe

Wandern durch die Urzeit - Ein Erlebnis für die ganze Familie Auf einem ca. 1500 m langen Rundweg wird die Geschichte der Dinosaurier erzählt. Begegnen Sie beeindruckenden, originalgetreuen, zum Teil beweglichen Nachbildungen und erfahren Sie mehr über die Vielfalt und Größe sowie das Leben der frühzeitlichen Erdbewohner. Auf einem Rundweg wird die Entstehung der ersten Lebewesen im Wasser, der Evolution der Wirbeltiere, die Eroberung der Luft durch Flugsaurier und Vögel dargestellt. Aber nicht nur Dinosaurier, sondern auch längst ausgestorbene Tiere aus dem Quartier und dem Tertiär bis zur Entwicklung des Menschen in der Gegenwart werden im Dinosaurierland Rügen dargestellt. Der Besucher wird aktiv in die Thematik einbezogen. Dabei wird auf anschauliche Weise viel Wissen vermittelt. In einer kleinen Ausstellung werden unter anderem ein 12 000 Jahre alter Mammutstoßzahn und echte versteinerte Dinoeier präsentiert. Es werden Fragen aufgeworfen und beantwortet. Auf übersichtlichen Schrifttafeln wird das Leben der Giganten der Urzeit beschrieben und sehr anschaulich, auf wissenschaftlicher Basis, erklärt. Mitmachen! Im Dinokino können Sie vieles über Ausgrabungen und Dinosaurier erfahren. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, aus Gips eigene fossile Abdrücke herzustellen, oder im Freien eine Ausgrabung nachzustellen und dabei ein komplettes Dinosaurierskelett (in Nachbildung) freizulegen. Vier Spielplätze, das Bogenschießen, das Messer-werfen, ein kleiner Irrgarten sowie das durch den Steinzeitmenschen „ Steini“ bewohnte Steinzeitdorf, sorgen für einen abwechslungsreichen Besuch im Reich der Giganten. Wem nach diesen zahlreichen Eindrücken der Hunger plagt, der findet im „ Dinobistro“ sicher einen leckeren Snack.

Dokumentationszentrum Prora

Dokumentationszentrum Prora

Prora

Das Dokumentationszentrum Prora informiert über die Geschichte Proras und zeigt mit "MACHTUrlaub" die einzige Dauerausstellung in Deutschland zur Arbeits- und Sozialgeschichte des "Dritten Reiches". In der als „KdF-Seebad Rügen“ geplanten historischen Anlage in Prora befindet sich das Dokumentationszentrum Prora. Prora gehört zum Ostseebad Binz und liegt an der Prorer Wiek, der schönsten Bucht der Insel Rügen. Hier wurde die etwa 4,7 km lange Anlage im Auftrag der „NS-Gemeinschaft Kraft durch Freude“ zwischen 1936 und 1939 gebaut und im Rohbau fast vollendet. Die Anlage steht seit 1992 unter Denkmalschutz. Sie ist neben dem „Reichsparteitagsgelände“ in Nürnberg die größte geschlossene architektonische Hinterlassenschaft der nationalsozialistischen Zeit. 20.000 Menschen sollten hier gleichzeitig Urlaub machen. Das „KdF-Bad der Zwanzigtausend“ ist nicht nur ein baugeschichtlich interessantes Beispiel für den Gebrauch der Architektur der Moderne im Nationalsozialismus, sondern auch ein sozialgeschichtlich wichtiges Zeugnis für das Bemühen des NS-Regimes, die Arbeiter, deren Parteien und Organisationen 1933 zerschlagen worden waren, zu befrieden und für die Kriegs-, Lebensraum- und Rassenpolitik zu gewinnen. Prora sollte zugleich Ausdruck der proklamierten NS-„Volksgemeinschaft“ sein als auch als konstruktives Element dazu beitragen, sie zu schaffen und wirkte so als Propagandainstrument systemstabilisierend. Nach Kriegsbeginn wurden u.a. zeitweise Polizeibataillone in Prora ausgebildet, die dann hinter den Fronten teilweise zu drastischen verbrecherischen Einsätzen kamen. Zu DDR-Zeiten wurde Prora zu einer Kaserne der NVA und damit auch militärische Sperrzone, in den 80er Jahren auch größter Bausoldaten-Standort. Bausoldaten leisteten einen waffenlosen Wehrdienst und waren schwerer Arbeit und Schikanen ausgesetzt. Die Bundeswehr übernahm Prora zunächst nach der Wende, verließ es aber schon nach zwei Jahren. Nach langen Auseinandersetzungen zum angemessenen Umgang mit der historischen Anlage entsteht heute ein modernes Feriendomizil in Prora. Das Dokumentationszentrum Prora präsentiert die Dauerausstellung „MACHTUrlaub“ mit Bild- und Texttafeln, Audio- und Videostationen und zeigt einen Film zur Geschichte der Anlage in Dauerschleife. Wechselnde Sonderausstellungen und Veranstaltungen vertiefen die Themen, Geführte Rundgänge zu Fuß und mit dem Fahrrad in der Ausstellung und im Gelände der historischen Anlage werden angeboten. Projekte, Workshops, Seminare und andere Formate gehören zum Bildungsprogramm.

Dolden Mädel Ratsherrn Braugasthaus

Dolden Mädel Ratsherrn Braugasthaus

Stralsund

Gutes Bier, gutes Essen, gute Leute – herzlich willkommen im Dolden Mädel! Wir lieben regionale Küche: Fleisch, Fisch, Vegetarisch, Vegan - Hauptsache Lecker! Dazu 15 verschiedene Biere vom Fass! Als Ratsherrn Braugasthaus legen wir höchsten Wert auf frisches Bier und Sortenvielfalt. Unsere zahlreichen Sorten vom Fass und nationale wie internationale Spezialitäten aus der Flasche machen uns zum Lieblingsgasthaus von Hopfenfans. Bei unseren Gerichten legen wir viel Wert auf Qualitätszutaten, deren Ursprung wir kennen. Deshalb kommt unser Rindfleisch aus eigener, nachhaltiger und ökologischer Landwirtschaft von der Stahlbroder NaturGut Metzgerei. Kommt einfach vorbei und habt neben gutem Bier und gutem Essen eine richtig gute Zeit.

Dorfkirche Gustow

Dorfkirche Gustow

Gustow

Die Kirche Gustow ist eine Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Dorfkirche zu Gustow ist eine gotische Pfarrkirche, die um das Jahr 1250 erbaut wurde. Erst im 15. Jahrhundert wurde das Hauptschiff der Kirche mit Gewölbe fertiggestellt. Im Jahr 1677 wurde ein Teile der Kirche bei einem Brand vernichtet und in den Jahren 1708–1734 durch Ziegel im Barockformat ersetzt. Nahe der Kirche befindet sich ein mittelalterlicher Sühnestein - genannt "Mordewangen", welcher zur Erinnerung an einen erschlagenen Prediger aufgestellt wurde.

Dorfkirche Göhren

Dorfkirche Göhren

Ostseebad Göhren

Die Göhrener Kirche findet man am Speckbusch . Erst 1913 wurde der aufstrebende Badeort Göhren, der bis dahin zu Middelhagen gehörte, eine selbständige Kirchengemeinde. Und erst 1929 konnte der Grundstein für eine eigene Kirche gelegt werden, die am 16. Mai 1930 geweiht wurde. Der Raum spiegelt bis heute den Stil der damaligen Zeit: Ein klar strukturierter und einfach gestalteter Bau, der außen und innen zu Klarheit und Nüchternheit mahnt. Dennoch sind in den letzten Jahren einige Umgestaltungen vorgenommen worden: So wurde hinter der Empore ein Gemeinderaum eingerichtet. Im Jahre 2006 wurde der Altarraum neu gestaltet. Dadurch kommt nun die Kreuzigungsgruppe auf dem Altar besser zur Geltung. Sie stammt aus der Werkstatt Stufflesser in Oberitalien und zeigt Maria und Johannes in Mönchguter Tracht. Besonders sehenswert sind außerdem die farbigen Fenster im Altarraum und die Bark "Seeadler".

Dorfkirche Patzig

Dorfkirche Patzig

Patzig

Die St.-Margarethen-Kirche ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes gotisches Kirchengebäude. Die Margarethen-Kirche ist eine gotische Saalkirche mit Kirchturm, an die ein Gemeinderaum angebaut ist. Bereits 1318 wurde am heutigen Standort eine Kirche errichtet. Der Chor entstand 1466, der Kirchturm und die Wandmalereien um 1500. Diese evangelische Kirche in Patzig stand unter dem Patronat der Heiligen Margarethe. Der Taufstein aus Granit, entstanden um 1250, fand seinen Platz im Turmraum. Er ist ein Relikt aus dem Vorgängerbau und ist vermutlich der älteste Taufstein Rügens. Der schönste Schmuck der Kirche ist der geschnitzte Margarethen-Altar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die neugotische Orgel stammt aus der Stralsunder Werkstatt Nerlich.

Dorfkirche Schaprode

Dorfkirche Schaprode

Schaprode

Die Stankt Johannes Kirche in Schaprode ist die dritt älteste Kirche der Insel Rügen Bereits wenige Jahrzehnte nach dem Fall der Festung Arkona im Jahr 1168 und der Christianisierung Rügens entwickelte sich Schaprode zu einem kirchlichen Zentrum. Dänische Bischöfe fanden hier Asyl angesichts von Auseinandersetzungen mit dem eigenen Königshaus. Von der am Anfang des 13. Jahrhunderts als romanischer Basilika errichteten Kirche ist der Chorraum mit der Apsis erhalten Um 1500 war Schaprode Wallfahrtsort, an dem eine Marienfigur verehrt wurde. Aus dieser Zeit stammt die Triumphkreuzgruppe. Die barocke Ausstattung (Altar, Kanzel. Taufständer. evangelische Beichtkammer, Patronatsgestühl) erfolgte durch Stralsunder Künstler zu Beginn des 18. Jahrhunderts, als Schaprode eine Blütezeit durch die Segelschiffahrt erlebte, Die besondere Würdigung Johannes Bugenhagens, des Reformators Pommerns, durch ein Bildnis neben Martin Luther an der Kanzel (1723) dürfte einmalig in Norddeutschland sein.

Dorfkirche Zirkow

Dorfkirche Zirkow

Zirkow

Die St.-Johannis-Kirche Zirkow ist eine Backsteinkirche mit Findlingssockel aus dem 15. Jahrhundert. Bereits 1313 ist für das ehemalige Bauerndorf Zirkow ein Priester bezeugt. Die heutige Backsteinkirche mit Findlingssockel geht jedoch auf die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts zurück. Der zweijochige Chor mit Kreuzrippengewölbe wurde zuerst errichtet. Ein Handwerker Bartholomäus Blome hat seinen Namen und die Jahreszahl 1417 in eine Gewölbekappe geritzt. Aus derselben Zeit stammt der schmale Kirchturm mit dem schindelgedeckten achteckigen Turmhelm. Der Turm trägt eine Bronzeglocke aus dem Jahr 1469 und eine Stahlglocke von 1929. Eine Besonderheit der Innenausstattung ist der Kanzelaltar aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Doppelsäulen flankieren den Kanzelkorb. Zu beiden Seiten herabführende Treppen verbinden den Altar mit den beiden Beichtstühlen, die heute als Sakristei genutzt werden. Das Taufbecken steht im Mittelgang auf dem Weg zum Altar. Darüber schwebt ein für viele pommersche Kirchen typischer Taufengel aus derselben Zeit wie der Kanzelaltar. 1948 wurden die Gewölbemalereien freigelegt. Neben Ornamenten sind groteske Masken zu sehen. Die mechanische Orgel wurde um 1859 von der Stralsunder Orgelbaufirma A. Mehmel gebaut und hat neun Register.

E-Auto Ladestation Parkhaus am Meeresmuseum

E-Auto Ladestation Parkhaus am Meeresmuseum

Stralsund

Das Parkhaus am Meeresmuseum bietet 4 Parkplätze mit Ladestation für Elektroautos. Die Ladestation befindet sich auf der ersten Ebene. Ladenetz/ Infrastrukturbetreiber: Stadtwerke Stralsund Verbund: Eneco eMobility Typ 2 (Nur Steckdose) 11kW (400 Volt, 16 Ampere)

EXPERIMENTA - Das Museum zum Anfassen

EXPERIMENTA - Das Museum zum Anfassen

Ostseebad Binz / Prora

Sehen - Staunen - Verstehen Naturwissenschaft kann Spaß machen. In dieser Ausstellung ist Anfassen und Mitmachen ausdrücklich erwünscht. Staunen Sie über Phänomene des Alltags und lernen Sie Physik wortwörtlich spielerisch verstehen.

Eisenbahn & Technik Museum Rügen

Eisenbahn & Technik Museum Rügen

Ostseebad Binz

Nördlich von Rügens größtem Ostseebad Binz, in unmittelbarer Nachbarschaft des ehemaligen KdF-Bades, hat das Museum 1994 in Prora seine Heimat gefunden. Das Museum erstreckt sich heute auf einer 10.000 qm großen überdachten Ausstellungsfläche. Die Sammlung von alten Lokomotiven, PKW-Oldtimern, Lastkraft- und Feuerwehrwagen wird ständig mit neuen Fahrzeugen ergänzt. So wird die beeindruckende und sehenswerte Sammlung von Jahr zu Jahr reicher und attraktiver. Für die Einen ist es Anschauungsunterricht in Geschichte und Technik - für den Anderen eine seelige Kindheitserinnerung. Dieses Museum ist ein Muss für alle Technik- und Fahrzeugliebhaber. Das Museum ist von April bis Oktober täglich von 10 - 17 Uhr geöffnet. Führungen werden nach Vereinbarung organisiert.

Elektrizitätswerk Binz

Elektrizitätswerk Binz

Ostseebad Binz

Das ehemalige Elektrizitätswerk in Binz gehört zu den Baudenkmälern im Ostseebad Binz. Im Jahr 1903 erhielt Binz Trinkwasserversorgung und 1904 wurde ein Elektrizitätswerk für elektrisches Licht gebaut.

Erlebniswelt U-Boot Museum - H.M.S. Otus

Erlebniswelt U-Boot Museum - H.M.S. Otus

Sassnitz

Die Erlebniswelt U-Boot GmbH liegt im Stadthafen Sassnitz. H.M.S. Otus - Her Majesty´s Submarine Otus - ist ein britisches U-Boot der Oberon -Klasse. Es war von 1963 bis 1991 mit 68 Mann Besatzung im ersten U-Boot-Geschwader der Royal Navy u. a. während des Falklandkrieges und im persischen Golf im Einsatz. Das U-Boot liegt im Stadthafen Sassnitz unterhalb der Fußgängerbrücke. Das Boot ist mit original erhaltener Einrichtung ausgestattet, Informationstafeln liefern Fakten und Details. Besucher können täglich in die Tiefen ihrer Fantasie tauchen und die einzigartige Welt des Unterseebootes H.M.S. Otus erkunden. Am Bug schlüpft man durch den Notausstieg in den Torpedoraum und startet seinen Rundgang. Die fast vollständig erhaltene Einrichtung lässt bildhaft die Arbeits- und Lebensbedingungen der ehemals 6 Offiziers- und 62 Mannschaftsgrade deteilgetreu nachvollziehen. Angetrieben von zwei Diesel-Elektromotoren erreichte Otus unter Wasser (Tauchtiefe: bis 300 Meter) eine Geschwindigkeit von bis zu 17 Knoten. Es galt als eines der besten U-Boote seiner Zeit und hatte den Ruf erstaunlich leise zu sein, woraus sich auch sein Name "Silent Hunter" (Stiller Jäger) ableitet. Ein Periskop gewährt einen tollen Rundblick auf den Sassnitzer Hafen. Technikbegeisterte verweilen gern im Navigations- und im Echolotraum. Durch raumakustische Anlagen erzeugte authentische Geräuschkulissen begleiten Besucher auf der U-Boot-Tour. Öffnungszeiten: 01. Mai bis 31. Oktober täglich 10-18 Uhr, 01. November bis 30. April täglich 10-16 Uhr Eintrittspreise: Erwachsener 7 €, Kind (4-13 Jahre) 3 €, Familienkarte 15 €

Ernst-Moritz-Arndt-Museum

Ernst-Moritz-Arndt-Museum

Garz

Das Ernst-Moritz-Arndt-Museum ist das älteste Museum der Insel Rügen. Gebaut wurde es 1936/37 nach einem Entwurf des Berliner Architekten Erhard Schmidt. Museumsgründer war Ernst Wiedemann (1883 - 1958), Lehrer und Kantor in Garz, verdienter Rügenforscher und Publizist. Das Museum trägt seit der Einweihung den Namen des Schriftstellers Ernst Moritz Arndt (1769 Rügen - 1860 Bonn), der im Nachbardorf Groß Schoritz geboren wurde. Werk und Wirkung des streitbaren politischen Publizisten bieten reichlich Material für eine kritische Auseinandersetzung mit Literatur und Geschichte. Literarisch inspirierte Ausstellungen ermöglichen unseren Besuchern darüber hinaus auch Einblicke in die Kulturgeschichte der Stadt und der Insel Rügen. Die außergewöhnliche museale und bibliophile Sammlung bildet das inhaltliche Fundament für ein lebendiges Programm des Museums, das als kultureller Dialograum stets auch Fragen an die Gegenwart stellt.

Ernst-Moritz-Arndt-Sicht

Ernst-Moritz-Arndt-Sicht

Sassnitz

Schöne landschaftliche Erlebnisse verspricht die 70 Kilomter lange Wanderung "Rügener Küsten-Streckentour". Auf dem Wanderweg kommt man auch zur Ernst-Moritz-Arndt-Sicht. Von hier, einem plateauförmigen Kreidevorsprung, haben Sie einen wunderbaren Blick auf die steil zum Meer abfallende Kreideformation. Von der Ernst-Moritz-Arndt-Sicht, einem plateauförmigen Kreidevorsprung, haben Sie einen wunderbaren Blick auf die steil zum Meer abfallende Kreideformation. 1981 brachen hier rund 150000m³ Kreidegestein ab. Das Meer hat das Gestein bis heute nicht vollkommen abgetragen, so dass Sie im Wasser eine deutliche Weißfärbung erkennen können.Der Aussichtspunkt wurde nach dem Historiker, Schriftsteller und Publizist Ernst Moritz Arndt benannt.

Evangelische Kirche Baabe

Evangelische Kirche Baabe

Baabe

Regelmäßig finden in der Kirche Gottesdienste statt. Im Sommer lädt die Kirche zu Konzerten und Abendveranstaltungen ein. Baabe gehörte ursprünglich zur Kirchengemeinde Middelhagen und wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts eine eigenständige Kirchengemeinde. Die Baaber Kirche wurde 1929/30 auf Initiative des Middelhägener Pastors Medenwald errichtet.

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