Sehenswürdigkeiten
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Kirche Cantnitz
📍 Feldberger Seenlandschaft
Selbst kleinste Dörfer haben in Mecklenburg eine eigene Kirche. Da ist auch Cantnitz keine Ausnahme. Die Dorfkirche entstammt der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Allerdings ist die Kirche von Anfang an nicht romanisch, sondern in gotischer Bauweise errichtet. Anders als viele Dorfkirchen aus dieser Zeit ist die in Cantnitz ein Backsteinbau. Somit gilt sie als das besterhaltene Beispiel der frühgotischen Saalkirchen in Mecklenburg-Vorpommern. Anfang des 18. Jahrhunderts erweiterten die Dorfbewohner ihre Kirche um einen hölzernen Kirchturm. Leider mussten diese 1791 abgerissen werden. und wurde aus Mangel an Finanzen nicht wieder aufgebaut.
Kirche Conow
📍 Feldberger Seenlandschaft
Friedrich Wilhelm Buttel – seinerzeit großherzoglicher Baumeister in Mecklenburg-Strelitz und Schüler des preußischen Baumeisters Schinkel – schuf hier seine erste Kirche. Im Jahre 1826 wurde die Conower Kirche nach den Plänen von Friedrich Wilhelm Buttel (1796-1869) erbaut, der mithilfe seiner Anstellung als Baumeister im Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz die architektonische Landschaft der Region nachhaltig prägte. Seine klassizistische und neugotische Formsprache, die aus der Berliner Bauakademie stammt, merkt man auch seinem ersten Sakralbau, der Conower Kirche an. Die Schlichtheit des Gebäudes sollte sich später als ein bewusstes Stilmittel durch seine mecklenburgischen Kirchen ziehen. So findet man in Conow eine turmlose Saalkirche aus rotem Backstein mit 10,4 Metern Länge und 6 Meter Breite. Eine Glocke aus Gußstahl hängt frei über dem Eingang, auf der lediglich ein preußischer Adler geprägt ist. Innen ist die Kirche fast vollständig in weiß gehalten, um die Blicke direkt auf den Kanzelalter zu lenken. Dieser stammt noch aus der Erbauungszeit der Kirche und ist umgeben von einer lichten Schranke. Besonders an ihm sind die beiden symmetrischen Aufgänge, die die Holzkonstruktion fast über die gesamte Breite des Kirchenbaus erstrecken lassen. Einziger Farbakzent ist ein feierlicher roter Streifen, der über den Köpfen die Wände der Kirche ziert. Dass diese heute wieder in ihrem ursprünglichen Glanz strahlen kann, verdankt sie einer Vielzahl von Spenden. In den Jahren 2010/11 konnte die ganze Kirche inklusive der Innenausstattung aufwendig und umfassen saniert werden. Die Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Feldberg veranstaltet in Conow besondere Gottesdienste wie beispielsweise die Christnacht.
Kirche Dammwolde
📍 Dammwolde
Sie ist die kleinste aber schönste: Die Kirche im abgelegenen Dammwolde. Von außen eher unscheinbar, gibt sie demjenigen, der sie erst entdeckt hat, ihr ganzes prachtvolles Inneres preis: Die seltene, naive Barockbauernmalerei an der hölzernen Decke, die prachtvoll geschnitzte Empore, die grau-orangeroten Bänke, das restaurierte Altarbild und noch viele hübsche Details. Der sakrale Fachwerkbau aus dem 13. Jahrhundert hat sogar den wild tobenden Dreißigjährigen Krieg überstanden. Die Kirche stand bereits bedenklich schief und sollte gesperrt werden.
Kirche Dolgen
📍 Feldberger Seenlandschaft
Zwar sind die meisten Dorfkirchen der Region romanische Felssteinkirchen, die Kirche in Dolgen aber hat einen ganz individuellen Charakter. Die Dolgener Kirche ist ein klassizistischer Rundbau und ist dadurch eine architektonische Besonderheit. Der Vorgängerbau aus dem Jahr 1796 hielt nicht lange und stürzte sieben Jahre nach der Erbauung ein. Nach Entwürfen des Kammeringenieurs Friedrich Wilhelm Dunkelberg wurde sofort eine neue Kirche 1806 als Putzbau über einem kreisförmigen Grundriss neu errichtet. Das kuppelige Dach ist als Bohlenbinderkonstruktion mit achtseitiger Laterne ausgebildet. Die in sechs Achsen angeordneten Holzsprossenfenster mit hohen Segmentbögen sitzen in flachen Putznischen. Eine mehrjährige Rekonstruktion der Dolgener Kirche wurde 1994 abgeschlossen.
Kirche Drosedow
📍 Wustrow OT Drosedow
Kirche Drosedow - direkt am Pilgerweg Mecklenburgische Seenplatte gelegen Aus dem Jahre 1882 stammt die Kirche in Drosedow und ist ein neugotischer Backsteinbau. Über dem Eingang der Kirche befindet sich ein turmartiger Aufbau, in dem die Glocke hängt. Die Ausstattung der Kirche ist im neugotischen Stil gehalten. Auch in dieser Kirche ist der Altar mit einer Altarschranke versehen. Die Kanzel und die Empore sind eher schlicht gehalten - eine Orgel gibt es hier nicht.
Kirche Jürgenstorf
📍 Stavenhagen
Die Jürgenstorfer Kirche ist von allen Straßen die in die Gemeinde führen gut zu sehen und nicht zu verkennen. Die gotische Kirche in Jürgenstorf wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Nach dem 30-jährigen Krieg blieb nur ein Teil des Turms erhalten. Um 1700 wurde die Kirche wieder aufgebaut und 2006 restauriert. Die Kirche ist ein rechteckiger Fachwerkbau mit Westturm und Pultdach. Im Kircheninnenraum befindet sich eine Vorhalle, welche die ehemalige Patronatsloge enthält. Heute wird dieser Teil als Winterkirche genutzt. Besonders beeindruckend ist der Altar und der Altaraufsatz, welche die Kreuzigung Jesu darstellt. Die beiden Flügel zeigen die Aposteln. Die für Mecklenburg eher ungewöhnliche Konstruktion des Altarschreines und der Kastenflügel lassen vermuten, dass er im Oberbruchgebiet (Frankfurt/Oder) entstanden ist. Linkerhand befindet sich die Kanzel aus dem frühen 18. Jahrhundert. An der Kanzel sind die vier Evangelisten verewigt. Im Glockenturm, welcher über einen separaten Aufgang zu erreichen ist, befinden sich zwei mittelalterliche Glocken. Auf dem Kirchgelände befindet sich auch der Friedhof der Gemeinde. Hier findet man die Ruhestätte des ehemaligen Gutsverwalters J.F. Schecker welcher dem Niederdeutschen Schriftsteller Fritz Reuter als Vorlage für seine bekannte Romanfigur "Unkel Bräsig" diente. Führungen der Kirche Jürgenstorf sind nach vorheriger telefonischer Absprache möglich. Bitte melden Sie sich bei Heidelore Köhler unter 039955 20782 oder 0162 9894557.
Kirche Kuppentin
📍 Kuppentin
Die Kirche Kuppertin gehört zu den ältesten und architekturgeschichtlich bedeutendsten Dorfkirchen Mecklenburgs. Die Kirche wird neben dem Gottesdienst auch für Ausstellungen, Vorträge und musikalische Veranstaltungen in den Sommermonaten genutzt. Sie kann besichtigt werden. Im angrenzenden Gebäude befindet sich das Dorfkirchengeschichtsmuseum. Urkundlich wurde die Kirche Kuppertin 1235 erstmalig erwähnt. Vom 12.-14. Jahrhundert und es ist anzunehmen, auch noch im 15. Jahrhundert, war Kuppentin eine reiche Pfarre. In dieser Zeit entstanden der Langhausbau und der Chor. Die fehlende Fortsetzung des Umbaus der Kirche ist wahrscheinlich auf den wirtschaftlichen Rückgang infolge von Unruhen im Lande und die Auswirkungen der Reformationszeit zurückzuführen. Architekturgeschichtlich gehört die Kirche zu den bedeutendsten Dorfkirchen Mecklenburg-Vorpommerns. Erhalten geblieben aus der Zeit ihrer Entstehung ist der aus Feldsteinen errichtete Saalbau (Langhaus). Der im 15. Jahrhundert erschaffene gotische Chor stellt eine Besonderheit im mecklenburgischen Raum dar. Dieser imposante Bau beeindruckt durch seine Größe und legt Zeugnis von der wirtschaftlichen Bedeutung des Sprengels der damaligen Zeit ab.
Kirche Leussow
📍 Roggentin
Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen. -Die Kirche in Leussow- Leussow wurde erstmals 1301 als Kirchenlehen den Mirower Johanniter übertragen. Die Kirche in Leussow gehört zu den wenigen neuromanischen Backsteinkirchen die im 19. Jh. bzw. Anfang des 20.Jh. gebaut wurden. Sie wurde 1868-1870 erbaut. Markant sind die rundbogenartigen Fenster wie in der Kirche zu Feldberg/Mecklenburg. Der Turm der Kirche wurde ähnlich der Kirche in Babke teilweise vor das Langhaus gesetzt und hat vier Sonnenuhren. Nur das Eingangsportal wurde noch weiter vorgezogen. Der Turm ist schiefergedeckt und trägt ein Kreuz. Der Turm hat die Form einer kleinen Bischofsmütze mit ihren vier Dreiecken die nach oben zeigen. Es sind zwei Glocken vorhanden. Im Sommer kann ein Blick in die Kirche geworfen werden.
Kirche Lichtenberg
📍 Feldberger Seenlandschaft
In der Regel hat jede Dorfkirche in Mecklenburg mindestens eine Besonderheit. In Lichtenberg ist diese sogar musikalisch. Diese Dorfkirche aus dem 14. Jahrhundert wurde als verputzter Feldsteinbau errichtet. Es handelt sich um einen für die Region und Zeit typischen Feldsteinquaderbau mit Westturmuntergeschoss und verbrettertem Obergeschoss. Die Kirche wird von einem Kirchhof und einer Fels- und Backsteinmauer umfriedet. Der Organist in Lichtenberg allerdings kann auf ein Meisterstück der Orgelbaukunst zurückgreifen. Die Kirche besitzt eine Grüneberg-Orgel von 1902. Die legendäre Orgelbauerfamilie aus Stettin stattete viele mecklenburgische und pommersche Kirchen mit ihren hochqualitativen Instrumenten aus.
Kirche Lüttenhagen
📍 Feldberger Seenlandschaft
Das Dorf Lüttenhagen muss einst komplett mit Wald umgeben gewesen sein. Darauf weist der Name des Dorfes hin, denn ein Hagen ist eine Rodung, die zu Siedlungszwecken geschlagen wurde. Die Kirche spiegelt dies alles wieder. Eine massive Stieleiche mit über 8 Meter Stammumfang prägt das Bild des gesamten Kirchhofs. Mit ihren ca. 800 Jahren gehört sie zu den ältesten Eichen der Region. Die Kirche selbst ist ein Fachwerkbau aus dem 17. Jahrhundert. Zwar besitzt sie keinen Turm, jedoch befindet sich der zugehörige, hölzerne Glockenstuhl, der zwei Glocken beherbergt direkt neben ihr. Ins Kircheninnere gelangt Tageslicht durch bunte Glasfenster. Eine Orgel, deren Blasebalg mit einem Fußtritt bedient wird, versprüht nostalgischen Charme. Deshalb findet hier auch jährlich der plattdeutsche Gottesdienst der Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Feldberg statt.
Kirche Mechow
📍 Feldberger Seenlandschaft
Eine Kirche ist immer ein Ort des Friedens? Nicht so bei der Wehrkirche in Mechow. Diese spezielle Art und Weise des Kirchenbaus zeichnet sich durch Zinnen, Scharten oder besonders dicke Mauern aus. Manchmal waren es wirklich Verteidigungsanlagen, manchmal dienten Zinnen und dergleichen aber nur der schmuckhaften Ausgestaltung. Die Kirche in Mechow ist eine kleine, aber durchaus imposante Kirche, deren Markenzeichen die sehr starken Feldsteintrockenmauern sind. Wie so viele Kirchen dieser Zeit und der Region ist auch Mechows Sakralbau im 13. Jahrhundert als ein rechteckiger Felssteinbau errichtet worden. Seitdem wurde fast nichts an ihr verändert. Vielleicht sind zwei Fenster zusätzlich eingefügt worden, ansonsten haben die beiden Sanierungen 1897 und 1992 den Urzustand erhalten. Die vielen Rundbögen zeigen den romanischen Charakter der Kirche auf. Um in das Innere zu gelangen, frage man in dem Dorf nach dem Schlüssel für die Kirche.
Kirche Rambow
📍 Rambow
Die heutige Dorfkirche ersetzt die Kirche von Domherrenhagen (wüst 1458) und wurde ab 1485 errichtet. Um den Erhalt der Kirche kümmert sich heute der „Kirchenverein Rambow". Zunächst hatte sie wohl nur einen hölzernen Glockenturm. Jedoch wurde der Bau um 1590 durch Dietrich Moltzan und 1625/32 durch dessen Sohn Berendt Ludolf Moltzan erweitert. Die eichenen Wappen des Letztgenannten und seiner Frau Anna von Staffhorst befinden sich am Ostgiebel. Im Westen des rechteckigen Feldsteinbaus befindet sich ein schmaler Turm(1590), der eine sehr hohe Spitze (31m) trug. Seit geraumer Zeit hat sie nur eine Notdach in Form einer Pyramide. Renaissance-Bauschmuck gibt es am Ostgiebel (1632). Der einst reichvergoldete dreigeteilte Altaraufsatz zeigt vorn Tafelbilder nach Entwürfen Albrecht Dürers, die Geburt, Leidensgeschichte und Auferstehung sowie Himmelfahrt Christi. Auf der Rückseite Bilder des Vorgängeraltars. An Kanzel und Patronatsempore sind ebenfalls Wappen der Familien von Moltzan und von Bülow. Die Kanzel, der Altar und Beichtstuhl sind von 1590, das übrige Inventar stammt von der letzten Renovierung 1865. Auf der inneren Südwand ist ein Wappen-Epitaph mit Ritterrüstung angebracht. Beides verweist auf den schwedischen General Carl Didriksson Ruuth. Dieser war u. a.berühmter Kommandant in Halberstadt, Landsberg/Warthe und Stettin sowie bei seinem Tod Kommandant von Elbing. Nach dem 30jährigen Krieg kam er 1649/50 nach Ulrichshusen, war auch Patron der Kirche und ist auch hier begraben. Ruuth stiftete 1649 auch eine Turmuhr mit Stundenglocke. Nach 1822 kam sie unter nicht völlig geklärten Umständen nach Penzlin. Nach 20jährigen Verhandlungen konnte sie im Austausch mit einer anderen kleinen Glocke nach Rambow zurück geholt werden. Seit 2011 schlägt sie hier alle halbe Stunde. Die Inschrift lautet „Alle Stund ein Schritt neer kombt der Tod geschlichen herr.“ Erst seit 2011 verfügt die Kirche auch über eine Orgel. Sie wurde 1933 von der traditionsreichen dänischen Firma Marcusson gebaut, deren Instrumente auch in den Domen zu Lübeck und Lund erklingen. Bis 2011 hatte sie in Mannheim ihren Platz.
Kirche Sankt Johannis Neubrandenburg
📍 Neubrandenburg
Die Kirche Sankt Johannis liegt in der Innenstadt von Neubrandenburg mit einer reichen Kirchenmusiktradition. Die Kirche Sankt Johannis ist neben der Konzertkirche eine der großen historischen Kirchen in Neubrandenburg. Neben der umfangreichen Gemeindearbeit gibt es zahlreiche Chöre und eine lange Tradition von abwechslungsreichen Konzerten.
Kirche Schlieffenberg
📍 Schlieffenberg
Ev.-Luth.Kirchgemeinde Wattmannshagen. Neugotische Kirchen sind in Mecklenburg häufig anzutreffen. Auch die Schlieffenberger Kirche gehört dieser Stilrichtung an, hebt sich aber durch ihre romantische Gestaltung ab und zählt zu den schönsten von Mecklenburg. Die Kirche ist eine Stiftung der Familie von Schlieffen, einem Patriziergeschlecht der Stadt Kolberg in Hinterpommern. Entworfen hat das Bauwerk der Nürnberger Architekt K.A.von Heideloff. Das Geld erwirtschaftete der Gutsbesitzer Johann von Pogge, der das Schlieffenbergsche Gut verwaltete.Die Kirche war von 1854-1859 erbaut worden und zeichnet sich durch die einheitliche neugotische Formgebung aus. Verwendet wurden Backstein und behauene Granitsteine. Der eingebaute Westturm hat einen durchbrochenen Sandsteinhelm. Die Kirche ist auf einem kreuzförmigen Grundriss errichtet. Am Bauwerk fällt der Dachfirst des Chores auf, da er des Langhauses deutlich übberragt. Von 1992-1994 konnte die Kirche umfassend gesichert und saniert werden. Innenraum: Betritt man die Kirche von Schlieffenberg, wird man von dem hohen lichtdurchfluteten Raum beeindruckt sein. Die hervorragende neugotische Gestaltung des Innenraums lässt eher einen städtischen Sakralbau vermuten. Als Architekt wirkte der Nürnberger Professor K. A. von Heideloff, so dass eine Orientierung an Nürnberger Kirchengestaltungen naheliegt. Auch die Kanzel und die Altarwand mit aufwendigen Schnitzereien harmonisieren mit dem Innenraum. Der hohe Kirchenraum wird mit einem Netzgewölbe geschlossen. Eingangsportal: Am Hauptportal befinden sich zwischen den Rundstäben aus Backstein pflanzliche Schmuckformen aus Sandstein, welche die vier Jahreszeiten darstellen. Die Laubblätter vertreten den Frühling, Ährenbunde den Sommer, Weinreben den Herbst und Christrosen den Winter. Aussicht vom Turm: Bei einer Kirchenbesichtigung kann der Besucher vom Turm weit in die Landschaft sehen. Der Blick reicht über die Schlieffenberger Seenlandschaft mit dem Krummen See bis in die Höhenzüge der Mecklenburgischen Schweiz. Friedhof mit Grabstellen der Grafen von Schlieffen: Einen ehrwürdigen Platz nehmen die Grabkreuze der Familie von Schlieffen ein. Sie stehen unter einer sehr alten Stieleiche, die ihre Äste wie zum Schutz über die Gräber ausstreckt. Hängebuche: Die backsteinerne Westfassade mit Rosettenfenster und die herabhängenden Zweige der Hängebuche ergänzen trotz verschiedener Formensprachen (Aufstreben des steinernen Baues und weich hinabfließende Äste des Baumes) einander.
Kirche St. Georgen Waren (Müritz)
📍 Waren (Müritz)
Willkommen in der St.-Georgenkirche in Waren (Müritz) – einem beeindruckenden Zeugnis norddeutscher Backsteingotik. Entdeckt das historische Bauwerk mit seiner einzigartigen Architektur, der Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jh. und den farbenprächtigen Fenstern. Die Kirche ist ein Ort der Ruhe, Kultur und Musik – mit regelmäßigen Konzerten und Gottesdiensten. Ein lohnender Stopp für Ihren Urlaub an der Müritz! Die Kirche St.Georgen in Waren (Müritz) wurde etwa um 1225 aus Feldsteinen errichtet. Etwa 1300 wurde das Kirchenschiff erbaut und Ende des 1700 Jahrhunderts durch einen Brand stark in Mitleidenschaft gezogen. Nach Komplettrenovierung im neugotischen Stil wurde sie 1857 neu geweiht. Aus der Zeit stammen auch der Altar, Kanzel, Emporen und Gestühl. Die heutige St. Georgenkirche ist ein bedeutendes Beispiel für die Norddeutsche Backsteingotik aus Turm, Mittelschiff und eingezogenem, polygonalen Chor. Sehenswerte architektonische Details sind die Friese, Putzblenden und mit eingelassenen Kreuzen versehene Stützpfeiler. Besonders bemerkenswert ist die noch dem 15. Jh. stammende Kreuzigungsgruppe, die die Stadtbrände fast unbeschädigt überstand. In der Kirche finden regelmäßig Konzerte und Gottesdienste statt. Öffnungszeiten von April bis Oktober (ausser Feiertage): Montag bis Samstag von 12:00 bis 15:00 Uhr Gottesdienst Sonntag 10:00 Uhr
Kirche Strasen
📍 Wesenberg OT Strasen
Kirche in Strasen Die Kirche in Strasen wurde in den Jahren 1782 bis 1784 erbaut. Durch die untypische Bauweise würde man nie auf den ersten Blick denken, dass es sich hierbei um eine Kirche handelt. 1969 wurde auch hier der Fachwerkturm wegen Baufälligkeit entfernt. Der aus Holz erbaute barocke Kanzelaltar wirkt durch seinen weißlich bis gelblichen Farbton sehr plastikartig. Auf der Empore, die vom Farbton sehr dunkel gehalten ist, steht eine Orgel.
Kirche Triepkendorf
📍 Feldberger Seenlandschaft
Früher noch selbstständig, heute ein Teil des zusammengelegten Pfarramtes Grünow-Triepkendorf zeugt die Triepkendorfer Kirche von der langen christlichen Tradition der Region. Obwohl im 13. Jahrhundert erbaut, besitzt der rechteckige Felssteinbau gotische Spitzbogenfenster. Allerdings zeigen die Rundbogenfenster am Chorgiebel den romanischen Ursprung des Baus auf. Erweitert mit einem Fachwerkturm wurde die Kirche im Jahr 1769. Dieser ist heute leider nicht mehr in Gänze erhalten. Auf Höhe des Langhauses wurde der Turm gekappt und ist als solcher nicht mehr zu erkennen. Kurz nach der Wende, im Jahr 1991 wurde die Kirche saniert und in einen guten Zustand versetzt.
Kirche Vollratsruhe
📍 Vollrathsruhe
Wer den wadenfreundlichen Miniberg zur trutzig auf einem Hügel gelegenen Wehrkirche erst erklommen hat, wird nicht nur mit einem phantastischen Ausblick belohnt. Das Innere stützt eine hölzerne Decke in englischer Gusseisen-Architektur wie sie auf dortigen Bahnhöfen zu finden war. Nicht sichtbar ist die Verbindung dieser Kirche zu Luther. Offenbar hatten sich seinerzeit der gelehrte Dietrich von Moltzan aus Kirch Grubenhagen und der Reformator persönlich kennengelernt. Und so wurde hier seit 1543 bereits evangelisch gepredigt, noch bevor in Mecklenburg offiziell die Reformation eingeführt worden war.
Kirche Wittenhagen
📍 Wittenhagen
Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1758. Sie besteht aus geschlagenen Felsen. 1,60 m stark ist das sogenannte Zyklopenmauerwerk. Das Besondere dieser Kirche ist ihr Grundriss als regelmäßiges Achteck mit einem Innendurchmesser von 10,25 m. Nachdem die Kirche dem Verfall fast preisgegeben war, wurde sie 1992 vollständig renoviert. Der Innenraum wurde so gestaltet, dass mit dem Weiß der Wände und dem Mittelpunkt von Altar und Kruzifix eine Konzentration auf Andacht, Stille, Gebet und Verkündigung möglich ist. Bemerkenswert ist die erhaltene Eisenglocke mit Handzug, die alle Kriege unbeschadet überstanden hat und damit in ihrer Form eine Seltenheit ist. Die Kirche besitzt ein Zeltdach und beeindruckt mit der Akustik innerhalb des Kirchengebäudes. Hier wird jeder Gesang zum Erlebnis. Die Kirche ist ganzjährig geöffnet und es finden in den Sommermonaten regelmäßig Gottesdienste statt.
Kirche Zehna
📍 Zehna
Die Kirche zu Zehna ist Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lohmen im Landkreis Rostock. Das Kirchengebäude der Dorfkirche, dessen Bau in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen wurde, entstand in der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik. Backstein ist für die Gestaltung der Giebelwände und der Fenster verwendet worden. Die östliche Chorwand ist mit einem reich an Blenden geschmückten Giebel, einem Zahnfries und einer Dreifenstergruppe versehen. Im spätgotischen Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert befindet sich im Mittelschrein eine Madonna zwischen vier Heiligen. In den Seitenflügeln stehen Apostelfiguren in zwei Reihen übereinander. Ebenfalls besonders ist die hölzerne Kanzel aus dem Jahr 1575. Das älteste Ausstattungsstück ist ein Granit-Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Kirchenbesichtigungen sind bitte mit der Familie Lunow in Zehna abzusprechen. Tel.: 038458 / 20349.
Kirche in Babke
📍 Roggentin
Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen. Die kleine Backsteinkirche in Babke... Die kleine Backsteinkirche aus dem Jahre 1901, besitzt anstelle des Turmes einen erhöhten Westgiebel, in dessen Maueröffnungen zwei Stahlglocken ihren Dienst tun. Bemalte Fensterscheiben, aus der Vorgängerkirche von 1719, sind biblische Motive und das Wappen Mecklenburgs abgebildet. Ein Kruzifix und ein Marienaltar aus dem 15 Jahrhundert, sowie ein achteckiges, über zwei Meter hohes Taufbecken aus der ersten Hälfte des 17. Jh. befinden sich in der Kirche. Der Name „Babke", der 1257 erstmals urkundlich erwähnt wurde, leitet sich vom slawischen Wort „baba" oder „babak" ab, was soviel wie „alte" bedeutet.
Kirchenruine Dambeck
📍 Bütow, OT Dambeck
Die Kirchenruine Dambeck (bei Röbel/Müritz) ist um 1180 als frühchristliche Wehrkirche komplett aus Granitsteinen erbaut. Sie ist die älteste im südlichen Mecklenburg. Seit 2014 gibt es den Förderverein Kirchenruine Dambeck e.V., der in den letzten 10 Jahren insgesamt 364.000 € organisiert hat. Diese Gelder stammen von der EU (LEADER), dem Land MV, der Bundesrepublik Deutschland, der Nordkirche, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz u.a. Der Förderverein konnte dank der vielen Spenden (Müritzsparkasse, N. Backhaus Schloss Leizen, Agrar-GmbH Minzow, usw.) 27.500 € dazu geben. Damit konnte die Kirchenruine in drei Bauabschnitten saniert, gesichert und in einen würdigen Zustand versetzt werden. Die Besucher können jetzt gefahrlos das Areal betreten und sich dieses so einmalige Gebäude ansehen. Am 23.06.2024 um 17:00 Uhr wird die Fertigstellung der Bauarbeiten mit einem Open-Air-Festkonzert in den Ruinen des Kirchenschiffs mit anschließendem Imbiss gefeiert. Dieses wurde wiederum durch die Unterstützung der Ehrenamtsstiftung MV ermöglicht. Bei den Veranstaltungen wird auch immer der wieder überdachte Chorraum geöffnet und die Besucher erhalten dort eine kleine Führung. Der traditionelle alljährliche Pfingst-Sonntags-Gottesdienst der Kirchengemeinde Massow findet dort statt. Außerdem wurden auch schon zwei Tauf-Gottesdienste dort gefeiert.
Kirchruine - "Wüste Kirche" - Domherrenhagen
📍 Moltzow
Die Kirche St. Nikolai Domherrenhagen wird auch als "Wüste Kirche" - Kirchruine bezeichnet Aus der Geschichte von Domherrenhagen Der Ort (ca. 1200) wird nach 1226 dem Domstift Güstrow zugeordnet und in dessen Akten bis 1500 mehrfach erwähnt. Kirchbau rein romanisch. 1271 - Die Kirche ist vollends nun fertig gestellt. Rambow wird dieser Kirche zugeordnet. Die Kirche ist dem HI. Nikolaus von Myra (*270+326/265) unterstellt. 1272 - Ein Testament aus Rostock stiftet eine Wallfahrt zu "Sunte Klawens bi Ulrickshusen". 1458 - Wüstung aus unbekannten Gründen (klimatische Katastrophen, Epidemien?). Daher der Name "Wüste Kirche". Dorfmark wird 1458 an Ulrichshusen (J.v.Moltzahn) angegliedert. 4 Kirchen und Dorffläche, mit 4 große Waldhufen bleiben der Kirche zu Rambow zur Versorgung von Pastor und Schulmeister. 1486 - Kirchbau in Rambow. Altar und Inventar (Kelche und Bücher) sind dorthin gebracht. 1634 - Krieg kommt mit wechselnden Truppen nach Mecklenburg. Wer kann, flieht in Städte. Berndt Ludolf Molzan (Ulrichshusen) ist Generalquartiermeister Wallensteins. In Kriegswirren brannte die Kirche ab. Eine Brandschicht ist immer noch erkennbar. 1638 - Der schwedische General Baner ist in Grubenhagen einquartiert. 1645 - wird die Ruine als "Wüste Kirche" oder niederdeutsch "De verwäust Kirch" erwähnt. 1839 - lässt Pastor Reuschel die Friedhofsmauer abreißen, um den größeren Acker zu haben 1902 - "Die ganze Ruine." macht den Eindruck, als ob sie wohl demnächst durch die langsame aber stetige Arbeit an Baumwurzeln im Erdboden auseinander gesprengt werden wird. 1945 - 1953 - Missbrauch als Steinbruch für Straßenbau. Der Ostgiebel ist gefährdet, die Ruine lange ein Paradies der Vandalen. Was bei wilden "Grabungen" gefunden wurde, verschwand privat und ging uns allen leider verloren. 1985 - die Ruine ist ein Weideland für Rinder. Ab 1985 Bemühung um Beschilderung und Sicherung. Wilde Grabungen hörten auf. Ab 1988 Ostergottesdienst am frühen Morgen. 1991 / 92 - Friedhofsmauer, Teich und Eichen-Allee neu nach historischem Vorbild. 2003 - Sanierung. Ursprünglich soltlen 7 große Buchen Schutz gewähren. Es werden aber alle Bäume gefällt, das Felsenmauerwerk verfugt und die Ruine gesichert. Gelegentliche Gottesdienste, Hochzeiten, Taufen und Konzerte. 2017 / 18 - "de verwäust Kirch" St. Nikolai Domherrenhagen wird in den Mecklenburger Kapellenweg integriert, erhält Kreuz, Sitzbank und Bronzeplastik "Ich bin das Brot des Lebens" (Kathrin Wetzel, Gessin). Gesamtgestaltung: Eckart Hübener, Rambow. Besonderheiten örtlicher Sagenwelt: Die Wüste Kirche ist Hintergrund außerordentlich reicher Sagen- und Spukwelt um Ulrichshusen und Rambow, von Prof. Richard Wossidlo (Waren/M. 1839-1939) zwischen 1886 und 1939 dokumentiert.
Kleine Ausstellung zum Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See"
📍 Basedow
Die Ausstellung zum Naturpark "Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See" in Basedow befindet sich im Cafe "Alter Schafstall“, im Gastraum auf der rechten Seite. Sie präsentiert Land und Leute der Region. Ein Hauptthema ist die Landschaftsentstehung während der letzten Eiszeit in Verbindung mit der Herkunft der Findlinge. An anderer Stelle werden Personen der Naturpark-Region vorgestellt. An einem großen Ausstellungsschrank kann man eine Scheibe drehen und erfährt so etwas über die Landschaftsentwicklung von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die Ausstellung richtet sich an Erwachsene, Familien und Kinder. So können Kinder ermitteln, was Biber und Fischotter fressen. Man kann Tierstimmen anhören und raten oder Klappen für zusätzliche Ansichten öffnen. Auf dem Nachbargebäude befindet sich ein Storchennest. Der Eintritt ist frei, auch für Besucher, die nicht im Cafe etwas kaufen möchten.