493 Orte, 17 Kategorien.
Karte ↗Gorch Fock I
● Stralsund
In nur 100 Tagen gebaut! Tausende Kadetten lernten auf dem Segelschulschiff der Deutschen Marine segeln. Die Gorch Fock I ist das Typschiff einer Klasse von fünf Segelschulschiffen, zu der auch das 1958 gebaute gleichnamige Segelschulschiff der Deutschen Marine gehört. Die Gorch Fock ist ein als Bark getakeltes Segelschulschiff, das 1933 bei Blohm & Voss für die Reichsmarine gebaut und nach dem Schriftsteller Gorch Fock benannt wurde. Von 1951 bis Anfang der 1990er Jahre fuhr das Schiff unter dem Namen Tovarishsh (russisch Товарищ, deutsch Genosse, deutsche Transkription Towarischtsch) in der sowjetischen Handelsmarine. Aktuell liegt das durch den deutschen Verein „Tall-Ship Friends e.V. Stralsund“ betriebene Schiff seit 2003 in Stralsund. Die Gorch Fock (I) ist das Typschiff einer Klasse von sechs Segelschulschiffen, zu der auch das 1958 gebaute gleichnamige Segelschulschiff der Deutschen Marine gehört. Zur Unterscheidung der Schiffe werden gelegentlich in Klammern die Baujahre, oder auch in Klammern eine 1 oder 2 angehängt, die aber nicht zum Schiffsnamen gehöre. In 2025 ist ein zweiter Bauabschnitt für die "denkmalgerechte Sanierung" der Gorch Fock (I) geplant, dies betrifft vor allem die Modernisierung und die Baumaßnahmen im Innenbereich. Aufgrund dessen können Sie derzeit nur den Außenbereich besichtigen, dazu gehören die Besichtigung der Decks, die Tagelage, Steuerrad. An Bord finden Sie viele Informationen rund um die Gorch Fock und woher dieser Name eigentlich kommt, auch finden Sie hier einen Souvenirshop, wo Sie Artikel mit der Gorch Fock (I) erhalten können oder auch verschiedene andere Produkte. Eintritt: Kinder (ab 6 Jahre) 2,50€ Schüler/Studenten (bis 27 Jahre) 2,50€ Erwachsene (ab 18 Jahre) 4,00€ Familienkarte (bis 2 Kinder) 10,00€ Gruppen: Gruppe Erwachsene - ab 10 Personen, pro Person 3,00€ Gruppe Kinder - ab 10 Personen, pro Person 2,00€
Gotisches Dielenhaus
● Stralsund
Das Dielenhaus ist ein historisches Baudenkmal im Herzen der Stadt und bietet mit seiner Miniaturausstellung einen Blick auf die bedeutendsten Stralsunder Bauwerke und die gesamte Altstadtinsel. Das für Norddeutschland typische Dielenhaus wurde in der Mitte des 14. Jahrhunderts erbaut und von 1977-79 rekonstruiert. Das historische Baudenkmal wurde nach seiner gotischen Diele im Erdgeschoss benannt. Das Dielenhaus beherbergt für die Dauer der Saison eine Miniaturausstellung mit Modellen der bedeutendsten Gebäude der Hansestadt und ein großes Modell der gesamten Altstadtinsel.
Grabmal des Finnischen Kriegers
● Ostseebad Binz
Ein kleines Ziel im Biosphärenreservates Südost - Rügen. Das Grabmal eines finnischen Kriegers, aus den napoleonischen Kriegen, der 1806 an dieser Stelle tot aufgefunden wurde.
Großer Stein - Findling von Nardevitz
● Glowe
Der Findling "Großer Stein" ist einer der größten auf der Insel Rügen. Der ca. 250 m vom Rugeshus entfernte „Große Stein“ von Nardevitz weist beeindruckende Maße von 8,60 m x 4,60 m x 3,10 m (L x B x H) auf. Mit seinen 281 Tonnen Gewicht ist dieser mächtige Granit neben dem „Buhskam“ der zweitgrößte Findling auf Rügen. Der ehemals dreifach so große Stein diente nachweislich 1854 als Steinbruch für die Gewinnung von Baumaterial zur Herstellung von Denkmälern, wie beispielsweise für die sog. Preußensäulen. Sprengkanten und Rillen lassen den Findling sehr unregelmäßig geformt wirken. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab "Fliederberg" bei Lonvitz
● Putbus OT Lonvitz
In der Nähe von Lonvitz, einem Ortsteil der Gemeinde Putbus, liegt das Großsteingrab "Fliederbusch". Es ist auch als "Fleederbarg" bekannt. Dieses sehenswerte ca. 30 m lange Großsteingrab mit trapezförmigem Hünenbett befindet sich auf einem Geländerücken direkt an der Straßenkreuzung zwischen Putbus und Vilmnitz an der Abzweigung nach Zirkow. Auf einem der Decksteine, der nahe der Straßenböschung in nicht mehr originaler Position liegt, zeichnen sich mehrere Schälchen ab. Auch auf der Schmalseite des Hünenbettes sind auf der vertikalen Seite des letzten Steines drei Schälchen zu entdecken. Aufgrund von charakteristischen Keramikfunden ist von slawischen Nachbestattungen im Megalithgrab auszugehen. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab Dubnitz
● Sassnitz
Das Großsteingrab Dubnitz liegt auf einem Feld nordöstlich des Ortes. In einem ovalen ca. 20 x 18 m großen Hügel, der sich mitten auf dem Feld nordöstlich von Dubnitz befindet, verbirgt sich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Großsteingrab. Ersichtlich sind nur zwei große Steine an der Oberfläche des Hügels, die allem Anschein nach zwei Decksteine darstellen. Neben dem Hügel befindet sich eine alte Sand- oder Mergelgrube. Der von Süden nach Norden ansteigende Hügel ist von Bäumen bestanden. Die Grabkammer des Megalithgrabes scheint noch intakt zu sein. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab Dwasieden
● Sassnitz
Das Dwasiedener Hünengrab nahe des Hochuferweges bei Sassnitz ist mit einer Länge von 35 m, zwei sehr großen Wächtersteinen und einem gut erhaltenen trapezförmigen Hünenbett, das die Grabkammer in Form von Umfassungssteinen umgibt, besonders imposant. Das Dwasiedener Hünengrab nahe des Hochuferweges bei Sassnitz ist mit einer Länge von 35 m, zwei sehr großen Wächtersteinen und einem gut erhaltenen trapezförmigen Hünenbett, das die Grabkammer in Form von Umfassungssteinen umgibt, besonders imposant. Schon Caspar-David Friedrich war von dem Grab so fasziniert, dass er es in Zeichnungen und Skizzen festhielt. Bei der von Prof. Ewald Schuldt durchgeführten Ausgrabung im Jahr 1970 konnten vor allem vor und im Eingang zur Grabkammer diverse Funde entdeckt werden. Dazu zählen u. a. Keramikscherben, Pfeilspitzen, Bernsteinperlen, Beile und andere Feuersteingeräte. Eine weitere Besonderheit am Grab sind die am umgekippten Wächterstein und an einem der Einfassungssteine angebrachten Schälchen, die bis heute viele Fragen offen lassen. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab Nipmerow
● Lohme
Das Großsteingrab Nipmerow ist ein Ganggrab und damit eine Seltenheit unter den Großsteingräbern der Insel Rügen. Vor der Notgrabung von 1983 als bronzezeitliches Hügelgrab gedeutet, entlarvte sich der ca. 15 m hohe Hügel als eine Rügener Besonderheit unter den Großsteingräbern: ein Ost-West ausgerichtetes Ganggrab mit vier Decksteinen, d. h. ein Grab mit angefügtem Gang an der Längsseite, hier der Nordseite. Die zwei entdeckten slawischen Körpergräber im Hügel belegen die wiederholte Nutzung des Grabes ca. 4500 Jahre später. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab Nobbin - "Riesenberg"
● Nobbin
Bei diesem eindrucksvollen ca. 34 x 11-18 m (L x B) großen Megalithgrab aus der Trichterbecherkultur (ca. 4100-2800 v. Chr.) handelt es sich um einen erweiterten Dolmen mit trapezförmigem Hünenbett, zwei teils 3 m hohen Wächtersteinen (von insgesamt vier) und zwei Grabkammern als Besonderheit. Bei diesem eindrucksvollen ca. 34 x 11-18 m (L x B) großen Megalithgrab aus der Trichterbecherkultur (ca. 4100-2800 v. Chr.) handelt es sich um einen erweiterten Dolmen mit trapezförmigem Hünenbett, zwei teils 3 m hohen Wächtersteinen (von insgesamt vier) und zwei Grabkammern als Besonderheit. Aufsehenerregend war der Fund einer arabischen Münze, ein omajadischer Dirham, sowie einer eisenzeitlichen Urne als Nachbestattung in einer der Grabkammern, die u. a. ein Fibel- und Messerrest enthielt. Die Münze, aber auch die geborgene Keramik vom Südteil des Grabes datieren in die Slawenzeit. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab Starrvitz
● Dranske
Das Großsteingrab Starrvitz ist ein trapezförmiges, teils überhügeltes Megalithgrab. Bei diesem teils noch überhügelten Megalithgrab handelt es sich um ein trapezförmiges Langbett mit den Maßen von ca. 35 m x 6 bzw. 10 m. Die wahrscheinlich noch komplett erhaltene Grabkammer, von der noch drei Decksteine erkennbar sind, befindet sich im Westen des Hünengrabes. Möglicherweise existiert noch eine zweite Grabkammer im Ostteil des Grabes, worauf ein aus dem Hügel herausragender größerer Stein hinweist. Das Hünenbett mit seinen Umfassungssteinen ist zum großen Teil noch gut erhalten, was ebenso auf einen umgestürzten Wächterstein an der Südwestecke zutrifft. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab an der Waldhalle
● Sassnitz
Das Großsteingrab an der Waldhalle liegt im Wald nahe der Wissower Klinken. Nahe der Waldhalle an den Wissower Klinken befinden sich drei Großsteingräber. Das bekannteste Grab dieser Megalithgrabgruppe ist ein Großdolmen, von dem sich noch die Grabkammer mit drei Tragsteinpaaren und drei Decksteinen, aber auch der Schluss- und Schwellenstein noch gut erhalten hat. Ein Deckstein liegt jedoch außerhalb der Grabkammer. Das umgebende Hünenbett ist trotz weniger vorhandener Steine gut erkennbar. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingrab bei Posewald
● Puttbus
Das Hünengrab "Blocksberg" befindet sich direkt an der Straße bei Posewald. An der Strasse von Lonvitz nach Zirkow befindet sich nördlich vom Ort Posewald das Großsteingrab „Blocksberg“, ein sogenannter Großdolmen mit Windfang. Ursprünglich hatte das Grab drei Decksteine, wovon sich nur noch ein Deckstein in fast originaler Position - eingesunken in die Kammer - befindet. Die zwei anderen Steine liegen in unmittelbarer Nähe: einer am Rand des Hügels, der andere noch in der Erde. Der fast kreisrunde Hügel ist noch immer umgeben von einigen Umfassungssteinen des Hünenbettes, dessen genaue Form nicht bekannt ist. Autor: Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingräber bei Altkamp
● Putbus
Zu den Großsteingräbern Krakvitz gehören unter anderem der "Teetsbusch" und der "Hexenbusch". In der Nähe von Putbus befinden sich unzählige Großsteingräber, wozu bei Neukamp nahe des Greifswalder Boddens auch der „Teetsbusch“ und der „Hexenbusch“ gehören. Das auf dem Tempelberg gelegene Großsteingrab „Hexenbusch“ wird im Volksmund auch als „Flederbarg“ bezeichnet. Beide Begriffe entsprechen den dazugehörigen Flurnamen. Vom Grab selbst sind noch vier Seitensteinpaare und drei in die Grabkammer eingesunkenen Decksteine erhalten. Bei dem Hünengrab handelt es sich um einen trichterbecherzeitlichen, d. h. ca. 5500-5000 Jahre alten, Großdolmen aus drei Jochen. Im Grabinnenraum konnten senkrecht stehende Steinplatten, sog. Quartiere, entdeckt werden.
Großsteingräber im Pastitzer Forst
● Putbus
Im Pastitzer Forst bei Putbus sind bis heute viele Bodendenkmäler erhalten, zu denen Großsteingräber, Hügelgräber, Burgwälle, aber auch Schälchen- und Rillensteine gehören. Im Pastitzer Forst bei Putbus sind bis heute viele Bodendenkmäler erhalten, zu denen Großsteingräber, Hügelgräber, Burgwälle, aber auch Schälchen- und Rillensteine gehören. Unter den Gräbern aus der Jungsteinzeit befindet sich ein bekanntes Megalithgrab (Fundplatz 2 im Pastitzer Forst) an der Bahnstrecke von Bergen nach Putbus. Trotz Spuren der Steinschlägerkolonnen ist hier das Hünenbett mit seinen Umfassungssteinen noch gut erhalten. Ursprünglich hatte das Grab - ein Großdolmen mit Windfang aus der Zeit um 3000 v. Chr. - eine Grabkammer mit vier Decksteinen, wovon zwei jedoch fehlen und einer in die Kammer gerutscht ist. Auch beim vermeintlichen Großsteingrab, Fundplatz 51, im Pastitzer Forst haben sich die Umfassungssteine größtenteils erhalten. Doch die Grabkammer ist bisher im flachen länglichen Hügel oberirdisch nicht sichtbar. Fraglich ist daher, ob diese Struktur tatsächlich ein Großsteingrab ist. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Großsteingräber von Lancken-Granitz
● Lancken-Granitz
Die einmalige Grabanlage aus sieben gut erhaltenen ca. 5000 Jahre alten Großsteingräbern aus der Trichterbecherkultur befindet sich im Dreieck zwischen den Dörfern Lancken-Granitz, Dummertevitz und Burtevitz Die einmalige Grabanlage aus sieben gut erhaltenen ca. 5000 Jahre alten Großsteingräbern aus der Trichterbecherkultur befindet sich im Dreieck zwischen den Dörfern Lancken-Granitz, Dummertevitz und Burtevitz. Diese im Großkreis Vorpommern-Rügen größte und am besten erhaltene Megalithgrabkonzentration mit ehemals mindestens 19 Hünengräbern wurde fast komplett archäologisch untersucht. Aus den Großdolmen mit Windfang konnten u. a. Keramikscherben, Bernsteinperlen, Äxte, Beile, Pfeilspitzen und Klingen, aus einigen Gräbern auch menschliche Knochen und Funde aus der Bronzezeit geborgen werden. Autor: Dr. Katrin Staude / Archäo Tour Rügen, archaeo-tour-ruegen.de
Gude Mode & Lifestyle
● Stralsund
Gude Mode & Lifestyle steht für das Motto “von Gude gekleidet, von allen beneidet“. Gude Mode & Lifestyle in Stralsund wurde 1998 von Kai Gude gegründet. Im Laufe der Jahre wurde das Unternehmen um ein weiteres Geschäft in der Innenstadt erweitert. Unsere Kunden können sich an exklusiver Damen und Herrenmode erfreuen. So finden Sie Marken wie Frieda & Freddies, Monari, Nü oder Mos Mosh bei den Damen, sowie Camel, Mode Monte Carlo oder PME Legend bei den Herren. Die Herrenkollektion gibt es aktuell nur im Strelapark. Gude Mode & Lifestyle steht für das Motto “von Gude gekleidet, von allen beneidet“. Wir freuen uns über Ihren Besuch und beraten Sie gern. Gude Mode & Lifestyle Stralsund
Gutshaus Kartzitz
● Rappin OT Kartzitz
Eine ursprünglich einheitliche geschlossene wunderschöne Anlage mit dem einzigen auf Rügen noch erhaltenen barocken Herrenhaus. Das erstmalig in Urkunden des 13. Jahrhunderts erwähnte Kartzitz war von dieser Zeit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ununterbrochen im Besitz der Familie v. Usedom. Danach wechselte es mehrfach seinen Besitzer und wurde 1945 im Zuge der Bodenreform enteignet und aufgesiedelt. Nach der Wiedervereinigung haben Graf und Gräfin Knyphausen, deren Familie bis zur Enteignung 1945 Besitzer des benachbarten Gutes Pansevitz war, die Gutsanlage Kartzitz vom Alteigentümer Joachim von Schinckel käuflich erworben und seitdem das Herrenhaus mit den beiden Kavalierhäusern und den etwa sieben Hektar großen englischen Landschaftspark grundlegend renoviert. Die gräfliche Familie zu Innhausen und Knyphausen bewohnt heute das Gutshaus und unterhält den Park.
Gutshaus Losentitz
● Losentitz
Privat genutztes Gutshaus aus dem Jahre 1892 mit großem Landschaftspark. Das Gut Losentitz auf Rügen befand sich bis 1767 im Besitz der Familie des schwedischen Reichsrates Axel Graf von Löwen, Vorbesitzer im 16. Jahrhundert war die Familie von Berglase.1767 erwarb Familie von Dyke das Gut, sie blieben Eigentümer bis 1935. Das Gutshaus, ein zweigeschossiger, roter Backsteinbau, entstand um 1892 im Auftrag von Otto von Dyke. Nach der Enteignung der letzten Gutsbesitzerin Armgard von Heyden-Linden 1945 bot das Gutshaus vielen Familien ein Zuhause. Nach der politischen Wende begannen Restaurierungsarbeiten, der Eigentümer ging jedoch in Konkurs und das Gutshaus stand danach einige Jahre leer. Im Jahre 2009 fanden sich neue Besitzer, die die Sanierungsarbeiten weiterführen und das Gutshaus anschließend privat nutzen möchten. Besonders wertvoll ist die in großen Teilen erhaltene Bibliothek im Inneren des Gebäudes, aber auch hervorragende Stuckarbeiten und teilweise bemalte Wandvertäfelungen sind hier zu finden. Das Gutshaus ist von einem 6 ha umfassenden Landschaftspark umgeben, diesen ließ der schwedische Generalmajor Moritz von Dyke zwischen 1794 bis 1811 anlegen.
Gutshaus Maltzien
● Garz OT Maltzien
Das Gut befand sich seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der Familie von Kahlden, deren Wappen - ein Löwenkopf - am Giebel des Herrenhauses zu sehen ist sowie an der Uhr am Turm. Spätestens seit dem 16. Jahrhundert gehörte der Familie von Kahlden das Anwesen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ließ Karl von Kahlden den imposanten Bau im Stil der Tudorgotik errichten. Das eingeschossige Herrenhaus erscheint durch sein hohes Sockelgeschoss, das durch einen Kniestock nutzbar gemachtes Dach, die beiden zweigeschossigen Risalite und den dreigeschossigen Turmbau an der Südseite größer. Die bauzeitliche Haustür in dem aufwendig gestalteten rundbogigen Haupteingang blieb zum Glück erhalten. Der altanartige Vorbau ist leider nicht mehr erhalten. Ins Auge fallen die für die Gegend untypischen gelben Klinker und die horizontal eingefügten roten Klinker. Das Wappen der von Kahldens - ein Löwenkopf - ist am Giebel des Herrenhauses zu sehen, sowie an der Uhr am Turm. Durch den letzten von Kahlden wurde das Gut 1908 an den Landwirt Max Venzmer verkauft. Im Zuge der Bodenreform 1945 wurde seine Witwe enteignet. In Folge war die Nutzung des Herrenhauses vielfältig. Bis 1989 diente es als Schulgebäude und beherbergte danach auch Gewerberäume. Ab 2002 begann der neue Besitzer mit der Instandsetzung. Lediglich die den ehemaligen Park umgebende Mauer ist in Teilen erhalten geblieben. Das Gutshaus befindet sich in Privateigentum und wird zu Wohnzwecken genutzt.
Gutshaus Renz
● Renz
Das Gut befand sich bis ins 14. Jahrhundert im Besitz der Gebrüder von Platen, bis ins 18. Jahrhundert der Familie von Kahlden, nach 1749 wechselten die Besitzer häufig. Das Gutshaus wurde 1582 oder 1603 für Erich von Kahlden errichtet, später fanden Umbauten statt. Zu den zahlreichen Besitzern gehörten: 1749 L. J. Bandelin, 1772 von Colmar, 1862 von Röder, 1928 von Usedom und von der Lancken. An der Eingangsfront sind die Reste eines Treppenturms erhalten. Die Fenster am Haus sind unregelmäßig angeordnet. An der Südostecke des Gebäudes befindet sich ein zweiachsiger Rundkerker. An der Westseite wurde um 1870 ein zweigeschossiger Anbau mit Walmdach angesetzt. Nach 1945 wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt. 1974 fanden Renovierungsarbeiten statt. Dem Gutshaus schließt sich ein kleiner Park mit altem Baumbestand an. Neben dem alten Gutshaus steht das neue, backsteinerne, siebenachsige Gutshaus im neogotischen Stil.
Gutshaus Streu
● Schaprode OT Streu
Streu bei Schaprode auf Rügen war ein alter Gutsbesitz der Familie von der Osten. In der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts erwarb die Familie von Platen das Gut, 1749 waren die von Lotzow Besitzer und 1757 die Familie von Bohlen. Anfang des 20. Jahrhunderts erwarb Johannes Volkmann das Gut, der aber 1945 enteignet wurde. Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gutshaus zu Wohnzwecken genutzt, stand jedoch viele Jahre leer bis sich im Jahre 2001 neue Eigentümer fanden, die das Gebäude denkmalgerecht instandsetzten und seitdem bewohnen. Das Gutshaus wurde im 18. Jahrhundert errichtet und 1871 im Auftrag der Familie von Bohlen umgebaut. Von diesem Umbau, bei dem unter anderem die linke Gebäudehälfte um ein Geschoss erhöht wurde, zeugt eine Terrakottaplatte über dem Haupteingang. Von der ehemaligen Gutsanlage blieben zwei Gebäude erhalten. Südlich des Wirtschaftshofes liegt eine gepflegte Parkanlage mit Teich und einigen alten Bäumen. Der ehemalige Waldpark wurde nach 1945 teilweise freigeschlagen.
Gutshaus Venz
● Neuenkirchen OT Venz
Der Ort Venz auf Rügen wird in einer Urkunde der Stralsunder Marienkirche im Jahre 1486 erstmals als Rittersitz erwähnt. Als älteste bekannte Eigentümer wird die Familie von Raleke genannt. Im Jahre 1563 erwarb Jürgen von Platen auf Granskevitz durch Tausch das Gut. Das Herrenhaus entstand Ende des 16. Jahrhunderts im Auftrag von Georg von Platen unter Einbeziehung eines älteren Gebäudes. Ende des 17. Jahrhunderts erhielt das Herrenhaus den Giebel, das Satteldach sowie die beiden Zwerchhäuser. In Venz verbrachte der Feldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819) in seinen Jugendjahren die Ferien auf dem Hof seiner Schwester. Im Jahre 1924 erwarb Eduard Berger das Gut von der Familie von Platen, er blieb Eigentümer bis zur Enteignung 1945. Im Anschluss diente das Herrenhaus mehreren Familien als Wohnsitz, zeitweilig waren auch der Rat der Gemeinde und Kulturräume untergebracht. Seit den 1970er Jahren stand es viele Jahre leer bis es 1996 durch die Familie des letzten Besitzers zurückgekauft wurde. Das Gutshaus und die Gutsanlage bilden heute wieder den Mittelpunkt eines landwirtschaftlichen Betriebes und wurden schrittweise denkmalgerecht saniert.
Gärtnerei am Gutshaus Parow – Gärtnerei, Café & Vorpommernshop
● Kramerhof OT Parow
Erleben Sie die Wiederbelebung der Alten Gärtnerei am Gutshaus hautnah. Hier verbindet sich seit 2017 eine nach historischem Vorbild wiederhergestellte Gärtnerei mit einem Gemeinschaftsladen regionaler Produzenten und einem anliegenden Café im Gutshausambiente zu einem besonderen Ausflugsziel der Region. Die „Gärtnerei am Gutshaus Parow“ ist eine dreiflügelige Anlage aus dem Jahr 1913, die bis 1974 bewirtschaftet wurde. 2017 wurde sie durch die Initiative der Gemeinde Kramerhof in Zusammenarbeit mit dem Jugendhaus Storchennest in mühevoller Restaurierungsarbeit in seiner ursprünglichen Gebäudeform wiederhergestellt. Eingebettet in das denkmalgeschützte Gutshausensemble entdecken Sie hier eine Gärtnerei mit Gewächshaus und einem 4.000 m² großen Nutz- und Schaugarten nach historischem Vorbild, um längst vergessene alte Obst- und Gemüsesorten, vor allem aus der Region Mecklenburg-Vorpommern, zu bewahren, wiederzubeleben und den Besuchern nahezubringen. In der Gärtnerei am Gutshaus wird die lange Tradition der Bewirtschaftung von Klein- und Hausgärten in unserer Region als gartenkulturelles Erbe verstanden. Die Wertschätzung für gärtnerische Produkte und der Arten- und Sortenreichtum unserer Region wird hier sichtbar gemacht. Im Jahr 2017 wurde der Vorpommernshop eröffnet. Neben frischem Obst und Gemüse aus der Gärtnerei werden über 300 verschiedene regionale Produkte aus dem Landkreis Vorpommern-Rügen angeboten. Anliegend befindet sich ein Café mit Außenterrasse, das zum Verweilen in naturnaher Atmosphäre einlädt. Die „Gärtnerei am Gutshaus Parow“ ist damit Verweilort als auch Treffpunkt, um Menschen mit Themen wie Natur und Garten, Regionalität, Nachhaltigkeit, Artenvielfalt und gesundem Essen zusammenzubringen. Lassen Sie sich von regionalen Köstlichkeiten, frischgebackenen Kuchen und hausgemachten Torten im Café verwöhnen und überzeugen Sie sich von der Vielfalt unserer Region im Vorpommernshop. Die Gärtnerei hält frisches, saisonales Obst und Gemüse für Sie bereit und gibt Ihnen gerne auch Anregungen für die Zubereitung der Produkte. Rund ums Jahr finden verschiedene Veranstaltungen statt, zu denen wir Sie herzlich einladen. Öffnungszeiten Café: Di - So: 12:00 - 17:00 Uhr Öffnungszeiten Vorpommernshop: Januar - März: Mi - Sa: 11.00 - 17.00 Uhr (Sonn- und feiertags geschlossen) April - Dezember: Di - Sa: 11.00 - 17.00 Uhr (Sonn- und feiertags geschlossen) Kontakt Café: 03831/3085618 | www.mmf-parow.de Kontakt Vorpommernshop: 03831/3074783 | www.vorpommernshop.de
Hafen & Wasserwanderrastplatz Ralswiek
● Ralswiek
Der romantische und historische Ort am Südufer des Großen Jasmunder Boddens ist die älteste Siedlung Rügens. Der heute eher beschauliche, ruhige Ort war damals eine große slawische Hafen- und Handelssiedlung. Das heute kleine Ralswiek gehörte im Mittelalter zu den wichtigen Häfen an der Ostsee. Die umfangreichen Handelsbeziehungen, die zu anderen Hafenstädten an der Ostsee bestanden, belegen archäologische Funde. Letztere stellen einen kulturellen Höhepunkt der Region dar. Von der Freitreppe des Schlosses in Ralswiek kann man einen herrlichen Blick über den weitläufigen Schlosspark, den Großen Jasmunder Bodden und die Freilichtbühne der Störtebeker Festspiele genießen. Der idyllische Naturhafen wurde im Jahr 2000 modernisiert und ausgebaut. Der Hafen verfügt über eine Slipanlage, einen beleuchteten Steg, Frischwasser am Liegeplatz, Stromanschluss am Liegeplatz, sowie einen Brötchenservice. Sanitäranlagen stehen ebenfalls zur Verfügung. In der Nähe befinden sich Gaststätten und Einkaufsmöglichkeiten. Es ist ein sehr schön gelegener Hafen, der viel Zeit für Erholung bietet.