Sehenswürdigkeiten

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Räuber-Vieting-Höhle

Räuber-Vieting-Höhle

📍 Parchim

Im heutigen Naturschutzgebiet Sonnenberg sorgte einst Räuber Vieting für Angst und Schrecken. Seine Höhle und weitere Spuren aus dieser Zeit sind noch heute zu besichtigen. Neben seinen innerstädtischen Sehenswürdigkeiten glänzt Parchim mit seiner landschaftlich reizvollen Umgebung und malerischen Natur. So kann man im Naturschutzgebiet Sonnenberg südwestlich der Kreisstadt mit die größten und schönsten Douglasien Mitteleuropas bestaunen. Ein perfektes Versteck für den Räuberhauptmann Vieting und seine Schar, die nach Überlieferung dort im Mittelalter ihr Unwesen getrieben haben sollen. Die Bande lauerte im Wald und raubte Reisende aus. Einmal verschleppten sie sogar ein Mädchen und hielten es in ihrer Höhle gefangen. Als eines Tages die Vorräte zur Neige gingen, wurde die Frau in die Stadt geschickt, um neue zu besorgen. Dabei behalf sie sich einer List und legte auf dem Rückweg Erbsen aus, die direkt zur „Vietingshöhle“ führten. Dadurch konnte dem Räuber mitsamt seiner Bande letztendlich das Handwerk gelegt werden. Die Höhle und weitere „sagenhafte Überbleibsel“ aus längst vergangenen Zeiten sind auch heute noch zu bewundern. Trotz intensiver Suche fand man allerdings nie den großen Schatz, der über die Jahre hinweg wohl stetig angewachsen war. Die berühmte „Erbsenspur“ ist ebenfalls noch begeh- und erlebbar.

SUP Schwerin

SUP Schwerin

📍 Schwerin

Habt ihr Lust auf einen Ausflug mit dem Stand-Up-Board? Wir bieten Kurse für Einsteiger sowie Abenteuertouren, Familienausflüge und Firmenevents an. Sommer - Sonne - SUP! Stand Up Paddling - oder kurz SUP - das ist unsere Leidenschaft. Es ist die perfekte Kombination aus Entspannung und sportlicher Aktivität unter freiem Himmel. Egal ob am Wochenende oder nach der Arbeit, für uns gibt es nichts Schöneres, als mit dem Stand-Up-Board auf dem See zu sein. Aufgrund seiner Vielfalt an Gewässern bietet Schwerin optimale Bedingungen sowohl für Einsteiger, als auch für Fortgeschrittene. Probiert es doch einfach mal aus! Verleih und Kursteilnahme nur nach vorheriger Absprache. Seid spontan und gönnt euch eine kleine Auszeit!

Schaalsee-Safari

Schaalsee-Safari

📍 Wittenburg

Mit dem zertifizierten Landschaftsführer Andreas Ermisch geht es auf Entdeckungstour durch das UNESCO-Biosphärenreservat Schaalsee. Zwischen klaren Seen, Moorlandschaften und weiten Wiesen lassen sich Kraniche, Seeadler und sogar Wasserbüffel beobachten. Begleitet von spanenden Fakten, Sagen und Mythen wird die Tour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis. Treffpunkt: Pahlhuus in Zarrentin. Hier startet die Schaalsee-Safari. Eine Reise in das UNESCO-Biosphärenreservat, das für seine Artenvielfalt und unberührte Schönheit bekannt ist. An den Wochenenden führt Andreas Ermisch, zertifizierter Naturlandschaftsführer und echter Kenner der Region, seine Gäste durch diese beeindruckende Landschaft – in einem Safariwagen, der auf den ersten Blick recht ungewöhnlichen wirkt.  Der Transporter leuchtet im knalligen Orange. Eine „Buchanka“ – russisch für Kastenbrot. „Perfekte Tarnung,“ erklärt Andreas, „Die Farbe kommt in der Natur als Futter nicht vor. Für die Tiere sind wir unsichtbar“ Dann geht es los. Das Kopfsteinpflaster weicht holprigen Wegen entlang des Schaalsees. Erster Halt: das Ufer bei Schalliß. Vom Steg aus eröffnet sich ein fantastischer Blick auf Zarrentin. Andreas zeigt auf das glasklare Wasser – der Schaalsee ist mit 72 Metern einer der tiefsten KlarwasserseenDeutschlands. Er erzählt von der sagenumwobenen Geschichte um die Maräne. Ein roter Krebs schimmert im Wasser. Der See wirkt wie ein lebendiges und zugleich stilles Schauspiel aus Licht und Wasser. Weiter geht’s, und der Wald weicht weitläufigen Wiesen. Plötzlich heißt es anhalten: Am Feldrand stolzieren zwei majestätische Kraniche. Die Ferngläser gehen reihum, um die anmutigen Tiere aus der Ferne zu beobachten. Die Fahrt führt zudem vorbei an grasenden Wasserbüffeln, der historischen Stintenburg und der Schaalmühle mit ihren Fischtreppen, zu den mystischen Moorlandschaften bei der Staustufe der Schilde bis hin zur fast schon hügeligen Landschaft bei der Schaale. Abgeknickte Bäume und auf die Flut wartende Wasserläufer betonen die Unberührtheit dieses Ortes. Ein Seeadler fliegt davon, und das Röhren der Hirsche in der Brunftzeit hallt durch die Luft.

Schlachtfeld bei Wakenstädt - Gadebusch 1712

Schlachtfeld bei Wakenstädt - Gadebusch 1712

📍 Gadebusch

Die Folgen des Dreißigjährigen Krieges waren halbwegs überwunden, als in Mecklenburg erneut Kämpfe ausländischer Mächte ausgetragen wurden. Schweden und Dänemark, die sich im Nordischen Krieg (1700-1721) befanden, begegneten sich 1712 bei Gadebusch und sorgten dafür, dass die kleine Stadt noch heute historische Bedeutung hat. Im Verlauf des Nordischen Krieges (1700-1721) um die Vorherrschaft im Ostseeraum zog die schwedische Feldarmee unter der Führung des Generals von Stenbock von September bis Dezember des Jahres 1712 durch Mecklenburg. Sie war den dänischen Truppen auf den Fersen, die bereits aus Rostock und Wismar den Rückzug angetreten hatten. Am 20. Dezember kam es in der Nähe von Wakenstädt zu einer blutigen Schlacht. Der König der Dänen, Friedrich IV., zog mit den verbündeten Sachsen gegen die Schweden auf, ohne auf das ebenfalls verbündete, heranrückende russische Heer zu warten. Die Schlacht mit rund 14.000 beteiligten Soldaten begann um 13 Uhr und wurde erbittert geführt, doch letztendlich verloren die Dänen gegen die Überlegenheit der schwedischen Truppen und mussten sich nach Ratzeburg und Mölln zurückziehen. Mit dem Sieg der Schweden und rund 4.000 Toten endete die Schlacht bei Gadebusch. Die meisten Gefallenen wurden auf dem Schlachtfeld begraben, einige Offiziere sind auf dem Gelände der Gadebuscher Kirche bestattet worden. Eine Gedenkstätte bei Wakenstädt mit mehreren Informationstafeln und Gedenksteinen erinnert an die Schlacht vor 300 Jahren, die als größte Feldschlacht Mecklenburgs in die Geschichte einging.

Schleusentor Garwitz

Schleusentor Garwitz

📍 Matzlow-Garwitz

Das historische Obertor der Schleuse in Garwitz zeugt von der technischen Baukunst vergangener Zeiten. Direkt neben der Garwitzer Schleuse befindet sich ein Denkmal der besonderen Art: Das Tor der alten Schleuse. Dieses wurde im Jahr 1894 erbaut und in seiner Ausführung als Holztor im Jahr 1989 erneuert. Während der Grundinstandsetzung der Schleuse im Jahr 2000/2001 wurde das Obertor der Schleuse ausgebaut und oberhalb der Schleuse platziert. Hier bleibt es als technisches Denkmal erhalten und kann von Besuchern bewundert werden. Direkt neben dem Obertor befindet sich ein Rastplatz, der mit Blick auf das rege Treiben auf der Müritz-Elde-Wasserstraße zum Verweilen einlädt.

Schloss Kaeselow

Schloss Kaeselow

📍 Lützow

Das historische Gutshaus „Schloss Kaeselow" liegt 20 km westlich von Schwerin eingebettet in einem großem Grundstück mit Park und Garten. Das repräsentative Herrenhaus im Stil der Tudorgotik wurde 1860 von Geheimrat Heinrich von Brock errichtet. Familie von Oertzen war im Besitz des Ensembles seit 1878 und 1901 - 1945 war die Familie von Both im Besitz des Hauses. Ohne große äußerliche Veränderungen erstrahlt es bis heute. Im umliegenden Park, zugänglich von einer Freitreppe über den Wintergarten, gibt es frei umherlaufende Hühner und Gänse sowie alten Baumbestand. Der repräsentative Schlosssaal war offizielle Außenstelle des Standesamts. Haus und Grundstück wurden seit 1992 von Familie Gerd-Rainer Hienstorfer gehegt und gepflegt. Seit einiger Zeit übernahmen neue Eigentümer, Claudia Steinlechner und Vincent Grundke, das Anwesen. Mit großem persönlichem Engagement treiben sie die Sanierung des Hauses voran. Es sollen Ferienwohnungen und Veranstaltungsräume entstehen. Die Eigentümer wohnen privat hier.

Schloss Ludwigslust

Schloss Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Ehemaliges Residenzschloss und Mittelpunkt der spätbarocken Stadtanlage. Säle mit Kunst des 18. Jh. als Museum. Großzügiger Schlosspark mit barocken Wasserspielen und Picknickplätzen. Open-Air-Event im August: Kleines Fest im großen Park. Schloss Ludwigslust heißt seine Gäste mit dem Rauschen der Kaskaden willkommen. Inmitten eines weitläufigen Parks erhebt sich das spätbarocke Schloss mit seiner hochwertigen Sandsteinfassade, das zwischen 1772 und 1776 unter der Regie des Herzogs Friedrich von Mecklenburg-Schwerin erbaut wurde. Wo zuvor das kleine Jagdschloss seines Vaters Christian Ludwig stand, ließ er seinen eigenen herrschaftlichen Traum verwirklichen. Ein Highlight ist der Goldene Saal. Hier lassen fünf große Kristalllüster die vergoldeten Dekorationen aus Papiermaché an Wänden, Decken, Spiegeln und monumentalen Säulen eindrucksvoll erstrahlen. Der kunstvoll gearbeitete Parkettfußboden bildete einst die Bühne für ausschweifende Bälle und Konzerte. Der Goldene Saal wird seit September 2020 restauriert. Filigrane Zierelemente schmücken auch die herzoglichen Appartements des Ostflügels. In den restaurierten Räumen mit ihren hochwertigen Marketeriefußböden, Wandbespannungen aus Damast, kostbaren Tapeten und historischen Möbeln wird das höfische Leben des ausgehenden 18. Jahrhunderts wieder erfahrbar. Sehenswert sind die künstlerisch wertvollen, bedruckten Papiertapeten in den ehemaligen Gästeappartements, die in ihrem originalen Zustand konserviert und neben der Rekonstruktion zur Anschauung belassen wurden. Die Gemäldegalerie als Abschluss des Paradeappartements ist seit ihrer Restaurierung wieder in ihren ursprünglichen Dimensionen erlebbar. Hier können eine Fülle von Werken der Ludwigsluster Hofkünstler sowie außergewöhnliche Architekturmodelle aus Kork bewundert werden. Durch die Fenster bieten sich hinreißende Aussichten in den großen Schlosspark sowie auf die Hofkirche. Der Barockgarten wurde Mitte des 19. Jahrhunderts durch den Gartenarchitekten Peter Joseph Lenné im landschaftlichen Stil umgestaltet. Bei einem Spaziergang entlang der barocken Alleen, vorbei an Wasserkünsten und Kanälen, ergeben sich immer neue Blickachsen zwischen Architektur und Natur, die darauf warten, entdeckt zu werden. *Der Park ist vorübergehend komplett gesperrt aufgrund eines Baumsturzes. Ab Ende November wird die Hauptachse des Parks wieder für die Öffentlichkeit freigegeben. Bis dahin werden die Baumpflegearbeiten entlang der Hofdamenallee und des Rasenparterres soweit abgeschlossen sein, dass dieser Bereich wieder verkehrssicher ist. Das Schlossmuseum, Café und das Rasenparterre sind zugänglich.

Schloss Neuhoff

Schloss Neuhoff

📍 Neuhof

Das Herrenhaus Schloss Neuhof stand fast 20 Jahre lang leer. Seit Ende 2014 ist es endlich wieder bewohnt – und wird Schritt für Schritt liebevoll restauriert. Schon jetzt könnt ihr erleben, wie hier etwas ganz Neues entsteht: Die neuen Inhaber und der frisch gegründete Kultur- und Pferdesportverein setzen sich mit viel Herzblut für Kunst, Kultur und Pferdesport ein – und laden Euch ein, Teil davon zu werden. Willkommen auf Schloss Neuhof! Schon im Jahr 1235 wurde das Schloss erstmals urkundlich erwähnt – damals im Besitz der Familie von Plessen, die schon damals eine besondere Verbindung zu Pferden hatte. 1744 lebte hier der Ur-Vater der Trakehner-Zucht, und von 1823 bis 1945 war Schloss Neuhof im Besitz der Familie von Langen. Eine echte Legende aus der Reiterwelt hat hier ihre letzte Ruhe gefunden: Carl Friedrich von Langen, zweifacher Dressur-Olympiasieger von 1928, ist auf dem gutseigenen Friedhof begraben. Es heißt sogar, dass eines seiner Pferde im Park liegt – und sein Geist noch immer durchs Schloss streift … Heute heißt Euch die Familie Pils aus Österreich herzlich willkommen. Bei Veranstaltungen wie der MittsommerRemise, dem Schlösserherbst, spannenden Ausstellungen oder dem Pferde-Filmfestival könnt ihr das besondere Flair von Schloss Neuhof hautnah erleben. Das Gutshaus wird Stück für Stück mit viel Liebe saniert – eine Bühne mit Veranstaltungsraum ist bereits entstanden. Im Gutspark findet Ihr zwei moderne Tiny Houses aus Holz und Glas, in denen Ihr übernachten und die Natur sowie die Nähe zu den Pferden genießen könnt. Dazu gibt’s einen romantischen Lagerfeuerplatz und zwei Stellplätze für Camper. Pferdefans kommen hier voll auf ihre Kosten: Es gibt professionellen Reitunterricht (auch für Kinder), pferdegestütztes Coaching und Ausbildungen für Pferd und Reiter. Wenn Ihr neugierig seid, was sich bei uns tut, folge uns einfach auf Facebook, Instagram oder YouTube – und erlebt Schloss Neuhof digital mit. Wir freuen uns auf Euren Besuch!

Schloss Neustadt-Glewe

Schloss Neustadt-Glewe

📍 Neustadt-Glewe

In Nähe der alten Burg, an einem westlichen Seitenarm der Elde, ließ 1618/19 Herzog Adolf Friedrich I. ein neues Schloss für Neustadt-Glewe bauen. Dieses sollte künftig an Stelle der Burg den mecklenburgischen Herzögen als Nebenresidenz dienen. Aufgrund der Lage an der Elde wurde das barocke Schloss auf hunderten Eichenpfählen gegründet. Die Pläne für die zweigeschossige Dreiflügelanlage im Stil des holländischen Klassizismus erstellte der herzogliche Baumeister Gerhardt Evert Pilooth, der allerdings nur wenige Jahre nach Baubeginn verstarb. Beinahe einhundert Jahre sollte es dauern, bis der Bau endlich fertiggestellt werden konnte. Allein die Innenausstattung nahm acht Jahre in Anspruch. So wurden unter anderem 1.600 Quadratmeter Deckenfläche des sonst eher schlichten Landschlosses mit aufwendigen Stuckarbeiten verziert und 32 Kamine mit Rosetten, Gesimsen und Figuren errichtet. Von 1725 bis 1735 lebte hier für einige Jahre Christian Ludwig II., der spätere Herzog von Mecklenburg-Schwerin. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Schloss vorübergehend zur Wohnstätte für Flüchtlinge und Obdachlose. Zu DDR-Zeiten schließlich wurde das Schloss für Bildungszwecke genutzt, später auch als Bibliothek und Mittagsküche. Allerdings verfiel das auf Pfählen ruhende Gebäude immer mehr und drohte abzusacken, so dass es nach der Wende vorübergehend leer stand. Nach aufwendigen Sanierungsarbeiten ab Mitte der 90er Jahre beherbergt das restaurierte Schloss heute ein Hotel. Sehenswert sind vor allem die liebevoll restaurierten Stuckdecken, die polnische Spezialisten wieder in ihren ursprünglichen Zustand versetzt haben.

Schloss Schwerin

Schloss Schwerin

📍 Schwerin

»Neuschwanstein des Nordens«. Herausragender Bau des romantischen Historismus in Europa. Eindrucksvolles Thronappartement. Mit Schlossmuseum, Burg und Schlossgarten. Orangerie. Ob von der Wasserseite aus oder wenn der Besucher aus der Innenstadt kommend die Schlossstraße hinunter wandelt: Das Schweriner Schloss ist ein wahrer Hingucker und lässt sogleich Erinnerungen an Märchen wach werden. Seine Türme streben gen Himmel, die goldene Kuppel glitzert in der Sonne. Die Schlossinsel und das Neorenaissance-Gebäude ziehen magisch an. Nicht umsonst nennen manche das schöne Schloss „Neuschwanstein des Nordens“. Die Gründung der Stadt Schwerin Im Jahre 1160 wurden die Obotriten in der Burg von Feudalherren Heinrichs des Löwen übermannt. Die Obotriten unter Wendenfürst Niklot zerstörten daraufhin ihre eigene Burg und verließen sie. Die deutschen Eroberer schreckte das nicht. Stattdessen erkannten sie die gute strategische Lage auf der Insel und zogen einfach eine neue Festung hoch. Diese wurde nun deutlich stabiler, denn für den Untergrund wurden mehr als 8.500 Eichenpfähle verwendet. Im selben Jahr gründete sich die Stadt Schwerin. Mehr Wohncharakter war gefragt Beinahe 200 Jahre später erkaufte sich Herzog Albrecht II, ein Nachfahr Niklots, die Grafschaft und verlegte seine Residenz von Wismar auf die heutige Schlossinsel. Fortan wurde umgebaut. Dabei legten die Herzöge immer mehr Wert auf gehobene Wohnansprüche und weniger auf den Verteidigungsgedanken wie zuvor. Wer heute durch das Schweriner Schloss wandelt, erkennt das sogenannte Bischofshaus auf der Seeseite noch als Zeuge der Spätgotik. Insbesondere Johann Albrecht I. intensivierte im 16. Jahrhundert die Bautätigkeit am Schloss. Nach und nach entwickelte es sich zu einer Residenz mit repräsentativem Charakter. Die Fassaden wurden mit Terrakottaplatten geschmückt – typisch für die mecklenburgische Renaissance. Die morgenländischen Verzierungen auf den Dächern in Form von Halbmonden gehen wiederum auf die Zweite Wiener Türkenbelagerung im 17. Jahrhundert zurück. Der Kampf schien damals so gut wie aussichtslos und nachdem das Heer des polnischen Königs die feindlichen Truppen dennoch in die Flucht geschlagen hatte, feierte das ganze Land den Siegesmut. Der Halbmond wurde daraufhin symbolisch auf die Dächer von Schlössern und Herrenhäusern gesetzt. Die grandiose Architekturkulisse des Schweriner Schlosses entstand schließlich Mitte des 19. Jahrhunderts Großherzog Friedrich Franz II. packte es schließlich an. Zunächst hatte sein Vater den Hof wieder von Ludwigslust nach Schwerin zurückverlegt. Dann gab der junge Monarch – direkt nach seinem Regierungsantritt 1842 – radikale Umbaupläne in Auftrag. Hofarchitekt Georg Adolph Demmler legte Visionen vor, die Teile des bestehenden Renaissancebaus erhalten sollten, aber gleichzeitig den Ausbau zur monumentalen Residenz ankündigten. Auch die Halbmonde, die inzwischen abmontiert worden waren, ließ er wieder herrichten. Friedrich Franz war ein großer Bewunderer des Morgenlandes und die Symbole bedeuteten für ihn ein wenig Fernweh. Gemeinsam mit Hofbaumeister Herrmann Willebrand, Gottfried Semper und Hofarchitekt Friedrich August Stüler entstand der Neubau, so wie ihn Schweriner und Besucher heute kennen. Die Bauzeit betrug 14 Jahre – von 1843 bis 1857. Friedrich August Stüler war es auch, der – nachdem Georg Adolf Demmler aus dem Staatsdienst entlassen wurde – einige plastische Elemente an der stadtseitigen Front ergänzte. Dazu gehört auch das große Reiterstandbild Niklots. Wo sich Demmler noch eine Laterne erdacht hatte, setzte Stüler eine monumentale Prunkkuppel. Das Schloss wurde am 26. Mai 1857 festlich eingeweiht. Dazu komponierte Friedrich von Flotow eigens eine Oper: „Johann Albrecht“ nach einem Libretto von Eduard Hobein. Wer am Bau beteiligt war, erhielt im Rahmen des Festaktes eine Schlossmedaille. Die jüngere Schlossgeschichte Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde es noch einmal dramatisch für das Schweriner Schloss. Ein Brand zerstörte etwa ein Drittel des Baus. Die Ursache ist bis heute ungeklärt. Am Burgseeflügel überlebten nur die Grundmauern, der Schlossgartenflügel verlor seine Obergeschosse. Der prunkvolle Goldene Saal sowie das reich gestaltete Haupttreppenhaus fielen den Flammen gänzlich zum Opfer. Letzteres wurde durch eine Rote Marmortreppe ersetzt. Weitere Wiederherstellungsarbeiten folgten, zunächst außen, dann innen. 1972 richtete man im Bereich des früheren Goldenen Saals einen neuen Festsaal ein. Während das Schloss früher Herzöge beherbergte, wandelte sich seine Nutzung natürlich im Laufe der Zeit. 1919 ging das Schloss an den Staat über. Auch ein Rundfunkstudio und diverse Büros zogen später ein. In der Zeit des Nationalsozialismus beherbergte das Schloss einen Kindergarten der NS-Volkswohlfahrt, gegen Ende des Zweiten Weltkrieges bezog ein Lazarett einige Räume. Nach dem Krieg besetzte die Sowjetische Militäradministration das Gebäude. Ohne einzelne Jahreszahlen zu nennen, tat sich in den darauffolgenden Jahren einiges: Ein Plenarsaal wurde im Burgseeflügel errichtet, eine Pädagogische Schule bildete Kindergärtnerinnen in den Räumlichkeiten des Schlosses aus, ein Museum für Ur- und Frühgeschichte fand seinen Platz, ein Polytechnisches Museum ebenfalls. Später folgte die Restaurierung einiger Räume, um sie als Kunstmuseum zu nutzen. Das Schloss nach der deutschen Einheit Auch die Wende brachte Veränderung und trieb die Schlosssanierung voran. 1989 schlossen sich 25 Unternehmen aus Kiel zusammen und gründeten einen Förderverein. Mit einer halben Million D-Mark unterstützten sie Sofortmaßnahmen, denn der historische Bau schien langsam Schaden zu nehmen. Seit 1990 hat der Landtag seinen Sitz im Schweriner Schloss. Der Bau eines neuen Plenarsaals begann 2014 im Schlossgartenflügel und wurde 2017 abgeschlossen. Wer das Schweriner Schloss heute von außen betrachtet oder besichtigt, fühlt sich hochherrschaftlich. Die Elemente der französischen Renaissance, gepaart mit lokaler Bautradition haben eine besondere Wirkung. Die Lage auf der Insel mit Seepanorama und der schöne Schlosspark tun ihr Übriges. Dieser wurde 2009 für die Bundesgartenschau weitgehend umgestaltet und restauriert und ist jederzeit zugänglich. Wer sich im Inneren des Schlosses umsieht, der wandelt durch prachtvolle Wohn- und Festräume, entdeckt den Thronsaal und die Ahnengalerie. Auf drei Etagen erwarten den Besucher kostbare Gemälde, Skulpturen oder Kunsthandwerk – besonders aus Schwerins prächtigster Epoche, dem 19. Jahrhundert. Das Schloss ist seit 2007 auf einer Sonderprägung der deutschen 2-Euro-Münze zu sehen. Und mehr noch: Der Landtag hat sich ebenfalls seit 2007 dafür eingesetzt, das Schweriner Schloss zum UNESCO-Weltkulturerbe zu machen. Fünf Jahre später wurde der Antrag gestellt. Heute ist das „Schweriner Residenzensemble – Kulturlandschaft des romantischen Historismus“ einer von neun Kandidaten für die UNESCO-Weltkulturerbeliste. Zum Stil Das heutige Schloss ist im Stil des Historismus teils neu erbaut oder in historistischen Elementen erhalten. Die Verwendung von Terrakotta in der Bauplastik ist zur Renaissancezeit in Deutschland besonders in der norddeutschen Baukunst der Backsteinrenaissance dominant – so am Fürstenhof in Wismar und am Schloss Gadebusch. Das Material lieferte die Werkstatt des aus Lübeck stammenden Meisters Statius von Düren. Das Schlossensemble ist ein in seiner Bauzeit außergewöhnlich modernes Bauwerk. Stüler setzte an der stadtseitigen Front entscheidende Akzente durch plastische Elemente wie das große Niklot-Reiterstandbild. Den krönenden Abschluss bildet eine monumentale Prunkkuppel. Bei einigen innenarchitektonischen Entwürfen versicherte sich Stüler der Mitarbeit von Heinrich Strack für die plastischen Elemente und von Karl von Diebitsch für das maurische Bad aus Berlin. Schweriner und Berliner Werkstätten lieferten die meisten Teile des plastischen Schmucks und der Innenausstattung. Als Bildhauer sind Christian Genschow, Gustav Willgohs, Heinrich Petters, Georg Wiese und Albert Wolff zu nennen. Die festliche Einweihung des Schlosses fand im Mai 1857 statt. Zu diesem Anlass hat der Komponist Friedrich von Flotow seine Oper Johann Albrecht geschaffen.

Schloss Warlitz

Schloss Warlitz

📍 Warlitz

Sechs Kilometer südlich von Hagenow liegt das Gutshaus Warlitz, errichtet 1620 durch den dänischen Oberst von Pentz. Nach vielen Eigentümerwechseln befindet sich das Anwesen heute im Privatbesitz. Wer ganz nach Gutsherrenart ländliche Erholung sucht und dabei ein wenig den Alltag vergessen möchte, findet beides auf dem ehemaligen Herrensitz. In einem etwa drei Hektar großen Park mit kleinem See und Wassergraben gelegen, befinden sich im restaurierten Gutshaus heute mehrere Ferienwohnungen. Im Schatten alter Linden und Rotbuchen befindet sich außerdem eine Imkerei mit Hofladen. Nach Vereinbarung gibt es Führungen durch den Imkermeister, der gleichzeitig Schlossherr ist.

Schloss Wiligrad

Schloss Wiligrad

📍 Lübstorf

Ausstellungen und Veranstaltungen. Café in ehemaliger Gärtnerei. Zauberhafter Park mit imposanten Blickachsen, altem Baumbestand, prächtigen Rhododendren und historischen Gartenelementen. Fließender Übergang zu Spazierwegen in Waldlandschaft am Schweriner See. Mit seiner malerischen Lage am Steilufer des Schweriner Außensees ist Schloss Wiligrad wie geschaffen, um dem Alltag für eine Weile zu entfliehen. Die relativ junge Perle der mecklenburgischen Schlösserlandschaft liegt mit der kleinen, dazugehörigen Idealsiedlung mitten im Wald. Umgeben wird das Schloss von einem zauberhaften Park aus Buchen, Rhododendren und Baumexoten, der vor wenigen Jahren nach Originalplänen wiederhergestellt wurde und seitdem wieder zu wildromantischen Spaziergängen bis hinab zum See einlädt. Dabei gibt es umgestürzte Bäume und efeuberankte Baumstümpfe zu entdecken, die ebenfalls zur Parkinszenierung gehören. Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg war es, der für sich und seine Gemahlin Elisabeth dieses faszinierende Gebäude nach eigenen Vorstellungen am Ende des 19. Jahrhunderts errichten ließ. Er und sein Architekt verfolgten dabei das Ziel, erstmals mit einem historisch „richtigen“ Empfinden die Architektur der mecklenburgischen Renaissanceschlösser zu rezipieren. Entstanden ist eine Zweiflügelanlage im Stil der Neorenaissance mit einer prägnanten Farbgebung aus weißen Putzflächen, rotem Backstein und schwarzem Dach – den Farben des 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreichs. Die Fassade des Herrschaftsflügels zieren zahl- und variantenreiche Terrakottaelemente, die immer wieder neue Details entdecken lassen, wie zum Beispiel viele Tondi mit Profilköpfen an den Giebeln. Historische Bezüge stellte der Herzog auch mit dem Namen seines Schlosses her. Indem er es auf den Namen Wiligrad taufte, was der slawische Begriff für „große Burg“ ist, verwies er auf die alte Burg Mecklenburg und machte somit seine bedeutsame Abstammung vom Geschlecht der Obotriten deutlich. Nach 1945 erlebte das Schloss eine wechselvolle Geschichte, die sowohl Umbauten im Inneren als auch gravierende Eingriffe in der Parkanlage mit sich brachte. Die Wende bedeutete schließlich auch für Wiligrad einen Neuanfang: Das Gebäude wurde grundlegend instand gesetzt und beherbergt seitdem den Kunstverein Wiligrad, der regelmäßig Aus stellungen mit zeitgenössischer Kunst veranstaltet. Abgerundet wird der Besuch schließlich im Café in der ehemaligen Schlossgärtnerei. Dort werden selbstgebackene Kuchen, feine Kaffeespezialitäten und Tee aus frisch gepflückten Gartenkräutern serviert. Die Kunstausstellung Der Kunstverein Wiligrad zeigt im Rahmen wechselnder Ausstellungen Werke von namhaften modernen Künstlern aller Kunstsparten. In den Räumen des Museum befindet sich der Salon, dessen Panoramafenster einen spektakulären Ausblick auf den Schweriner See ermöglicht. Es gibt einen Ausstellungsshop. Eintritt 5,00 € / 3,50 € (ermäßigt) Der Park/ Parkführungen Der Verein der Freunde des Wiligrader Schlosses e.V. führt Besucher auf Wunsch durch Park und Schlossensemble mit Marstall und Wirtschaftsgebäuden. Weitere Informationen Der Wiligrader Schlosspark war zu seiner Entstehungszeit berühmt für seine imposanten Blickachsen, den alten Baumbestand und prächtige Rhododendren. Im Park verteilt befinden sich historische Gartenelemente, wie Bachläufe, eine Quelle, eine slawische Tauffünte, sowie weitere Gedenksteine und Kunstwerke. 2014 wurde der 210 ha große Park wiederhergestellt. Ergänzt wird der Park durch moderne Skulpturen namhafter Künstler. Besonders reizvoll ist der Park durch seinen fließenden Übergang in die Waldlandschaft der Umgebung und direkt am Seeufer des Schweriner Sees entlang verlaufende Spazierwege. Das Café Wenige hundert Meter vom Schlossgebäude entfernt befindet sich ein Café in den Gebäuden der alten Hofgärtnerei. Bei guten Wetter können Gäste draußen (wenn es kühler ist auch mit Decken) oder in den Gewächshäusern Kaffee und Kuchen genießen. Das Café mit dem reichen Angebot an selbstgebackenem Kuchen ist bei Einheimischen sehr beliebt. Öffnungszeiten Café Hofgärtnerei März - Okt 10 - 18 Uhr Nov - Feb Mi-So 10-18 Uhr Anfahrt/ Parken/ Besucherinformationen Vom Hauptbahnhof Schwerin verkehrt ein Linienbus. Auch eine Anfahrt per Bahn nach Lübstorf ist möglich. Von dort aus sind es etwa 2,7 km nach Lübstorf, die per Rad oder auch zu Fuß bei einer Wanderung am Schweriner See zurückgelegt werden können. Das Schloss Wiligrad liegt am Westufer des Schweriner Sees und ist Teil der Gemeinde Lübstorf. Lübstorf ist erreichbar über die B106. Die Anfahrt ist von Lübstorf an direkt ausgeschildert. Ein PKW Parkplatz ist am Ortseingang von Wiligrad vorhanden.

Schlossgarten und Burggarten Schwerin

Schlossgarten und Burggarten Schwerin

📍 Schwerin

Mit Alleen, Laubengängen, Blumenrabatten, Bosketts, Skulpturen und dem Kreuzkanal präsentiert sich der Schlossgarten als eindrucksvolles Gartendenkmal im barocken Charakter. Hier treffen französischer Landschaftsstil und englische Gartenkunst aufeinander: Der Schlossgarten ist die bedeutendste barocke Gartenanlage in Norddeutschland und entfaltet seine Pracht bis heute. Im 16. Jahrhundert entstand das heutige Schweriner Schloss aus einer Burg heraus. Es wurde sogleich mit verschiedenen Gärten umgeben, die nach und nach erweitert wurden. Besonders der Gartenarchitekt Jean Legeay hat die Grünanlage geprägt. Nachdem Christian Ludwig II. im Jahr 1728 Landesadministrator und 1736 Kaiserlicher Kommissar wurde, verpflichtete er den französischen Hofbaudirektor Jean Laurent Legeay. Er wurde 1748 mit der Erneuerung des wüst liegenden Schlossparks beauftragt und hat sich bei der Gestaltung an Versailles orientiert. Also erhielt der neue Park den als Wasserparterre angelegten Kreuzkanal in zentraler Sichtachse. Zudem prägen Alleen, Boskette und buchsbaumgefasste Rasenmuster als stilisierte Pflanzenornamente die Anlage. Für den neuen Schlossgarten hat Christian Ludwig 14 Sandstein-Skulpturen des Dresdener Bildhauers Baltasar Permoser gekauft. Zwischen 1840 und 1852 arbeitete Peter Joseph Lenné im Auftrag von Großherzog Paul Friedrich und Friedrich Franz II. an der Neuplanung des Schweriner Schlossgartens. In seinen Plänen sollte der bestehende barocke Garten erhalten bleiben. Gleichzeitig umfasste die gravierende Erweiterung viele neue Elemente: Den neuen Burggarten, die verschiedenen Nutzgärten mit Warm- und Kalthäusern, die Kaskaden, das Hippodrom oder auch die Anlage der Weintreibereien. Auf der Seeseite des Burggartens befinden sich die Orangerie und die bis ins Wasser des Schweriner Sees reichende Grotte. Auf der „Liebesinsel“ gibt es zudem unter den Trauerweiden ein ruhiges Plätzchen zum Verweilen. Herzog Friedrich Franz II. widmete seiner Frau Auguste diese kleine romantische Insel am Burggarten als Zeichen seiner Liebe. Zum Stil Dem Schweriner Schlosspark - wie wir ihn heute kennen – liegen zwei höchst unterschiedliche Gestaltungen zu Grunde. In der Anlage von Jean Laurent Legeay des Jahres 1748 ist der damalige Machtanspruch des Regenten sichtbar. Seinem Gestaltungswillen wurde die Natur untergeordnet. Die Neuanlage und Erweiterung des Schlossparks von 1840 bis 1857 nach Osten und Süden durch Lenné, spiegelt dagegen die Auffassungen der Romantik wider. Sie inszeniert das Schloss als großartigen Prachtbau innerhalb des Burggartens, des Alten Gartens, der Marstallinsel und der umgebenden Seenlandschaft. So befindet es sich hochherrschaftlich mitten im großen Landschaftsprospekt, wie in einem Gemälde. Im angelegten Kreuzkanal spiegelt sich malerisch das Schloss. Auch die Alleen, Boskette, die große Grotte, Pavillons und Wasserspiele sind eingebettet in die Gartenanlage des Schweriner Schlosses. Mitsamt den Laubengängen, dem Hippodrom, der Rasenkaskade und den Skulpturen bietet der Park eine ideale Verbindung aus Architektur, Natur und Kunst. Zur Bundesgartenschau 2009 wurde die Anlage aufwändig restauriert, sodass die Besucher weiterhin dem barocken Charme des gepflegten Grüns erliegen.

Schlossgärtnerei Wiligrad

Schlossgärtnerei Wiligrad

📍 Lübstorf

Essen – trinken – entspannen – lesen – fachsimpeln – Natur genießen Entspannen Sie bei selbstgebackenem Kuchen und Kaffeespezialitäten in gärtnerischem Ambiente. Bei Kräutertee aus dem Garten oder selbstgebackenem Steinofenbrot werden Rezepte und Gartenweisheiten ausgetauscht. Entdecken Sie Neues und Altbewährtes, Historisches, Künstlerisches, Gärtnerisches, Handwerkliches auch im Hofladen….

Schlosskirche Schwerin

Schlosskirche Schwerin

📍 Schwerin

Die kleine Schlosskirche an der Nordseite der Schlossinsel bezaubert mit ihrem goldenen Sternenzelt und der schönen Innenausstattung. Mecklenburgs erster reformatorischer Kirchenbau ist ein weiteres Highlight des Schweriner Schlosses, hat eine aktive Kirchgemeinde und ist ein gefragter Heiratsort. "Das sieht ja aus wie am Kölner Dom!" hört man Besucher oft sagen, wenn Sie die Fassade der Schlosskirche auf der Schlossinsel erblicken. Der kleine Kirchenbau schmiegt sich in grauem Sandstein in die Fassade des Schlosses. Verziert mit Maßwerk, gotischen Fenstern, Wasserspeiern und Spitzen. Die Erinnerung an den Dom zu Köln kommt nicht von ungefähr. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die Kirche im modischen neogotischen Stil umgestaltet, vom Kölner Dombaumeister Zwirner. Das Innere der Kirche ist nicht weniger prachtvoll. Der Besucher steht unter einem Nachthimmel in Blau und Gold. Die Emporen und Balkone sind wundervoll dekoriert, glänzend bemalt und gestaltet mit Ornamenten, Engelsfiguren und biblischen Motiven im Sinne der evangelischen Erlösungsthematik. Die evangelisch-lutherische Schlosskirchen-Gemeinde feiert in der Kirche regelmäßige Gottesdienste. Es finden Trauungen und Taufen statt. Die Kirche kann auch im Rahmen von angemeldeten Führungen besichtigt werden. Informationen zu den Führungen finden Sie hier: Öffnungszeiten der Schlosskirche

Schlossmuseum Schwerin

Schlossmuseum Schwerin

📍 Schwerin

Unüberschaubar viele Türme und Türmchen ragen in den Himmel, gekrönt von goldenen Kuppeln und funkelnden Zinnen. Innen strahlen die Museumsräume in der Pracht herzoglicher Zeiten. Auf einer Insel, reizvoll eingebettet in eine malerische Seen- und Parklandschaft, zählt Schloss Schwerin zu den bedeutendsten Schöpfungen des romantischen Historismus in Europa. Die prachtvollen Wohn- und Festräume, darunter Thronsaal und Ahnengalerie, beeindrucken durch einen reichen plastischen und malerischen Dekor, ergänzt durch kunstvolle Intarsienfußböden. Am Schloss führt in Schwerin kein Weg vorbei. Aus allen Richtungen zieht es die Blicke auf sich. Monumental und majestätisch erhebt sich der vielachsige Rundbau aus elf Geschossen und sechs Flügeln. Ein sagenhafter Detailreichtum lässt den Koloss mit 635 Räumen zugleich anmutig und leicht erscheinen. Unzählige Fenster, Nischen, Säulen, Erker, Balustraden, goldene Ornamente und Figuren gliedern die Fassaden grazil und pointiert. Das Museum präsentiert auf drei Etagen kostbare Gemälde, Skulpturen und Kunsthandwerk Möbel vor allem aus Schwerins prächtigster Epoche, dem 19. Jahrhundert.  Öffnungszeiten: 15. April bis 14. Oktober von Di–So 10–18 Uhr  15. Oktober bis 14. April von Di–So 10–17 Uhr  (letzter Einlass 30 Minuten vor Schließzeit) Eintrittspreise:  Einzelkarte Erwachsene: 13,00 €  Ermäßigt: 9,00 € Jahreskarte Erwachsene: 75,00 € Ermäßigt: 60,00 € Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen, Mitglieder des Fördervereins, Mitglieder von Fachverbänden sowie notwendige Begleitpersonen: kostenfrei Audioguides: kostenfrei Öffentliche Führung (max. 25 Personen) Erwachsene: 5,00 € zzgl. Eintritt Ermäßigt: 4,00 € zzgl. Eintritt Angemeldete Führungen (max. 25 Personen) 60 Minuten: 75,00 € (dt.), 85,00 € (fremdsprachig) Bitte beachten Sie bei den angemeldeten Führungen die Stornierungsgebühren der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern. Der Schlossgarten/ Park ist öffentlich zugänglich.

Schmiede Radsack

Schmiede Radsack

📍 Gadebusch

Die Schmiede Radsack in Stresdorf bei Gadebusch ist ein Familienbetrieb, der Tradition und Zukunft auf verblüffende Weise verbindet. Vater Birger Radsack ist Schmiedemeister und Werklehrer mit einem Diplom in der freien Malerei. Coco Radsack betreibt als Silberschmiedin in Schwerin ein Kunstkaufhaus, das Kontor in der Puschkinstraße. Seit einigen Jahren arbeiten der Schwiegersohn und beide Söhne mit in der Werkstatt in Stresdorf, die sich inzwischen auf „Tiny Houses“ spezialisiert hat: mobile Wohnhäuser nach hohen ökologischen und energetischen Standards, die bundesweit reißenden Absatz finden. Der Mechatroniker Robert Radsack ist für die Planung und Konstruktion des Wagenbaus verantwortlich: „Auf 30 Quadratmetern ist Küche, Bad, Wohn- und Schlafraum untergebracht. Viele Menschen verstehen unter Lebensqualität heute nicht mehr, viel Platz zu haben und viele Dinge zu besitzen. Sie wollen lieber frei und mobil sein und viel erleben – nach dem Motto: Weniger ist mehr!“ 1988 haben sich die Radsacks in Nordwestmecklenburg niedergelassen und engagieren sich für die Region: in der Denkmalpflege, durch Bildungsprojekte mit Jugendlichen oder durch Kunstausstellungen. Stresdorf ist mit seinen reetgedeckten Katen und Scheunen komplett denkmalgeschützt. Im Seminarraum der Schmiede genießen Besucher den spektakulären Rundumblick auf die malerische Hügellandschaft bei Gadebusch in Nordwestmecklenburg. „Wir möchten mit unserer offenen Werkstatt und Schmiedekursen ein Bewusstsein für handwerkliche Arbeit und professionelle Qualität schaffen.“ Birger Radsack verrät auch den ganz privaten Standortvorteil, dass er seine Enkelkinder gleich auf dem Hof hat und am Feierabend kurz mal besuchen kann: „Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist hier optimiert!“ Öffnungszeiten: tägl. 8:30 - 17:00 und nach Absprache

Schwechower Obstbrennerei

Schwechower Obstbrennerei

📍 Schwechow

Gut Schwechow befindet sich ist im landschaftlich reizvollen Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe, inmitten weitläufigen Apfelbaumplantagen. Schwechower Obstbrand wird nur aus den edelsten, aromatischsten Früchten destilliert, zahlreiche DLG-Prämierungen belegen die herausragende Qualität. Neben Ostbränden führt der angeschlossene Hoflanden eine große Auswahl an regionalen Produkten. Gäste, die nach Genuss streben, sind auf Gut Schwechow, 40 Kilometer südwestlich von Schwerin zwischen Lauenburg und Ludwigslust gelegen, genau richtig. Im früheren Taubenhaus der Gutsanlage befindet sich seit 2003 eine Edelobstbrennerei, in der edle Obstbrände, erlesene Liköre und feine Geiste hergestellt werden. Besucher können hier Destillerieführungen mit anschließender Verkostung buchen. Doch bevor die vielfach prämierten Tropfen die Gaumen der Gäste erfreuen, lernen die Teilnehmer in der etwa einstündigen Führung das Einmaleins der Destillation, angefangen bei der Auswahl der Obstsorten bis hin zur Abfüllung der Produkte. Zu einem großen Teil stammen die Äpfel und Birnen aus Mecklenburg-Vorpommern. Um auch exotische Obstbrände wie Ananas-, Karambolen- und Bananenbrand anbieten zu können, wird Obst aus Costa Rica importiert. Die Brennereiführungen für Gruppen ab fünf Personen können unter der Rufnummer 038856 378 20 gebucht werden. Hofladen Gutshofmarkt Schwechow: Fleisch- und Wurstwaren, Eier, Obst, Honig, Konfitüren, Sanddornprodukte, Getränke, Bioprodukte

Schweizerhaus im Schlosspark Ludwigslust

Schweizerhaus im Schlosspark Ludwigslust

📍 Ludwigslust

Das helle, reetgedeckte Fachwerkhaus im Schlosspark wurde als Sommersitz der Herzogin Luise zum Ende des 18. Jahrhunderts im Ludwigsluster Schlosspark errichtet. Das Schweizerhaus liegt im nordwestlichen Teil des Ludwigsluster Schlossparks. Es wurde um 1790 von Johann Joachim Busch als Sommerwohnhaus der Herzogin errichtet. Der cottageartige Stil des Hauses ist im Vergleich bewusst eher einfach gehalten. Das Reetdach erinnert an die typische Architektur der ländlichen Bevölkerung und schafft einen Rückzugsort der ländliche Idylle ausstrahlt. Das Haus ist über zahlreiche Sichtachsen und Blickbeziehungen in den Park eingebunden. Es entsprach damit ganz dem Zeitgeschmack der höfischen Gesellschaft, die sich nach einem vermeintlich einfachereren bäuerlichen Leben sehnte. Auf der Wiese vor dem Schweizerhaus finden Veranstaltungen statt.

Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis

Schweriner Dom St. Marien und St. Johannis

📍 Schwerin

Der sprichwörtliche Höhepunkt der Kirchen in Mecklenburg: Der Schweriner Dom. Das imposante Meisterwerk der Backsteingotik ist das älteste Bauwerk der Stadt Schwerin, hat mit 117,5 m den höchsten Kirchturm in Mecklenburg und ist die einzige echte Kathedrale des Landes. Der Dom ist täglich geöffnet. Wer die 220 Stufen des Turms erklimmt, den empfängt ein atemberaubender Blick über die Schweriner Seenlandschaft. Er ist die echte einzige Kathedrale des Landes Mecklenburg-Vorpommern und buchstäblich überragend: Zum einen zählt der Schweriner Dom zu den größten Werken der Backsteingotik, zum anderen schlägt er mit seinem Turm den der Rostocker Kirche St. Petri um einen halben Meter. Genau 117,5 Meter hoch ist der Turm, geschaffen von Baumeister Georg Daniel. Und die Zahl hinter der Kommastelle ist bezeichnend im Größenvergleich zu Rostock. Schweriner witzeln deshalb, es seien womöglich die wichtigsten 50 Zentimeter Schwerins. Aber noch mehr Zahlen sind interessant: Wenn Sie den Turm erklimmen, müssen Sie 220 Stufen überwinden. Doch die Anstrengung lohnt sich. Von der Besucherplattform aus schweben Sie über den Dingen und können die atemberaubende Aussicht auf ganz Schwerin und seine Seenlandschaft genießen. Außerdem: Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die Geschichte des Schweriner Doms. Sie ist beeindruckend. Den Turm gab es nämlich nicht von Anfang an: Heinrich der Löwe hatte den ursprünglich romanischen Vorgängerbau der heutigen Kathedrale gestiftet. Der war deutlich kleiner als die heutige Kirche – und verfügte über keinen Turm. Es folgten Umbauten und Vergrößerungen, denn ab 1222 galt die Kirche als einer der bedeutendsten Wallfahrtsorte Norddeutschlands. Ein Blutstropfen Christi machte den Schweriner Dom zu einem beliebten Wallfahrtsort Den Grund dafür hatte Graf Heinrich von Schwerin geliefert. Er war von einem Kreuzzug zurückgekehrt, einen Jaspis im Gepäck. Nicht allein der Edelstein war von Bedeutung, sondern dessen Inhalt. Man munkelte nämlich, dass ein Blutstropfen Christi darin eingeschlossen sei. Fortan riss der Pilgerstrom nicht mehr ab. Das brachte Spenden. Dazu war der Bischof enorm baueifrig – schließlich konkurrierte er mit Bauvorhaben in Rostock, Greifswald, Stralsund und Wismar. Damit war die Basis für einen Neubau der Kathedrale geschaffen. 1270 war Baubeginn. Der neue Chor, Seitenschiffe, Querhaus und Langhaus wurden in den folgenden 146 Jahren umgestaltet. Doch noch immer gab es keinen Turm. Dieser sollte erst rund 600 Jahre später die Kirche zieren. Wenn Sie den Dom erkunden, werden Sie auf dem Weg in die Turmhöhe fünf Glocken entdecken. Eine davon stammt aus dem Jahr 1363 und ist damit die älteste Kirchenglocke der Stadt. Und auch die größte und schwerste Glocke Schwerins können Sie im Dom bewundern. erst 1991 hinzu, als das Geläut wieder vervollständigt wurde. Drei der fünf Glocken waren nämlich während des Zweiten Weltkriegs eingeschmolzen worden. Außerdem sind der gotische Kreuzaltar, das Bronzetaufbecken von 1325 sowie das Triumphkreuz von 1420 sehenswert. Ein echtes Hörerlebnis ist die prächtige Ladegastorgel. 5.100 Zinnpfeifen sorgen für einen tiefen, satten Klang, der alljährlich Musikliebhaber aus aller Welt erfreut – vielleicht auch Sie. Übrigens: Um eine der Domglocken rankt sich noch eine geheimnisvolle Sage: Zwei Fischer sollen einst auf dem Schweriner See unterwegs gewesen sein, als sie am Ufer zwei seltsam gekleidete Knaben entdeckt hatten. Die beiden Fremden baten darum, mitgenommen zu werden. Doch als die Fischer endlich ans Ufer gerudert waren, waren sie verschwunden. Stattdessen standen da plötzlich zwei Kisten – eine davon gefüllt mit Gold. Die beiden Fischer machten damit halbe, halbe und öffneten die zweite Kiste. Darin war die grüne Glocke, die die Fischer dem Dom schenkten und die heute noch mit ihrem Wohlklang verzaubert. Zum Stil Die dreischiffige Basilika präsentiert sich im Stil der Hochgotik. Das heute dominierende Triumphkreuz stammt aus St. Marien in Wismar. Mit der bedeutenden erhaltenen Grabkapelle aus dem 16. Jahrhundert und der neu eingerichteten Grablege der Großherzöge 1842 sowie den 1882 bis 1886 vorgenommenen Erneuerungsarbeiten in neugotischem Stil, wird der Dom erneut zum Symbol für die Einheit von Kirche und Staat. Mit seiner neogotischen Ausstattung, dem Herrschaftsstand und der Funktion als Grablege der Großherzöge zu Mecklenburg Schwerin ist der Dom ein wesentlicher Bestandteil des Residenzensembles.

Schweriner Höfe - Gastronomie und Shopping

Schweriner Höfe - Gastronomie und Shopping

📍 Schwerin

Willkommen im Wohlfühlquartier im Herzen von Schwerin. Direkt am Marienplatz, im Herzen der Landeshauptstadt, befinden sich die Schweriner Höfe. Ein Einkaufs- und Wohlfühlquartier der ganz besonderen Art: Kleine, inhabergeführte Läden bieten regionale Produkte, kreative Angebote und handgemachte Geschenkideen. Im Hugendubel Buchladen gibt es spannende Ferienlektüre und passende Mitbringsel. Ein Alnatura Supermarkt sowie ein wöchentlicher Bauernmarkt sorgen für frische Bio-Waren direkt aus der Umgebung. Außerdem wartet ein vielfältiges Gastronomie Angebot mit köstlichem Sushi, Kultur Cafés oder echter norddeutscher Hausmannskost. Den Abend können Sie nicht nur bei gutem Essen, sondern auch mit einem Kinobesuch im ältesten Filmpalast der Stadt ausklingen lassen. Die Anfahrt ist bequem direkt in das Parkhaus der Schweriner Höfe möglich. Informieren Sie sich gern auf der Website über aktuelle Veranstaltungen und Öffnungszeiten.

Schweriner Kletterwald

Schweriner Kletterwald

📍 Schwerin

Direkt neben dem Schweriner Zoo erwarten Dich 9 Parcours mit über 80 spannenden Kletteraufgaben. Am Ende eines erlebnisreichen Tages im Schweriner Kletterwald hat man auf jeden Fall viel gewonnen: Einen Riesenspaß, ein gutes Selbstgefühl und jede Menge neue Perspektiven. Also rein in den Wald! Und rauf auf den Baum! Hin und wieder muss man neue Wege gehen ... Wer sagt eigentlich, dass man dabei stets auf dem Teppich bleiben muss? Warum nicht mal von Baum zu Baum schwingen, im Blätterdach balancieren oder mit der Seilbahn von Wipfel zu Wipfel sausen? Am Ende eines erlebnisreichen Tages im Schweriner Kletterwald hat man auf jeden Fall viel gewonnen: Einen Riesenspaß, ein gutes Selbstgefühl und jede Menge neue Perspektiven. Also rein in den Wald! Und rauf auf den Baum! Direkt neben dem Schweriner Zoo erwarten Dich 9 Parcours mit über 80 spannenden Kletteraufgaben. Dafür musst Du kein Sportler sein, eine normale Fitness reicht aus. Egal ob Alt oder Jung, Groß oder Klein: Entdecke, wieviel Abenteuer in Dir steckt und schwing Dich auf zu neuen Höhen!

Seglerheim Schwerin - Restaurant & Café

Seglerheim Schwerin - Restaurant & Café

📍 Schwerin

Direkt am Schweriner See liegt das Restaurant & Café Seglerheim. Auf der kleinen Insel hinter dem Schweriner Marstall finden Sie diesen idyllischen Ort mit Seeblick und tollem Ambiente. Lediglich zehn Gehminuten vom beeindruckenden Schweriner Schloss entfernt. Direkt vor der Terrasse befinden sich zahlreiche Liegeplätze für Wassersportler, welche von Gästen des Restaurants bis zu 4 Stunden kostenfrei genutzt werden können. Genießen Sie die gemütliche Atmosphäre mit feinen Speisen & Getränken, Seeblick und maritimem Idyll.

Señor Zorro Tapas Kneipe

Señor Zorro Tapas Kneipe

📍 Schwerin

Etwas versteckt am ruhigen und malerisch schönen Domhof in der Schweriner Innenstadt, befindet sich die Tapas Kneipe Señor Zorro. Spanische Geselligkeit schmeckt Gästen im Señor Zorro. Im Restaurant oder auf der Terrasse lassen Schweriner:innen und Gäste bei kühlen Getränken und kleinen Gerichten vom Deckel (spanisch für Tapas) gern ihren Tag ausklingen. Montags bis samstags serviert das Team vegetarische Tapas, Fisch und Meeresfrüchte, Fleischgerichte oder appetitliche Beilagen. Wie wäre es mit queso de cabra al horno (gebackener Ziegenkäse mit roter Bete, Thymian und Orange) oder pulpo y patatas (Oktopus mit gebackenen Kartoffeln, Knoblauch und geräucherter Paprika)? Wer Appetit bekommt, sollte vorher reservieren. Spontane Besucher stellen sich besonders in den Sommermonaten auf ein paar Minuten Wartezeit ein. Öffnungszeiten: Montag - Samstag ab 17 Uhr

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