Sehenswürdigkeiten
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Dorfkirche Groß Salitz - Fahrradkulturkirche
📍 Gross Salitz
Die Marienkirche Groß Salitz stammt aus dem 13. und frühen 14. Jahrhundert und überrascht mit ihrer für eine Dorfkirche ungewöhnlichen Größe und Bauform. Als "Fahrradkulturkirche" sind Radler und Wanderer herzlich willkommen die Rastmöglichkeit an der Kirche zu nutzen. Für eine "Dorfkirche" hat die Marienkirche von Groß Salitz eine ungewöhnliche Bauform: Sie ist eine dreischiffige Basilika von beachtlicher Größe mit einem zweijochigen Kirchenschiff. Aufgrund ihres Alters und ihrer Größe war sie vermutlich überregional bedeutend und eventuell auch eine Wallfahrtskirche. Die Kirche besaß ursprünglich auch einen Turm, der 1648 einstürzte und durch einen Holzturm ersetzt wurde. Aus dem romanischen Vorgängerbau sind noch Terrakotta-Heiligenfiguren erhalten. Im Innern beherbergt die Kirche eine Friese-I-Orgel und einen barocken Altar. Als „FahrradKulTourKirche Groß Salitz“ lädt die Kirche und die Gemeinde ein in Groß Salitz Rast zu machen. Im Eingangsbereich der Kirche finden Besucher Sitzmöglichkeiten, Material für kleine Fahrradreparaturen, sowie Informationen zum Biosphärenreservat. Für Gruppen (ab 8 – 15 Personen) können Führungen und Imbiss vor Ort nach Anfrage organisiert werden. Außerdem bietet die Kirchgemeinde einfache Übernachtungsmöglichkeiten im Gemeinderaum mit Selbstversorgung für Wander- und Radlergruppen.
Dorfkirche Gustow
📍 Gustow
Die Kirche Gustow ist eine Backsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Dorfkirche zu Gustow ist eine gotische Pfarrkirche, die um das Jahr 1250 erbaut wurde. Erst im 15. Jahrhundert wurde das Hauptschiff der Kirche mit Gewölbe fertiggestellt. Im Jahr 1677 wurde ein Teile der Kirche bei einem Brand vernichtet und in den Jahren 1708–1734 durch Ziegel im Barockformat ersetzt. Nahe der Kirche befindet sich ein mittelalterlicher Sühnestein - genannt "Mordewangen", welcher zur Erinnerung an einen erschlagenen Prediger aufgestellt wurde.
Dorfkirche Göhren
📍 Ostseebad Göhren
Die Göhrener Kirche findet man am Speckbusch . Erst 1913 wurde der aufstrebende Badeort Göhren, der bis dahin zu Middelhagen gehörte, eine selbständige Kirchengemeinde. Und erst 1929 konnte der Grundstein für eine eigene Kirche gelegt werden, die am 16. Mai 1930 geweiht wurde. Der Raum spiegelt bis heute den Stil der damaligen Zeit: Ein klar strukturierter und einfach gestalteter Bau, der außen und innen zu Klarheit und Nüchternheit mahnt. Dennoch sind in den letzten Jahren einige Umgestaltungen vorgenommen worden: So wurde hinter der Empore ein Gemeinderaum eingerichtet. Im Jahre 2006 wurde der Altarraum neu gestaltet. Dadurch kommt nun die Kreuzigungsgruppe auf dem Altar besser zur Geltung. Sie stammt aus der Werkstatt Stufflesser in Oberitalien und zeigt Maria und Johannes in Mönchguter Tracht. Besonders sehenswert sind außerdem die farbigen Fenster im Altarraum und die Bark "Seeadler".
Dorfkirche Hanshagen
📍 Hanshagen
Das gotische Kirchengebäude der Dorfkirche Hanshagen stammt aus dem 13. Jahrhundert. Mit der Errichtung der gotischen Kirche wurde im 15. Jahrhundert begonnen. Die ältesten Teile des Kirchenbaus gehen auf das 13. Jahrhundert zurück. Mittelalterlich ist auch der gemauerte Altar. Sehenswert im Inneren der Kirche ist das Fresko des Heiligen Michael. Der Turm wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet.
Dorfkirche Hohen Viecheln
📍 Hohen Viecheln
Die frühgotische Dorfkirche Hohen Viecheln ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Hohen Viecheln. Geradezu stadtkirchliche Ausmaße besitzt die 33 Meter lange und zwölf Meter breite gotische Hallenkirche in Hohen Viecheln am Nordufer des Schweriner Sees, die um 1310 errichtet wurde. Das Dach war ursprünglich viel steiler und höher und im Osten leuchtete ein blendengeschmückter Giebel in die Ferne. Nach der Verwahrlosung im Dreißigjährigen Krieg und den Folgejahren, der auch etliche Glasfenster zum Opfer gefallen waren, wurde der Giebel kurz nach 1700 abgerissen und das Dachwerk erneuert.
Dorfkirche Hohendorf
📍 Hohendorf
Die Dorfkirche Hohendorf in Vorpommern stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die auf dem Kirchberg gelegene Kirche wurde im 13. Jahrhundert erbaut und bis ins 16. Jahrhundert erweitert. Die historische Innenausstattung wurde im Zuge einer umfassenden Sanierung zurückgebaut.
Dorfkirche Horst
📍 Horst
Die Dorfkirche Horst in Vorpommern ist ein typischer Vertreter der Backsteinarchitektur. Der Backsteinbau wurde im 14./15. Jahrhundert errichtet. Sehenswert im Inneren der Kirche sind spätgotische Wandmalereien, ein spätgotischer, zweiflügeliger Schnitzaltar (Anfang 16. Jahrhundert) und eine im Renaissancestil gefertigte Kanzel. Die Orgel wurde 1850 von Johann Friedrich Nerlich angefertigt.
Dorfkirche Kirch Mulsow
📍 Kirch Mulsow
Die evangelisch-lutherische Dorfkirche in Kirch Mulsow ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude. Die Dorfkirche stammt aus dem 14. Jarhundert. Ihr rechteckiger Baukörper ist im östlichen Teil aus Backstein, im westlichen Teil aus Feldsteinen ausgeführt. Die zwei Joche des Chores sind überwölbt. Der niedrige hölzerne Westturm mit seinem überstehenden Pyramidendach stammt aus dem 18. Jahrhundert.
Dorfkirche Klink
📍 Klink
Die jetzige Dorfkapelle ist in den Jahren von 1736 bis 1742 als rechteckiger Backsteinbau errichtet worden. Ein Turm fehlt. Dafür steht auf dem Kirchhof ein Glockenstuhl mit einer Glocke, die 1738 von Laurentius Strahlborn aus Lübeck gegossen wurde. Über dem Südportal befindet sich ein Allianzwappen aus Sandstein derer v. Holstein/v. Bülow. Ende des vergangenen Jahrhunderts wurde im Westen eine niedrige, rechteckige Familiengruft angebaut als Begräbnisstätte der Gutsherrschaft. Der einschiffige Innenraum ist mit einem flachgemauerten Tonnengewölbe abgedeckt. Die Lichtöffnungen sind oben mit einem Rundbogen versehen. Besonders eigenartig wirkt die Tatsache, dass der Chor nach Westen gerichtet ist. Das bedeutet wirklich eine Ausnahme bei Sakralbauten. Im Osten dagegen hat man eine herrschaftliche Empore angebracht, die vom Fußboden aus um vier Stufen erhöht wurde. Altar und Kanzel bilden eine Einheit, was in der Zeit des Barock in protestantischen Gebieten Mode war. Die Ausstattung der Kirche ist im Original erhalten und wurde in den 70er Jahren restauriert. Die Orgel konnte auf Grund einer großzügigen Spende Anfang der 90er Jahre eingebaut werden.
Dorfkirche Klinken
📍 Klinken
Die kleine Kirche am Ortsrand beherbergt das Orgel-Meisterstück Johann Heinrich Runges. Der Baubeginn der gotischen Backsteinkirche in Klinken geht auf Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Sie ist auf dem Friedhof etwas abseits des Dorfes zu finden. Kein Geringerer als Orgelbauer Johann Heinrich Runge stellte der Kirche 1845 sein Orgel-Meisterstück zur Verfügung. Ebenso machen ein mittelalterlicher Schnitzaltar und erhaltene Wand- und Gewölbemalereien den Charme des Innenraumes aus.
Dorfkirche Kloster Wulfshagen
📍 Kloster Wulfshagen
Die Kirche zu Kloster Wulfshagen, die in schöner Lage auf einem Hügel am Rande des Dorfes liegt, ist ein rechteckiger Fachwerkbau aus dem 18. Jahrhundert. Die in Fachwerk errichtete Kirche entstand um 1750. Das einschiffige Langhaus besitzt einen verbretterten, nach Westen ausgerichteten Glockenturm aus Eichenholz mit vierseitigem Pyramidendach und ist zum Teil aus dem Material einer Vorgängerkirche erbaut. Der Innenraum weist eine flache hölzerne Tonnendecke auf. Der Altar, der Elemente der Gotik und des Barock aufweist, zeigt Darstellungen aus dem Leben Jesu Christi. Der Schnitzaltar mit zwölf Reliefs zur Mariengeschichte und Passion Christi wurde 1500 gefertigt, die Kanzel mit Schalldeckel, die ehemalige Patronatsloge, der Pastorenstuhl, das Gemeindegestühl und die Westempore um 1800. Das Geläut der Kirche besteht aus einer Glocke aus dem 15. Jahrhundert, ohne Schmuck und Inschrift. Am Balken daneben steht die Inschrift "Anno 1696 den 8. Octobris". Führungen mit Frau Kurp können unter Telefon 0172 3604528 vereinbart werden.
Dorfkirche Kratzeburg
📍 Kratzeburg
Die 1786 errichtete Saalkirche wurde im Fachwerk erbaut und hat eine barocke Innenausstattung. Im Jahr 1786 als Fachwerkbau errichtet, zeigt die Kirche im Innenraum eine barocke Ausstattung mit Kanzelaltar. Besonders hervorzuheben ist der spätgotische Schnitzaltar mit einer Kreuzigungsszene (ursprünglich aus der Kirche zu Schillersdorf stammend). Die Kirche Kratzeburg gehört zum Pfarrsprengel Neustrelitz-Kiefernheide. Kontakt zum Pfarrbüro Neustrelitz: Goethestr. 25/27, 17235 Neustrelitz Tel.: 03981/443987, E-Mail: kratzeburg@elkm.de
Dorfkirche Kuhlrade
📍 Marlow/ OT Kuhlrade
Die Kirche Kuhlrade ist ein einfacher Bau aus dem 18. Jahrhundert mit dreiseitigem Chorabschluss und einem Dachreiter. Im Inneren sind neugotische Elemente zu finden. Die Kirche zu Kuhlrade ist ein Fachwerkgebäude mit einem am Westende daraufstehenden schlanken Bretterturm. Derselbe ist mit Schiefer gedeckt und trägt eine Spitze mit Kugel, Wetterhahn und Kreuz. Im Turm ist die Glocke. Eine kleine Leichenhalle liegt der Kirche an der Westseite als Anbau vor. Das Innere der Kirche ist sehr einfach aber doch würdig. Eine Zierde der Kirche ist die, Weihnacht 1897, geschenkte Altar- und Kanzelverkleidung aus grünem Tuch. Ein im Mai 1883 geweihtes Harmonium ist zur Begleitung des Gemeindegesanges vorhanden. Den Schlüssel und eine Führung bekommen Sie nebenan im Storchenhof.
Dorfkirche Kummerow
📍 Kummerow
Mittelalterliche Kirche mit reicher Barockausstattung Die mittelalterliche Dorfkirche, mit reicher barocker Innenausstattung, enthält im Kern noch Bauteile aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. 1760 wurde sie allerdings erneuert und verändert. Im Kirchenraum befinden sich 3 Grabplatten von Familienangehörigen des alten Mecklenburger Adelsgeschlechts von Maltzahn. Die Orgel stammt von 1854 aus der Grüneberg-Werkstatt in Stettin. Für Besichtigungen und Besuche bitte im Pfarramt vor Ort bei der Küsterin melden. Die aus dem Jahr 1227 stammende Kirche ist dank der Restaurierung Ende der 1980er-Jahre in gutem Zustand. Zu den Besonderheiten der Kirche zählt neben dem reich verzierten Kanzelaltar auch die Grüneberg-Orgel, die um das Jahr 1850 entstand. Die reizvolle Lage am Kummerower See inmitten eines weitverzweigten Radwegenetzes bringt nicht selten Touristen vor die Tür der Kirche. Pfarrhaus als Gemeindezentrum In früheren Zeiten hat es im kleinen Kummerow sogar vier Kirchen gegeben, erzählte der Pastor. Wo die anderen drei standen, ist nicht bekannt. Einmal im Monat finden Gottesdienste in der Kummerower Kirche statt. Dank der Ölheizung können diese das ganze Jahr über gefeiert werden. Mit dem Kummerower Pfarrhaus stehen der Kirchengemeinde noch weitere Räumlichkeiten zur Verfügung. Das historische Gebäude nutzt die Kirchengemeinde zum Teil für Gemeindeveranstaltungen und vermietet auch Räumlichkeiten. Neben Räumen für Kinder- und Jugendfreizeiten gibt es einen Raum für die Christenlehre und einen Andachtsraum.
Dorfkirche Kölzow
📍 Kölzow
Die Dorfkirche Kölzow ist eine der schönsten und auch ältesten Feldsteinkirchen Mecklenburg-Vorpommerns. Mit dem Bau der Dorfkirche Kölzow wurde 1205 im Auftrag der örtlichen Lokatorenfamilie von der Lühe begonnen, die während der Zeit ihres Besitzes des Gutes Kölzow auch das Kirchenpatronat innehatte. Die Dorfkirche ist ein gleichmäßig gemauerter rechteckiger Feldsteinbau. Auf beiden Seiten des Kirchenschiffs befinden sich drei schmale spitzbogige Fenster, an den Chorseiten zwei rundbogige Fenster und in der Ostwand eine Dreifenstergruppe. An der Südseite befindet sich die rundbogige Priesterpforte mit eingestellten Rundstäben und einer Rollschicht aus Backsteinen. Der eingezogene quadratische Chor, der mit dem Kirchenschiff auf gleichem Niveau liegt, hat ein Domikalgewölbe, ein geachteltes Helmgewölbe. Die Holzbalkendecke wurde 1736 durch ein Tonnengewölbe ersetzt. Der abgesetzte Chor und das Langhaus sind im Innern durch einen als Spitzbogen ausgeführten Triumphbogen voneinander getrennt. Der Chor, als ältester Bauteil der Kirche, ist gemauert. Die Außenkanten wurden akkurat mit Hausteinen aus Granit ausgeführt. Der quadratische Westturm mit einem Feldsteinuntergeschoss aus dem 15. Jahrhundert und einem Fachwerkaufsatz mit Ziegelmauerwerk besitzt einen mit Holzschindeln gedeckten vierseitigen Turmhelm. In den 1970er Jahren wurden der Turm, der Dachstuhl und das Dach gründlich erneuert. Bei der ab 1983 durchgeführten Innenrestaurierung wurden 1988 Wandmalereien des 13. Jahrhunderts freigelegt. Nach der Wiedervereinigung wird die Kirche seit 2007 in mehreren Abschnitten grundsaniert.
Dorfkirche Lambrechtshagen
📍 Lambrechtshagen
Die Dorfkirche Lambrechtshagen ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Lambrechtshagen im Landkreis Rostock. Die Dorfkirche Lambrechtshagen ist ein einschiffiger Bau aus dem 13. Jahrhundert. Der Chor ist der älteste Teil. Er ist aus Feldsteinen gefertigt und von einem Gewölbe abgeschlossen. Man kann ihn noch in die Übergangszeit von der Romanik zur Gotik einordnen, die schlitzförmigen Lichtöffnungen weisen darauf hin. Das gotische Langhaus aus Ziegeln wurde später gebaut, Bauzeit war zum Ende des 14. Jahrhunderts.
Dorfkirche Lärz
📍 Lärz
Die Kirche wurde 1724 als rechteckiger Saalbau im Fachwerk errichtet. Die Fachwerkkirche, 1724 errichtet, weist ein von einer gedrückten Holztonne überwölbtes Schiff sowie einen Kanzelaltar von 1739 auf. Die Kirche Lärz gehört zur Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lärz/Schwarz (Pfarrsprengel mit KG Mirow, Pfarrsitz).
Dorfkirche Matzlow
📍 Matzlow-Garwitz
Dorfkirche aus dem späten 18. Jahrhundert mit charakteristischen Glockenturm und geschnitzter Innenausstattung durch Laienkünstlerin. Die Matzlower Dorfkirche wurde 1789 eingeweiht, nachdem das vorherige Kirchengebäude im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war. Charakteristisches Merkmal der heutigen Fachwerkkirche ist der verhältnismäßig große, dreigeschossig anmutende Glockenturm, der nachträglich angebaut wurde. Schnitzarbeiten der Hobbykünstlerin Gerda Schefe aus Schwerin zieren den gesamten Innenraum. Diese entstanden in den frühen 1990er Jahren und befinden sich seitdem als Dauerleihgabe in der Matzlower Kirche
Dorfkirche Mirow
📍 Banzkow 0T Mirow
Eine der frühesten neugotischen Kirchen mit besonders formschöner Bauweise. Seltener Kanzelaltar und Runge-Orgel im Innenraum. Die Mirower Kirche entstand von 1842 bis 1845 auf den Fundamentresten ihrer mittelalterlichen Vorgängerin. Damit ist sie eines der frühesten neugotischen Gotteshäuser und gilt im Schweriner Umland zugleich als besonders hochwertiges und formvollendetes Beispiel der Neugotik. Im Turm, der mit seinem flachen Dach nicht mehr dem spitzen Originalzustand entspricht, befinden sich zwei Glocken. Eine stammt noch aus der vorherigen Kirche, eine zweite wurde 1845 in Wismar gegossen. Eher ungewöhnlich für eine Mecklenburger Kirche ist der Kanzelaltar. Das Altargemälde zeigt die „Emmausjünger“ und ist eine Kopie eines Gemäldes aus der Parchimer Georgenkirche. Wie in vielen Lewitzer Kirchen erklingt auch in Mirow eine Orgel des Orgelbauers Runge.
Dorfkirche Patzig
📍 Patzig
Die St.-Margarethen-Kirche ist ein aus dem 15. Jahrhundert stammendes gotisches Kirchengebäude. Die Margarethen-Kirche ist eine gotische Saalkirche mit Kirchturm, an die ein Gemeinderaum angebaut ist. Bereits 1318 wurde am heutigen Standort eine Kirche errichtet. Der Chor entstand 1466, der Kirchturm und die Wandmalereien um 1500. Diese evangelische Kirche in Patzig stand unter dem Patronat der Heiligen Margarethe. Der Taufstein aus Granit, entstanden um 1250, fand seinen Platz im Turmraum. Er ist ein Relikt aus dem Vorgängerbau und ist vermutlich der älteste Taufstein Rügens. Der schönste Schmuck der Kirche ist der geschnitzte Margarethen-Altar aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Die neugotische Orgel stammt aus der Stralsunder Werkstatt Nerlich.
Dorfkirche Peckatel
📍 Peckatel
Die kleinste Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns. Im Innern zeigen historische Bildwerke im Stil ländlicher Barockmalerei bedeutsame Ereignisse der Kirchengeschichte. Die Kirche auf dem Dorfanger in Peckatel gilt heute als die kleinste Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns. Zwar wurde bereits im Zuge der Entstehung des Dorfes um 1300 eine Kapelle für Taufen und Beerdigungen errichtet. Jedoch entstand die Kirche in ihrer heutigen Form erst um 1696, nachdem ihr Vorgängerbau während des Dreißigjährigen Krieges zerstört worden war. 1718 nahm der Innenausbau mit Gestühl, Altar, Kanzel mit Aufgang und Beichtstuhl Gestalt an, so dass ab 1786 Gottesdienste mit Abendmahl an den Buß- und Bettagen stattfanden. Erst 1971 wurde das Gebäude einschließlich Fundament umfassend saniert, 1995 erfolgte der Einbau einer elektrischen Sitzheizung. Seit 1996 führt die Gemeinde Plate in der Peckateler Dorfkirche auch Hauptgottesdienste durch. Historische Bildwerke im Inneren des Gebäudes, die bedeutsame Ereignisse der Kirchengeschichte im Stil ländlicher Barockmalerei darstellen, und weitere Objekte der Innenausstattung wurden 2006 umfassend restauriert. Als nächstes Projekt zur Erhaltung der Kirche steht die Reparatur des Daches an.
Dorfkirche Plate
📍 Plate
Neugotischer Bau mit besonderem Schnitzaltar, Friese-Orgel und Pfarrscheune für das gesellige Leben Die heutige Kirche Plate entstand 1848 nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger. Weitere neogotische Bauten wie die Paulskirche in Schwerin sowie die Dorfkirche Banzkow entstammen ebenso seiner Feder. Vom Vorgängerbau der Plater Kirche, die aufgrund von Einsturzgefahr geschlossen worden war, ist nur noch der um 1500 errichtete spätgotische Marienaltar erhalten. Dieser Schnitzaltar zeichnet sich durch Besonderheiten in der Anordnung seiner zehn Figuren aus. Nach einem Brand 1874 wurde der Westturm der Kirche durch einen freistehenden Glockenstuhl ersetzt. Die Orgel der Kirche fertigte der Schweriner Hoforgelbauer Friedrich Friese 1873 an. Durch sein Schaffen entwickelte sich die Orgelbauwerkstatt Friese zur bedeutendsten in Mecklenburg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die angrenzende Pfarrscheune ist ein beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort.
Dorfkirche Raduhn
📍 Raduhn
Die Dorfkirche Raduhn ist eine Mischung aus alt und neu und besticht durch einen charakteristischen Stufen-Giebel. Die neogotische Dorfkirche Raduhn befindet sich auf dem höchsten Punkt des ehemaligen Friedhofes am Ortsrand. Sie wurde in ihrer jetzigen Form 1859 eingeweiht und entstand innerhalb von zwei Jahren Bauzeit aus dem vorherigen Kirchengebäude am selben Platz. Altes Mauerwerk wurde integriert und ist zwischen roten Backsteinen heute noch sichtbar. Weiterhin fallen die stufenförmigen Giebel und der kleine Glockenturm ins Auge. Umfangreiche Renovierungen erfolgten in den 1960er Jahren, u.a. steht seit 1964 der Raum unter der Orgelempore als Winterkirche zur Verfügung. Die Orgel von 1850 stammt von Johann Heinrich Runge.
Dorfkirche Rakow
📍 Rakow
Die Dorfkirche in Rakow stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie wurde überwiegend aus Feldsteinen errichtet. Mit dem Bau der Feld- und Backsteinkirche wurde in der Mitte des 13. Jahrhunderts begonnen. Sehenswert im Inneren sind Wandmalereien aus dem 13. bis 18. Jahrhundert.