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Karte ↗Kinderspielplatz "Fischer un sin Fru"
● Insel Hiddensee
Ortseingang in Neuendorf Der seit 1994 bestehende Spielplatz, wurde im August 2018 einer umfangreichen Instandsetzung unterzogen. Nun kann hier wieder geklettert, geschaukelt und getobt werden. Ganz nebenbei erzählt der Spielplatz auch noch die Geschichte der Gebrüder Grimm" Fischer un sin Fru", hier für Euch nochmal zum Nachlesen. Es war einmal ein Fischer und seine Frau, die wohnten zusammen in einem alten Topfe, dicht an der See, und der Fischer ging alle Tage hin und angelte; und er angelte und angelte. So saß er auch einst bei der Angel und sah immer in das klare Wasser hinein; und er saß und saß. Da ging die Angel auf den Grund, tief hinunter, und als er sie heraufholte, zog er einen großen Butt heraus. Da sagte der Fisch zu ihm: "Hör' einm, Fischer, ich bitte dich, lass mich leben, ich bin kein echter Fisch, ich bin ein verwünschter Prinz. Was hilft es dir, wenn du mich totmachst? Ich würde dir doch nicht recht schmecken; setze mich wieder ins Wasser und lass mich schwimmen." - "Nun", sagte der Mann, "du brauchst nicht so viele Worte zu machen; einen Fisch, der sprechen kann, hätte ich so schon schwimmen lassen." Damit setzte er ihn wieder ins klare Wasser; da ging der Fisch auf den Grund und zog einen langen Streifen Blut nach sich. Nun stand der Fischer auf und ging zu seiner Frau in den Topf. "Mann", sagte die Frau, "hast du heute nichts gefangen?" - "Nein", sagte der Mann, "ich fing einen Fisch, der sagte, er wäre ein verwünschter Prinz, da hab' ich ihn wieder schwimmen lassen." - "Hast du dir denn nichts gewünscht?" fragte die Frau. "Nein", sagte der Mann, "was sollt' ich mir wünschen?" - "Ach", sagte die Frau, "das ist doch schlimm, hier immer so im Topfe zu wohnen; es ist eklig und stinkt. Du hättest uns doch eine kleine Hütte wünschen können. Geh' noch einmal hin und rufe ihn; sag' ihm, wir möchten gern eine kleine Hütte haben, er tut es gewiss." - "Ach", sagte der Mann, "was sollt' ich noch einmal hingehen?" - "Ei", sagte die Frau, "du hattest ihn doch gefangen und hast ihn wieder schwimmen lassen, er tut es gewiss. Geh' gleich. hin." Der Mann wollte noch nicht recht, wollte aber seiner Frau nicht zuwider sein und ging hin an die See. - Als er dort ankam, war die See ganz grün und gelb und gar nicht mehr so klar. So stellte er sich hin und sagte: "Manntje' Manntje, Timpe Te, Buttje' Buttje in der See, Meine Frau, die Ilsebill, Will nicht so, wie ich gern will." Da kam der Fisch angeschwommen und sagte: "Na, was will sie denn?" -"Ach", sagte der Mann, "ich hatte dich doch gefangen gehabt, und meine Frau sagt, ich hätte mir auch etwas wünschen sollen. Sie mag nicht mehr in einem Topfe wohnen, sie möchte gern eine Hütte haben." - "Geh' nur hin", sagte der Fisch, "sie hat sie schon." Da ging der Mann hin, und seine Frau saß nicht mehr in einem Topfe, aber eine kleine Hütte stand da, und seine Frau saß vor der Tür auf einer Bank. Da nahm ihn seine Frau bei der Hand und sagte zu ihm: "Komm nur herein, sieh, nun ist's doch viel besser." Da gingen sie hinein, und in der Hütte war ein kleiner Vorplatz und eine herrliche Stube und Kammer, wo für jeden ein Bett stand, und Küche und Speisekammer, alles aufs beste mit Gerätschaften und aufs schönste aufgeputzt, Zinnzeug und Messing, was da hineingehört. Hinten war auch ein kleiner Hof mit Hühnern und Enten und ein kleiner Garten mit Gemüse und Obst. "Sieh", sagte die Frau, "ist das nicht nett?" - "Ja", sagte der Mann, "so soll's bleiben, nun wollen wir recht vergnügt leben" - "Das wollen wir uns bedenken", sagte die Frau. Und dann aßen sie und gingen zu Bett. So ging das wohl acht oder vierzehn Tage, da sagte die Frau: "Höre, Mann, die Hütte ist doch gar zu eng, und der Hof und der Garten sind gar so klein; der Fisch hätte uns auch wohl ein größeres Haus schenken können. Ich möchte gern in einem großen steinernen Schlosse wohnen. Geh' hin zum Fisch, er soll uns ein Schloss schenken." - "Ach, Frau", sagte der Mann, "die Hütte ist ja gut genug, was wollen wir in einem Schlosse wohnen" - "Ei was", sagte die Frau, "geh' du nur hin, der Fisch kann das tun." - "Nein, Frau", sagte der Mann, "der Fisch hat uns erst die Hütte gegeben, ich mag nun nicht schon wieder kommen, es möchte den Fisch verdrießen." - "Geh' nur", sagte die Frau, "er kann's recht gut und tut's gern; geh' du nur hin." Dem Mann war sein Herz so schwer, und er wollte nicht; er sagte bei sich selber: "Das ist nicht recht"; er ging aber doch hin. Als er an die See kam, war das Wasser ganz violett und dunkelblau und grau und dick, und gar nicht mehr so grün und gelb, doch war es ruhig. Da stellte er sich hin und sagte: "Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje' Buttje in der See, Meine Frau, die Ilsebill, Will nicht so, wie ich gern will." "Na, was will sie denn?" fragte der Fisch. "Ach", sagte der Mann halb betrübt, "sie will in einem großen steinernen Schlosse wohnen." - "Geh' nur hin, sie steht vor der Tür", sagte der Fisch. Da ging der Mann hin und dachte, er wolle nach Hause gehen, als er aber dort ankam, da stand dort ein großer, steinerner Palast, und seine Frau stand oben auf der Treppe und wollte hineingehen; da nahm sie ihn bei der Hand und sagte: "Komm nur herein." Und so ging er mit ihr hinein, und in dem Schlosse war ein großer Flur mit marmornem Estrich, und da waren so viel Bediente, die rissen die großen Türen auf, und die Wände waren alle blank und mit schönen Tapeten, und in den Zimmern lauter goldene Stühle und Tische, und kristallene Kronleuchter hingen von der Decke herab, und in all den Stuben und Kammern lagen Fußdecken' und Essen und die allerbesten Weine standen auf den Tischen, als wollten sie brechen. Und hinter dem Hause war auch ein großer Hof mit Pferde- und Kuhstall und Kutschen aufs allerbeste, auch war dort ein großer, herrlicher Garten mit den schönsten Blumen und feinen Obstbäumen, und ein Lustwald' wohl eine halbe Meile lang, mit Hirschen und Rehen und Hasen darin und allem, was man sich wünschen mag. "Na", sagte die Frau, "ist das nun nicht schön?" - "Ach ja", sagte der Mann, "so soll es auch bleiben, nun wollen wir auch in dem schönen Schlosse wohnen und wollen zufrieden sein. " - "Das wollen wir uns bedenken", sagte die Frau, "und wollen's beschlafen." Damit gingen sie zu Bett. Am anderen Morgen wachte die Frau zuerst auf, es war eben Tag geworden, und jeder sah von seinem Bett aus das herrliche Land vor sich liegen. Der Mann reckte sich noch, da stieß sie ihn mit dem Ellbogen in die Seite und sagte: "Mann, steh' auf und guck' einmal aus dem Fenster! Sieh', können wir nicht König werden über all dies Land? Geh' hin zum Fisch, wir wollen König sein." - "Ach, Frau", sagte der Mann, "was wollen wir König sein! Ich mag nicht König sein." - "Ei", sagte die Frau, "willst du nicht König sein, so will ich König sein. Geh' hin zum Fisch, ich will König sein." - "Ach, Frau", sagte der Mann, "was willst du König sein, das mag ich ihm nicht sagen." - "Warum nicht?" sagte die Frau, "geh' sogleich hin, ich muss König sein." Da ging der Mann hin und war ganz betrübt, dass seine Frau König werden wollte. "Das ist nicht recht und ist nicht recht", dachte der Mann. Er wollte nicht hingehen, ging aber doch hin. Und als er an die See kam, da war die See ganz schwarzgrau' und das Wasser gärte so von innen und roch ganz faul. Da stellte er sich hin und sagte: "Manntje' Manntje, Timpe Te, Buttje' Buttje in der See, Meine Frau, die Ilsebill, Will nicht so, wie ich gern will." "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch. "Ach", sagte der Mann, "sie will König werden." - "Geh' nur hin, sie ist es schon", sagte der Fisch. Da ging der Mann hin, und als er an den Palast kam, war das Schloss viel größer geworden, mit einem großen Turm und herrlichem Zierat daran; und die Schildwache stand vor dem Tor, und da waren so viele Soldaten mit Pauken und Trompeten. Und als er in das Haus kam, war alles von purem Marmor mit Gold und samtene Decken und große, goldene Quasten. Seine Frau saß auf einem hohen Thron von Gold und Diamant und hatte eine große, goldene Krone auf und das Zepter in der Hand ,:von purem Gold und Edelstein, und ihr zu beiden Seiten standen sechs Jungfrauen in einer Reihe, immer eine einen Kopf kleiner als die andere. Da stellte er sich hin und sagte: "ach Frau, bist du nun König?" - "Ja", sagte die Frau, "nun bin ich König." Da stand er und sah sie an, und als er sie eine Zeitlang so angesehen hatte, sagte er: "Ach, Frau, was ist das schön, wenn du König bist! Nun wollen wir auch nichts mehr wünschen." -"Nein, Mann", sagte die Frau und ward ganz unruhig, "mir wurde die Zeit und Weile so lang, ich kann das nicht mehr aushalten. Geh' hin zum Fisch, König bin ich, nun muss ich auch Kaiser werden." - "Ach, Frau", sagte der Mann, "was willst du Kaiser werden?" - "Mann", sagte sie, "geh' zum Fisch, ich will Kaiser sein." - "Ach, Frau", sagte der Mann, "Kaiser kann er nicht machen, ich mag dem Fisch das nicht sagen; ein Kaiser ist nur einmal im Reich. Kaiser kann ja der Fisch nicht machen, das kann und kann er nicht." - "Was", sagte die Frau, "ich bin König, und du bist nur mein Mann, willst du gleich hingehen? Geh' gleich hin; kann er König machen, so kann er auch Kaiser machen, ich will nun Kaiser sein. Gleich geh' hin!" Da musste er hingehen. Als der Mann aber hinging, war ihm ganz bange, und als er so ging, dachte er bei sich: "Das geht und geht nicht gut, Kaiser ist zu unverschämt, der Fisch wird's am Ende müd'." Damit kam er an die See; da war die See noch ganz schwarz und dick und begann so von innen herauf zu gären, dass es nur so Blasen warf, und es ging ein Windstoß drüber hin, der sie aufwühlte, und den Mann kam ein Grausen an. Da stellte er sich hin und sagte: "Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje' Buttje in der See, Meine Frau, die Ilsebill, Will nicht so, wie ich gern will." "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch. "Ach, Fisch", sagte er, "meine Frau will Kaiser werden." - "Geh' nur hin", sagte der Fisch, "sie ist es schon." Da ging der Mann hin, und als er dort ankam, war das ganze Schloss von poliertem Marmor mit goldenen Figuren und goldenen Zieraten. Vor dem Tor marschierten die Soldaten, und sie bliesen Trompeten und schlugen Pauken und Trommeln. Aber in dem Hause, da gingen die Barone und Grafen und Herzoge nur so als Bediente herum, da machten sie ihm die Türen auf, die von lauter Gold waren. Und als er hineinkam, da saß seine Frau auf einem Thron, der war von einem Stück Gold, und war sechs Ellen hoch, und sie hatte eine mächtige, große goldene Krone auf, die war mit Brillanten und Karfunkelsteinen besetzt. In der einen Hand hatte sie das Zepter und in der andern Hand den Reichsapfel, und ihr zu beiden Seiten standen die Trabanten in zwei Reihen, immer einer kleiner als der andere, von dem allergrößten Riesen, der war über sechs Ellen hoch, bis zum allerkleinsten Zwerg, der war nur so groß wie mein kleiner Finger. Und vor ihr standen so viele Fürsten und Herzoge. Da stellte sich der Mann schüchtern hin und sagte: "Frau, bist du nun Kaiser?" - "Ja", sagte sie, "ich bin Kaiser." Da ging er näher hin und besah sie sich so recht, und als er sie eine Zeitlang so angesehen hatte, sagte er: "Ach, Frau, was ist das schön, wenn du Kaiser bist."' - "Mann", sagte sie, "was stehst du dort? Ich bin nun Kaiser, nun will ich aber auch Papst werden; geh' hin zum Fisch." - "Ach, Frau", sagte der Mann, "was willst du nicht alles'. Papst kannst du nicht werden, Papst ist nur einmal in der Christenheit, das kann er doch nicht machen." - "Mann", sagte sie, "ich will Papst werden; geh' gleich hin, ich muss heut' noch Papst werden." - "Nein, Frau", sagte der Mann, "das mag ich nicht sagen, das geht nicht gut, das ist zu grob, zum Papst kann der Fisch nicht machen." - "Mann, was für Schnack!" sagte die Frau, "kann er Kaiser machen, kann er auch Papst machen. Geh' sofort hin, ich bin Kaiser, und du bist nur mein Mann. Willst du wohl hingehen." Da wurde er bange und ging hin, es war ihm aber ganz elend zumute, er zitterte und bebte, und Knie und Waden schlotterten ihm. Und da strich ein Wind übers Land, und die Wolken flogen, als es düster wurde gegen Abend. Die Blätter wehten von den Bäumen, und das Wasser rauschte und brauste, als ob es kochte, und platschte an das Ufer, und in der Ferne sah er die Schifte, die schossen in der Not und tanzten und sprangen auf den Wellen. Doch war der Himmel noch so ein bisschen blau in der Mitte, aber an den Seiten zog es herauf wie ein schweres Gewitter. Da stellte er sich in der Angst recht verzagt hin und sagte: "Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje' Buttje in der See, Meine Frau, die lisebill, Will nicht so, wie ich gern will." "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch. "Ach", sagte der Mann, "sie will Papst werden." - "Geh' nur hin, sie ist es schon." Da ging er hin, und als er dort ankam, war es wie eine große Kirche, von lauter Palästen umgeben. Dort drängte er sich durch das Volk. Inwendig war aber alles mit tausend und tausend Lichtern erleuchtet, und seine Frau war in lauter Gold gekleidet und saß auf einem noch viel höheren Thron und hatte drei große goldene Kronen auf und um sie her so viel vom geistlichen Staat, und zu ihren beiden Seiten standen zwei Reihen Lichter, das größte so dick und groß wie der allergrößte Turm, bis zum allerkleinsten Küchenlicht; und alle die Kaiser und die Könige lagen vor ihr auf den Knien und küssten ihr den Pantoffel. "Frau", fragte der Mann und sah sie so recht an, "bist du nun Papst?" - "Ja", sagte sie, "ich bin Papst." Da stellte er sich hin und sah sie so recht an, und das war, als wenn er in die helle Sonne sähe. Als er sie eine Zeitlang so angesehen hatte, sagte er: "Ach, Frau, was ist das schön, wenn du Papst bist!" Sie saß aber ganz steif wie ein Klotz und rührte und regte sich nicht. Da sagte er: "Frau, nun sei zufrieden, jetzt bist du Papst, nun kannst du nichts mehr werden." - "Das will ich mir bedenken", sagte die Frau. Damit gingen sie beide zu Bett, aber sie war nicht zufrieden, und die Gier ließ sie nicht schlafen, sie dachte immer, was sie noch werden wollte. Der Mann schlief recht gut und fest, er war den Tag viel gelaufen; die Frau aber konnte gar nicht einschlafen und warf sich die ganze Nacht von einer Seite auf die andere und dachte nur immer, was sie wohl noch werden könnte und konnte sich doch auf nichts mehr besinnen. Mittlerweile wollte die Sonne aufgehen, und als sie das Morgenrot sah, richtete sie sich auf im Bett und sah dort hinein, und als sie aus dem Fenster die Sonne so heraufkommen sah - "ha", dachte sie, "kann ich nicht auch die Sonne und den Mond aufgehen lassen?" -"Mann", sagte sie und stieß ihn mit dem Ellbogen in die Rippen, "wach' auf, geh' hin zum Fisch, ich will werden wie der liebe Gott." Der Mann war noch halb im Schlaf, aber er erschrak so sehr, dass er aus dem Bette fiel. Er meinte, er hätte sich verhört und rieb sich die Augen aus und fragte: "Ach, Frau, was sagtest du?" - "Mann", sagte sie, "wenn ich nicht die Sonne und den Mond kann aufgehen lassen und muss das so mit ansehen, dass die Sonne und der Mond aufgehen, ich kann das nicht aushalten und hab' keine ruhige Stunde mehr, wenn ich sie nicht selbst aufgehen lassen kann. Da sah sie ihn so recht groß an, dass ihn ein Schauder überlief." Gleich geh' hin, ich will werden wie der liebe Gott." "Ach, Frau", sagte der Mann und fiel vor ihr auf die Knie, "das kann der Fisch nicht, Kaiser und Papst kann er machen; ich bitte dich, geh' in dich und bleibe Papst." Da kam sie in helle Wut, die Haare flogen ihr so wild um den Kopf, sie riss sich das Mieder auf, gab ihm eins mit dem Fuß und schrie: "Ich halt's nicht aus, und halt's nicht länger aus. Willst du gleich hingehen." Da schlüpfte er in seine Hosen und lief weg wie von Sinnen. Draußen aber ging der Sturm und brauste, dass er kaum auf den Füßen stehen konnte. Die Häuser und die Bäume wurden umgeweht, und die Berge bebten, und die Felsen rollten in die See, und der Himmel war ganz pechschwarz, und es donnerte und blitzte, und die See ging in so hohen schwarzen Wellen wie Kirchtürme und wie Berge und hatten oben alle eine weiße Krone von Schaum auf. Da schrie er und konnte sein eigen Wort nicht hören: "Manntje, Manntje, Timpe Te, Buttje' Buttje in der See, Meine Frau, die Ilsebill, Will nicht so, wie ich gern will." "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch." Ach", sagte der Mann, "sie will werden wie der liebe Gott." "Geh' nur hin, sie sitzt schon wieder im alten Topfe." Dort sitzen sie noch beide bis auf den heutigen Tag. -Ende-
Kinderspielplatz Heilgeiststraße
● Stralsund
Dieser Kinderspielplatz lädt mit seinen außergewöhnlichen Spielobjekten zum Spaß haben ein. Von uns empfohlen für Kinder ab 1 Jahr. Spielgeräte: Drehscheibe, Federwippgerät, Wippe, Balancier-Element, Doppelschaukel. Ausstattung: Sitzbänke Der Spielplatz befindet sich als einziger Spielplatz Stralsunds innerhalb der ehemaligen Stadtmauern. Er ist zwischen der Baden- und Heilgeiststraße gelegen und von beiden Seiten zugänglich. Die futuristisch anmutenden Spielobjekte verleihen dem Spielplatz einen ganz eigenen Charm.
Kinderspielplatz Hospitaler Bastion
● Stralsund
Verschiedenste Spielgeräte unter dem Motto "Wallenstein-Belagerung" laden zum Spielen ein. Spielgeräte: Rutsche, Spielhaus, Balancier-Element, Hangelgerät, Wackelbrücke, Kletterelement, Klettergerät mit Rutsche, Sandfläche, Schaukel. Von uns empfohlen für Kinder ab 1 Jahr. Ausstattung: Eingezäunt, Liegt im Grünen, Sitzbänke, Schatten Der Spielplatz liegt am Rande der Altstadt in der Nähe des Theaters, das heißt in einer grünen Parkanlage mit Blick auf den Knieperteich. Kinder können sich in der großen Sandfläche ordentlich austoben und ihre Eltern können sie von den Sitzbänken aus gut beobachten. Der Spielplatz ist mit den Buslinien 1 und 4 gut zu erreichen.
Kinderspielplatz Küsterbastion
● Stralsund
Spielplatz mit Ausblick auf der Knieperteich. Von uns empfohlen für Kinder ab 1 Jahr. Auf diesem Spielplatz finden Kinder aller Altersgruppen eine Beschäftigung. Ob nun Schaukel, Kletterpassagen, Bagger oder Wippe, hier hat jedes Kind etwas zu tun. Gepflegte Rasenflächen sowie mehrere Bänke laden Eltern zum Verweilen ein und erlauben einen schönen Blick über den Knieperteich. Spielgeräte: Sandfläche, Doppelschaukel, Kletterpassagen, Bagger, Wippe, Babyschaukel und Kleinkindrutsche Ausstattung: umzäunt, Bänke, liegt im Grünen, Busstation Mit der Buslinie 1 und 4 ist der Spielplatz gut zu erreichen.
Kinderspielplatz Strandbad
● Stralsund
Der Spielplatz direkt am Strand! Spielgeräte: Kleinkindrutsche, Federwippgerät, Rutsche, Balancierelemente, Schaukeln, Kleinkindschaukel und Klettergerüst, Kletterelement, Klettergerät mit Sandfläche, Schaukel. Von uns empfohlen für Kinder ab 3 Jahre. Ausstattung: liegt im Grünen und am Strand, Sitzbänke Der Kinderspielplatz befindet sich direkt am Stralsunder Strand und bietet eine Vielzahl an Kletter- und Balanciermöglichkeiten. Aber auch Schaukeln und Wippen lassen Kinderherzen hier höherschlagen. Der Strandsand lädt zum Burgen bauen ein und ist ein weiches Kissen, wenn man doch mal beim Klettern abrutscht. Mit der Busline 4 ist dieser Spielplatz gut zu erreichen.
Kinderspielplatz Wulflamufer
● Stralsund
Kleiner Spielplatz am Frankenteich (kein Wasserzugang). Spielgeräte: Rutschturm, Sandküche, Sandfläche, Nestschaukel. Von uns empfohlen für Kinder ab 2 Jahre. Ausstattung: Liegt im Grünen, Sitzbänke. Der kleine Spielplatz, direkt am Frankenteich gelegen, wurde 2022 komplett neu gestaltet. Für Eltern sind Sitzbänken und ein schöner Blick auf dem Frankenteich vorhanden.
Kinderspielplatz am Bananenweg
● Stralsund
Spielplatz mit Teichblick Kleiner Spielplatz mit Ausblick auf den Frankenteich. Spielgeräte: Federwippgerät, Balancier-Element, Schaukel Von uns empfohlen für Kinder von 2 bis 6 Jahren Ausstattung: Liegt im Grünen, Sitzbänke Mit den Buslinien 1, 4 und 6 gut zu erreichen.
Kinderspielplatz am Dorfplatz
● Grieben
Kinderspielplatz am Dorfplatz in Grieben
Kinderspielplatz in Bodstedt
Outdoor - öffentlicher Spielplatz für Kinder bis 10 Jahre an der Kita Leuchtturm größtenteils sonnige Lage / Schattenplätze unter Bäumen vorhanden Auf dem Kinderspielplatz in Bodstedt befinden sich folgende Spielgeräte in einem kleinen Parkour Rutsche (1) Drehkarussell (1) Sandkasten mit Sandmühle (1) Gerüst mit Schaukeln (6) Klettergerüst mit Kletternetzen, Balanciertellern und Slackline (1) Wipptiere (4) Gut zu wissen: Der Spielplatz in Bodstedt hat mehrere Sitzbänke, Hunde sind verboten, Parkplätze direkt am Spielplatz, 100m weiter Sport- und Bolzplatz. In der näheren Umgebung: Gaststätte mit Eisverkauf (1), Fischimbiß(1), Bushaltestelle (1), Naturbadestelle (1), Radweg (1), Hafen mit Fahrgastschiffen (1)
Kinderspielplatz in Pruchten
Outdoor - öffentlicher Spielplatz für Kinder bis 12 Jahre am Alten Bahndamm der Darßbahn größtenteils sonnige Lage / Schattenplätze unter Bäumen vorhanden Auf dem Kinderspielplatz in Pruchten befinden sich folgende Spielgeräte: Spielschiff mit Rutsche, Kletternetz, Ausguck Gerüst mit Reifenschaukel (6) Kletterturm (1) Ballkorbanlage (1) Wipptiere (4) Gut zu wissen: Der Spielplatz in Pruchten hat 2 Sitzbänke, Sport- und Bolzplatz mit Fußballtoren unmittelbar daneben und frei zugängig, Hunde verboten, Hundeauslauf (eingezäunt) unmittelbar daneben und frei zugängig. In der näheren Umgebung: Restaurant (1), Café (1), Eisdiele (1), Bushaltestelle (1), Radweg (2)
Kinderspielplatz in Saal
Outdoor - öffentlicher Spielplatz für Kinder bis 14 Jahre am Dorfgemeinschaftshaus größtenteils sonnige Lage / Schattenplätze unter Bäumen vorhanden Auf dem Kinderspielplatz in Saal befinden sich folgende Spielgeräte in einem Parkour Seilbahn (1) Balancierparkour (1) u.a. mit Balanciertellern, Brücken, Balken und Slackline Spieleturm mit Rutsche, Ausguck, Kletterwand (1) Schaukeln (5), davon eine Nestschaukel Basketballkorb (1) Tischtennisplatte (1) Gut zu wissen: Der Spielplatz in Saal hat mehrere Sitzbänke, Parkplätze am Dorfgemeinschaftszentrum, Sport- und Bolzplatz unmittelbar daneben, Hunde sind verboten. In der näheren Umgebung: Gaststätte mit Eisverkauf (1), Wassersportcenter am Bodden (1) mit Naturbadestelle und Imbiß, Bushaltestelle (1)
Kino Boizenburg
● Boizenburg
Mehr als nur Kino - natürlich bietet das Kino-Boizenburg Ihnen aktuelle Kinofilme, Dokumentationen und Kinderfilme. Doch auch für andere Kulturinteressierte lohnt sich ein Besuch - ob Konzert, Lesung oder Kabarett, hier ist für jeden etwas dabei! Regelmäßig werden außerdem ein "Film-Café" und "Kinderwagen-Kino" angeboten. Das Kino-Boizenburg hat eine lange Geschichte: 1932 wurde es als „Boizenburger Lichtspiele“ eröffnet. Schon 1936 komplett umgebaut erhielt das Kino seine bis heute kaum veränderte Fassade. Der Spielbetrieb ging während des Krieges und auch nach dem Mauerbau weiter, oft waren die 360 Plätze des Kinosaals voll besetzt. 1990 wurde die verwaltende Bezirksfilmdirektion in Schwerin aufgelöst, wenig später brachte die endgültige Stilllegung des Gebäudes wegen Baufälligkeit das endgültige Aus. 1996 dann hatte ein Berliner Investor den Mut, das Kino komplett zum 2-Saal-Kino umzubauen. Doch der Investor ging Konkurs – aus der Traum vom Kino in Boizenburg? Es ist einigen weitsichtigen Boizenburgern zu verdanken, dass die Idee, die Stadt könne das Kino selbst betreiben, 2002 Realität wurde: Das Gebäude wurde aus der Konkursmasse zurückgekauft und der heutige Geschäftsführer eingestellt. Seit Freitag, dem 13. Dezember 2002, ist 365 Tage im Jahr Kino-Betrieb in dem jetzt „Kino-Boizenburg“ genannten Lichtspielhaus. Aber damit nicht genug. Von vorneherein hatte der neue Geschäftsführer die Vision, das Kino zu einem Kulturzentrum der Stadt zu entwickeln. Schon kurz nach Beginn des Kino-Betriebes gab es erste Live-Konzerte, Lesungen und Diskussions-Veranstaltungen im Kino-Boizenburg. Der 2003 gegründete Kino-Club Boizenburg e.V. hat sich bald zu einem Kulturverein der Stadt entwickelt, der inzwischen auch das Kultur- und Museumsschiff MINNA im Boizenburger Hafen betreibt. Zudem ist die BoizeKino GmbH Partner des UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe und setzt sich aktiv für eine nachhaltige Regionalentwicklung in der Biosphärenregion ein.
Kino Kiek in Malchin
● Malchin
Freizeitvergnügen mit Freunden und Familie LOUNGE & BAR | KINO | EVENTS Herzlich willkommen allen (Erlebnis-)Hungrigen und Freunden kulinarischer und filmischer Leckerbissen! Im Herzen von Malchin bietet Ihnen das Kiek in einen Platz für jeden Geschmack, ob im Kino, im Saal oder in der gemütlichen Lounge/Bar. Gastronomische Vielfalt, eine zentrale Location für Familien und Freunde und vor allem gute Stimmung. Wir freuen uns, Sie bei uns willkommen zu heißen, und laden Sie herzlich dazu ein, sich auf unserer Seite umzusehen. Genießen Sie die besondere Atmosphäre unseres gemütlichen Club-Kinos mit Platz für 32 Gäste.
Kino Malchow
● Malchow
Ob Blockbuster, Arthaus, Programmkino oder Originalversion - Im Kino in Malchow kommen alle Cineasten auf ihre Kosten! Einmal im Monat zeigen wir einen ausgewählten Kinofilm. Weitere Informationen und Termine finden Sie im Veranstaltungskalender.
Kino Volksbühne
● Ueckermünde
Das Kino "Volksbühne" befindet sich in Ueckermünde. Das Haus verfügt über drei komfortable Säle mit 200, 130 und 100 Plätzen.
Kinocenter Anklam
● Anklam
Im Kinocenter Anklam gibt es 3 Kinosäle. Das Kino auf dem Gelände eines Einkaufszentrum bietet in drei Sälen mit bis zu 159 Plätzen Kinoerlebnis pur. Es gibt eine Außenterrasse und eine reichhaltige Auswahl an Getränken und Knabbereien. Nach Absprache sind auch Sonderveranstaltungen ab 20 Personen möglich.
Kirche "St. Stephanus" zu Swantow
● Poseritz OT Swantow
Die St. Stephanus Kirche ist eine der ältesten Kirchen auf Rügen. Idyllisch in das kleine, ursprüngliche Dorf Swantow eingebettet, ist sie Heimat einer kleinen, aber aktiven und engagierten Gemeinde. In alter Zeit war Swantow ein langgestrecktes Dorf mit Kirche, Pfarre, Küsterei, einer Mühle, vier Bauernhöfen und zwei Katen. Der dänische Bischof Absalon von Roskilde soll hier die ersten Christen dieser Gegend getauft haben. Der Platz, auf dem die Kirche steht, ist von ihm geweiht. 1294 wird das erste Mal eine Kirche erwähnt, sie trägt den Namen Sankt Stephanus. Der Baubeginn der heutigen Kirche war 1469. Sie steht dicht an der Stelle, wo sich einst der heilige Hain der Slawen befand. Die großen Findlinge im Nordfundament könnten Teile der Kultstätte sein. Der älteste Teil der Kirche ist der Nordteil, dort hat sich auch der Haupteingang befunden. Das alte Weihwasserbecken deutet darauf hin. Die heutige Kanzel stammt aus dem Jahre 1705. Sie ruht auf einer Figur, die Petrus darstellt und gehört zu einer barocken Ausstattung, die bis zur Renovierung zu Beginn der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts den Raum bestimmte. Dann erfolgte die Neugestaltung des Altarraums mit einer einfachen Mensa und einer gotischen Kreuzigungsgruppe. Seit 1995 gibt es den Förderverein Kirche Swantow e. V..
Kirche Ahrensberg
● Wesenberg OT Ahrensberg
Kirche Ahrensberg - eines der Highlights des kleinen Ortes. Die Kirche Ahrensberg stammt aus dem Jahr 1767 und ist ein schlichter Fachwerkbau. Man kann an der Südseite der Kirche Reste einer Turmuhr erkennen. In den 60er Jahren des 20. Jhd. wurde der Turm wegen Baufälligkeit verkleinert.
Kirche Ahrenshagen
● Ahrenshagen
Die Dorfkirche Ahrenhagen ist eine aus dem 13. Jahrhundert stammende Dorfkirche im Ortsteil Ahrenshagen der vorpommerschen Gemeinde Ahrenshagen-Daskow. Die Kirche entstand in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Ahrenshagen war zu dieser Zeit ein bedeutender Marktflecken. Der älteste Teil der Kirche ist der Chor. Das heutige Schiff wurde im 14. Jahrhundert angebaut. Mit einer heutigen Höhe von nur etwas über 10 m weist der Turm ein gewaltiges Untergeschoss auf und ist früher wesentlich höher gewesen. Heute macht die Kirche einen gedrungenen und gemütlichen Eindruck. Die eingesetzten Backsteine erwecken zumindest im oberen Teil den Eindruck, als habe man mit ihnen eine Feldsteinruine ausgeflickt. Zwar hat man schon in sehr früher Zeit Fensterumrandungen im Feldsteinmauerwerk in Backstein ausgeführt. Das große Ostfenster ist aber so ganz sicher nicht ursprünglich. Der Stützpfeiler ist im Jahre 1752 zur Sicherung des Gewölbes errichtet worden. Ein kurzer Besuch im Dachstuhl zeigt einen datierten Balken. Obwohl mehrfach der Dachstuhl verändert wurde und das bis in die jüngste Zeit, ist sehr altes Balkenmaterial erhalten geblieben. Im Schwedisch - Brandenburgischen Krieg (ab1675) hat die Kirche Schaden genommen und bekam deshalb 1688 einen neuen Dachstuhl. In den letzten Jahren sind aufwändige statische Sicherungsarbeiten an der Kirche vollzogen worden, noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen. Führungen nach telefonoscher Anmeldung unter 038225 61832 (Michael Reimer).
Kirche Alt Bukow
● Alt Bukow
Die evangelische Kirche ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Alt Bukow. Die einschiffige gotische Backsteinkirche stammt aus dem 15. Jahrhundert. Der mächtige quadratische Turm steht an der Westseite, er ist so breit wie das Schiff. Das Ostfenster wurde um 1960 von Lothar Mannewitz angefertigt, es zeigt den auferstandenen Christus.
Kirche Alt Karin
● Carinerland
Die Dorfkirche Alt Karin ist ein frühgotischer Backsteinbau in der Gemeinde Carinerland. Die Dorfkirche Alt Karin wurde Ende des 13. Jahrhunderts, Anfang des 14. Jahrhunderts erbaut. Sie wurde auf einem zwei Meter hohen Fundament aus unbehauenen Feldsteinen errichtet und wird von Strebepfeilern gestützt. Der nahezu quadratische Turm mit einem Walmdach ist eingezogen. Südlich wurde eine Vorhalle mit einem Blendengiebel angebaut. An der Nordseite befindet sich eine kleine Sakristei. Im Kirchenschiff ist eine umlaufende Empore eingebaut.
Kirche Basedow
● Basedow
Der Ort Basedow wurde am 14. Januar 1247 - im Zusammenhang mit der Kirchweihe von Malchin durch den Bischof von Camin - das erste Mal urkundlich erwähnt. Aus dieser Zeit stammt der aus Feldsteinen gefügte rechteckige Chorraum der Kirche. Das größere Kirchenschiff wurde etwa 200 Jahre später gebaut. Der auf der Nordseite an den Chor angefügte Gruftanbau - Mausoleum genannt - stammt aus dem 16. Jahrhundert und erhielt 1834 durch den Architekten und Landschaftsgestalter Stüler seine heutige neugotische Gestalt. Auch die Form des Glockenturmes entstand 1853 nach einem Entwurf desselben, ebenso das "Stüler'sche Tor" in der Friedhofsmauer, das vor kurzem saniert werden konnte. Der Innenraum der Kirche ist geprägt durch den Altar und die Epitaphien, die im Stil der Spätrenaissance gestaltet sind, und die Orgel mit ihrem barocken Prospekt. An der Südwand sind Grabplatten aus dem 16. Jahrhundert befestigt, die sich ursprünglich im Fußboden befanden. Der reich geschmückte Altar wurde 1592 geschaffen. In eine Sandsteinfassung sind Marmorreliefs eingelassen: im Mittelpunkt das Letzte Abendmahl, daneben links und rechts Kreuzigung und Auferstehung Christi, darüber die Himmelfahrt und an der Basis Jesus in Gethsemane. Umgeben ist dies von allegorischen Figuren und farbig gefassten Wappen und Schrifttafeln, die vom Stolz der Stifterfamilie Hahn künden. Die Orgel von 1680 ist ein Werk von Samuel Gerke und Heinrich Herbst. Sie ist die älteste noch erhaltene Barockorgel in Mecklenburg. Gruppenführungen in der Kirche nach telefonischer Anmeldung.
Kirche Basse
● Lühburg
In der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde Basse (Landkreis Rostock) liegen die Orte: Basse (Kirche), Duckwitz, Gottesgabe, Lühburg, Nustrow, Repnitz, Samow, Strietfeld und Woltow. Die Kirchengemeinde Basse (Pfarrsitz) ist verbunden mit der Kirchengemeinde Walkendorf und der Kirchengemeinde Behren-Lübchin. In älteren Schriften wurde der Ort Basseuitze genannt und 1364 erstmals erwähnt. Die Moltkes werden in dieser Zeit angegeben und sie waren sicher auch die Erbauer der im gotischen Stil errichteten Kirche. Aber auch die von Bassewitzes hatten schon in früher Zeit hier Besitztum. Vermutlich kann diese Tatsache die Ortsbezeichnung mitbestimmt haben. 1427 werden die Familien von Bassewitz und von Barnefuer (Bernefuer) als Besitzer aufgeführt. Von 1783 bis 1858 wechselten die Eigentümer häufig. Am Ende des 13. Jahrhunderts wurde der Kirchenbau begonnen. Der dreischiffige Backsteinbau ohne Turm schließt im Osten mit einem Feldsteinchor ab. Zum Inventar der Kirche gehört unter anderem auch das Herrschaftsgestühl der Familie Bassewitz und Behr. Der hölzerne Altar mit drei Gemälden stammt von 1729. Weitere Ausstattungsstücke sind eine hölzerne Kanzel (1709), eine schlichte Empore von 1772 und eine üppige Patronatsempore von 1711, ein Epitaph des Victor von Bassewitz und fünf alte Grabplatten. Die Grabplatte des Gherd Bassewitz (1391), der als Stammvater der mecklenburgischen Linien von Bassewitz gilt, liegt vor dem Altar. Baustil/Bauweise: Backstein, Feldstein Herrschaftsgestühl: Eine Besonderheit dieser Kirche sind die Herrschaftsgestühle, die mit Schriften und Wappen der Familien von Bassewitz, von Behr, von Hahn und weiteren Herrschaften verziert sind. Pfarrhaus: Das einstöckige Pfarrhaus liegt hinter der Kirche und ist im neugotischen Stil errichtet.
Kirche Baumgarten
● Baumgarten
Die Kirche Baumgarten gehört zur evangelisch-lutherichen Kirchgemeinde Baumgarten. 1233 wird die Kirche erstmals schriftlich erwähnt. Das Mauerwerk besteht aus Feld- und Backsteinen. Der Ostgiebel ist mit spitzbogigen Zwillingsblenden geschmückt, der Westturm besteht im unteren Teil aus Feldsteinen und der Turmaufsatz ist mit Fachwerk gestaltet. 1891 wurde die Kirche im Inneren umfassend im neugotischen Stil erneuert. Die Orgel stammt vom Orgelbaumeister Schwarz aus Rostock. Gottesdienste finden 14-tägig statt. Im Sommerhalbjahr werden 1 - 2 Konzerte angeboten.