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Karte ↗Kirche St. Michael Sagard (ev.)
● Sagard
Die Sagarder Kirche gehört zu den vier ältesten Kirchen Rügens. Um 1210 entstand eine einschiffige, turmlose Hallenkriche. Etwa um 1400 wurde der Chorraum zu seiner jetzigen Größe umgebaut. Zugleich wurde eine Sakristei angefügt, das Nordschiff gebaut und die Südkapelle errichtet. Um 1500 wurde der Glockenturm angebaut und das Hauptschiff mit dem gotischen Gewölbe versehen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Südkapelle zum jetzigen Südschiff erweitert. Das ältesten Stück ist ein dreiteiliger Wandschrank aus der Zeit um 1450. Ursprünglich mit gotischer Malerei versehen, wurde er um 1800 braun gestrichen und mit Blumenwerk versehen. Der Altaraufsatz wurde in den Jahren 1726/27 von Elias Keßler, Stralsund, geschaffen. Die Beichtstühle wurden z. Zt. der schwedischen Besatzung (1648-1850) aufgestellt. Die Orgel, 1795 durch Christian Kindten fertiggestellt, ist eine der bedeutendsten Spätbarockorgeln Norddeutschlands. Kanzel, Taufständer und Gestühl mussten 1830 erneuert werden, da die Inneneinrichtung der Kirche in der Zeit der französischen Besetzung zerstört wurde. Gottesdienste finden hier von Pfingsten bis Erntedanktag an jedem 1. und 3. Sonntag im Monat um 9.00 Uhr statt.
Kirche St. Nikolai zu Bauer in Wehrland
● Bauer-Wehrland
Feldsteinkirche aus dem 13. Jahrhundert auf einer Anhöhe mit Blick über den Peene-Strom zur Insel Usedom. Die Feldsteinkirche ist ein rechteckiger Bau mit eingezogenem Chor. Dem Chor schließt sich das dreijochige Kirchenschiff und abschließend das Backsteinportal an. Im Inneren der Kirche St. Nikolai zu Bauer zeigt sich eine Balkendecke mit barocker, ornamentaler Bemalung und über dem Westeingang eine Remler-Orgel. In den Sommermonaten finden in der Kirche klassische Konzerte statt. Offene Kirche von Mai bis Oktober. Mo-Fr: 9-19 Uhr Sa-So 10-19 Uhr
Kirche Steffenshagen
● Steffenshagen
Die Kirche zu Steffenshagen - eine Filialkirche des Zisterzienserklosters Althof/ Doberan (gegründet 1171 bzw.1186) - gehört zu den größten und stattlichsten Dorfkirchen Mecklenburgs. Die erste urkundliche Erwähnung des deutschen Siedlungsdorfes Steffenshagen (Stephaneshagen) findet sich erst im Jahre 1273. Bild-Autor: Chpagenkopf. Lizenziert unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation Die Kirche zu Steffenshagen - eine Filialkirche des Zisterzienserklosters Althof/ Doberan (gegründet 1171 bzw.1186) - gehört zu den größten und stattlichsten Dorfkirchen Mecklenburgs. Die erste urkundliche Erwähnung des deutschen Siedlungsdorfes Steffenshagen (Stephaneshagen) findet sich erst im Jahre 1273. Etwa 30 Jahre früher wird der Chor (östlicher Teil der Kirche) geweiht worden sein. Dieser und die drei östlichen Joche des dreischiffigen Langhauses sind im gotischen Stil errichtet. Drei weitere Joche und der Turm wurden im 19. Jahrhundert nachgebaut und 1866 geweiht. Zehn Formziegelbänder mit Tierdarstellungen (Greif, Löwe, Panther, Tiger) und zwei Weinlaubfriese symbolisieren die damalige heidnisch-dämonische Umwelt, gegen die sich das Christentum wendet. Gewissermaßen als Schutz gegen diese Welt stehen die zwölf Apostel in der sogenannten Priesterpforte auf Wacht. Obwohl die Kirche und Gemeinde durch Jahrhunderte hindurch zu den armen gehört hat, besitzt sie einige wertvolle Ausstellungsstücke. Von 1965 bis 1973 wurde die Kirche renoviert. In dieser Zeit wurden auch die Räume unter der Orgelempore eingerichtet. Hier hat die Gemeinde Raum, um auch in der kalten Jahreszeit Gottesdienste, Gemeindeabende und Unterricht halten zu können.Bild-Autor: Chpagenkopf. Lizenziert unter GNU-Lizenz für freie Dokumentation
Kirche Stella Maris (kath.) in Binz
● Ostseebad Binz
Die Katholische Kirche Stella Maris gilt als die Nördlichste des Erzbistums Berlin. Der Wiener Professor Wilhelm Bong gründete 1924 in Binz ein katholisches Kinderferienheim. Schon 1925 wurde auch ein kleiner Kapellenbau eingeweiht. Im Ort selbst gab es aber nur eine einzige katholische Familie. Im Sommer wurde der Gottesdienst durch Urlaubspriester gehalten, im Winter in unregelmäßigen Abständen von Bergen aus. Außenstationen der Katholischen Kirche waren u. a. Sellin und Putbus (später Garz zugeordnet), aber auch Göhren und Thiessow. 33 Jahre lang, von 1963-1996, wirkte Pfarrer Kurt Ponikewski in der Gemeinde. Unter ihm wurde die Kapelle 1965/66 vergrößert. Sie ist ein schlichter langgestreckter Flachbau ohne architektonische Besonderheiten, geweiht der "Stella Maris", der Gottesmutter als Stern auf dem Meer, der dem Schiffer Orientierung gibt. 1997 wurde eine restaurierte Marienfigur eines italienischen Meisters von Ende des 19. Jahrhunderts wieder im Altarraum aufgestellt. Die Erweiterung der Kapelle um einen schönen Anbau erfolgte 2011.
Kirche Strasen
● Wesenberg OT Strasen
Kirche in Strasen Die Kirche in Strasen wurde in den Jahren 1782 bis 1784 erbaut. Durch die untypische Bauweise würde man nie auf den ersten Blick denken, dass es sich hierbei um eine Kirche handelt. 1969 wurde auch hier der Fachwerkturm wegen Baufälligkeit entfernt. Der aus Holz erbaute barocke Kanzelaltar wirkt durch seinen weißlich bis gelblichen Farbton sehr plastikartig. Auf der Empore, die vom Farbton sehr dunkel gehalten ist, steht eine Orgel.
Kirche Stäbelow
● Stäbelow
Seit 1602 ist die Stäbelower Kirche eine Filiale von Parkentin. Seit 1976 gehört sie zur Kirchgemeinde Parkentin-Hanstorf. Die Dorfkirche Stäbelow wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts als gotischer Backsteinbau auf einem Fundament von Granitsteinen erbaut.
Kirche Thulendorf
● Sanitz
Die Dorfkirche Thulendorf ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Thulendorf, im Landkreis Rostock. Das flachgedeckte Gebäude der Kirche Thulendorf wurde vermutlich im 13. Jahrhundert in Feldstein errichtet. Der Westturm mit Ergänzungen in Backstein steht über einem rechteckigen Grundriss. Der eingezogene Chor wurde im 15. Jahrhundert in Backstein angefügt.
Kirche Tramm
● Tramm
Die Feldsteinkirche aus dem Spätmittelalter scheint nur von außen unspektakulär, innen ist sie reich verziert. Die eher schlicht wirkende Dorfkirche in Tramm thront auf einem Hügel in der Mitte des Dorfes. Sie entstand im 15. Jahrhundert und zeigt ein gemischtes Mauerwerk aus Feld- und Backsteinen. Im Inneren des Bauwerks befinden sich zahlreiche Schnitzfiguren und Wandmalereien aus der Zeit, in der die Kirche entstand. Zwei Gedenktafeln erinnern an die im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen aus Tramm und Bahlenhüschen. Das von einer Feldsteinmauer umschlossenen Kirchengelände beheimatet ebenso ein Kriegerdenkmal, das den deutsch-französischen Krieg von 1870/71 ins Gedächtnis ruft.
Kirche Triepkendorf
● Feldberger Seenlandschaft
Früher noch selbstständig, heute ein Teil des zusammengelegten Pfarramtes Grünow-Triepkendorf zeugt die Triepkendorfer Kirche von der langen christlichen Tradition der Region. Obwohl im 13. Jahrhundert erbaut, besitzt der rechteckige Felssteinbau gotische Spitzbogenfenster. Allerdings zeigen die Rundbogenfenster am Chorgiebel den romanischen Ursprung des Baus auf. Erweitert mit einem Fachwerkturm wurde die Kirche im Jahr 1769. Dieser ist heute leider nicht mehr in Gänze erhalten. Auf Höhe des Langhauses wurde der Turm gekappt und ist als solcher nicht mehr zu erkennen. Kurz nach der Wende, im Jahr 1991 wurde die Kirche saniert und in einen guten Zustand versetzt.
Kirche Vilz
● Vilz
Die Dorfkirche Vilz ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde Vilz im Landkreis Rostock. Die Kirche, die dem Apostel Jacobus geweiht wurde, stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Die Kirche ist ein turmloser Bau aus Findlingen. Lediglich in den Fenster- und Portallaibungen, sowie in der Gestaltung der Giebel sind Backsteine verwendet worden.
Kirche Volkenshagen
● Volkenshagen
Die Dorfkirche Volkenshagen ist die Kirche der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Klein Kussewitz im Landkreis Rostock. Die Kirche in Volkenshagen, ist ein Feldsteinbau aus dem 13. Jahrhundert mit aus dem 15. Jahrhundert stammenden Backsteingiebel und Buntglasfenster aus dem 19. Jahrhundert. Der 47 Meter hohe Turm aus Backstein wurde 1892 an Stelle eines zuvor vorhandenen, separaten Holzturms errichtet und verfügt über ein achteckiges Obergeschoss mit einem Spitzhelm.
Kirche Vollratsruhe
● Vollrathsruhe
Wer den wadenfreundlichen Miniberg zur trutzig auf einem Hügel gelegenen Wehrkirche erst erklommen hat, wird nicht nur mit einem phantastischen Ausblick belohnt. Das Innere stützt eine hölzerne Decke in englischer Gusseisen-Architektur wie sie auf dortigen Bahnhöfen zu finden war. Nicht sichtbar ist die Verbindung dieser Kirche zu Luther. Offenbar hatten sich seinerzeit der gelehrte Dietrich von Moltzan aus Kirch Grubenhagen und der Reformator persönlich kennengelernt. Und so wurde hier seit 1543 bereits evangelisch gepredigt, noch bevor in Mecklenburg offiziell die Reformation eingeführt worden war.
Kirche Warnemünde
● Rostock
Die neugotische Kirche zu Warnemünde wurde im Jahre 1871 geweiht. 1866 begann der Bau der jetzigen Kirche. Das neue Gebäude, von Landbaumeister Krüger (Schwerin) entworfen und von Landbaumeister Wachenhusen (Rostock) ausgeführt, entstand damals am westlichen Ortsrand, heute steht sie in der Mitte des Ortes. Die Kirche ist zwar relativ jung, jedoch mit bedeutenden Ausstattungsstücken geschmückt, die aus dem Vorgängerbau übernommen wurden. Der gotische Schnitzaltar ist das Werk eines unbekannten Danziger Meisters vor dem Jahr 1475. Etwa aus der gleichen Zeit wie der Altar stammt die Statue des Heiligen Christophorus (griech.: christos, pherein: "Christusträger") mit dem Christuskind auf der Schulter. Ein über 300 Jahre altes Uhrwerk steht seit Mai 2007 im Nordflügel der Kirche. Zu den aus der alten Warnemünder Kirche erhaltenen Gegenständen gehören auch die damals am dortigen Gestühl befestigten Hausmarken - etwa 60 Holzteile.Teilweise im Gras verborgen liegt vor dem Ostchor der Kirche eine 2,65 x 1,70 Meter große Steinplatte, die vermutlich im 19. Jahrhundert auf dem Gehweg zum Pfarrhaus lag. Dem Besucher der Warnemünder Kirche fallen zwei Gegenstände auf, die nicht in vielen Kirchen zu finden sind. In den Seitenschiffen sind zwei Votivschiffe zu sehen, die der Kirchgemeinde von den Warnemünder Lotsenkommandeuren Davids und Jantzen geschenkt worden sind. In Gottesdiensten und Konzerten erklingt die Orgel, sie wurde 1975 von der Firma Voigt aus Bad Liebenwerda gebaut.
Kirche Wittenhagen
● Wittenhagen
Die jetzige Kirche stammt aus dem Jahre 1758. Sie besteht aus geschlagenen Felsen. 1,60 m stark ist das sogenannte Zyklopenmauerwerk. Das Besondere dieser Kirche ist ihr Grundriss als regelmäßiges Achteck mit einem Innendurchmesser von 10,25 m. Nachdem die Kirche dem Verfall fast preisgegeben war, wurde sie 1992 vollständig renoviert. Der Innenraum wurde so gestaltet, dass mit dem Weiß der Wände und dem Mittelpunkt von Altar und Kruzifix eine Konzentration auf Andacht, Stille, Gebet und Verkündigung möglich ist. Bemerkenswert ist die erhaltene Eisenglocke mit Handzug, die alle Kriege unbeschadet überstanden hat und damit in ihrer Form eine Seltenheit ist. Die Kirche besitzt ein Zeltdach und beeindruckt mit der Akustik innerhalb des Kirchengebäudes. Hier wird jeder Gesang zum Erlebnis. Die Kirche ist ganzjährig geöffnet und es finden in den Sommermonaten regelmäßig Gottesdienste statt.
Kirche Wolkwitz
● Wolkwitz
Nahezu rechteckige Saalkirche mit ersten Bauten aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche zählt zur evangelischen Kirchengemeinde in Kummerow.
Kirche Wustrow
● Wustrow
Kirche Wustrow - seit 1977 gehört sie zur Pfarrei Wesenberg Die schöne Kirche in Wustrow mit ihren Rundbogenfenstern wurde im Jahre 1897 erbaut. Ein typisches Merkmal des neuromanischen Baustils sind die Rundbogenfenster. Der Altar in dieser Kirche ist ziemlich klein gehalten und hat eine vollständige Altarschranke. - Offene Kirche von Mai bis September von 10.00 bis 17.00 Uhr -
Kirche Zarrentin
● Zarrentin
Kirche Zarrentin St. Petrus & St. Paulus Die Kirche Zarrentin ist eine gotische Pfarrkirche und ehemalige Klosterkirche im historischen Stadtkern von Zarrentin am Schaalsee. Die romanische Feldstein- und Backsteinkirche war in der ersten Hälfte des 13. Jahrhundert Dorfkirche. Um 1250 wurde das Kloster Zarrentin als Zisterzienserinnenkloster gegründet. Die Pfarrkirche wurde nun zur Klosterkirche. Das romanische Feldsteinmauerwerk des quadratischen Chores stammt aus den 1230/40er Jahren. 1460 wurde unter Verwendung von Teilen der alten Kirche das heutige gotische Langhaus aus Backsteinen errichtet. 1552 wurde das Nonnenkloster aufgehoben und die Kirche war wieder die Pfarrkirche des Ortes.
Kirche Zehna
● Zehna
Die Kirche zu Zehna ist Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Lohmen im Landkreis Rostock. Das Kirchengebäude der Dorfkirche, dessen Bau in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen wurde, entstand in der Zeit des Übergangs von der Romanik zur Gotik. Backstein ist für die Gestaltung der Giebelwände und der Fenster verwendet worden. Die östliche Chorwand ist mit einem reich an Blenden geschmückten Giebel, einem Zahnfries und einer Dreifenstergruppe versehen. Im spätgotischen Schnitzaltar aus dem 16. Jahrhundert befindet sich im Mittelschrein eine Madonna zwischen vier Heiligen. In den Seitenflügeln stehen Apostelfiguren in zwei Reihen übereinander. Ebenfalls besonders ist die hölzerne Kanzel aus dem Jahr 1575. Das älteste Ausstattungsstück ist ein Granit-Taufstein aus dem 13. Jahrhundert. Kirchenbesichtigungen sind bitte mit der Familie Lunow in Zehna abzusprechen. Tel.: 038458 / 20349.
Kirche Zinnowitz
● Zinnowitz
Die Kirche Zinnowitz wurde Ende des 19. Jahrhunderts erbaut. Sie ist heute auch Veranstaltungsort für Konzerte. Ende des 19. Jahrhunderts, als die Zahl der Übernachtungsgäste und der Einwohner stark anwuchs, wurde der Grundstein für die Evangelische Kirche Zinnowitz gelegt. Nach nur einjähriger Bauzeit wurde die Kirche im Jahre 1895 geweiht. Die 1990 komplett restaurierte Kirche ist nicht nur Gotteshaus sondern vor allem in den Sommermonaten auch Veranstaltungsort für Konzerte.
Kirche Zurow
● Zurow
Die Kirche Zurow wurde im 14. Jahrhundert erbaut. Der aufwendig gestaltete Backsteinbau stammt aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhundert. An das dreijochige, kreuzrippengewölbte Schiff schließt sich ein polygonaler Chorraum und eine Nordsakristei mit Blendengiebeln an. Der Westturm mit Satteldach wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Er ist mit spitzbogigem Stufenportal im Untergeschoss, mit gekoppelten Spitzbogenfenstern im Glockengeschoss und mit Zierformen aus glasierten Ziegeln am Giebel geschmückt.
Kirche auf der Paulshöhe in Boltenhagen
● Boltenhagen
Evangelische Kirche In der evang. Kirche auf der Paulshöhe in Boltenhagen finden regelmäßig Gottesdienste, Konzerte und weitere Veranstaltungen, wie Kino, Taize-Gebete, Gute-Nacht-Geschichten, uvm. statt.
Kirche in Babke
● Roggentin
Kirchen der Region - Erleben Sie kleine Dorfkirchen oder große, restaurierte Bauwerke aus der Zeit der Johanniter. Man spürt die gewaltige Ausstrahlung dieser alten Gebäude und für einen Moment bleibt da so manches Mal die Zeit stehen. Die kleine Backsteinkirche in Babke... Die kleine Backsteinkirche aus dem Jahre 1901, besitzt anstelle des Turmes einen erhöhten Westgiebel, in dessen Maueröffnungen zwei Stahlglocken ihren Dienst tun. Bemalte Fensterscheiben, aus der Vorgängerkirche von 1719, sind biblische Motive und das Wappen Mecklenburgs abgebildet. Ein Kruzifix und ein Marienaltar aus dem 15 Jahrhundert, sowie ein achteckiges, über zwei Meter hohes Taufbecken aus der ersten Hälfte des 17. Jh. befinden sich in der Kirche. Der Name „Babke", der 1257 erstmals urkundlich erwähnt wurde, leitet sich vom slawischen Wort „baba" oder „babak" ab, was soviel wie „alte" bedeutet.
Kirchenruine Alt Panstorf
● Remplin
Kirchenruine aus dem 14. Jahrhundert.
Kirchenruine Dambeck
● Bütow, OT Dambeck
Die Kirchenruine Dambeck (bei Röbel/Müritz) ist um 1180 als frühchristliche Wehrkirche komplett aus Granitsteinen erbaut. Sie ist die älteste im südlichen Mecklenburg. Seit 2014 gibt es den Förderverein Kirchenruine Dambeck e.V., der in den letzten 10 Jahren insgesamt 364.000 € organisiert hat. Diese Gelder stammen von der EU (LEADER), dem Land MV, der Bundesrepublik Deutschland, der Nordkirche, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz u.a. Der Förderverein konnte dank der vielen Spenden (Müritzsparkasse, N. Backhaus Schloss Leizen, Agrar-GmbH Minzow, usw.) 27.500 € dazu geben. Damit konnte die Kirchenruine in drei Bauabschnitten saniert, gesichert und in einen würdigen Zustand versetzt werden. Die Besucher können jetzt gefahrlos das Areal betreten und sich dieses so einmalige Gebäude ansehen. Am 23.06.2024 um 17:00 Uhr wird die Fertigstellung der Bauarbeiten mit einem Open-Air-Festkonzert in den Ruinen des Kirchenschiffs mit anschließendem Imbiss gefeiert. Dieses wurde wiederum durch die Unterstützung der Ehrenamtsstiftung MV ermöglicht. Bei den Veranstaltungen wird auch immer der wieder überdachte Chorraum geöffnet und die Besucher erhalten dort eine kleine Führung. Der traditionelle alljährliche Pfingst-Sonntags-Gottesdienst der Kirchengemeinde Massow findet dort statt. Außerdem wurden auch schon zwei Tauf-Gottesdienste dort gefeiert.