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Karte ↗Stadtkirche Hagenow
● Hagenow
Stadtkirche Hagenow Die Hagenower Stadtkirche wurde in den Jahren 1875 bis 1879 erbaut.In den 1970er Jahren wurden erforderliche Baumaßnahmen zu einer Umgestaltung genutzt: Im früheren Kirchenschiff befinden sich nun Wohnungen, Büro- und andere Gemeinderäume als Kirche fungiert der ehemalige Chorraum mit Vierung. Seitdem ist der Altar auf der Westseite. Glaswände, die geöffnet werden können, trennen die Seitenschiffe ab. 1994 baute die mecklenburgische Orgelbauwerkstatt Nußbücker eine mit 23 Registern ausgestattete Orgel auf der Nordempore. Reste einer Vorgängerkirche finden sich im Turm. Die romanische Tauffünte wurde bei den Umbauarbeiten wiedergefunden. Darüber hängt ein Messingleuchter von 1742 aus den Vorgängerkirchen. Der gotische Altar wurde schon vor dem Umbau gegen Glocken eingetauscht. Der Turmraum ist zu einer neugotischen Turmkapelle umgebaut worden und von Palmsonntag bis Ende des Jahres täglich geöffnet.
Stadtkirche Inselstadt Malchow
● Malchow
Von der "Inselkirche" zur "Stadtkirche". Die Kirche der Inselstadt Malchow ist mit ihrer aufregenden Geschichte als Wahrzeichen bekannt. Bevor das Gotteshaus an seinem heutigen Standort errichtet wurde, befand es sich auf der Insel nahe dem Rathaus. Aufgrund des schlechten baulichen Zustands dieser „Inselkirche“ und des morastigen Untergrundes beschloss der damalige Pastor Ferdinand Stolzenburg eine Initiative ins Leben zu rufen, um eine neue Kirche auf dem Festland zu erbauen, denn dort war die Mehrzahl der Bevölkerung bereits hingezogen.
Stadtkirche Ludwigslust
● Ludwigslust
Absolut ungewöhnlich für mecklenburgische Verhältnisse ist die "tempelartige" Stadtkirche von Ludwigslust. Sehr sehenswert sind nicht nur das kolossale Altargemälde zweier Künstler des Barock und die Prachtempore für hohe Herrschaften. Die Kirche kann besichtigt werden. Die Stadtkirche wurde 1770 als Hofkirche für das Schloss Ludwigslust errichtet und von Hofarchitekt Johann Joachim Busch geplant. Zusammen mit dem Schlossplatz und dem Schloss bildet sie das größte barocke Ensemble in Mecklenburg. Neben der Nord-Süd-Ausrichtung des Gebäudes, hat die Ludwigsluster Stadtkirche zahlreiche weitere Besonderheiten. Gegenüber dem riesigen Altargemälde "Verkündigung der Hirten" der beiden Hofmaler Dietrich Findorf und Johann Heinrich Suhrland tritt der helle Innenraum mit seiner Gestaltung fast schlicht zurück. Mit ca. 350 m² bemalter Fläche gilt es als das größte Altargemälde Europas. Ebenso prächtig zeigt sich die fürstliche Loge. Ein Großteil der Dekorationen, Deckenrosetten und Verzierungen stammt aus der Ludwigsluster Carton Fabrik - besteht also aus dem berühmten Ludwigsluster Papiermaché. Im Mittelgang steht der Sarkophag des Herzogs Friedrich, genannt der Fromme, Auftraggeber der Kirche in Ludwiglust. Der Steinsarkophag wurde aus einem tonnenschweren Findling in der Schleifmühle in Schwerin gefertigt. Seit dem späten 19. Jahrhundert befindet sich auch eine Friese-Orgel in Ludwigslust. Die Stadtkirche ist evangelisch und es finden regelmäßig Gottesdienste statt. Die Kirche dienstags bis sonntags für Besucher geöffnet, Informationsmaterial zur Kirchengeschichte liegt vor Ort aus. Führungen in der Kirche sind auf Anfrage möglich.
Stadtkirche Lübz
● Lübz
Die zwischen 1568 und 1574 errichtete Stadtkirche befindet sich nur wenige Meter vom Stadtzentrum entfernt und beherbergt die Grabmäler der Herzogin Sophie und ihrer Tochter Anna Sophia.Die Stadtkirche ist ein lang gestreckter Backsteinbau mit einem Feldsteinsockel.Die schlichte Kirche, mit viergeteilten spitzbogigen Fenstern zwischen den Strebepfeilern, hat einen Westturm mit sparsamen Schmuckformen im Stil der Renaissance. Die Stadtkirche Lübz gehört zum ev.-luth.Pfarramt Lübz
Stadtkirche Marlow
● Marlow
Die Stadtkirche zu Marlow, ein roter Backsteinbau auf Granitfelsen ruhend, wurde im Jahre 1244 fertiggestellt und geweiht. An der Südseite weit oben mittig über den Fensterpaaren ist diese Jahreszahl zu lesen. Der Turm stammt aus dem 15. Jahrhundert. Bemerkenswert ist sein achtseitig aufgesetzter Pyramidenhelm. Vom Turm gelangt man in das Kirchenschiff, dessen Decke die drei Gewölbejoche bilden und eine unterschiedliche Gestaltung aufweisen. Das schönste befindet sich oberhalb des Altarraumes. Es zeigt merkwürdige Fabelwesen, deren Bedeutung bis heute nicht geklärt ist. Bei Renovierungsarbeiten zwischen 1978 und 1988 wurden im Gewölbebereich mittelalterliche Decken- und Wandmalereien entdeckt. Restauriert wurde auch die aus der Renaissancezeit stammende Kanzel. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Altarensemble mit dem segnenden Christus sowie das Bildnis eines Pastors, der zwischen 1660 und 1700 in Marlow wirkte. Interessant ist die dazu gehörende Laudatio in lateinischen Hexametern, die leider nicht mehr vollständig ist.
Stadtkirche Neustrelitz
● Neustrelitz
Eines der wichtigsten Wahrzeichen der Residenzstadt Neustrelitz. Von der Aussichtsplattform genießen Sie den schönsten Blick über Neustrelitz und die Umgebung. Zusammen mit dem Rathaus prägt die Stadtkirche den 1733 angelegten Marktplatz mit dem achtstrahligen Straßenstern. Die Kirche wurde 1768-1778 nach Plänen des Hofarztes Johann Christian Verpoorten als zunächst unverputzter, rechteckiger Saalbau mit innen umlaufenden Emporen errichtet. Baumeister Friedrich Wilhelm Buttel fügte 1828-1831 den 52 Meter hohen Turm und den Außenputz hinzu. Der barocke Altar trägt seit 1856 eine von Großherzogin Marie gefertigte Kopie des Raffael-Gemäldes "`Kreuztragung Christi". Die Orgel ist eine der wenigen Grüneberg-Orgeln in der Region. Sie wurde von der berühmten Orgelbaufirma aus Stettin gebaut und 1893 geweiht. Die Stadtkirche lädt zu Gottesdiensten, Veranstaltungen im Kirchenjahr und Konzerten, darunter zum jährlichen Grüneberg-Orgelsommer, ein. In den Sommermonaten ist sie tagsüber zur Besichtigung geöffnet. Turmbesteigungen bis zur Aussichtsplattform in 45 Metern Höhe sind möglich und werden auch im Rahmen von Stadtführungen angeboten. Es lohnt sich, die 203 Stufen zu steigen!
Stadtkirche St. Georg
● Grabow
Evang.-Luth. Kirchgemeinde Grabow Die St. Georg-Kirche wurde 1781 als Backsteinbau errichtet. Markantes Wahrzeichen ist der Turm mit Staffelgiebeln. Die Renaissance-Kanzel aus dem Jahre 1555 ist die zweitälteste Schnitzarbeit Deutschlands.
Stadtkirche St. Marien Neustadt-Glewe
● Neustadt-Glewe
Aus Backstein, einschiffig und ohne Turm: Die frühgotische Kirche wurde über die Jahrhunderte vielfach umgestaltet. 2018 erfolgten umfangreiche Sanierungen an Gewölbe, Wänden und Fenstern im Innenraum. Die Marienkirche Neustadt-Glewe stammt aus dem 14. Jahrhundert und zählt damit zur Epoche der Frühgotik. 1728 machte der große Neustädter Stadtbrand auch vor ihr keinen Halt. Bis auf seine Grundmauern brannte der turmlose, einschiffige Backsteinbau ab, so dass er anschließend komplett neu errichtet wurde. Ein Fachwerk-Anbau beherbergt seit dem 18. Jahrhundert die Kirchenglocke. Im Inneren fällt eine hölzerne Kanzel ins Auge, die der Lübecker Bildschnitzer Tönnies Evers der Jüngere 1587 ursprünglich für die Marienkirche in Wismar angefertigt hatte. Mit ihren rundbogigen Nischen, die Jesus und fünf Apostel darstellen, ziert sie seit 1746 das Neustädter Gotteshaus. Friedrich Albert Mehmel baute 1873 die erstmalig 1996 aufwändig restaurierte Orgel. Ein barocker hölzerner Altar ersetzte im 19. Jahrhundert den gotischen Altar, der zwischen 1420 und 1435 zunächst für die Jacobikirche Lübeck gefertigt worden war und später nach Neustadt gelangte. Seit 1841 gehört das gotische Exemplar zur mittelalterlichen Sammlung des Staatlichen Museums Schwerin im Schloss Güstrow. Nach einer umfangreichen Innenraumsanierung 2018 erstrahlt die Kirche nun in neuem Glanz. Auch die Orgelpfeifen wurden nachgestimmt, ein neues Beleuchtungskonzept sorgt für angenehmes Licht und setzte die Orgel stimmungsvoll in Szene.
Stadtkirche St. Marien Usedom
● Usedom
Die Stadtkirche St. Marien Kirche in Usedom wurde erstmals 1337 erwähnt. Nach dem großem Stadtbrand von 1475 wurde die Kirche neu aufgebaut. Die erste Restauration erfolgte im Jahr 1726 (Holzpfeiler und Balkendecke), eine weitere 1891 bis 1893 (Chor, Turmoberteil und Innengestaltung - neugotisch). Beachtenswert sind die spätmittelalterliche Grabplatte des Herzogpaares Ratibor und Pribislawa, Gründer des Klosters Grobe bei Usedom, und die Grünebergorgel. Die Kirche ist Spielort des Usedomer Musikfestival.
Stadtkirche St. Nicolai Gützkow
● Gützkow
Die Stadtkirche St. Nikolai befindet sich in Gützkow in Vorpommern. Sie besitzt eine neugotische Ausstattung. Die Feldsteinkirche in Gützkow wurde im Jahre 1241 erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige Kirchplatz war jedoch schon früher eine religiöse Stätte. Hier befand sich ein heidnischer Tempel, der 1128 einem durch Bischof Otto von Bamberg geweihten Kirchenbau weichen musste. Die Stadtkirche wurde bei einem Brand im 18. Jahrhundert stark beschädigt und in den folgenden Jahrzehnten wieder aufgebaut und restauriert. Die Kirche besitzt eine neugotische Ausstattung. Im Chor befinden sich Buntglasfenster, die unter anderem Martin Luther, Otto von Bamberg, den segnenden Christus, Nikolaus von Myra sowie die Apostel Petrus und Paulus zeigen.
Stadtkirche St. Peter und Paul Teterow
● Teterow
Steinerner Zeuge der Stadtgeschichte Teterows in der Mecklenburgischen Schweiz ist die Stadtkirche St. Peter und Paul. Von der Grundsteinlegung 1215 bis zur kompletten Fertigstellung gingen gut 200 Jahre ins Land, erkennbar an den unterschiedlichen Baustilen. Während der Altarraum mit der Sakristei auf der Nordseite im spätromanischen Stil errichtet wurde, sind das Langhaus und der Turm bereits gotisch. Kulturhistorisch bedeutend sind der Schnitzaltar aus dem 14. Jahrhundert, das gothische Triumpfkreuz sowie die Gewölbemalereien im Altarraum aus dem 13./14. Jahrhundert. In den acht Kappen der zwei Joche sind Motive der Geschichte Jesu mit der Schöpfungsgeschichte dargestellt. Diese Malereien wurden bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt und nach damaligen Duktus restauriert. 2009 war erneut eine Restaurierung notwendig. Die Fresken erstrahlen heute Dank modernster Laser- und Zellulosetechnik in vollem Glanz und ziehen viele Besucher in ihren Bann. Die Kirche weist Merkmale einer sogenannten Pseudobasilika auf, was am südlichen Seitenschiff zu sehen ist: niedrigeres Seitenschiff, angedeutete Obergaden, außen eine Dachfläche wie bei einer westfälischen Hallenkirche. Von Mai bis Ende September ist die Kirche täglich außer Sonntag für Besucher geöffnet. In den Sommermonaten finden hier regelmäßig Konzerte statt.
Stadtkirche St. Thomas Tribsees
● Tribsees
Ein kirchliches Kleinod ist die St. Thomaskirche in Tribsees, die um 1320 im gotischen Stil erbaut wurde und heute das Stadtbild prägt. Brände und unterschiedliche Glaubensrichtungen formten Inneres und Äußeres. Später folgte ein neugotischer Umbau. Wertvollstes Interieur ist der geschnitzte Mühlenaltar aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts. Ein kirchliches Kleinod ist die St. Thomaskirche in Tribsees, die um 1320 im gotischen Stil erbaut wurde und heute das Stadtbild prägt. Brände und unterschiedliche Glaubensrichtungen formten Inneres und Äußeres. Später folgte ein neugotischer Umbau. 1702 brannte die Kirche aus. Nur der geschnitzte Mühlenaltar, eine skulpturale Darstellung einer eucharistischen Mühle aus dem zweiten Viertel des 15. Jahrhunderts, konnte gerettet werden. Er ist heute das wertvollste Interieur. Die Mühle war ein sehr beliebtes Motiv der Zisterzienser, die vom Kloster Neuenkamp das Patronat über dieser Kirche ausübten. Im geöffneten Zustand misst der Altar 5,50 Meter in der Breite und 2,12 Meter in der Höhe. Neben dem einzigartigen Stück sind in der St. Thomaskirche das Lübecker Kanzelstück aus dem Jahr 1577, eine barocke Kreuzigungsgruppe von 1710 und eine Buchholz-Orgel von 1831 zu bestaunen, welche 1996 restauriert wurde. Eine Besteigung des Kirchturms ist nach Anmeldung im Pfarramt möglich.
Stadtkirche Stavenhagen
● Stavenhagen
Die Stadtkirche zu Stavenhagen wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Ob es bis zur Reformationszeit eine Kirche oder Kapelle in der alten Burg der Stadt gab, ist nicht bekannt. Belegt ist aber eine ältere Kirche aus dem 13. Jahrhundert und ein Anbau an den alten Turm im Jahre 1601. Bis zur Reformation gab es einen Burgpfaffen in der Stadt. Der Vorgängerbau der heutigen Kirche war ein Fachwerkbau. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die alte Kirche mehrfach stark beschädigt. Trotz vielfacher Renovierungs- und Erneuerungsarbeiten war der Zustand des Gebäudes unbefriedigend, sodass man beschloss, eine neue Kirche zu bauen. Es dauerte ein ganzes Jahrhundert, ehe die finanziellen Mittel für einen Neubau vorhanden waren. 1774 wurde die Fachwerkkirche abgerissen und am 16. Juli 1774 war die Grundsteinlegung für die jetzige Kirche. 1782 fand die Kirchweihe unter Pastor Knöchel statt. Der Kirchturm wurde erst 1790 fertig gestellt. In ihm befinden sich zwei Glocken. Die Turmuhr wurde 1996 mit einem neuen Werk versehen.
Stadtkirche Strasburg
● Strasburg
Die Stadtkirche St. Marien in Strasburg wurde zwischen 1250 und 1280 errichtet. Mit dem Bau der Kirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Um 1450 begann der Umbau des Mittelteils zu einer hochgotischen dreischiffigen Hallenkirche. Die Kirche wurde 1935 und 1990 umfassend restauriert. Die Kaltschmidtorgel stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, die Bemalung des Tonnengewölbes aus dem Jahr 1935. Das Glockengeläut und das Inventar der Kirche wurden im 20. Jahrhundert errichtet.
Stadtkirche Tessin
● Tessin
Die gotische St. Johanniskirche im historischen Stadtkern von Tessin wurde um 1350 geweiht. Die im 14. Jahrhundert erbaute Kirche wurde bei einen Stadtbrand 1728 beschädigt. Bei der folgenden Restaurierung wurde der Dachturm auf das Satteldach gesetzt. Durch Baumeister Gotthilf Ludwig Möckel erfolgte von 1896 bis 1898 eine grundlegende Sanierung, bei der die Vorhalle an der Westseite angefügt wurde. Die barocke Innenausstattung wurde in diesem Zuge durch eine im neugotischen Stil ersetzt.
Stadtkulturhaus Ribnitz-Damgarten
● Ribnitz-Damgarten
Das Kulturprogramm des Stadtkulturhauses umfasst Gastspiele der niederdeutschen Bühne, Tanz, Kabarett, Konzerte, Lesungen, Diashows und Kinderveranstaltungen und ist offen für Angebote aus allen Genres.
Stadtmarina Lübz
Die Stadtmarina Lübz bietet eine Hausbootvermietung, einen Bootsverleih, Liegeplätze und Vieles mehr, um Ihren Wünschen nachzukommen. Hausbootvermietung, Yachtcharter, Bootsverleih, Liegeplätze und mehr Unsere Stadtmarina Lübz ist nicht weit entfernt von der Altstadt mit seinem Zentrum, mit einem liebevoll restauriertem mittelalterlichem Stadtkern rund um den alten Amtsturm und malerischen Gassen. Bei der Stadtmarina Lübz werden folgende Services angeboten: Yachtcharter, Bootsverleih, Liegeplätze, Unterwegshilfe, Reparatur, Trailer, Zeltplatz, Feuerstelle, Abwaschmöglichkeiten, Waschmaschine, Trockner, Toiletten mit Duschen, Angelkartenverkauf, Gasflaschentausch, Gasabnahmen. Die Marina ist mit 3 Steuerrädern ADAC klassifiziert.
Stadtmauer
● Stralsund
Noch große Teile der 700 Jahre alten Stadtmauer sind erhalten und wurden in den letzten Jahrzehnten stetig restauriert. Im Vergleich zu anderen mittelalterlichen Städten sind in Stralsund noch große Teile der Stadtmauer erhalten. Im 13. Jh. bestand die Befestigungsanlage noch aus Pfahlwerk. Doch schnell wurde sie im 14 Jh. durch eine Steinmauer mit Türmen und Wehrgängen ersetzt. Der Bereich der Stadtmauer zwischen dem ehemaligen Hospitaler Tor und dem heute noch existierenden Kütertor ist in den 60er Jahren des 20. Jh. restauriert worden. Auch die Wehrgänge und Wiekhäuser sind hier noch erhalten. Von den einst zehn Toren existieren noch zwei - das Kniepertor, bereits 1293 urkundlich erwähnt, heute als originelle Wohnung genutzt, und das bereits erwähnte Kütertor. Dieses wurde 1446 erbaut und ist an beiden Seiten sparsam mit Blenden gegliedert. Ein Zeltdach mit Laterne und steilem Helm bildet den Abschluss.
Stadtmauer Lassan
● Lassan
Die Stadtmauer Lassan ist Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung. Direkt neben der Lassaner Kirche befinden sich die in den 1990er Jahren umfassend sanierten Teile der einstigen mittelalterlichen Stadtbefestigung.
Stadtmauer Pasewalk
Die einstige Stadtmauer von Pasewalk ist noch heute zum großen Teil erhalten. Die noch in großen Teilen erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit ihren Türmen, Toren und Wiekhäusern ist eine der schönsten Sehenswürdigkeiten in Pasewalk. Das Wahrzeichen der Stadt ist der "Kiek in de Mark", ein mehr als 20 Meter hoher zur ehemaligen Stadtbefestigung gehörender Turm.
Stadtmauer Wolgast
● Wolgast
In Wolgast finden sich noch heute Reste der historischen Stadtmauer. Entlang der Oberwallstraße und im Bereich Lustwall/An der Stadtmauer sehen Sie noch Reste der alten Stadtbefestigung. Innerhalb ist der mittelalterliche Grundriss noch gut nachvollziehbar. Die Reste eines Stadtturmes können Sie am Besten von der Kronwiekstraße 44 betrachten.
Stadtmauer mit Mühlentor Sternberg
Die Stadtmauer mit Mühlentor in Sternberg umschloss im Mittelalter die Altstadt von Sternberg. Die Stadtmauer und die Stadttore wurden im Jahre 1629 während des 30-jährigen Krieges zerstört und 1839 in der jetzigen Gestalt wieder aufgebaut. Während ursprünglich vier Stadttore vorhanden waren, existiert heute lediglich noch dieses Mühlentor mit seinem Auf- und Abgang. Eine Treppe in der Wallanlage führt zum Mühlentor. Umfassend saniert wurde das in spätgotischer Form gebaute Tor 1998. Im November 2007 wurde nach umfassender Sanierung der Wallmauer eine Beleuchtungsanlage in Betrieb genommen.
Stadtmuseum Amtsturm Lübz
● Lübz
Der Amtsturm ist einer der am besten erhaltenen Wehrtürme in Deutschland - erbaut vor über 700 Jahren. Der Charme und die Besonderheit der Lübzer Altstadt an der Müritz-Elde-Wasserstraße, liegen in der Geschlossenheit ihres gut erhaltenen historischen Grundrisses. Der Amtsturm, einziger Zeuge der Lübzer Eldenburg, ist von seinem Erscheinungsbild her spätromanisch und gleichzeitig mit der Burg von 1306 - 1308 durch die Markgrafen Otto und Hermann von Brandenburg erbaut worden. Die zum Schluss umgebaute Burg war von 1547 - 1634 herzoglicher Witwensitz. Die letzte Regentin im Schloss war Herzogin Sophie (1569-1634). Nach ihrem Tode zerfiel das Schloss und wurde von 1691 -1706 zum größten Teil auf Abbruch verkauft. Seit 1976 ist der letzte Turm dieser Burg Stadtmuseum. Hier erfährt man in den vier ständigen Ausstellungsräumen etwas über die Burg im Zusammenhang mit der Entwicklung vom Dorf zur Stadt Lübz, über das damalige Handwerk, welches die Struktur wesentlich mitbestimmte und über das Leben der Lübzer um 1900. Im oberen Raum mit einem seltenen Zellengewölbe und der Turmuhr von 1856 findet man Informationen über den traditionsreichsten Lübzer Betrieb, die "Mecklenburgische Brauerei Lübz GmbH", gegründet 1877. Seit 1999 verfügt das Museum über eine erweiterte Ausstellungsfläche im historischen Amtshaus - heute Bürgerhaus der Stadt Lübz. Das Bauwerk wurde 1759 als herzogliches Amt auf den Trümmern und Gewölben der alten "Eldenburg" errichtet. in den Kellerräumen, die das Museum beherbergen, lassen sich noch heute Spuren dieser Vorgängerbauten feststellen.
Stadtmuseum Bergen
● Bergen auf Rügen
Das Stadtmuseum Bergen auf Rügen befindet sich in einem der sorgfältig restaurierten Gebäude des ehemaligen Klosterhofes. In der Ausstellung im Erdgeschoss erhalten die Besucher einen Einblick in die Ur- und Frühgeschichte Rügens. Von der Steinzeit bis zum Ende der Slawenzeit 1168, als das Hauptheiligtum auf Arkona zerstört und die Rugianer christianisiert wurden, reicht das Spektrum dieses Abschnittes.Im Obergeschoss werden von der Gründungszeit des Klosters 1193 bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Beispiele aus der Bergener Stadtgeschichte, besondere Ereignisse der Schwedenzeit und Persönlichkeiten Rügens dargestellt.