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Dokumentationszentrum Schwerin

Dokumentationszentrum Schwerin

Schwerin

Auf insgesamt drei Ausstellungsebenen besteht die Möglichkeit, sich über die verschiedenen zeitlichen Epochen zur regionalen Perspektive der Geschichte der politischen Verfolgung im 20. Jahrhundert zu informieren: 1933 - 1945, 1945 - 1953 und 1953 - 1989. Am 6. Juni 2001 wurde das Dokumentationszentrum Demmlerplatz durch den Bundespräsidenten feierlich eröffnet. Derzeit beherbergt es die Dauerausstellung zur regionalen Perspektive der Geschichte der politischen Verfolgung im 20. Jahrhundert. Der größte Teil des ehemaligen Zellentrakts dient als Ausstellungsfläche für das Dokumentationszentrum. Auf insgesamt drei Ausstellungsebenen besteht die Möglichkeit, sich über die verschiedenen zeitlichen Epochen des historischen Ortes zu informieren: 1933 - 1945, 1945 - 1953 sowie 1953 - 1989.   Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 12:30 - 16:00 Uhr Bildungsveranstaltungen: nach Absprache. Telefon: 0385 745299-11

Dorfatelier Jante

Dorfatelier Jante

Warlow

In der Hofgalerie werden neue und alte Ölgemälde und Bleistiftzeichnungen, die Alltagsszenarien und Stillleben gezeigt. Bilder in Öl auf Leinwand, Holz und Papier. Das Leben auf dem Land, sowie Landschaften aus Mecklenburg-Vorpommern werden lebensgetreu dargestellt. Idyllisch gelegen, 7 km süd-westlich von Ludwigslust, liegt der kleine, malerische Ort Warlow, inmitten der Griesen Gegend. Das Dorf mit seinen urigen Linden und der alten Kopfsteinpflasterstraße ist zugleich Heimatort und Inspiration des Malers Domenik Jante. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr Dorfatelier Jante  Ganzjährige Öffnungszeiten: Freitags 14 - 17 Uhr

Dorfkirche Alt Damerow

Dorfkirche Alt Damerow

Alt Damerow

Die kleine rechteckige Fachwerkkirche in der Dorfmitte befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Agrarfreilichtmuseum Pingelhof. Sie wurde wahrscheinlich nach dem Dreißigjährigen Krieg und noch vor 1700 erbaut. Auf dem Friedhof der Dorfkirche Alt Damerow liegen die Mitglieder der Familie Pingel begraben, die den Pingelhof, heute ein Museum, einst als echten Bauernhof betrieben. Dorfmittelpunkt und Zeugin der Vergangenheit - Nachdem es Mitte der 90er Jahre Pläne gab, das baufällige Gebäude abzutragen und im Freilichtmuseum Mueß/Schwerin neu aufzubauen, wuchs großer Widerstand, so dass die Kirche dank zahlreicher Initiativen vor Ort grundlegend saniert und 1998 feierlich wieder eröffnet wurde. Auch die kleine Glocke im Dachreitertürmchen, die lange Zeit ihrer Inschrift „Auf und nieder und wieder auf ist mein ganzer Lebenslauf“ nicht gerecht werden konnte und nur per Klöppel betrieben wurde, bewegt sich seit der Renovierung wieder von selbst. Auf dem Friedhof, der die Kirche umgibt, liegen die Mitglieder der Familie Pingel begraben, die einst das heutige Museum Pingelhof als echten Bauernhof betrieben.

Dorfkirche Banzkow

Dorfkirche Banzkow

Banzkow

Die Banzkower Kirche ist eine neogotische Kirche aus dem 19. Jahrhundertt und Heimat der Banzkower Sitzmadonna. Die neogotische Banzkower Backsteinkirche wurde 1875 nach dreijähriger Bauzeit eingeweiht. Sie entstand nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger, der sie in Gestalt und Aussehen an die Paulskirche anlehnte. Drei Jahre zuvor war die vorherige baufällige Dorfkirche abgerissen worden. Der Fund einer hölzernen Sitzmadonna aus dem Jahr 1230 lässt vermuten, dass Banzkow, selbst erst 1300 urkundlich erwähnt, schon seit dem frühen dreizehnten Jahrhundert ein kirchliches Gebäude auf dem Dorfplatz besaß. Heute ist das Original der „Mutter Gottes auf dem Pfostenthron“ aus Pappelholz in der Mittelaltersammlung des Güstrower Museums zu bewundern. Seit Ende 2017 befindet sich wieder eine Madonna in der Kirche: Im Rahmen des Bundesprogrammes „Demokratie leben“ gestaltete der Holzbildhauer Karsten Simoneit eine Nachbildung aus hochwertigem Lindenholz. Parallel fertigten Banzkower Schüler im Kunstunterricht zahlreiche kleine Madonnen aus Ton, die ihren Platz in einem kreuzförmigen Holzregal neben ihrem historischen Vorbild gefunden haben. Denkmalgeschützt ist die Orgel des Schweriner Orgelbauers Friedrich Friese, die seit 1884 erklingt. In der Adventszeit wird die Banzkower Kirche allabendlich angestrahlt.

Dorfkirche Barnin

Dorfkirche Barnin

Barnin

Dorfkirche Barnin Eingerahmt von einer Trockenmauer aus Feldsteinen und umgeben von einem Friedhof macht die kleine neugotische Kirche aus Backstein auf sich aufmerksam. Sie wurde 1869 von dem Hofbaurat Krüger aus Schwerin erbaut.

Dorfkirche Consrade

Dorfkirche Consrade

Consrade

Die Dorfkirche Consrade liegt am Urstromtal der Stör. Jahrhunderte alte Eichen, teilweise umrahmt von Holzbänken, laden im Kirchenhof zum Verweilen ein. Die Dorfkirche Consrade liegt am Urstromtal der Stör und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Wenn nicht im Westen des Baus ein kleiner Glockenturm zu sehen wäre, würde die kleine Kapelle mit ihren roten Backsteinen und dem rot gedeckten Walmdach eher an ein Fachwerkhaus erinnern. Jahrhunderte alte Eichen, die teilweise von Holzbänken umrahmt sind, laden im Kirchenhof zum Verweilen ein. Dass die Ende des 18. Jahrhunderts baufällig gewordene Kirche nicht abgerissen wurde, verdankt sie ersten Sanierungen im ersten Drittel des 19. Jahrhunderts, vor allem aber grundlegenden Renovierungsarbeiten an Fenstern, Türen, Fußboden und Dach, die 1968 der damalige Pastor Jürgen Hebert aus Schwerin initiierte. Im selben Jahr entwarf der auf die Gestaltung von Kirchenräumen spezialisierte Dresdner Bildhauer und Maler Friedrich Press den Altar, den Altarleuchter und das Kruzifix aus Metall. Weißverputzte Fachwerkwände und ein flaches Gebälk an der Decke prägen den Innenraum der Kirche.

Dorfkirche Domsühl

Dorfkirche Domsühl

Domsühl

Verputzter Feldsteinbau zwischen uralten Eichen, der im Inneren mit barocken Malereien verziert ist. Umgeben von einem Friedhof und alten Eichen, die zum Teil unter Naturschutz stehen, liegt die Kirche mitten im Dorf. Die Reste eines mittelalterlichen Feldsteinbaus wurden um 1840 um das Doppelte verlängert und verputzt. Auf diese Zeit geht auch die Inneneinrichtung zurück, zum Beispiel barocke Malereien an der Orgelempore. Von den drei Glocken des hölzernen Glockenturms, der 1995/96 saniert wurde, ist nur noch eine erhalten geblieben.

Dorfkirche Garwitz

Dorfkirche Garwitz

Garwitz

In der gotischer Feldstein- und Ziegelkirche aus dem 14. Jahrhundert befinden sich einzigartige Gedenktafeln und ein wertvoller Schnitzaltar aus dem 15. Jahrhundert. Die Dorfkirche Garwitz ist ein gotischer Feldstein- und Ziegelbau aus dem 14. Jahrhundert. 1996 wurde der Glockenturm neben der Kirche komplett restauriert und zeigt sich mit seinen zwei Glocken seitdem als besonders sehenswertes und offenes Bauwerk. Seltenheitswert haben Holztafeln im Inneren der Kirche, die an die Garwitzer Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkrieges und von 1870/71 erinnern. Ebenso wertvoll ist ein Schnitzalter aus dem 15. Jahrhundert, der die Kreuzigung detailreich und mit besonders vielen Figuren darstellt. 1854 lieferte der deutsche Orgelbaumeister Johann Heinrich Runge die Orgel, die bis heute in Betrieb ist.

Dorfkirche Goldenstädt

Dorfkirche Goldenstädt

Goldenstädt

Die Dorfkirche liegt direkt im Dorfzentrum von Goldenstädt und ist das älteste Gotteshaus in der Umgebung. Die mittelalterliche Wehrkirche ist durch hochliegende Fenster und dicke Wände von bis zu 1,30 m geprägt. Die Gebäudemauern sind ein Gemisch aus Feldsteinen und Ziegeln. Auch das Fachwerk des Giebels wurde mit Ziegeln ausgefüllt. An der Westseite der Kirche steht ein hölzerner Glockenstuhl. Der Innenraum der Kirche ist schlicht gehalten. Der sehenswerte Altar und die Kanzel sind nach dem Dreißigjährigen Krieg entstanden.

Dorfkirche Hohen Viecheln

Dorfkirche Hohen Viecheln

Hohen Viecheln

Die frühgotische Dorfkirche Hohen Viecheln ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Hohen Viecheln. Geradezu stadtkirchliche Ausmaße besitzt die 33 Meter lange und zwölf Meter breite gotische Hallenkirche in Hohen Viecheln am Nordufer des Schweriner Sees, die um 1310 errichtet wurde. Das Dach war ursprünglich viel steiler und höher und im Osten leuchtete ein blendengeschmückter Giebel in die Ferne. Nach der Verwahrlosung im Dreißigjährigen Krieg und den Folgejahren, der auch etliche Glasfenster zum Opfer gefallen waren, wurde der Giebel kurz nach 1700 abgerissen und das Dachwerk erneuert.

Dorfkirche Klinken

Dorfkirche Klinken

Klinken

Die kleine Kirche am Ortsrand beherbergt das Orgel-Meisterstück Johann Heinrich Runges. Der Baubeginn der gotischen Backsteinkirche in Klinken geht auf Ende des 14. Jahrhunderts zurück. Sie ist auf dem Friedhof etwas abseits des Dorfes zu finden. Kein Geringerer als Orgelbauer Johann Heinrich Runge stellte der Kirche 1845 sein Orgel-Meisterstück zur Verfügung. Ebenso machen ein mittelalterlicher Schnitzaltar und erhaltene Wand- und Gewölbemalereien den Charme des Innenraumes aus.

Dorfkirche Matzlow

Dorfkirche Matzlow

Matzlow-Garwitz

Dorfkirche aus dem späten 18. Jahrhundert mit charakteristischen Glockenturm und geschnitzter Innenausstattung durch Laienkünstlerin. Die Matzlower Dorfkirche wurde 1789 eingeweiht, nachdem das vorherige Kirchengebäude im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden war. Charakteristisches Merkmal der heutigen Fachwerkkirche ist der verhältnismäßig große, dreigeschossig anmutende Glockenturm, der nachträglich angebaut wurde. Schnitzarbeiten der Hobbykünstlerin Gerda Schefe aus Schwerin zieren den gesamten Innenraum. Diese entstanden in den frühen 1990er Jahren und befinden sich seitdem als Dauerleihgabe in der Matzlower Kirche

Dorfkirche Mirow

Dorfkirche Mirow

Banzkow 0T Mirow

Eine der frühesten neugotischen Kirchen mit besonders formschöner Bauweise. Seltener Kanzelaltar und Runge-Orgel im Innenraum. Die Mirower Kirche entstand von 1842 bis 1845 auf den Fundamentresten ihrer mittelalterlichen Vorgängerin. Damit ist sie eines der frühesten neugotischen Gotteshäuser und gilt im Schweriner Umland zugleich als besonders hochwertiges und formvollendetes Beispiel der Neugotik. Im Turm, der mit seinem flachen Dach nicht mehr dem spitzen Originalzustand entspricht, befinden sich zwei Glocken. Eine stammt noch aus der vorherigen Kirche, eine zweite wurde 1845 in Wismar gegossen. Eher ungewöhnlich für eine Mecklenburger Kirche ist der Kanzelaltar. Das Altargemälde zeigt die „Emmausjünger“ und ist eine Kopie eines Gemäldes aus der Parchimer Georgenkirche. Wie in vielen Lewitzer Kirchen erklingt auch in Mirow eine Orgel des Orgelbauers Runge.

Dorfkirche Peckatel

Dorfkirche Peckatel

Peckatel

Die kleinste Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns. Im Innern zeigen historische Bildwerke im Stil ländlicher Barockmalerei bedeutsame Ereignisse der Kirchengeschichte. Die Kirche auf dem Dorfanger in Peckatel gilt heute als die kleinste Fachwerkkirche Mecklenburg-Vorpommerns. Zwar wurde bereits im Zuge der Entstehung des Dorfes um 1300 eine Kapelle für Taufen und Beerdigungen errichtet. Jedoch entstand die Kirche in ihrer heutigen Form erst um 1696, nachdem ihr Vorgängerbau während des Dreißigjährigen Krieges zerstört worden war. 1718 nahm der Innenausbau mit Gestühl, Altar, Kanzel mit Aufgang und Beichtstuhl Gestalt an, so dass ab 1786 Gottesdienste mit Abendmahl an den Buß- und Bettagen stattfanden. Erst 1971 wurde das Gebäude einschließlich Fundament umfassend saniert, 1995 erfolgte der Einbau einer elektrischen Sitzheizung. Seit 1996 führt die Gemeinde Plate in der Peckateler Dorfkirche auch Hauptgottesdienste durch. Historische Bildwerke im Inneren des Gebäudes, die bedeutsame Ereignisse der Kirchengeschichte im Stil ländlicher Barockmalerei darstellen, und weitere Objekte der Innenausstattung wurden 2006 umfassend restauriert. Als nächstes Projekt zur Erhaltung der Kirche steht die Reparatur des Daches an.

Dorfkirche Plate

Dorfkirche Plate

Plate

Neugotischer Bau mit besonderem Schnitzaltar, Friese-Orgel und Pfarrscheune für das gesellige Leben Die heutige Kirche Plate entstand 1848 nach Entwürfen des Schweriner Architekten Theodor Krüger. Weitere neogotische Bauten wie die Paulskirche in Schwerin sowie die Dorfkirche Banzkow entstammen ebenso seiner Feder. Vom Vorgängerbau der Plater Kirche, die aufgrund von Einsturzgefahr geschlossen worden war, ist nur noch der um 1500 errichtete spätgotische Marienaltar erhalten. Dieser Schnitzaltar zeichnet sich durch Besonderheiten in der Anordnung seiner zehn Figuren aus. Nach einem Brand 1874 wurde der Westturm der Kirche durch einen freistehenden Glockenstuhl ersetzt. Die Orgel der Kirche fertigte der Schweriner Hoforgelbauer Friedrich Friese 1873 an. Durch sein Schaffen entwickelte sich die Orgelbauwerkstatt Friese zur bedeutendsten in Mecklenburg in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die angrenzende Pfarrscheune ist ein beliebter Treffpunkt und Veranstaltungsort.

Dorfkirche Raduhn

Dorfkirche Raduhn

Raduhn

Die Dorfkirche Raduhn ist eine Mischung aus alt und neu und besticht durch einen charakteristischen Stufen-Giebel. Die neogotische Dorfkirche Raduhn befindet sich auf dem höchsten Punkt des ehemaligen Friedhofes am Ortsrand. Sie wurde in ihrer jetzigen Form 1859 eingeweiht und entstand innerhalb von zwei Jahren Bauzeit aus dem vorherigen Kirchengebäude am selben Platz. Altes Mauerwerk wurde integriert und ist zwischen roten Backsteinen heute noch sichtbar. Weiterhin fallen die stufenförmigen Giebel und der kleine Glockenturm ins Auge. Umfangreiche Renovierungen erfolgten in den 1960er Jahren, u.a. steht seit 1964 der Raum unter der Orgelempore als Winterkirche zur Verfügung. Die Orgel von 1850 stammt von Johann Heinrich Runge.

Dorfkirche Redefin

Dorfkirche Redefin

Redefin

Die Dorfkirche Redefin wurde in den Jahren 1843 bis 1847 als neugotischer Backsteinbau mit vorgelagerter Westfassade und Mittelturm errichtet und auch die Innenausstattung ist in gotischem Stil ausgeführt. In der Kirche befindet sich die älteste Orgel in Mecklenburg. Gemessen an der Größe des Ortes Redefin ist die Redefiner Kirche von stattlicher Größe. Sie stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auffällig ist die aufragende, wuchtig wirkende Westfassade, die an mittelalterliche Stadttore erinnert von einem zierlichen Mittelturm gekrönt wird. Die Ausstattung der Kirche aus der Frühzeit des neogotischen Stils ist nahezu komplett erhalten. Für die Orgel wurden Pfeifen aus mehr als 400 Jahre alten Orgel der Schweriner Schlosskirche verwendet.

Dorfkirche Retgendorf

Dorfkirche Retgendorf

Retgendorf

Die Dorfkirche Retgendorf ist Teil der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Zittow-Retgendorf in Retgendorf von Dobin am See in Nordwestmecklenburg. Die Dorfkirche Retgendorf ist eine gotische Backsteinkirche mit dreiteilig geschnitztem Flügelaltar. Die Dorfkirche Retgendorf wurde 1241 erstmals urkundlich erwähnt. Der jetzige Backsteinbau ist jedoch erst im 15. Jahrhundert entstanden. Verschiedene Reparaturen erfolgten im 18. und 19. Jahrhundert. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts fanden weitere umfassende Restaurierungen statt. In den 80er Jahren wurden die Fassade und die Fenster saniert. Die Glocke der Kirche wurde 1939 gegossen.

Dorfkirche Sukow

Dorfkirche Sukow

Sukow

Neogotisches Bauwerk von Theodor Krüger mit Kirchenglocke und Altargemälde aus den beiden älteren Vorgängerkirchen. Die heutige neogotische Kirche in Sukow entwarf der Schweriner Architekt Theodor Krüger. Sie wurde nach dreijähriger Bauzeit 1883 eingeweiht und ist bereits das dritte Gotteshaus am selben Standort. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstand mit der Angliederung Sukows an die Pfarrei Pinnow eine Kapelle, die jedoch den Dreißigjährigen Krieg nicht überlebte. Einzig eine Kirchenglocke konnte gerettet werden, da sie von den Einwohnern vergraben worden war. Sie hängt zusammen mit zwei weiteren Glocken noch heute im Kirchturm. 1698, so ist es auf der alten Wetterfahne zu erkennen, fiel der Startschuss für eine zweite Kirche, die jedoch nach weniger als 200 Jahren wieder abgerissen wurde. Charakteristisch für die heutige Kirche sind das Altarbild mit Jesus von Gethsemane und eine Runge-Orgel, die beide aus dem Jahr 1908 stammen. Ein zweites Altarbild, das das Abendmahl, Kreuzigung und Grablegung Jesu darstellt, tauchte bei Bauarbeiten wieder auf und ist an der Südostwand des Kirchenschiffes angebracht. Ebenso ins Auge fallen die Wandgestaltung in Backsteinoptik sowie eine hölzerne Dachbalkenkonstruktion. Erst seit 2013 erklingen die Kirchenglocken mit Hilfe einer Läuteanlage und gibt es eine Kirchturmuhr mit Ziffernblättern auf drei Seiten des Turms.

Dorfkirche Vietlübbe

Dorfkirche Vietlübbe

Vietlübbe

Die spätromanische Dorfkirche in Vietlübbe bei Gadebusch weist eine Besonderheit im Grundriss auf. Die spätromanische Dorfkirche in Vietlübbe bei Gadebusch aus dem frühen 13. Jahrhundert gilt als eines der ältesten Backsteingebäude Mecklenburg-Vorpommerns. Die Kirche beeindruckt durch eine Besonderheit: Der Grundriss steht auf einem gleichseitigen griechischen Kreuz. Orgel und Gestühl datieren um 1865, als die Kirche komplett saniert wurde.

Dorfkirche Warlitz

Dorfkirche Warlitz

Warlitz

Die spätbarocke Dorfkirche wurde von 1765 bis 1768 errichtet und steht umringt von alten Linden auf einem achteckigen Kirchhof. Ihr Inventar aus der Rokokozeit ist ebenfalls erhalten geblieben - eine seltene Ausnahme in Mecklenburg. Der verputzte Feldsteinbau von 1768 hat einen rechteckigem Grundriss und einen schmaleren quadratischen Westturm. Die der Dreifaltigkeit gewidmete Kirche steht steht auf einem von Linden umstellten und mit einem achteckigen Steinwall eingefriedeten Kirchhof. Der Baukörper und die Innenausstattung sind gleichzeitig entstanden, nachfolgend nicht mehr verändert worden und fast vollständig erhalten geblieben. So kann der Besucher die umfassende Konzeption des Ensembles noch heute erleben, sich von der strahlenden Festlichkeit der höfisch beeinflussten Innenarchitektur bezaubern lassen. Die Orgel wurde von Baumeister Johann Georg Stein gebaut und ist noch nahezu im Originalzustand erhalten. Die Kirche ist Teil des Sakralbautenradwegs. Mehr Informationen hier

Dr. Chrysander Park mit Büste Lübtheen

Dr. Chrysander Park mit Büste Lübtheen

Lübtheen

In der Breitscheidstraße von Lübtheen, gegenüber der Grundschule, befindet sich eine gepflegte Parkanlage, die den Namen Friedrich Chrysanders trägt. Dieser gehört zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Stadt. Aus Anlass des 150. Geburtstages Mitte der 1970er Jahre wurde ihm zu Ehren im Park eine steinerne Büste aufgestellt. Friedrich Chrysander wurde am 8. Juli 1826 in Lübtheen geboren. Bekannt wurde der Musikwissenschaftler und Herausgeber vor allem wegen seiner Forschungen und Studien zu Friedrich Händel, dessen Werk ohne den Lübtheener wohl heute vergessen wäre. Gemeinsam mit dem Historiker Georg Gervinus gründete Chrysander 1856 die Deutsche Händel-Gesellschaft mit dem Ziel, die Werke Georg Friedrich Händels herauszugeben. Später verfasste er eine Biografie Händels, die allerdings unvollendet blieb, aber dennoch in der Musikgeschichte von besonderer Bedeutung ist. Darüber hinaus war er als Redakteur der Allgemeinen musikalischen Zeitung ein Pionier der Musikkritik sowie Autor und Herausgeber der ersten Gesamtausgabe der Händel-Werke. Chöre und Orchester in ganz Deutschland wurden seinerzeit mit Partituren aus der Druckerei Chrysanders versorgt und trugen dazu bei Händel die Beliebtheit zu verschaffen, die sein Werk bis heute hat. Am 3. September 1901 starb er in Bergedorf bei Hamburg.

Dr. Dorit Stövhase-Klaunig

Dr. Dorit Stövhase-Klaunig

Sukow

Neben vielen Jahren allgemeinärztlicher Praxis gründete Dr. med. Susanne Kreft Anfang 2007 das Institut für heilende Medizin. Durch die intensive Beschäftigung mit der traditionellen chinesischen Medizin, mit Schmerztherapie und Naturheilverfahren und nach mehrjähriger Praxis auf diesen Gebieten wuchs die Sehnsucht, die Trennung zwischen Naturwissenschaft, Medizin und Spiritualität zu überwinden. Die Vision von einer menschlicheren und damit liebevolleren Medizin nahm Gestalt an. Medizinische Beschreibung Frau Dr. med. Susanne Kreft ist niedergelassene Ärztin in eigener Praxis seit 1993 mit dem Schwerpunkt der Ganzheitsmedizin, Schmerztherapie, Naturheilverfahren. Sie hat ihre Ausbildung zur Chinesischen Medizin (TCM) bei Lehrern aus Europa, USA und China absolviert und mehrere Diplome in Akupunktur erworben. Im präventiven Bereich ist sie Spezialistin für Stressbewältigung, Burnout Prophylaxe und Ernährungsberatung. 2007 gründete sie das Institut für heilende Medizin, das nun auch sein Zuhause im Heilkundezentrum gefunden hat. Hier gibt es eine Reihe Veranstaltungen (zusammen mit Hugo Hasse) zum Thema Heilung, Heilfasten und Ganzheitlicher Heilkunde. Hugo Hasse ist seit mehr als 25 Jahren auf dem Gebiet der Meditation und Selbsterfahrung und als Persönlichkeitstrainer tätig. Er ist Heiler, Wirklichkeitsforscher und Lehrer für den Kurs in Wundern. Über Hugo-Hasse-Seminare bietet er vielfältige Seminare, Meditationsabende und Satsangs an. Eine persönliche Begleitung (nicht nur) in Lebenskrisen ist über Coaching, Heilbehandlungen und / oder Heilmassagen möglich. Fachgebiete Ganzheitsmedizin, Schmerztherapie, Naturheilverfahren Weitere Leistungen Selbstzahlerangebote vorhanden Der Anbieter bietet auch natur- oder komplementärmedizinische Leistungen an.

Drehbrücke am Schweriner Schloss

Drehbrücke am Schweriner Schloss

Schwerin

Seit 1897 verbindet eine drehbare Brücke die Schlossinsel mit dem Schlossgarten von Schwerin. Sie ermöglichte es Transportschiffen in den Burgsee zu fahren. Die Drehmechanik wird zu besonderen Anlässen, wie dem Schweriner Schlossfest im Juni oder zu den "Tagen der Industriekultur am Wasser" im September in Aktion gezeigt. Zu sehen ist die Brücke heute in der Regel in geschlossenem Zustand. Fußgänger und Radfahrer gelangen auf ihr von der Schlossinsel in den Schlosspark. Sie ist mit einem verzierten Eisengeländer versehen. Auf den Pfählen sind die Initialen des Großherzogs Friedrich Franz FF zu finden. Die ausgeklügelte Mechanik der Brücke ermöglichte es, dass der tonnenschwere Brückenträger mit 22 Metern Länge nur von einem Wärter mit einer Handkurbel auf- und zugedreht werden kann. Der Brückenträger liegt in einem Ruhelager. Zum Drehen wird er auf das eigentliche Drehlager (den sogenannten "Königsstuhl") gehoben und auf diesem Lager dann gedreht. Da der Burgsee für den Bootsverkehr gesperrt ist, ist die Brücke meist geschlossen. Zu besonderen Anlässen, wie dem Schlossfest oder zu den Tagen der Industriekultur am Wasser wird die Drehmechanik in Aktion gezeigt. Hergestellt wurde die Brücke in der Maschinenfabrik F. Crull & Co., einer Firma des Wismarer Unternehmers Heinrich Podeus.

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